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Eingesandt.
Beuern, 14. Mürz. In unserem Nachbardorfe Großen-Buseck (einer Station der Oberhessischen Eisenbahn) wurde z. Zeit bei Eröffnung des Betriebs auf erwähnter Bahn von der Gemeinde Großen-Buseck ein Fußweg berger.chtct, welcher mit einer Treppe schließt, von welcher man das Stationsgebäude erreicht.
Diese Treppe kann jedoch wegen ihrer unpraktischen Anlage in dem großen Welt- Eisenbahn-Perkchr als allein dastehend bezeichnet werden. Die steile Richtung, wie die schmalen Tritte, sowie das Fehlen einer Brüstung an beiden Seiten lassen es bewundern, daß nicht schon bei den vielen zu Fall gekommenen Personen Unglücksfälle von größerem Maßstabe zu verzeichnen sind.
Dieser Umstand macht sich nalnentlich im Winter, wo die Treppentritte gewöhnlich mit einer Eiskruste überzogen sind, am meisten fühlbar und hat man sehr oft nöthig, ältere Leute beim Auf- oder Absteigen der Treppe zu unterstützen, um einem etwaigen Unglücke vorzubeugen.
Möchte dieses dazu beitragen, daß die Gemeinde Großen-Buseck (welche in der angenehmen Lage ist, unmittelbar die Segnungen und Vortheile einer Eil-mbahn zu genießen) bewogen würde, im Interesse des reffenden Publikums dickem liebel abzuhelfen und den Verkehr über die in Rede stehende Treppe wenn auch nur vorläufig durch Errichtung einer Brüstung erleichtern resp. einigermaßen gefahrlos zu machen. Ebenso münschenswerlh wäre cS auch, wenn bei der Brücke über die Wieseck, worüber der 2c. Fußweg führt, eine Laterne angebracht würde, um bei dunklen Nächten gefahrlos passiren zu können. Möchte auch dieser Wunsch von Erfolg begleitet sein.
Zeuge intcrprclirt dieselbe dahin, daß erst im äußersten Nothfalle von der Waffe Gebrauch gemacht werden sollte; da er auf dem Friedhöfe nicht anwesend gewesen, könne er nicht sagen, ob der Befehl des Polizeicommissärs Meyer am Platze gewesen sei oder nicht. Seiner Meinung nach hätte er erst Verhaftungen vornehmen sollen. Auf die Frage des Vertheidigcrs, Or. 5) old heim, ob ihm nicht bekannt sei, daß dieser Anlaß höheren Orts dazu benutzt werden sollte, über Frankfurt am Main den kleinen Belagerungszustand zu verhängen, antwortet Zeuge mit einem ent; schiedenm^„l ^"olizcidirector Langer ist gleichfalls der Ansicht, daß Polizeicommissär Meyer zu vorschnell gehandelt Haden.
Hierauf wird von IV» Uhr die Sitzung auf 3*/, Uhr vertagt.__________________
Vermischtes.
Ortenberg, 15. März. Dein hiesigen Gerichtsvollzieher Vetzberger wurden am Sonntag Abend aus einem verschlossenen Pulte etwa 500 X entwendet. Das der Thal dringend verdächtige Dienstmädchen ist verhaftet.
Mainz, 15. März. (Hessische Landes - Gewerbe - Ausstellung in Mainz 1887.] Angesichts dec, Projeetes einer Ausstellung in Berlin im Jahre 188b hatten sich einige Stimmen im Kreise hessischer Industriellen dahin vernehmen lassen, daß es vielleicht ersprießlich sei, mit Rücksicht auf diese angeblich concurrirende Veranstaltung von einer Hessischen Gewerbe-Ausstellung im nächsten Jahre abzusehen und dieselbe auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Vorstand des Mainzer Gewerboereins, welcher über diese' Frage in Berachuug getreten war, theilte jedoch jene Ansicht durchaus nicht, zumal von der Berliner Ausstellung eine Eoncurrenz schon deßhalb nicht zu befürchten sei, weil an dieser mehr die Großindustrie sich betheiligen werde, während die Mainzer Ausstellung hauptsächlich darauf berechnet sei, die Fortschritte und die gegenwärtise Leistungssähigkeil des Kleingewerbes in die Erscheinung treten zu lassen. Der Gewerb- Vereins-Vorstand legte diese seine Meinung dem engeren Ausschuß der Landes- Gewerbe Ausstellung zur Begutachtung vor und dieser billigte dieselbe vollkommen, sich einmüthig für die Abhaltung der Mainzer Ausstellung erklärend. Damit ist denn die Hessische Landes - Gewerbe - Ausstellung für das Jahr 1887 definitiv in Aussicht genommen. Der Stand der bisher eingelaufenen Anmeldungen ist ein sehr günstiger, es haben sich in Summa bereits mehr Aussteller angemeldei, als damals das Comitö für die Offenbacher Ausstellung um dieselbe Zeit zu verzeichnen hatte. Allen anderen Zweigen der Gewerbethätigkeit voran steht hierbei die Möbel- und Maschinen-Jndiistrie. Ungefähr 25 complctte Zimmer stehen schon auf der Ausstellungsliste und die Maschinen- industrie hat einen großen Theil deS Ausstellungsraumes für sich reserviren lassen. Was die Qualität der zur Schau zu stellenden Leistungen unserer heimischen Gewerbe betrifft, so dürfte diese selbst die höchsten Erwartungen üfcerfteigen und einen vollen Einblick gewähren in die immensen Fortschritte und die großartige Entwickelung auf dem Gebiete des gewerblichen und industriellen Lebens in Hessen., Die Eommissionen sind im Dienste der Ausstellung bereits vollauf thätig, namentlich sind der Bau- Ausschuß und der Finanz-AuSschuß damit beschäftigt, daS großartige Unternehmen in die Wege zu leiten. Möge ihm ein glücklicher Stern leuchten.
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Handls «Nb Geskith?-
Gießen, 16. März. Auf dem heutigen Markt tute Butter per Pfrur^ a. 0.95—1.00, Hühnereier pr. Stck- 5—6 Enteneier St. 6—7 Käse pr. St. 5—9 Kasematte 3—0 H, Erbsen pr Liter 22 H, Linsen 32 Tauben per Paar 0,90 bis 1,20 H, Hühner per Stück X 100—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.50—2,00, Enten per Stück X 180—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 6.2—64 H, Kuh- und Rindfleisch o4—56 H, Schweinefleisch 52—60 Hammelfleiich 50—66 X Kalbfleisch 45—50 Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—0.00, Milch per Liter 12—18 Zwiebeln perCentner X 8.00-0.00.
Frankfurt, 15. März. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 18,25—18,50, fremder X 17,50—20,50, Roggen eff. hies. X 14.75—15,60, fremder X 14,50-14,75, Gerste effektiv hiesige und Wetterauer X 15,50—19,00, fremde x 00,00—00,00, Hafer eff. hief. X 13,00-14,25 fremder X 00,00-00,00.
Kirchliche Anzeigen der mangel. Gemeinde.
Mittwoch, den 17. März, Abends 6 Uhr, 2. Passionsandacht, Pfarrer Dingeldey.
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Iagdverpachtung.
Da die Jagdverpachtung der Gemeinde Trohe vom 8. Februar l. I. nicht genehmigt worden ist, soll dieselbe Freitag den 19. März L I., des Nachmittags um 2 Uhr, nochmals verpachtet werden.
Trohe, am 15. März 1886.
Großh. Bürgermeisterei Trohe.
Schwarz. 1864
Brennholz- Berstergerurrg
in dem Licher Gcmeindewsld.
Donnerstag den 18. d. M.
werden in den Distrikten Schweinstalls- heege und Langenbuchen versteigert:
37 Rmtr. Eichen- und Kiefern- Knüppel,
3400 Nadel-Wellen, in Haufen auf- geschichtet,
283 Rmtr. Nadel-Stöcke.
Die Zusammenkunft findet statt im Burkhardsselderweg. zunächst imLicher- feld.
Der Anfang ist in der Schwein- stallsheege, Morgens 9 Uhr.
Lich, den 12. März 1886.
Großh. Bürgermeisterei Lich. __Walz. 1797
Holzverfteigerung. Donnerstag den 18. d. M. werden in hiesigem Gemeindewald versteigert :
7 Birken-Stämme mit 0,48 Festm.,
14 Eichen-Derbstangen,
67 Rm. Eichen-Knüppel,
92 „ „ Stock,
4100 Wellen Eichen-Reisig.
Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr im Distrikt Birkenstock, an der Grenz-Schneise.
Großen-Linden, 11. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. ________ Leun.________1752
Mittwoch den 17„ d. Mts.,
Nachmittags 2 Uhr, werden in meiner Amtsstube
1 Sopha, Kommoden, Kleiderschranke, Tische, Spiegel und 1 Stoßkarren «egen Baarzahlung versteigert.
Geißler, 1839 Gerichtsvollzieher.
Allgemeiner Anzeiger.
Das Neueste in Frühjahrs- u. 8mnmerftof|en sowie in schwarzen Stoffen
(120 Centimeter breiten Cachemire von Mk. 1/70p. Mtr. an)
empfiehlt in besten Qualitäten 1852
_____.f. Cho Retter.__
8 Vistasüalia unö ZlMekzeitnng 8
x X X
8
C pro II. Quartal 1886 zum Preise von viL 6.25 bei dortigem Postamt Ä L oder unserer Agentur: bei Georg Petri Wwe., Seltersweg, M ergeb en st ein.
/ Adwinistratio» des Frankfurter Journal.
Anmerkung: Neu hinzutretende Abonnenten erhalten bis 1. April V J das Journal gratis.
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Geschäftsverlegung
etwas zu räumen, verkaufe bis zum 1. April
sämmtliche vo!räthigerl Papiersorten, Schreibund Zeichenmitteriülien, Lederwaaren, Gesang- dücher, Gratulationskarten u. s. w.
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1384] Schüler des Gymnasiums ober | 1793 Ein braves Dienstmädchen auf Realgymnasiums finden liebevolle gute sofort gesucht.
Pension. Wo? sagt die Exped-b. Bl- 1 Wo? sagt die Exped. d. Bl.
Vergebung von Bauarbeiten und Materiallieferungen.
Die zur Erbauung von Oeconomie- gebäuden, Seitens des Unterzeichnelen, erforderltchen,. nachfolgend verzeichneten
Lauarbeiten und Alateriallieserungen:
1. Maurerarbeit
veranscht. zu
7921 X. 39
2. Steinhauerarbeit
3. Zimmerarbeit
4. Dachdeckerarbeit
5. Schreinerarbeit
6. Schlosserarbeit
7. Glaserarbeit
8. Weißbinderarbeit
9. Spenglerarbeit
4396 „ 23 „ 5060 „ 29 „ 2672 „ 82 „ 1539 „ 44 „ 5033 „ 20 „
529 „ 48 „ 1897 „ 28 „
224 „ 65 „
10. Anlieferung von ca. 76 000 Hohlbacksteinen,
11. „ „ „ 2653 Ctr.
Wasserkalk,
12. „ „ „ 37 Cubikmtr.
nassem Lustkalk, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden.
Pläne, Loranschlag u. Submissions-
bedmgungen liegen bei mir zur Einsicht offen, woselbst auch etwaige An- gebste mit der Aufschrift „Submission zur Uebernahme der ... . Arbeit" 2C. bis
Freitag den 20. März 1886,
Abends 5 Uhr, verschlossen und srankirt erbeten werden. Okarben, den 14. März 1886.
1856 Carl Borbach.
Aeikgeöotenes.
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Ernst Lüttich,
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Oberursel, am Taunus.
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