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eierlidjen 6inmel^ung e. 6$cellen$ her Herr : Regierungspräsident
Herr Kurator unb unb andere geladene ins wurde dre Trier e und Herr Proßsior rnediclni^chen Wisi'en- c, Geh. Regierungsralh en dem Herrn Prosesior emselben den Gharaclec
;erordentlicher Professor )ch in diesem Semester
■ im letzten Sommer- n Fakultäten verthcilen Mänder, Juristen 59, ilosophen 159, darunter
; 4. Quartal 1886 wird Zorsitzendrn desselben ist
'anie beschloß in ihrer von Dänemark nach lßland die Wahl nicht ’/ werde die Regierung
Mussen Mediciual-Lebertliraö empfiehlt 8071
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Von Morgen, als Dienstag den 9. November, ist die Wirthschaft auf meinem Bierkeller für die Sommer-Saison geschlossen. Dagegen sind die Winter-Lokalitäten täglich geöffnet und halte ich mich meinen werthen Gästen auch da bestens empfohlen. Achtungsvoll
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Der geschäftliche Grundsatz, nicht vor dem Derfalltermin seinen Verpflichtungm nackzukommen, kann hier nickt Platz greifen, weil dieser Termin nickt auf den 25., sondern auf die ersten 25 resp. 20 Ta ge der Erhebungsmonate fällt, so daß an eine Gesammtabführung nicht gedacht werden könnte, wenn Jeder bis zum 25. warten wollte.
Da die Steuerzahlung eine absolute Nothwendigkert und — im Hinblick auf ihren Zweck — eine patriotische Pflicht ist, in deren Erfüllung Jeder mit seinem Nebenmenschen wetteifern sollte, so sind die obigen Wahrnehmungen als höchst unerfteuliche zu bezeichnen, zu deren möglichster Beseitigung diese Zeilen beitragen sollen.
Bekanntmachung
Um den gänzlich übertriebenen, den Handel und Verkehr in der Provinz Rheinhessen schwer schädigenden, im Publikum und in der Presse immer wieder von "Neuem auftauchenden Gerüchten über die Cholera in Finthen und Gonsenheim entgegenzutreten, bemerken wir, daß in Gonsenheim seit dem 14. October d. I. überhaupt keinerlei verdächtige Erkrankungen vorgekommen sind und daß in Finthen seit der am 30. v. M. stattgehabten Erkrankung einer Frauensperson, welche wieder genesen ist, ebenfalls Niemand unter irgendwie verdächtigen Erscheinungen erkrankte. In der Stadt Mamz, in welcher überhaupt kein verdächtiger Fall vorkam, ist der Gesundheitszustand ein ganz vortrefflicher. , t «. a „
Zu Besorgnissen ist somit keinerlei Veranlassung gegeben und sind überdies alle Vorsichtsmaßregeln in ausreichender Weise getroffen.
Gleichzeitig ersuchen wir, die Verbreiter falscher, zur Beunruhigung des Publikums Veranlassung gebender Nachrichten uns namhaft zu machen, damit gegen dieselben gerichtlich eingeschritten werden kann.
Mainz, den 6. November 1886.
Großherzogliches Kreisamt Mainz.
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ber war für He tae
-de die neue von Orgck l n Laubach geprüfte und mna der Gemeinde uv lich eingeweiht, nachdem I Nachmittag wurde ein Missionar Thrmm von
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ist eingele'lf-
-n-r Ilten«' 5*“£
Freitag den 12 November,
Vormittags 10 Uhr, werden bei der neuen Kaserne, Licher Chaussee, in der Nähe des Bahnwärterhauses Nr. 3, im Auftrag des Herrn Bauunternehmer I. D. S ch e n k von Frankfurt a. M. ca. 400 gebrauchte, theilweise noch gute
Eisenbahnschwellen in kleinen Parthien gegen Baarzah- lung versteigert.
F. Hoffmann, 8047 Ortsgerichtsmann.
Singefaudt.
Gießen, 10. November.
Man kann Niemand verwehren, nachlässig zu sein! Ebensowenig können^die „Nachlässigen" es Andern verbieten, sie auf die nachtbeüigen Fo gen ihrer Handlungsweise aufmerksam zu machen, welche sie wohl unbedachlsamerweffe nicht ahnen.
Betrachten wir die Verpflichtung zur Steuerzahlung, so ist gesetzlich। beMmmt^ daß alle Steuerpflichtigen, sie mögen im Lande wohnen wo und rme sie wollen tyrer Verpflichtung in den ersten 25 Tagen der betr. Erhebungsmona e - von Mahnung und event. Pfändung — nachkommen müssen. Dre Steu_ . h braucken die Steuerbeträge bei den Pflichtigen nicht abholen zu lassen, sie sink» aber snr r---
30lal,nUmieQbnfStreuerer5e6er aber die Pflicht hat die Tage für die au§wärti9en l^rbebunaen iu bestimmen, so liegt es ihm auch ob, dre Tage, an welchen er m fernem Wobnort die Steuererhebung vornimmt, öffentlich bekannt machen zu lassen^ was - böberer ^0^7^11106 - hier durch das Anzeigeblatt geschieht. Darm District Gießen I sür die auswärtigen Erhebungen 5 Tage erfordert werden, so bleiben für Gießen, welches dermalen ca. 4500 Steuerpflichtige hat, 20 Tage übrig. Wenn sich dieselben in diese Zeit gleichmäßig eintheilen wollten, so mußten vom 1. an ♦nrtfrtrtiirh sich ca 250 Vflicklige ihrer Schuldigkeit entledigen! Statt dessen kommt aber lfafl $u6nbe des Timins) lägUch kau'm der 4 Th», f- dab sich der Zudrang am Schlüsse ungeheuer steigert und die Einzelnen mindestens 3 bis 4mal so lang f ihre Beförderung warten müssen, als es an früheren Tagen nothrg gewesen war, 1 Biele sich lieber unverrichteter Sache entfernen, als lange dre Znt zu versäumen.
Nach dem 25. muß das Bureau wegen der „Ablieferung 2 Tage lang SeMassen bleiben so daß die Fortsetzung der Steuererhebung (also jetzt mit Mahngebühr) erst mit d»n nächsten der °°7 je°tzt an gewöhnlichen Zahltage: Dienstag, Donnerstag und 6au™^0|o[$n9Um“tänien darf es nicht wundern daß die An,ahl der Mahnungen und Pfändungen gegen früher unverhältnißmatzig zugenommen hat, wovon vielleickt in vielen Fällen Mangel an Zahlungsmitteln, gewiß aber auch m ziemlich vielen Fällen reine Nachlässigkeit die Ursache ist.
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