Rom, 7. Juli. Cholera - Bericht. Vom 6. bis 7. Juli, Mittags , kamen in Brindisi 8 Erkrankungen und 5 Todesfälle vor, in Latiano 70 Erkrankungen uno 26 Todesfälle, in Sanvito 32 Erkrankungen und 4 Todesfälle, in Francamlla 76 Erkrankungen und 34 Todesfälle, in Oria 3 Erkrankungen und 1 Todesfall, ui Codlyoro 9 Erkrankungen, in Venedig 2 Erkrankungen und 1 Todesfall, in Mesagne l Todesfall, in Erckie von vorgestern bis gestern Mittag 12 Erkrankungen und 2 LodesfaUe.
— Mit Rücksicht auf den gegenwärtigen Gesundheitszustand sind die großen Manöver abgesagt worden. , e r n
Triest, 7. Juli. Von gestern bis heute Mittag ist hier kein Cholera-Todesfall vorgekommen. ™
Brüffel, 7. Juli. In der hiesigen Universität brach am Nachmittag eine Feuersbrunst aus. Man macht die größten Anstrengungen, dem Umsichgreifen des Feuers Einhalt zu thun. t ,x
— Die Pompiers sind des Brandes Herr geworden. Der ganze rechte Flügel und der akademische Saal sind zerstört. Ein Theil der Bibliothek ist gereitet. _____________________
Lokales.
Gießen, 8. Juli. Heute Vormittag brachte ein Polizeidiener von Lich einen Mann in die Klinik, welcher gestern Abend bei Lich versuchte, sich mittelst eines Rasir- messers den Hals zu durchschneiden. Nachdem derselbe in Lich verbunden, sollte er nach Gießen verbracht werden, konnte jedoch wegen Ueberfüllung der Klinik keine Ausnahme finden. Die Verletzung ist nicht lebensgefährlich.
Vermischte-.
Mainzlar, 7. Juli. Eine Streitigkeit, bei der die Mistgabel eine verhängniß- volle Rolle spielte, hat einen tragischen Ausgang genommen, indem der Verletzte heute seiner Verwundung erlegen ist.
Lang-Göns, 7. Juli. Ein hiesiger Einwohner mißhandelte eine Frau unter der Drohung, sie zu ermorden. Er würde die Drohung auch ausgeführt haben, wenn nicht hinzukommende Männer ihn daran verhindert hätten. Vorläufig mußte er einen unfreiwilligen Spaziergang nach Gießen unternehmen.
Alsfeld, 7. Juli. Das vom landwirthsäiaftlichen Vereine der Provinz Oberhessen veranstaltete landwirthschaftliche Fest nahm heute dahier, vom besten Wetter begünstigt, den schönsten Verlauf. Der stattliche Festzug fand ungeteilte Anerkennung. Die Verpflegung auf dem Festplatze ließ nichts zu wünschen übrig. Rechnen wir noch hinzu die guten Leistungen der Kapelle des 118. Infanterie-Regiments, so konnte jeder Besucher des Festes sich vollauf befriedigt erklären. Was aber die Beschickung der Viehausstellung anlangt, so blieb dieselbe, sowohl hinsichtlich der Zahl, als auch der Qualität der auf getriebenen Thiere etwas hinter der Erwartung zurück. Die geringere Frequenz mag hauptsächlich durch die entfernte Lage der Stadt Alsfeld von den meisten Theilen der Provinz veranlaßt worden sein. Die Maschinenausstellung war recht schön, wurde jedoch ebenso, wie die Viehausstellung, durch die vorjährige in Hungen, welches für solche Unternehmungen günstiger gelegen ist, übertroffen. Die Ausstellung im nächsten Jahre wird dem Kreise Friedberg zufallen, wenn nicht wegen der von dem neu gebildeten Verein Deutscher Landwirthe für kommendes Jahr in Frankfurt geplanten Ausstellung eine Aenderung beliebt werden sollte.
Mainz, 6. Juli. Die Consecration des neuen Mainzer Bischofs, Herrn Dr. Haffner, ist nun bestimmt auf den 25. d. Mts. angesetzt. Die Vorbereitungen zu den damit verbundenen Festlichkeiten sind im Gange. Betreffs der zur Weihefeierlichkeit hierher kommenden K irchenf irrsten vernehmen wir, daß die Bischöfe Leonrod von Eichstädt und Korum von Trier, ebenso der neu erwählte Erzbischof von Freiburg, E. Roos, an her Consecration theilnehmen werden. Die Bischöfe von Ehler in Spcier und Kopp von Fulda sind am Erscheinen verhindert.
Bingen, 5. Juli. [Unfall.] Gestern Morgen gegen 10 Uhr wollten ungefähr 20 Personen aus Pfungstadt vermittelst eines Nachens über den Rhein setzen. Kaum war der Nachen vom Lande abgestoßen, als plötzlich starke Wellen, von einem Schlepper berrührend, gegen die eine Seite des Kahnes schlugen und ein bedeutendes Schwanken verursachten. "Mehrere Insassen, von Angst und Furcht erfüllt, sprangen von ihren Sitzen, stellten sich auf die andere Seite, der Kahn schlug um und alles was darinnen war, nahm ein unerquickliches Rheinbad. Glücklicherweise war der Nachen noch sehr nahe am Lande, so daß sich jeder selbst retten konnte. (Nh. u. N.-B.)
Aus Rheinhessen, 4. Juli. Fist- die Entwickelung derTrauben läßt sich der Juli recht gut an. Die äußerst günstige Witterung kanü noch Vieles ausgleichen, was die vorhergegangene Nässe und Kälte geschadet hat. Die Blüthe ist in den guten und bevorzugten Lagen vorbei, in den geringeren im Gang. Nach den bisher gemachten Beobachtungen läßt sich mit einiger Bestimmtheit sagen, daß die Riesling und Klein- berger Traubensorten am meisten, die „Nuländer" und „Oestreicher" aber verhältniß- mäßig wenig gelitten haben. Für den „Rothen" sind die Aussichten relativ gut; der Fruchtansatz ist reichlich, das Durchfällen nur gering und wir haben — bis jetzt wenigstens -- quantitativ gute Aussichten; über die zu erwartende Qualität läßt sich vorerst etwas Bestimmtes nicht sagen.
Worms, 3. Juli. Fehlt auch noch alle Aussicht dazu, gleich anderen Städten hier eine Straßenbahn in regelmäßigen Betrieb gesetzt zu sehen, so werden wir nichtsdestoweniger demnächst doch das Vergnügen haben, eine ganz neue Fahrgelegenheit, nämlich eine Dampfdroschke, dem Verkehr in Worms dienstbar gemacht zu finden, und Optimisten mögen das neue Gefährt immerhin als einen Vorläufer noch größerer Dinge betrachten. Erbauer und in wesentlichen Punkten auch Erfinder der Dampf- drofchke - der es, beiläufig gesagt, wie allen neuen Entdeckungen ergangen ist, da man sie anfänglich nur von der scherzhaften Seite nahm — ist Herr Hoffmann (von der Firma Hoffmann u. Hofheinz). Wir haben gestern Veranlassung genommen, die Maschine in ruhendem Zustande einer genauen Besichtigung zu unterwerfen und stehen nicht an, zu erklären, daß ihre Construetion eine sehr wohl durchdachte ist und auch den bejriebigenften Betrieb zu verbürgen scheint. Die Dampfdroschke har etwa eine Länge von 3 und eine Breite von IVa Meter. Sie zerfällt in zwei vollständig geschiedene Theile , einen vorderen und einen Hinteren Raum. Letzterer enthält die 5pferdekräftige Maschine mit allen möglichen Sicherheitsvorrichtungen, während im Vorderraume, außer der Steuerung, Sitzplätze für 7 Personen angebracht sind. Nach den vorgesehenen Stellschrauben :c. soll die Lenkbarkeit des auf besonders haltbar verspricht en Rädern laufenden Fahrzeugs die denkvar sicherste und alle Wendungen mit Leichtigkeit nehmende fein. Die Heizung der Maschine geschieht mit kohlen und ist derart eingerichtet, daß jede Feuersgefahr ausgeschlossen ist, namentlich Funken aus dem Rohre nicht entweichen. Verkleidet ist die Dampfdroschke mit metallbeschlagenem Holzwerk, dessen grüner gejälliger Anstrich dem ganzen Vehikel ein entschieden freundliches Ansehen verleiht. Im Allgemeinen hat das neue und eigenartige Product der Mengen Industrie große Ähnlichkeit mit den vor etwa 9 Jahren von einer englischen Gesellschaft bei der Kasseler Straßenbahn eingeführten Locomotiven, nur ist die Con- struction hier an der Dampfdroschke insofern eine praktischere, als durch die aufrechte Stellung des Eylinders der Maschinenraum eine compressere Form erhalten und somit die Sitzplätze für die Fahrgäste ohne Mühe gewonnen wurden. Wir wollen wünschen, daß der zu erwartende ofsicielle Versuch zur Zufriedenheit ausfalle, wozu wir aufrichtig „Glückliche Fahrt!" rufen. (>D cm
- Von einem qualvollen Tode ist Frau Dr. Schulje-Dclihsch am Freitag in ^eltom, wo ihr in dem Hause des Superintendenten Lange ein Unterkommen bereitet worden war, ereilt worden. Dieselbe hatte vergessen, vor dem Einschlafen das Lrcht auszulofchen, die Flamme faßte Feuer und ergriff im Augenblicke Leib- und Bcttwa,che. Eine Ohnmacht, in die Frau Dr. Schulze-Delitzsch in Folge dessen ver- fiel, machte Hilferufe unmöglich, so daß nur lautes Stöhnen die nebenan Schlafenden von dem Unglück in Kenniniß setzte, welche das Feuer nur mit größter Mühe löschten Die Leibwäsche war fast ganz verbrannt und der Körper stark verletzt. Freitag Abend nun ist die Unglückliche ihren Qualen erleaen. Wie erinnerlich, erregte es vor einiger peinliches Aufsehen, als cs nothwenoig wurde, gegen die Wittwe des bekannten
Volksmannes das Entmündigungsverfahren einzuleiten und durchzuführen.
Aus dem Vogelsberg. Ans Regen folgt Sonnenschein. Auch auf unseren -öergen hat fett einigen Tagen die Sonne ihre erwärmenden Strahlen ausgebreitet und überall regt sich der Landmann, um das während der langen Regenzeit üvvid gewachsene Heugras trocken einzuheimsen. Auch den Städter, dem durch das anhaltende Regenwetter der Genuß der freien Natur versagt war, zieht es hinaus auf
die nächstliegenden Berge, um frische Luft zu schöpfen. Trotzdem unsere langst ersehnte Eisenbahn immer noch nicht angefangen ist, sieht man jetzt schon häufiger als früher von den nächstliegenden Ausgangspunkten Touristen einzeln und in Trupps nach unseren Höhen ziehen, um sich an der wahrhaft erfrischenden Luft zu erquicken, die durch den würzigen Heugeruch aus den prächtigen Wiesengründen doppelten Genuß bietet. Zu dem am 28. v. Mts. ausgeschriebenen Gesammtausflug des Boael-berger Höhen-Clubs hatten sich aus der Ferne bereits viele Mitglieder und Freunde des Clubs eingefunden. Selbst der bekannte Sänger des Vogelsbergs, Herr Elard Briegleb, hatte von Pfeddersheim aus seine alte Heimath seit langer Zeit wieder ausgesucht, um sich mit seinen alten Bekannten auf dem von ihm so viel besungenen Hoherodskopf zu vereinigen. Leider war jedoch das ganze Fest total verregnet und an eine ®rHet0yng der Höhen war nicht zu denken. Der Gesammtausflug, der wegen des in Alsfeld stattfindenden Turn- und landwirthschaftlichen Festes in diesem Jahre 8 Tage früher stattfinden sollte, ist nun auf nächsten Montag, den 12. Juli, verlegt worden. Hosten wir, daß das schöne Wetter anhält und die Freunde des Festes durch eine allgemeine Betheiligung in Bekanntenkreisen diesmal entschädigt werden.
Frankfurt a. M., 5. Juli. Gestern veranstaltete der Luftschiffer Secunus im Zoologischen Garten seine 303. Auffahrt, an welcher der bekannte Localreporter Müller-Rentz Theil nahm. Heute schreibt nun der „Frkf. Beob.": Von den Erlebnissen des Herrn G. Müller-Rentz in den allerhöchsten Regionen werben zwar jetzt schon in einem vorläufigen Bericht recht gruselige Dinge erzählt, doch erfährt man gleichzeitig, daß der kühne Luftschiffer wohlbehalten wieder zu Boden gekommen ist. Man schreibt uns: Nachdem der Ballon bei Hetzbach bei Höchst im Odenwald auf einen Buchenwald niedersank, wodurch die Jusafsen in die größte Lebensgefahr gerieten, wurde Ballast ausgeworfen, worauf der Ballon wieder 1950 Meter in die Höhe stieg und dann nicht ohne Schwierigkeiten, aber unversehrt bei Sandbach auf einer Anhöhe, dem sogenannten Kiesbuckel zur Erde kam. Die beiden Passagiere mußten in Höchst im Odenwald übernachten. Der Ballon legte 11 Vs Stunden Wegs in weniger als zwei Stunden zurück. . „ '
— [Paris und Berlin.] Das eben veröffentlichte Resultat der Volkszählung von Paris am 1. Mai legt einen Vergleich über die Entwicklung der beiden Städte nahe. Paris hat in den letzten fünf Jahren 16 000 Seelen oder durchschnittlich pro Jahr 3200, zugenommen. Berlin ist in derselben Zeit um rund 250 000 Seelen gewachsen, seine Entwickelung ist alfo in dieser Zeit eine etwa fünfzehnmal so schnelle. Paris zählt heute 2 256 000 Seelen, Berlin 1350000. Schreitet das Wachs- thum von Berlin in gleicher Weise fort, so wird in etwa 20 Jahren Berlin Paris eingeholt haben.
— In Betreff der von der Lebensversicherungs-Gesellschaftzu Leipzig beschlossenen Abänderunq ihrer Allgemeinen Versicherungsbedingungen, durch welche die Unanfechtbarkeit der Policen eingeführt wird, ist berfelben von dem König!. Preußischen Ministerium des Innern auf das eingereichte Genehmigungsgesuch eine Eröffnung zu- aegangen, in welcher sich der Herr Minister „mit dem für die Folge etablirten Princip der Unanfechtbarkeit fünfjähriger Policen in der Hauptsache einverstanden erklärt" und „die Tendenz des neuen § 13 (welcher die Bestimmung über die Unanfechtbarkeit enthält) mit dem Vorbehalte billigt, daß derselbe eine Formulirung erhält, welche die Annahme unmöglich macht, daß die Zahlung der- Versicherungssumme auch für den Fall versprochen sei und erfolgen soll, wenn der Versicherte durch falsche Angaben bei: Gesellschafts-Vorstand betrüglich zum Vertragsabschlüsse veranlaßt hat". Hieraus geht hervor, daß die wichtigen Steuerungen, welche die Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig eingeführt hat, soweit es sich um die Verpflichtung derselben zur Auszahlung der Versicherungssumme im Falle der Selbsttödtung, sowie im Falle von Berufsänderung, Vornahme gefährlicher Handlungen, Duell rc. handelt, die ausdrückliche Billigung des Herrn Ministers erhalten haben. Hinsichtlich der verlangten Abänderung hofft die Gesellschaft durch eingehende Darlegung ihrer Motive eine vorbehaltlose Genehmigung ihrer Neuerungen herbeiführen zu können.
Newyork, 27. Juni. In Alliance, Ohio, ist Marchands Opernhaus plötzlich eingestürzt. Glücklicherweise trat das Unglück schon des Nachmittags um 4 Uhr ein, sonst wären viele Hunderte von Menschen unter den Trümmern begraben worden. Das Theater war ein massives vierstöckiges Gebäude, das nach der Straße zu eine Anzahl Läden und Waarenlager enthielt. Ein furchtbares Krachen ging dem Sturze voraus; es genügte, um alle im Hause befindlichen Leute in wildester Flucht aus dem stürzenden Gebäude zu jagen. Und so ist denn auch kein Verlust an Menschenleben zu beklagen gewesen. Das Opernhaus war erst 1868 errichtet und hatte 75,000 Toll, gekostet.
Eingesandt.
. Gießen, 8. Juli.
Anschließend an die in gestriger Nummer gebrachte Notiz bemerken wir das Nachstehende: Der Velocipedsahrer fuhr „Beine über", holte ein im Trab fahrendes Fuhrwerk eines hiesigen Metzgermeisters ein, machte den Leiter des Fuhrwerks auf das Herannahen durch Schellen aufmerksam und wollte das Wägelchen passiren. In demselben Augenblick loste sich eine Gestalt von dem Fuhrwerk ab und der Radfahrer kam zu Fall. Ein Junge hatte sich an das Wägelchen gehängt, wollte abspringen, kam jedoch durch die rasche Vorwärtsbewegung des Fuhrwerks in's Straucheln, taumelte gegen den Radfahrer und griff in die Speichen des Velocipeds. So wurde der Unfall herbeigeführt. Den Radfahrer kann hiernach nicht die geringste Schuld treffen Wer übrigens hin und wieder Gelegenheit gehabt hat, Radfahrer die Grünberg'erstraße passiren zu sehen, der wird wohl auch die Beobachtung gemacht haben, daß die Kinder die Velocipedisten in der frechsten Weise chikaniren, sie lauern hinter Bäumen und springen dann plötzlich kurz vor dem Rad euer über die Chaussee oder stellen sich auf die Chaussee und warten das Herannahen des Rades ab, um im letzten Moment bei S^ite zu springen u. s. w. Daß nicht mehr und wie man ersieht, auch für die Nichtradfahrer nicht ausgeschlossene Verletzungen Vorkommen, ist nur der großen Vorsicht der Velocipedfahrer zuzuschreiben; die Eltern sollten einfach ihren Kindern einschärfen daß das Velocrped em Fuhrwerk ist, wie jedes andere und, trotzdem es sich so leicht und harmlos ansieht, unter Umständen, wie aus vorliegendem Falle ersichtlich auch gefährlich für sie werden kann.
Qr Q Tt Temperatur der Lahn.
Am 8. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 18°, Lust 18° R. im Schatten.
L. Ehr. Rübsamen.
Ädandei und Bekehr.
-. , ~ Falsche Fünfmarkscheine sind von Frankfurt aus in Circulation gesetzt Dieselben sind icdoch leicht zu erkennen, da sie fast Vs Zentimeter schmäler als die C?tC114 von gewöhnlichem Papier statt von Pflanzenfaser und auch ohne die Rippen hergestellt sind. Die Schrift und Zeichen ist verschwommener Lithographieaufdruck Dle Farbe blaulichgrun. Alle tfaljmfate tragen die Nr. 009467. Ebenso sind auch falfche Funfmarkstucke tu Gold im Umlauf und in Berlin schon mehrfach angehaUen worden. Dieselben sind aus Silber und gut vergoldet und in Folge ihrer ar ten Au^ nur durck das Gewicht »on echten zu unte, scheiden. Sie tragen das Bild des Kaisers Wilhelm und die Jahreszahl 1877. 9 -ouo öej
« Sn 7,* Juli. Rother Weizen JL. 15.30, weißer Weiien m an 06 tet siÄ-tir «*■ •* «*
per SMck 3-5rfll OckMisch pe°r°^^^4^0“^^!®!^ Mndflüsch 45-60^ ^alWisch 40—60 H, Schweinefleisch 65—70 Hammelfleisch 50 70 k 1 fsatttssü' *
SchiffSnachrichten.
„„ Bremen « Juli. Mr transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Abe, Capt. H. Richter, vom Norddeutschen Llopd in Bremen, welcher am -6. ^inn oon -Bremen und am -7. Juni von Southampton abgegangen war ist beute 7 Ubr Morgens wohlbehalten in Newpork angekontmen.
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