Ausgabe 
7.4.1886 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nachrichten aus Deeareville melden die Ankunft von Camclinat und anderen Intransigenten. Kavalleriepatrouillen durchziehen die Stadt.

Die Newyorker Nachricht, daß die Insurgenten von Uruguay den Regie- rungstruppen bei Daimann eine Niederlage beigebracht hätten, ist unrichtig; die In­surgenten wurden vielmehr bei Aeredondo geschlagen und nach der brasilianischen Grenze juriickg^drän^, Der frühere Obersecretär für Irland, Forster, ist heute

Petersburg, 5. April. Laut Circular des Zolldepartements vom 30. März gestattete der Finanzminister, noch ein ferneres halbes Jahr Fässer Den erportirtem Spiritus und Navhtaproducten in leerem Zustande zollfrei znrückzuführen.

Madrid, 5. April. Die Wahlen zu den Cortes haben gestern hier in größter Ruhe und Ordnung stattgefunden. . .

Bei der Corteswahl in Madrid wurden 5 nnmsterlelle und 1 republikanischer Deputirter gewählt. Castelar ist in Huesca gewählt.

Aus Venezuela wird gemeldet, daß Guzman Blanco zum Präsidenten ge­wählt worden ist.

Madrid, 8. April. Nach den bisher bekannten Resultaten sind bei den Corteswahlen 310 Ministerielle und 121 Oppositionelle gewählt. Die Ruhe wurde nirgends gestört.

Sofia, 5. April. Anläßlich des Geburtstags des Fürsten fand ein feierliches Tedeum statt, welchem die Vertreter der auswärtigen Mächte beiwohnten. Der russische Vertreter war nicht anwesend. Die Stadt war festlich beflaggt. Gadban Effendi ist gestern hier eingetroffen und hatte eine Unterredung mit dem Fürsten.

Iugmdsparkassen und Pfennigsparkassen.

Die Sparkassenbewegung gewinnt in allen Ländern an Umfang und Tiefe; aber um sie nachhaltig im Fluß zu erhalten, muß man noch mehr als bisher die Jugend dafür gewinnen und schon in den Schulen die Kinder an's Sparen gewöhnen. Alle Lehrer, die dies praktisch versucht haben, erziehen sich dankbare Schüler und Eltern und wirken nicht blos für die Schule, sondern auch für das Leben.

Die größten Fortschritte haben die Schulsparkassen in Frankreich gemacht, wo man am 1. Januar 1885 23,222 Schulsparkassen und 488,624 Sparer mit 11,285,046 Frs. Einlagen zählte, was gegen 21,481 Schulsparkassen und 442,021 Bücher mit 10,248,226 Frs. am 1. Januar 1884 gewiß einen erheblichen Fortschritt bedeutet. In Deutschland hat der Pfarrer und Schulinspector Senckel in Hohenwalde bei Müllrose vor einigen Jahren einen Deutschen Verein für Jugendsparkassen begründet, welcher soeben seinen 7. Bericht über das Jahr 1885 veröffentlicht. Dem Referenten sind sicher bekannt als entstanden ca. 1030 Jugend- und Schulsparkassen, darunter 70 Jugend- und 960 eigentliche Schulsparkassen.

In Deutschland gehen Jugend-, Schul- und Pfennigsparkassen vielfachen ein­ander über, so daß man kaum unterscheiden kann, welche Art dieser Hilfs-und Sammel­kassen man vor sich hat. Namentlich betrifft das die Länder, in denen einerseits Schul-, andererseits Pfennigsparkassen ihren ersten größeren Ursprung genommen und Auf­schwung gewonnen haben: Königreich Sachsen und Großherzogthum Hessen. Die Schulsparkassen begannen dort wie in Thüringen schon in den vierziger Jahren; sie gewannen eine erhebliche Ausbreitung seit 1878. In Hessen begründete man die erste Pfennigsparkasse 1881. In der Denkschrift des Vereins für Jugendsparkassen von 1882 werden bezüglich Sachsens 178 Jugend- und Schulsparkassen nachgewiesen, für Hessen nur 3 dergleichen. Inzwischen ist in beiden Ländern das Groschensparen in den Schulen oder doch durch und unter Leitung der Lehrer, vielfach unter Mitwirkung von Geistlichen, in Aufnahme gekommen. Von Hessen verlautet, daß dort fast jedes Dorf nunmehr seine Pfennigsparkasse habe.

Der Rechnungsführer des Siegener Pfennigsparkassen-Vereins, H. Klein, wies in seiner zweiten statistischen Arbeit, betr. das Jahr 1883, 540 Pfennigsparkassen in Deutschland nach; genauere Nachrichten bietet er freilich nur von 336 solchen Kassen, von denen 168 auf Hessen entfallen, 84 auf das Königreich Sachsen, 66 auf das Königreich Preußen, 18 auf die übrigen deutschen Staaten. In seinem Vortrage Die Pfennigsparkasse als Wohlfahrtseinrichtung für unsere Arbeiter" (Siegen 1885^ bei Buchholz) S. 8 heißt es:In Hessen sind wohl nur noch wenige Orte zu finden, woselbst noch keine Pfennigsparkasse errichtet ist. In vielen, namentlich den kleineren Orten, sind die Geistlichen und die Lehrer die Leiter der Kasse."

Wie naturgemäß das Helfen der Lehrer und Geistlichen auf diesem Gebiete ist, zeigt sich, sobald man mit größerer Organisation von Volksspareinrichtungen vorgehen will. Im Oldenburgischen sind die Geistlichen die ständigen Vermittler der Spar­einlagen aus den Gemeinden für die Hauptsparkasse in Oldenburg.

Das schöne Vorbild, welches Pfarrer Senckel in der Förderung der Jugend- Iparkassen den deutschen Geistlichen gegeben hat. scheint in der That immer mehr zu wirken; aber es wird Zeit, daß auch die Laien diese Schulsparkassenbewegung Deutsch­lands mehr unterstützen. Der Deutsche Verein zählt nur wenig Mitglieder und arbeitet mit einem Deficit. Er habe meist für Druckschriften 701,72 X verausgabt und nur 348,23 X eingenommen. Möchten doch wohlwollende Menschenfreunde Mitglieder werden (1 X Jahresbeitrag) oder Geldbeiträge zur Verbreitung der Druckschriften des Deutschen Vereins an Herrn Pfarrer Senckel schicken. Auch dasVolkswohl" in Dresden ist bereit zur Annahme von Beittägen und Beförderung derselben an Herrn Pfarrer Senckel, dessen uneigennützige Bestrebungen größere Anerkennung als bisher finden sollten.

Lokale-.

Gietzeir, 6. April. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 8. April 1886, Nachmittags 4 Uhr.

1. Berathung des städtischen Voranschlags für das Jahr 1886/87.

2. Voranschlag der Armenkasse für das Jahr 1886/87.

3. Voranschlag der Plock'schen Stiftung für das Jahr 1886/87.

4. Vergebung von Pfründen der Plock'schen Stiftung.

5. Die Uebersülluna mehrerer Schulklassen und die Errichtung neuer Schul­stellen in den städtischen Volksschulen.

6. Die Quellwasserleitung betr.

7. Wasserleitung nach den Casernenbauten.

8. Nivellirungsplan des Hamm.

9. Localbaustatut.

10. Baugesuch des Directors Georg Heß.

11. Trottoirpflasterung in der Bahnhofstraße.

12. Gesuch des Universitäts-Tanz- und Fechtmeisters Röse um Erlaubniß zur Abführung der Leitung eines Blitzableiters auf städtisches Eigenthum.

13. Gesuch des Levi Löwenstein um Erlaubniß zur Belassung eines Treppen­tritts vor seinem Hause in der Schloßgasse.

14. Gesuch des Fabrikanten Eduard Silbereisen um Erlaubniß zur Ein­fassung einer Einfahrt u. f. w.

15. Gesuch des Spenglermeisters Karl August Faber um Erlaubniß zur Anlegung von Luftschächten.

£ Gießen, 4. April. sNationalliberaler Verein. Schluß.) Herr Real- gymnasiallehrer Schwabe läßt uns nun unter Zugrundelegung von Gury's Com- pendium der Moraltheologie einen Einblick in das innere Wesen und Wirken des Ordens thun und entrollt dadurch Bilder, die denselben auf markante Weise charakteri- siren. Gury verfolgt einen Hauptzweck,die Ohrenbeichte", indem er angiebt, daß die Seelenleitung allein vom Beichtstuhl ausginge. Der Beichtende muß in der Hand des Priesters biegsam, wie Wachs werden. Man erkannte auch zu jener Zeit die Jesuiten als die coulantesten Beichtväter.

Um des Nutzens willen entschuldigt Gury jede Sünde und seine Moral ist der nackteste Egoismus, gipfelnd im Nutzen des Jesuitenordens in der Hierarchie. Mit dürren Worten saat er:Jeder muß sich geradezu und absolut mehr lieben als den Nächsten, denn Jeder ist sich selbst mehr der Nächste, als jeder Andere!"

Die Lehre von der geheimen Schadloshaltung erklärt er für gerechtfertigt, wenn ein Diener, der von seinem Herrn mehr aufgetragen bekommt, als die Abmachungen vorschreiben, sich für die Leistung selbst schadlos hält, indem er seinem Herrn etwas wegnimmt. Die Priester sollten das Volk in diese Theorien mit Vorsicht einweihen.

Auch die Verletzung des Briefgeheimnisses, wenn vorausgesetzt werden konnte, daß der Brief nichts Wichtiges enthielt, war nach Gury's Moral gestattet.

Im Jahre 1552 wurde das Collegium Germanicum gegründet, in welches nur Leute Aufnahme fanden, die nicht unter 15 und nicht über 21 Jahre alt waren, weil biefelben einen recht biegsamen Charakter haben mußten.

Jeden Widerstand wußten die Jesuiten zu brechen und überall bürgerten sie sich ein, indem sie zuerst demuthsvoll und mit aufopferndem Sinn für Krankenpflege auf­traten, bis sie einen festen Stand bekommen hatten. Dann aber streckten sie die Krallen heraus und kamen mit Gewaltsmaßregeln.

Wallenstein, der von den Jesuiten erzogen und wie er selbst sagte, Alles mit ihnen gemein hatte, auch den Geist, in welchem er seinen Kaiser vcrrieth und den ihm geleisteten Eid brach, konnte sich für die Dauer doch nicht mit den Brudern der Gesell­schaft Jesu vertraaen, da er einsah, daß das Herrschen doch schöner sei, als das nach ihrem Willen handeln. Seinen eigenen Weg gehend, erreichte ihn bald der Stahl des Mörders. Die damals geführte Untersuchung war gänzlich in den Händen des Ordens und waren die Jesuiten auch die Veranlassung zum 30jährigen Kriege. Nachdem derselbe schon 3 Jahrzehnte hindurch verheerend gewüthet hatte uni) Alles sich nach Ruhe und Frieden sehnte, da veröffentlichte der Pater Lorenz Faber eine Schrift, in welcher darauf gedrungen wurde, den Krieg bis zur gänzlichen Vertilgung der Pro­testanten fortzusetzen.

Die Friedensverhandlungen wurden in den Jesuitencollegien zu Münster und Osnabrück geführt. Die ehrwürdigen Patres vermögen es, bei dem Kaiser und der Mehrzahl der katholischen Fürsten durchzusetzen, daß sie mit ungleich geringerer lieber; Windung die wichtigsten Grenzprovinzen an Frankreich ausliefern als sich zur Toleranz gegen Deutsche protestantischen Glaubens zu bequemen. Wer kann wissen, welche traurigen Schicksale der Orden noch über unser Vaterland heraufbeschworen hätte, wenn die Völker nicht in ihrer äußersten Noth, in völliger Erschöpfung und Ver­zweiflung den Frieden begehrt hätten.

Kaiser Leopold I. war vollständig in den Händen der Jesuiten, unter seiner Regierung fand eine schreckliche Protestantenverfolgung statt. 1674 nahm man 250 lutherische und 57 reformirte Geistliche gefangen, stellte sie vor ein von Katholiken ge­bildetes Tribunal und verurtheilte sie auf Grund eines untergeschobenen Briefes als des Hochverraths schuldig zum Tode. Um die weltberühmte österreichische Milde auch hier zu betätigen, bot man ihnen unter der Bedingung Gnade an, daß^ie schriftlich erklärten, wegen des ihnen zur Last gelegten Verbrechens dem Gesetz gemäß verhört und durch eigenes Geständniß überführt worden zu sein, jedoch vor Publikation des Urtheils um Gnade gebeten zu haben. (Ein Verhör, eine Beweisführung und ein Bekenntniß hatten natürlich nie stattgeftmden.) Dann sollten sie, kraft eines Reverses, der sie verpflichtete, entweder katholisch zu werden oder binnen 4 Wochen das Vater­land zu verlassen, oder Zeit ihres Lebens sich nie wieder mit Seelsorge zu befassen, die Freiheit wieder erlangen.

Als von den 307 Männern nicht einer sich zur Unterzeichnung herbeiließ, wurden alle nach verschiedenen Festungen abgeführt, wo sie die scheußlichsten Arbeiten verrichten mußten, während ihnen ganz kümmerliche Nahrung an Wasser und Brot zu Theil ward und ihre Weiber und Kinder wie Hunde von ihnen gestoßen wurden.

Die Jesuiten Nie. Kellio und Joh. Beune zeichneten sich ganz besonders durch Grausamkeit aus, sie schleppten die Armen an den Haaren und drohten, sie auf die Galeeren zu verkaufen.

17 wurden endlich katholisch, die Majorität wählte Verbannung und 61 wurden zu 50 Kronen pro Mann auf die fpanischen Galeeren nach Neapel und Palermo ver­kauft. Alle mußten ein Zeugniß ausstellen, daß sie während ihrer Gefangenschaft mit Milde und Menschlichkeit behandelt worden seien.

Als der Orden in höchster Blüthe stand, erhob sich der allgemeine Widerwille gegen denselben, Völker und Fürsten forderten seine Aufhebung, welche endlich auch durch Papst Clemens XIV. erfolgte.

Letzterer unterzeichnete die Bulle, indem er sprach:Hiermit beurkunde ich mein Todesurtheil", und als er kurz daraus starb, glaubte man, daß er vergiftet worden fei.

Der Orden existirte jedoch nach feiner Aufhebung noch fort und wurde sogar 1814 officiell wieder eingesetzt. Ein Papst hat ihn aufgehoben, ein Papst hat ihn wieder eingesetzt. Das Urkheil, wer von beiden geirrt, gehört der Geschichte! Mit diesen Worten schloß Redner seinen Vortrag.a.

Geschichts-Kjalender.

7. April.

451. Die Hunnen unter ihrem Anführer Attila zerstören Mainz.

1348. Kaiser Karl IV. errichtet zu Prag die erste Hochschule des deutschen Reichs diesseits der Alpen. An demselben Tage erklärt Kaiser Karl IV. auch Böhmen für ein Erdreich seines Hauses.

1415. Der heimlich aus Konstanz entflohene Papst Johann XXIII. hatte bei Fried­rich von Oesterreich Aufnahme und Schutz gefunden, in Folge dessen am heutigen Tage gegen Friedrich die Reichsacht ausgesprochen und von den Vätern des Conciliums der Kirchenbann über ihn verhängt wurde.

1797. Erzherzog Karl von Oesterreich schließt mit Bonaparte zu Klagenfurt einen Waffenstillstand ab, welchem am 18. April der Frieden von Leoben folgte.

1799. Die Reichsdeputation erklärt den französischen Bevollmächtigten, nachdem der Vertreter des Kaisers eröffnet hatte, daß er an den Rastatter Friedens­verhandlungen keinen weiteren Arttheil nehmen könne und ferner durch den Krieg die diplomatische Verbindung der französischen Gesandten in Rastatt mit ihrer Regierung unterbrochen werde, ja sogar die Sicherheit der Gesandten in Rastatt selbst nicht mehr verbürgt zu sein scheint, daß der Friedens-Con- greß aufgehoben fei.

1874. Wilhelm v. Kaulbach, berühmter Maler, stirbt in München.

1875. Der berühmte Dichter Georg Herwegh stirbt.

Handel und Verkehr.

Gießen, 6. April. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.900 95, Hühnereier 2 Stück 90 4, Enteneier St. 56 4, Käse pr. St. 58 4, Käsematte 23 4, Erbsen pr. Liter 21 4, Linsen 30 4, Tauben per Paar 0,50 bis 0,80 4, Hühner per Stück X 0.851.30, Hahnen pr. Stück X 1.001.50, Enten per Stück X 1.602.00, Ochsenfleisch per Pfund 6264 4, Kuh- und Rindfleisch 5256 4, Schweinefleisch 54-60 4, Hammelflestch 50-66 4, Kalbfleisch 4048 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.004.50, Milch per Liter 1218 4, Zwiebeln per Gentner X 7.50-8.00.

Frankfurt, 5. April. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange­trieben waren 265 Ochsen, ca. 19 Bullen, ca. 351 Kühe und Rinder/ ca. 325 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 6062, 2. Qual. X 5658, Kühe und Rinder 1. Qual. X 5456, 2. Qual. X 4246 per 100 Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 5458 4» 2. Qual. 4550 4 per 1 Pfund Schlachtgewiwt.

Frankfurt, 5. April. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 18,00-18,25, fremder X 17,50-20,50, Roggen eff. hies. X 15.00-00,00, fremder X 14,5014,75, Gerste effektiv hiesige und Wetterauer X 15,5018,00, fremde X 00,00-00,00, Hafer eff. hies. X 13,50-14,25 fremder X 14,50-14,75.

Zur gest. Beachtung.

Schriftliche Anfragen wegen Auskunstsercheitung über Inserate rc. können w'.r nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigclezS (ft. Heber Inserate bezüglich deren Offerten ein-urevcken sind, ist die ze.

keinerlei Auskunftserrhenungen befugt. Offertenbriefe sind soweit keine KAnimtsi oeaenthetticev Abmachungen a^rsffen wurden in der Ervedition abrnbok-r,

Kirchliche Anzeigen der cvsngrl. Gemeinde.

Mittwoch, den 7. April, Abends 6 Uhr, 5. Passionsandacht, Pfarrer Dingeldey.

'"SK- mt*1 cLogiii16. $ Je»*'»n *

x'Kk- 9* versteigert- ß

Ans bckgt-"c

Wjettbe gi*n « 5 realster gelöscht-,

1 Herz N in

2 .'DM- MK' Lumda-

3 Kasper Enders

4 , Löb ebelmutl); fj. Gerhard Schnei tz. Löb Löwenberg

Mormelstein &

hauien-

8: Joseph Stern

9. Rasael Stern

10. Bertha Katz in 11. Seligmann Kaj 12. Helm Hinterl Buseck.

13. Gustav Kohnke

14. Karl Horn zu

15. Karl Schmitt D 16. M Aeünch 17. Ms Höchster, Sunibü.

18. Simon Glück ju Lumda.

19. Eberhard Haas

20. Simon Grünem Buseck.

Gießen, den 25. A

Großh. Amtl MüllI

Belmm

Die HolzversteigeI M il chl in g'scheu A Dom 29. v.M.ist ß Zahltag wird aus» M- bestimmt. I

Dreis a. L-, aml q,, Ke» Frh- v. Milchling)'!

Krstliche Ol

v°n

sHl