Potsdam, 4. Januar. Nach dem heute ausgegebenen Bülletin ist Ihre Königliche Hohert die Frau Prinzessin Wilhelm fieberfrei geblieben und wenn Höchstdieselbe sich auch noch recht angegriffen fühlt, so ist doch der Verlauf der Krankheit ein regelmäßiger, es werden daher vorläufig Bulletins nicht mehr erfolgen.
Berlin, 4. Ianuar. Aus dem bei Lloyds in London eingegangenen Telegramm aus Montevideo über die Strandung des Dampfers „Montevideo" auf dem Paraguay ergibt sich die Unrichtigkeit der Nachricht von der Strandung des Hamburger Ampfers „Montevideo", da die Dampfer der Hamburg-Südamerikanischen Dampf- schlfnahrts-Gesellschaft den Paraguayfluß gar nicht befahren. Wie es scheint, handelt es sich um einen neuerbauten kleineren Flußdampfer, der ebenfalls den Namen „Montevideo" führt.
Würzburg, 4. Januar. Der Reichsrath der Krone Bayerns, Graf zu Castell, ist gestern gestorben.
Dessau, 4. Januar. Die Mendelssobnfeier wurde Morgens durch Gesang vor dem Geburtshause Mendelssohn's eröffnet. Später fand Festgottesdienst in der Synagoge statt. Die herzoglichen Herrschaften waren anwesend. Rabbiner Weiße hielt die Festpredigt. Im Friedericianum wurde ein Festactus abgehalten, wobei Professor Lazarus die Festrede hielt. Nachmittags fand ein größeres Festdiner statt seitens der Notabilitäten der Stadt. Von außerhalb waren zahlreiche Deputationen eingetroffen. Im Hoftheater wurde, nachdem ein auf den Tag bezüglicher Prolog vorgetragen, Lessing's „Nathan der Weise" aufgeführt.
Hamburg, 4. Januar. Die Dampfschifffahrt - Gesellschaft „Kosmos" theilt em ihr aus St. Vincent (Cap Verdische Inseln) zugegangenes Telegramm vom 3. ds. mit, wonach ihr Dampfer „Memphis" mit leicht beschädigter Maschine 140 Seemeilen von St. Vincent angesprochen worden, der Capitän des „Memphis" die ihm angebotene Hilfe aber abgelehnt habe, weil er hoffte, mit seiner eigenen Maschine St. Vincent in den nächsten Tagen zu erreichen.
Daris, 4. Januar. Freycinet hat nach einer aberinaligen Besprechung mit Grevy den Auftrag zur Bildung eines neuen Cabinets übeuionuncn.
London, 4. Januar. Der „Daily News" wird aus Konstantinopel vom 2. Januar berichtet, dort verlaute, Mukhtar Pascha habe aus Kairo gemeldet, daß die Pacifikation des Sudans ohne Mitwirkung türkischer Truppen unmöglich sei.
— Eine amtliche Depesche aus Abri (Eaypten) besagt: General Butler meldet aus Erame, 20 Meilen südlich von Abri, daß der Verlust des Feindes viel größer ist, als Anfangs angenommen wurde; er schätze ihn jetzt auf GOO Todte. Der Feind flieht durch Kaibar in der Richtung auf Dongola.
Belgrad, 4. Januar. Der König ist heute Nachmittag um 5 Uhr hier eingetroffen, von der Königin, den Ministern, den Gemeindevertretern, den Spitzen der Behörden und einer zahlreichen Menschenmenge am Bahnhofe empfangen. In Erwiderung der Ansprache des Gemeindeältesten dankte der König für die Opferwilligkeit der Bürgerschaft und fügte hinzu, er erwarte, die Bürgerichaft würde auf dem betretenen Wege ausharren, damit das Ansehen und das Staatsinteresse Serbiens gewahrt bleibe. Die Worte des Königs wurden mit enthusiastischen Ziviorufen ausgenommen. Mit dem Könige traf Horwatooitsch ein. Die Stadt ist festlich geschmückt.
Athen, 4. Januar. Zufolge einer Meldung der „Agence Havas" richtete am 31. v. M. Delyannis ein Rundschreiben an die Vertreter Griechenlands. Unter Hinweis auf frühere Rundschreiben hebt dasselbe hervor, daß die Haltung Griechenlands in der bulgarisch - rumeltschen Frage den Rathschlägen der Mächte entsprochen habe. Das Rundschreiben weist auf die Gefahren hin, welche aus den jüngsten Ereignissen entstehen könnten, und auf die große Erregung, welche in Folge derselben unter der Bevölkerung bemerkbar ist. Griechenland würde seinen Verpflichtungen gegen die Mächte nicht nachkommen, es würde nicht int Einklang mit seinen friedlichen Gesinnungen stehen, wenn es nicht offen die Situation, die an der Nordgrenze des Königreichs geschaffen sei, als eine solche bezeichnen wollte, die voll Gefahren sei. Die griechische Negierung gebe sich der Hoffnung hin, daß die Mächte bei der Regelung der bulgarisch - rurnelischen Frage den vitalen Interessen Griechenlands Rechnung tragen werden.
Lokale-.
Gietzen, 5. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sihung am Donnerstag den 7. Januar 1886, Nachmittags 4 Uhr.
1. Ueberflutbungen des Neustädter Feldes.
2. Fassung des Stadtbachs in eine Steinsohle.
3. Festsetzung der Baufluchtlinien in der Sonnenstraße.
4. Aufstellung eines Brunnens in der Nordanlage.
5. Desgleichen auf dem Seltersweg.
6. Den Fluthgraben in der Kornblumengasse.
7. Gesuch des Schreinermeisters Emil Müller um Bauerlaubniß.
8. Gesuch des Bierbrauereibesitzers Friedrich Textor um Erlaubniß zur Legung eines Rohres tu einem städtischen Wege.
9. Gesuch des Christian Haubach II. um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfahrt.
10. Gesuch des Bäckermeister Christian Faß um pachtweise Ueberlassung eines Holzlagerplatzes.
11. Gradlegung der Wieseck.
12. Ankauf der Hofraithe des Schmiedemeisters Philipp Walther.
13. Vermiethung dieser Hofraithe.
14. Verwerthung des Eichenstammholzes für das Rechnungsjahr 1886/87.
Vermischte-.
— Aus der großen Todtenlifte des Jahres 1885 wollen wir nur die hervorragenden Namen mittheilcn. Fürstliche Personen: Prinz Friedrich Carl, König Alfonso von Spanien und Maximilian, Fürst von Taxis. Militärs: Die Generale v. Treskow (Belfort), Vogel v. Falkenstein, Manteuffel, v. Prittwitz, Kähler, türkischer General Staatsmänner: Minister v Schleinitz und Bitter und Grant, der amerikanische Prästdent. Polittker und Abgeordnete: Die Reichstagsabgeordneten Stephani, Bürgermeister v. Leipzig, Valentin, durch seine Schlußrettel bekannt, Dr. Harnier und Dr. Becker, Oberbürgermeister von Köln. Schriftsteller und Dichter: Der französische Novellist About, der Wiener Schindler, die Dichter Alfred Meißner und Karl Stieler ?lllb.tmrrrmuÜffd,riJtftcfUcr Künstler: Dr. Ernst Förster, Maler und Kunst-
schrtftsteller, Camphattscn, Maler tn Düsseldorf, Hans Canon, Maler in Wien Cauer Bildhauer, Franz Abt, Componist, Ferd. Hiller, Componist, Joseph Servacs Cello- Vtrtuos, Schauspieler Weilenbeck in Meiningen, O. Lchfeld in Weimar, Hiltl in Braunschweig. Wissenschaften: Seminar-Dircctor Dr. Kehr in Erfurt, Geograph von Kläden in Berlin, der Afrikaforscher Lieutenant Tilly und Dr. Nachtigal, die Professoren Dr. N. v. Schlagintweit in Gießen, Dr. Curtius und Eckstein in Leipzig Theologen: Schwarz, Generalsuperintendent in Gotha, Schenckel, Professor in Heidelberg, Fürst v. Schwarzenberg, Cardinalbischof in Prag. Mediciner: Die Professoren Dr. Frerichs tu Berlin und Dr. Henle und der Irrenarzt Dr. Voisin in Paris Juristen: Kanzler v. Goßler in Königsberg, Dr. Marquard, Barth, Reichsoberhandels- gertchtsrath, Dr. Hase, Landesgerichtspräsident in Altenburg, Dr. Glaser in Wien Gencralprocurator und früherer Justizminister in Oesterreich. Finanzmänner:' Vanderbllt der amertkanische Etsenbahnkonig, Jafö in Posen, Moritz, Hofbanauier in Weimar, Chapman, Dtrector der Londoner Bank. Industrielle: Die Buchhändler Gg. Renner tn Bcrltn und Hochdanz in Stuttgart, F. H. Eggels, Gründer der ersten Maschinenfabrik tn Berlu^F C. Godefroy in Hamburg, Godard, Luftschiffer in Paris, L. Werder, Erftnder des Werder-Gewehres.
• Frankfurt a M., 2. Januar. Der Magistrat hat folgenden Vortrag an die Stadtverordneten-Versammlung gelangen lassen: „Wir besitzen in unserein Römer ein historisches Denkmal von großer Bedeutung nicht nur für unsere Stadt, sondern für ganz Deutschland. Es i|t ein Vermächtniß unserer Vorfahren, welches die Nachkommen zu erhalten und zu vermehren als ihre Aufgabe betrachten müssen In diesem Sinne haben die städtischen Behörden das Werk der Restauration des Römers tn Angriff genommen. Die eingesetzte Commission wird über das Ergebniß ihrer Berathungen demnächst Bericht erstatten. Das Mandat erstreckt sich bis jetzt vorzugsweise auf die baulichen Herstellungen im Römer; wir halten cs daher für erwünscht
daß die städtischen Collegien selbst zu einer wichtigen Frage der inneren Ausschmückung Stellung nehmen. Der Kaisersaal im Römer enthält die Bildnisse aller deuffchen Kaiser von Karl dem Großen bis zur Auflösung des deutschen Reiches im Jahre 1806. Diese Bildnisse füllen die zu Gebote stehenden Wandflächen vollständig. Wir glauben' daß es weder der historischen Bedeutung des Saales, noch seinem gegenwärtigen Werthe entsprechen würde, wenn in demselben für die Zukunft die Kaiser des neuen deutschen Reiches fehlten. Wir halten es für eine Ehrenpflicht unserer Stadt, allen deutschen Kaisern der Zukunft im Kaisersaale eine Stätte zu bereiten und schlagen der Stadtverordneten-Versammlung einen gemeinsamen Beschluß dahin vor: 1) die Stand- bUber aller deutschen Kaiser der Zukunft im Kaisersaale auf städtische Kosten auf- rEellen, 2) dresen Beschluß bezüglich des Standbildes Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm ohne Verzug zur Ausführung zu bringen; 3) sich über die Art der Ausführung und Bewilligung der Mittel weitere Beschlußfassung vorzubehalten." ... .. Frankfurt a. M., 31. December. sOrigineller Betrug.) Der Kassier eines hiesigen größeren Geschäftes hatte mit seinem Chef einen Vertrag abgeschlossen, nach welchem er außer einem festen Gehalte von 3000 jl bei jeder Vergrößerung seiner Familie eine jährliche Zulage von 300 zu erhalten hatte. Ein reicher Kindersegen wurde ihm m Folge dieies Vertrages zu Theil und fünfmal überraschte er seinen Principal mit der erfreulichen Mtttheilung, daß ihm abermals ein Sproß geboren ei. Nun wollte es der böse Zufall, daß dem Herrn Chef der Gedanke kam, seinen ^ngiahrigen treuen Diener im Kreise seiner Lieben aufzusuchen, um ihm eine kleine Weihnachts-Ueberraschung zu bereiten. Er fand seinen Kassier und dessen Frau mit nur zwei Kinderchen vor und wurde einigermaßen argwöhnisch, als seine Fragen nach den übrigen Sprößlingen mit Verlegenheit ausgenommen wurden. Spätere Rach- forsckungen verschafften ihm die Gewißheit, daß der Mann niemals 5 Kinder besessen, sondern ihn einfach auf eine ganz originelle Weise betrogen habe, um sein Gehalt in die Höhe zu bringen. Nichtsdestoweniger hat er denselben nicht entlassen.
Nierstein, 2. Januar. Heute Morgen 4 Uhr erschien beim Pfarrer ein hiesiger junger Mann und verlangte die heilige Communi'on zu empfangen, da er bald sterben werde. Der Pfarrer beruhigte ihn und schickte ihn zum Glöckner Der Mann ging aber nun an den Rhein und erschoß sich daselbst, indem er sich drei Schüsse beibrachte. Mit zerschmettertem Schädel wurde derselbe aufgefunden Die Motive zu dieser That sollen zum Theil in einer unglücklichen Liebe zu suchen sein
Posen. Zur Zahlmeister-Angelegenheit berichtet die „Pos. Ztg.": Von den elf Zahlmeistern des 5. Armee - Corps, welche am 16. November v. I. verhaftet und sämmtlich hierher m Untersuchungshaft verbracht wurden, ist, wie damals schon mit- getheilt, der eine nach dreiwöchentlicher Haft bereits entlassen worden; von den übrigen wurden diejenigen, welche der 9. Division üngehören, nach Glogau gebracht, während die der 10. Division hier in Untersuchungshafi blieben. Am 22. December, also nach mehr als fünfwöchentlicher Untersuchungshaft, sind nun die verhafteten Zahlmeister der 10. Division und am 24. December die der 9. Division aus der Hast entlassen worden. Dem Vernehmen nach werden jedoch die Ermittelungen gleichzeitig mit der civilrechtlichen Untersuchung gegen die bekannlen Lieferanten weitergeführt werden.
— Königin Margherita von Italien hat Fräulein Doctorin Marie Ternö, welche in Zürich ihre medicinischen Studien gemacht hatte, zu ihrem Leibärzte ernannt.
Wien. Während im Rathhause der Kampf um die Gaswerke lobte, feierte nebenan in der Universität die Wissenschaft in der Gasfrage ihre stillen Triumphe. Dr. Auer, ein junger Wiener, machte im chemischen Laboratorium des Professors Lieben eine Entdeckung, die eine vollständige Umwälzung auf dem Gebiete der Gas- Industrie und einen mächtigen Fortschritt unseres Beleuchtungswesens überhaupt bedeutet. Dr. Auer bringt, wie die „Wiener Med. Wochenschr." berichtet, in der nicht leuchtenden Flamme eines Bunsen'schen Brenners einen mit einer Metallösnng im- prägnirten und dadurch unverbrennlich gemachten Baumwolldocht zum Glühen. Die Leuchtkraft dieses glühenden Dochtes nähert sich der einer electrischen Glühlampe und die höchst einfache Vorrichtung kann auf jeder Gasflamme leicht angebracht werden. Eine mit dieser Vorrichtung versehene Probeflamme brennt bereits im chemischen Laboratorium der Universität. Dr. Auet übergab das Patent feiner Erfindung für alle Länder, mit Ausnahme von Oesterreich und Deutschland, einer englischen Gesellschaft, die deren praktische Verwerthung im großen Maßstabe bereits in Angriff nahm.
Vom Niederrhein, 3. Januar. Ein schreckliches Unglück infolge leichtsinniger Handhabung von Schießwaffen ereignete sich gestern auf einem Bauernhöfe zu Doverhahn im Kreise M.-Gladbach. Ein 19jähriger Bauernsohn stand mit geladenem Gewehr auf dem Hose und legte dasselbe mit den Worten: „Soll ich Dich mal erschießen" auf ein blühendes 13jähriges Mädchen an, welches seine Eltern als Adoptivtochter angenommen hatten. Noch ehe das Kind antworten konnte, krachte der Schuß und das Mädchen sank tödtlich getroffen zu Boden, worauf es alsbald verschied. Der junge Mann wurde vor Schmerz halb wahnsinnig; die Eltern sind untröstlich.
— Diesmal mußte das „Prosit Neujahr" schon etwas kräftig ausfallen, denn das Jahr 1886 soll nicht ganz „geheuer" fein. Viele fürchten allerlei Unglück, einige sogar den Untergang der Welt. Dieses Bangemachen hat „mit ihrem Singen" zwar nicht die „Lorelei", aber eine bekannte Prophezeiung „gethan", die auf das Jahr 1886- zutrifft. Dieselbe lautet im Lateinischen:
„Quando Marcus Pasoha dabit Et Antonius Pentecosten celebrabit Et Johannes Christum adorabit Totus mundus vae! clamabit.“
Auf deutsch:
„Wenn Markus auf Ostern fällt (25. April) Und Antonius Pfingsten hält (13. Juni) Und Johannes sich des Herrn erfreut (24. Juni Frohnleichnam)^ Die ganze Welt ein Wehe schreit."
Eine andere Lesart heißt:
„Wenn Georg den Herrn schlägt (23. April Charsreitag), Und ihn Markus auferweckt (25. April)
Und St. Johann ihn trägt (24. Juni Frohnleichnam), Das ganze Wettend all erschreckt."
Alles stimmt genau auf das Jahr 1886. Es interessirt uns nun vor allem die Frage, wie alt diese Prophezeihung ist und von wem sie herstammt? Da der heilige Antonius von Padua im Jahre 1231 starb und das Frohnleichnamsfest erst 1624 von der Kirche eingeführt wurde, so können die genannten Prophezeihungen höchstens 500-600 Jahre alt sein. Die zweite Lesart stammt von dem vielgenannten Nostradamus (Michael Notredame), der im Jahre 1569 in Frankreich als Astrolog (Sterndeuter) starb. Dieser Mann hat sich durch die vielen „Prophezeihungen", die er herausgab, zwar einen unsterblichen Namen gemacht, kann uns aber mit seinem auf das Jahr 1886 eintreffenben Spruche um so weniger bange machen, als dieser „nichts Neues unter der Sonne" enthält. Denn in jedem der letzteren Jahrhunderte haben wir ein Jahr gehabt ganz von den genannten Eigenthümlichkeiten des Jahres 1886. So 1451, 1546, 1666, 1734, ohne daß die Welt untergegangen oder in besonderen Schaden gekommen wäre. Demnach dürfen wir auch das Jahr 1886 nicht als „Unglücksjahr" fürchten, — wenigstens nicht wegen der weit verbreiteten „Prophezeihung".
Schiffsnachrichten.
Bremen, 2. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. December von Bremen und am 22. December von Southampton abgegangen war, ist am 31. December 1885, 8 Uhr Abends, wohlbehalten in Newyork angefommen.
Handel und Verkehr.
„ n3a,nuar- Auf dem heutigen Markt kostet?: Butter per Pfund 1.05, Hühnereier per Stck. 7-8 4, Enteneier St-0-0 4, Käse pr. St. 5-8 4 £5fematte 2—3 4, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 28 4, Tauben per Paar 0,50 bis 0'00^ Hühner per Stück X 0.80-1.00, Hahnen pr. Stück JL 0.60-1.40, Enten
Stück ^ 1-30—1.40 Ochsenfleisch per Pfund 62—64 4, Kuh- und Rindfleisch o4—56 4, Schweinefleisch 50—60 4, Hammelfleiich 50—62 4, Kalbfleisch 48—50 4 3.00-3.50, Milch per Liter 12-18 S>, Zwiebeln per Centn?;
** 4,00—5,00« Weißkraut pr. St. 5—8 4.


