'M* äiM ani 8.
Wjuitj
engasse.
o Eduard
'uchhandlung ^.gediegener l den Markt, in hübsch
' bündig!"
us dein Unb :n- jedenfalls 'digen Herrn Mlmor dazu Straubinger" Dehberg im von Gießen • ichtige Total- darunter mit ten: Laden- mit kerniam die Frau, der. i Abwesenheit er das Weib,
i. welche auf nder resp. die ehen und das arten in allen
i einem Eisen- > Kopenbagen. ickreise, alsßc wacht und ist
m Landgericht ieses Gerichts
äßen 4 M ° kalt. •
-ig
fcr unb Äe- rltfung über
i Geheimen ibun& eines- Ltiitnntz jur die landet
etlicher Pro»
Ä*
LkS
'M«
;»s IsAl
da.v1 • 'Xfe ■Sä
>Ulf
.sl) 1 .,M .*• Ä ilf#
s Wildschaden- den. Gestm seinem Lagc i aus welchen {eiben, »* habet mit» litt «»b tW d> die * !dd°s Tili- tnen !!«!* r die iecnfias (®. 8.) , ilcr Stab« age t>»n n üb«!r* anb 1“ »L " ri4lt\ * m iE bitte AB!«
ein Zwanzigstel der dort verzehrten Hasen sind französischen Ursprungs, alle anderen fommen aus Deutschland. Und doch glaubt jeder Pariser, datz er nur ganz ausnahmsweise einmal einen 'deutschen, das heißt schlechten Hasen ißt. Deutschland schickt außerdem 11,000 Hirsche und Rehe, sowie 200 Wildschweine nach Paris. Auch in Krebsen ist Deutschland der Hauptlieferant.
— Ueber Kanibalismus in Haiti macht das in Port-tau-Prince erscheinende Journal „Le Peuple" folgende grausige Mittheilungen: „General Alfred Milord, der Commandant des Arrondissements Grand GoLve, schritt vorige Woche, begleitet von der Polizei, zur Verhaftung von 10 oder 12 Personen beider Geschlechter, die Handel mit ermordeten Personen trieben, um deren Fleisch auf dem Marktplatze von Grand GoLve zu verkaufen. Der Bürger, der uns diese Thatsache berichtete, ist in jeder Hinsicht glaubwürdig. Als diese Leute nach der Stadt zurückgeführt wurden, starb eine Frau, die vor einigen Wochen das heilige Abendmahl genommen hatte, von Reue überwältigt, auf dem Wege dahin und ihre Leiche wurde von der Escorte beerdigt. Eine andere Frau, Namens Sophia, kam in der Stadt auf einem Esel gebunden an, wurde von den Nachbarn und der Frau unseres Gewährsmannes erkannt, die zu ihr wie fo'gt sprach: „Wie kommt es, Schwester Sophia, daß Du, die Du die Köchin des Paters Frehel gewesen und vor kaum fünfzehn Tagen das heilige Abendmahl genommen hast, Dich von Menschenfleisch nährst? Du hättest lieber Selbstmord verüben sollen, als Dich in diesem Zustande hierher bringen lassen." An dem etwa 20 Schritte von dem Hause besagter Frau gelegenen Polizeiamte angekommen, wurde Sophia völlig tobt vom Esel herabgenommen und unverzüglich darauf mußten Gefangene ein Grab herstellen, in welches sie beerdigt wurde. Die anderen Menschenfresser erklärten, daß sie seit geraumer Zeit Menschenfleisch für Schweinefleisch auf dem Markte in Grand GoLve verkauften. Sie haben Enthüllungen von großer Wichtigkeit gemacht, die Unglaublich wären, wenn wir nicht von der Thatsache überzeugt wären." Wir wagen trotz derUeberzeugung jenes Blattes dennoch an der vollen That- sächlichkeit ein wenig zu zweifeln.
— [@eniaL] Ladendiener: „Womit kann ich dienen?" — Verkommenes Genie: „Wenn Sie gütigst erlauben, möchte ich meine Wünsche in einen Matjeshäring zusammenfassen!" __
Handel und Verkehr.
Gießen, 4. Mai. Aut dem heutigen Markt kvstete Butter per Pfund X 1 05-0 00, Hühnereier 2 Stck. 9—00 X Enteneier 2 St. 11 H, Käse pr. St. 4—8 4, Kasematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 22 H, Linsen 32 Tauben per Paar 0,50 bis 0 80 X Hühner per Stück X 0.90—1.20, Hahnen pr. Stück X 1.20—1.70, Enten per Stück X 1.60—2.00, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 Kuh- und Rindfleisch 52—56 Schweinefleisch 54—60 H, Hammelflestch 50-66 H, Kalbfleisch 40—48 X Kartoffeln per 100 Kilo X 3.50—4.50, Milch per Liter 12—18 H, Zwiebeln per Gentner X 7.50-8.00.
Frankfurt, 3. Mai. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 17,75-00,00, fremder X 17,50-20,50, Roggen eff. hies. X 15,00—00,00, fremder X 14 00—14,50, Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X 15,50—18,00, fremde X 00,00—00,00, Hafer eff. hies. X 14,50—15,50, fremder X 00,00—00,00.
Frankfurt, 3. Mai. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 360 Ochsen, ca. 11 Bullen, ca. 393 Kühe und Rinder, ca. 270 Kälber. Die Preise stellten sich: Ockfen 1. Qual. X 60—63, 2. Qual. X 48—54, Kühe und Rinder 1. Qual. X 54—56, 2. Qual. X 45—50 per 100 Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 62—63 H, 2. Qual. 40—45 H per 1 Pfund Schlachtgewicht.
Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 3. Mai. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 233 Stück Rindvieh und 1025 Stück Schweine. Der nächste Markt ist am Montag den 31. Mai d. I.
, Eeschichts -Kalender.
5. Mai.
1525. Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen, stirbt. Kurz vor seinem Tode hatte er seinem Bruder und Nachfolger ein Geständniß abgelegt, wie es wohl selten aus dem Munde der Fürsten kommt, das Geständniß nämlich : „daß man den Aufruhr von oben herab vielleicht veranlaßt habe; denn die Armen mürben von der Kirchen- und Staatsgewalt vielfältig bedrückt."
1705. Kaiser Leopold I. stirbt, nachdem er 47 Jahre die deutsche Kaiserkrone getragen hatte.
1789. Eröffnung der Nationalversammlung in Versailles, Beginn der französischen Revolution.
1800. Treffen bei Mößkirch, in welchem die Franzosen zwar nur einen ganz unbedeutenden Sieg errangen, die Oesterreicher jedoch zum schleunigsten Rückzug gezwungen wurden.
1821. Kaiser Napoleon, der als „Gefangener Europas" auf die Felseninsel St. Helena mitten im atlantischen Ocean verbannte Welteroberer, stirbt.
1842. Großer Brand in Hamburg, welcher bis zum 8. Mai andauerte, und Tausende von Wohnungen und mehrere Kirchen zerstörte.
Zur radikalen Beseitigung von Hühneraugen.
Ein Mittel zu finden, welches birect auf die Hühnerangen wirkt, sie vollständig rerstört, ohne der Haut zu schaden unb ohne Schmerz zu erregen, war bis heute eines oer gesuchtesten Bedürfnisse und der größte Wunsch aller an Hühneraugen ober an verdickter Haut Leidenden.
Ein solches Mittel ist nun gefunden in der S. Radlauer'schen Specialität, aus der Rothen Apotheke in Posen, welche in vollkommenster Weise die Hühneraugen schmerzlos entfernt, jede Hautverdickung gründlich zerstört, bei der Anwendung keinerlei Beschädigung der Wäsche zur Folge hat und keines lästigen Verbandes bedarf. Wegen ganz wirkungsloser Nachahmungen verlange man aber ausdrücklich nur das allein echte Raolauer'sche Hühneraugenrnittel aus der Rothen Apotheke in Posen. Garton mit Flasche und Pinsel — 60 Pfg.
PrLmiirt mit der höchsten Auszeichnung Goldene Medaille.
Depot in Gießen bei Fritz Flimm.
Zur Haarpflege!
Von unübertroffener Wirkung ist das vom königl. Staatsministerium u- Ober- medicinalausschuß geprüfte u. genehmigte, sowie von allen Autoritäten begutachtete
Haarwaffer v. Retter, München, 1877
welches statt Oel ob. Pomabe täglich gebraucht, das Haar bis in's höchste Alter glän- zend, geschmeidig unb Scheitel haltend macht, die Kopfhaut von allen Unreinigkeiten, Schuppen 20., befreit unb dadurch bie Thätigkeit ber Kopfhaut unb Haarwurzeln erhöht.
Zu haben um 40 H unb X 1,10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße, Gießen-
Allgemeiner Anzeiger.
Vergebung v. Hchreiner- u. Schlosterarbettm.
Die zur Herstellung von 6—8 Stück Kasienmaaßen (nach vorliegendem Muster) erforderlichen Arbeiten werden
Samstag den 8. Mai, Vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten im Wege schriftlicher Submission vergeben.
Gießen, am 30. April 1886.
Der Kreisingenieur: 3322 Gnauth.
Grasversteigerung.
Die Grasnutzungen an den Lahnufern und auf dem Leinpfad in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim sollen
SamStag den 8. Mai l. I.,
Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. Die Versteigerung beginnt auf der Weidenstrauchs - Wiese, unterhalb des Bahnhofs, am rechten Lahnufer und wird loosweise auf die ganze Strecke fortgesetzt.
Gießen, den 3. Mai 1886.
Großh. Kreisbauamt Gießen. __________Walter. 3478
Mittwoch den 5. Mai,
Nachmittags 2 Uhr, werben auf meinem Bureau
Sopha's, Komrnoben, Kleiberschränke, Tische, Uhren, Spiegel unb anderes Mobiliar
-egen Baarzahlung versteigert.
Geißler, 3427 Gerichtsvollzieher.
Strohhüte
für Damen u. Mädchen, Herren und Knaben,
Blume«, Federn, Bänder, Sammete re., sowie garnirte Damen- u. Mädchenhüte zu allen Preisen, empfiehlt 2822 A, Fangmann.
Oelfarbeei
:|
MI
billig, feste Preise!
Marlin Scheel ■
5. Marktplatz 5. urwaarenvflch^toekskm M M
in allen Sorten zum Anstrich fertig, rasch und härt trocknend; lS— sämmtliche
Lack, Oel- urrd Weingeist-Firnisfe, 4| Terpentinöl, Pinsel re.
*o empfiehlt in bester Qualität zu billigsten Preisen
3456 Fr. Seibel.
hochmodernste
in garantirt
Preisen z
einen aus in Stand
staunend billigen
3486
Hvlzversteigerungen.
In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden.
I. Montag den 10. d. M. in dem District „Helfholz"
70 Rmtr. Buchen-Scheitholz,
24 „ „ Prügelholz,
51 „ „ Stockholz,
1420 Wellen „ Reisholz,
6400 „ „ Forstreiser I. und
II. Klasse, 700 „ Kiefern-Forstreiser,
2 Eichen-Stämme mit 0,62 Festm.
Der Anfang der Versteigerung ist
Morgens präciS 10 Uhr in der Abtheilung Mittelster-Kopf über dem Dachsboden.
IL. Dienstag den 11. d. M. in dem District „Psaffenrnark"
11 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Scheit- holz,
84 „ dgl. Prügelholz,
116 „ dgl. Stockholz,
3900 Wellen dgl. Reisholz,
4000 „ dgl. Forstreiser,
36 Eichen - Schnittstämme, bis 62 Gtm. Durchmesser, I und II. Klasse, mit 43,54 Festm.,
11 Stück Eichen- und Birken- Stangen,
36 Stück Fichten-Leiterbäume.
Der Anfang der Versteigerung ist Morgens präeis 10 Uhr auf dem Bechlinger-Weg beim Stützels- brunnen. 3455
Hohensolms, den 1. Mai 1886.
Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Revierförster.
Jeisgeöolenes.
Backsteine (Veldbrand) sind zu verkaufen. Näheres im 3482_________________ Fischerhof.
3483] Erbsenreiser billig abzugeben. Jac. ThomaS, Schiffenbergerweg.


