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über die in der Gemeinde . .
vom
. 18 . . . crepirten oder getödteten Thiere.
Der crepirten oder getödteten
Monat
Datum
Namen der Besitzer
Zahl
Thiere
Gattung
Mer Jahre
Ord.- Nr.
aus Frer Laubersheim, Franz Schuster aus Ebersheim und Jakob Grimm aus Mommenheim Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Alzey, am 10. Juni wurde dem Schulverwalter Gg. Roth zu Rödgen eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Mommenheim übertragen.
11. Dienstentlassung:
Qa Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst gemht:.Am 28. Mai den ordentlichen Professor an der technischen Hochschule Dr. Eilhard Wiedmiann auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. August b. Js. an au« dem Dienste zu entlassen.
12. Ruhestandsversetzungen:
,o Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 18. Mar den evang. Pfarrer Karl Müller zu Pfungstadt unter Anerkennung ferner langjährigen, treuen und ersprießlichen Dienste, und Verleihung des Charakters als Kirchenrath, in den Ruhestand zu versetzen.
Am 2. Juni wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Köngern- herm Franz Kipp, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt.
13. Concurrenzeröffnungen:
Erledigt sind: Zwei mit evang. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, mit nach dem Dienstalter der betr. Lehrer sich bemessenden Gehalten von 1000 bis 1600 mit der einen dieser Stellen ist ein Theil des Cantordienstes verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichlos mit emem Gehalt von 900 «X; mit der Stelle ist die Verpstichtunq zur Abhaltung von Lesegottesdtenst verbunden.
Bemerkungen
über Krankheit, wenn solche durch den Thierarzt festgestellt ist, sowie über die Art der Beseitigung der Cadaver.
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inmitten der n Bedingungen spachten.
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Är» 1S2 Drittes Blatt Sonntag den 4. Juli
Kleber den Geisteszustand König Ludwig II.
erstattete der Abg. Bonn im Namen des Ausschusses der bayrischen Abgeordnetenkammer folgenden auszutzsweise schon telegraphisch mitgetheilten Bericht:
Bei König Ludwig II. bestand schon von Geburt an eine ererbte Anlage zu geistiger Erkrankung. Se. Majestät König Otto, die verlebte Prinzessin Alexandra sind gleichfalls geisteskrank, und das Ergebniß der Section hat die Thatsache der geistigen Storung erhärtet. Schon in frühen Jahren hatte Ludwig II. Anwandlung zu starken Aufregungen. Ministerpräsident Frhr. v. Lutz, von 1864 bis 1867 Cabinetsseeretär des Königs, will bei diesem eine große Abneigung gegen den Empfang hoher Persönlichkeiten und eine große Begeisterung für deutsche Literatur bemerkt haben; der König declamirte selbst Stellen aus Schiller und Goethe. Nach und nach wuchs die Scheu des Königs vor der Oeffentlichkeit. Während Ludwig II. anfänglich in Berg den Gottesdienst in der dortigen Kirche besuchte, ließ er sich alsbald eine Capelle bauen und wohnte darin dem Gottesdienst ebenso allein an, wie den Separatvorstellungen in dem menschenleeren Theater. Die Nähe des Publikums erschien ihm unerträglich. Der Aufenthalt in den einsamen Bergschlössern wurde immer mehr verlängert, und wenn sich König Ludwig II. zu kurzem Aufenthalte nach München begeben mußte, das er wie ein Gefängniß fürchtete, so entschloß er sich nur schwer dazu und zögerte in Stattlich. Peissenberg u. s. w. oft stundenlang, bis er die Fahrt nach München fortsetzte. Por den Hoftafeln, sagte er, bange es ihm, als ginge es zum Schasfot; ertrank bei solchen Tafeln acht bis zehn Glas Champagner, erklärte diese Tafeln für ein
Hiehener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
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Rechtsanwalt
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10. Dienstnachrichten:
„ nr HoW der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am
2; dem evang. Pfarrer Karl Vetter zu Holzhausen die evang. Pfarrstelle zu Klem-Karben zu übertragen. w 1
.. o wurde der von dem Herrn Fürsten zu Menburg-Btrstein auf
die Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach präsent. Schulamtsaspirant Heinr Swrmfels aus Affolterbach für diese Stelle bestätigt; am 15. Mai wurde dem Schulamtsasprranlen Jak. Zimmermann aus Flonheim eine Lehrerstelle an der Ge- inerndeschule zu Gabsheim, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Ph. Cuntz aus Ober-Rosbach eine L-Hrerstelle an der G-meindeschule zu Grüninaen n-n. ""rde d-m Schullehrer Otto Schneider zu Selzen eine Lehrer:
° ru Hahnheim übertragen; am 17. Mai wurde dem i Ä ^taff«8riebr. aus Höchst das Patent als Geometer der 1. Klasse für den Kreis Erbach ertheilt; am 18. Mai wurde dem Schullehrer an der erweiterten Volksschule zu Nidba Joh. Heinr. Andres eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Lampertheim, am 19. Mai wurde dem Schulamts, asptranlen Joh. Mader aus Bonsweiher eine Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Friesenheim, an bemf. Tage würbe dem Schulamtsaspiranten Joh. Gilsrtch aus Flonheim eme Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Partenheim, am 21 Mai würbe dem Schulamtsaspiranten Egidius Kauß aus Gießen eine Lehrerstelle an bet Gemeindeschule zu Nieder-Ramstadt, an dems. Tage wurde dem Schul- auitsaspirau en Josef Nicolai aus Ober-Mörlen die Lehrerstelle an der ©emehibe. ™„e 3“ Ohmes, am 22. Mai wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Eller aus Dolgesheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sich, am 25 Mai
Schullehrer Heinr. Geißler zu Raunheim die Lehrerstelle an der Ge- Adam VllbOber-Mumbach, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Adam Plößer aus Schmal-Beerbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule m G'nsh-'M. am 26. Mai wurde dem Schullehrer Johs. Schnier zu Darsberg 28 Smurhe h" ®eme,"b*te 3« Pfaffen-Beersurt übertragen; am an h^r sfiHnHnfAh|S<6u aStSa^trant Si9munb flrau4 au» Biblis zum Lehrer ^^koriaschule zu Darmstadt, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; am 2. Juni wurde der Schulamtsaspirantin Wilhel- illiule eine "ledigte Lehrerinnenstelle an der Gemeinde,
schule zu Mühlheim übertragen; am 5. Juni wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beerfelden präsentirte Schullehrer Friedrich Opel daselbst für diese Stelle, aü dems. Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein. Wertheim- Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die L-brerstelle an ®-meinbeschule ru Affhöllerbach präsentirte SchulaiMSaspirant Heinr Müller aus Jugenhnm für diese Stelle bestätigt; am 9. Juni wurde dem Schullehrer ! Gg Heinr. Hotz zu Rai-Breitenbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule m ! Hassterbach, an dems. Tage wurden den Schulamtsaspiranten Heinrich Mathes I
SSetreffenb : Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Gießen am t Juli 1886
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
, att die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises
Dieienrgen non Ihnen, welche noch rm Rückstände sind, werden an Erledigung unserer Verfügung oom 21. Juni binnen 8 Tagen erinnert '_________________________________________________________l>r. Boekmann. y
Setreffenb: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. (Tieften am 9 ------
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
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