ihr Hauptleiter war. Weitere Haupt-Theilnehmer an der verbrecherischen Thä- tigkeit des „Proletariat" waren der Ex-Frievensrichter Bardowsky, der Inge- nieur-Capitän Liuri und die Bürger Petrufsinsky, Offowsky und Schmauß. Die genannten 6 Angeklagten wurden durch das Urtheil des Warschauer KriegS- BezirkSgerichts am 8/12. zum Tode verurtheilt. Weitere 8 Angeklagte, nämlich Warynsky, Ploßky, Dulemba, Janowitsch, Rechnewsky, Poplawsky, Dom- Ärowsky und Mankowsky wurden zu 16jähriger Zwangsarbeit verurtheilt, zur selben Strafe ferner: Tomaschewsky, Blioch, Sieroschewsky, Goftkuritsch, Slowik, Kmietzik, Helscher, DegurSky, TerminSky, Hladisch, PatzanowSky; zu 8- bis 10jäh- riger Zwangsarbeit: Felix Kohn und Bugaisky, zur Deportation nach Sibirien der Sekondlieutenant Jgelström und Ssokolsky. Bei der Bestätigung des kriegsgerichtlichen Urtheils wurde die Zwangsarbeits-Frist für mehrere Berurtheilte verkürzt. Der Kaiser befahl Liuri und Schmauß das Leben zu schenken und das Todesurtheil in 20jährige Zwangsarbeit zu verwandeln. Das Urtheil wurde gestern vollstreckt.
Reichstag.
E. R. Berlin, 30. Januar 1886.
In der heutigen Verhandlung stand der Antrag Ackermann und Genossen, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung vom 1. Juli 1883, ein Befähigungsnachweis betreffend, auf der Tagesordnung. Daß die Debatten anregend gewesen wären, kann man gerade nicht behaupten, sie waren vielmehr mit kulturgeschichtlichen Darstellungen verflochten und förderten keine wesentlichen neuen Gesichtspunkte über das schon oft im Parlamente verhandelte Thema: Gewerbefreiheit oder Zunftzwang zu Tage. Bemerkenswerth war die große Leere im Hause, im Laufe der Beralhung schmolz das Häuflein der Abgeordneten auf circa 40 zusammen. Nachdem
Abg. Ackermann (ks.) seinen Antrag, der in der Hauptsache darauf hinaus- läuft, daß jeder Handwerker, der selbstständig werden will, sich einer Befühigungsprüfung, aber erst nach Vollendung des 24. Lebensjahres unterwerfen muß, eingehend begründet, nahm
Abg. Lohr en (Neichspartci) das Wort, um zur Uebcrraschung der linken Seite des Hauses den Antrag der Konservativen und des Centrums von Grund aus für unannehmbar zu erklären: er schilderte in klarer Weise die Willkürlichkeiten und die Ungerechtigkeiten der früheren Junungszustände, die unfehlbar mit dem genannten Gesetz wiederkehren würden, daß später alle gegnerischen Redner darunter and) der socialdemokratische, nur auf diese Darstellung zu verweisen brauchten.
Abg. Baumbach (dfr.) und Abg. Meyer-Jena (natlib.) traten gegen die reaktionären Forderungen, die die lex Ackermann enthält, in die Schranken. Haß die Handwerker nicht hinter den feudalen Dunkelmännern ständen, beweise die geringe Frequenz des deutschen Handwcrtertages. zu Köln sowie des Jnnungstages zu Berlin, uni) man solle nicht fortwährend an einer Gewerbeordnung rütteln, an der Konser- 'vatiöe so gut wie Liberale im Jahre 1879 mitgewirkt hätten.
Nachdem die Abg. Biel und Hitze (Centrum) ihre Fürsorge für den Hand- rverkerstand in längeren Ausführungen ausgesprochen, legte
Abg. Grillenberger die Stellung der socialdemokratischen Partei zu dem Anträge 2lckerman dar. Mit letzterem bezwecke man nur, die armin Teufel von der Selbstständigkeitmachung fernzuhalten und ein zunftmeisterliches Protzenthum zu erziehen; man wolle die Konkurrenz vernichten und damit überhaupt Geist und Talent aus dem Handwerk bannen. Den Antrag Ackermann müsse mau rundweg «Meinten.
Der Antrag wurde darauf zur weiteren Berathung an eine Kommission verwiesen.
Nächste Sitzung am Mittwoch, 3 Februar.
TrlegraWsche Depeschen.
Wolss'K telegr. Sorrespondenz - Wwreatt.
Madrid, 31. Januar. Der Ministerrath hat beschlossen, im Jahre 1888 eine Weltausstellung in Madrid zu veranstalten.
Malta, 31. Januar. Die englischen Panzerschiffe „Temeraire", „Superb" und „Neptuns, sowie der Aviso „Irish" sind gestern nach der Sudanbai abgesegelt. An Bord des ersteren befindet sich der Admiral.
Belgrad, 31. Januar. Die Collectivnote der Mächte ist der hiesigen Re- Aierung heute überreicht worden. Dieselbe führt aus, daß die Mächte, indem sie die ablehnende Antwort auf die erste Collectivnote zurKenntniß nehmen, übereingekommen sind, zu erklären, daß sie etwaige kriegerische Schritte, von wem immer, nickt gutheißen, den Angegriffenen schützen und, wie immer der Ausgang sei, territoriale Modi- ficationen nicht gestatten würden.
Lokale-.
Gießen, 1. Februar. sAlice-Verein.) Der zweite Vortrag wurde verflossenen Mittwoch von Herrn Professor Dr. Siebeck über „Ein Göthe'sches Fastnachtspiel" vor zahlreicher Versammlung gehalten. Der Redner beginnt den interessanten, sorgfältig ausgearbeiteten Vortrag mit einer Vergleichung. Wie der Anblick einer Landschaft ein viel treueres und lebendigeres Bild gibt, als das Lesen der ausführlichsten Beschreibung derselben, so läßt sich diese Erfahrung auch auf das Verständniß vergangener Zeiten und Beurtheilung der in denselben hervorgetretenen Persönlichkeiten beziehen. Ein Stück, in dem uns diese selbst handelnd ihren Charakteren nach vorgeführt werden, lehrt uns die Vergangenheit besser verstehen, als die sorgfältigsten historischen Schilderungen aus einer solchen Zeit.
Das gilt von einem der kleinsten Göthe'schen Werke, das in seinem vollständigen Titel heißt: „Ein Fastnachtspiel, auch wohl zu tragieren nach Ostern, vom Pater Brey dem falschen Propheten"; mit dem Zusatz: „zur Lehr, Nutzen und Kurzweil gemeinsamer Christenheit, insonders Frauen und Jungfrauen zum goldnen Spiegel". ‘
Das kleine Stück schildert uns persönlich miterlebte Verhältnisse Göthe's und ist aus der Zeit 1772—1773. Es gewährt uns einen Blick in den Bekanntenkreis des Dichters in Darmstadt und seiner Beziehungen zu ihm.
Hier lebte damals die Braut Herders, Karoline Flachsland, entfernt von ihrem Geliebten, der als Konftstorialrath und Hofprediger in Bückeburg eine Stellung gefunden hatte, tnt Hause ihres Schwagers, des Geheimrath Hesse, als mittellose Waise in äußerlich guten, nack innen aber ziemlich unbehaglichen und gedrückten Verhältnissen In ihrer Umgebung, in welcher der junge Göthe und der Kriegsrath Merk hervorragen, fand dre als Kmd ihrer Zeit zur Sentimentalität und Schwärmerei neigende junge Dame nicht volle Befriedigung. Da tritt Franz Michael Leuchsenring nach manntchfachen Irrfahrten — cm ausgeprägter Schöngeist, enthusiastisch und weichlich seuttmental — in den Darmstädter Kreis ein. Nach eingehender Schilderung des Wesens dieses Schwärmers weift der Redner nach, wie Leuchsenring einen gewissen Einfluß auf Herders Braut gewinnen mußte, die in seinem Umgang den Ersatz suchte für geistige Anregung, deren sie seit Entfernung ihres Bräutigams häufig schmerzlich entbehrte. In unverfängltchem Verkehr mit Leuchsenring fühlte sie sich glücklich und schildert voll Freude dieses Glück in den Briefen an ihren Bräutigam. Als dieser nach langer Trennung wieder nach Darmstadt kam, trat ein etwas gespanntes 23er- hältniß zwischen Beiden ein. Herder wurde mißtrauisch gegen Leuchsenring und zeichnet ihn später in Briefen an feine Braut in sehr dunkeln Farben als einen überspannten Idealisten und Abenteurer. Der Umgang mit Leuchsenring dauert jedoch fort- Herder sängt nach seinen Briefen ernstlich zu bezweifeln an, daß seine Braut ihn noch liebe. Ein Brief von ihm verlangt endlich Klarheit und Auseinandersetzung über das Ver- hältniß, in dem sie zu Leuchsenring stand. Dieser Brief erst scheint sie dem Jrrthum entrissen zu haben, daß ihr Verlobter ihr Verhältniß zu dem Freunde als ein anderes als das wahrer Freundschaft aufzufassen vermöge. „Mein Gott", schreibt sie an den Verlobten, „wie kann ich Sie von meiner Redlichkeit überzeugen; ich bin redlich, — das ist Alles, was ich sagen kann". In rührenden Worten versichert sie ihn ihrer innigsten und aufrichtigsten Liebe. Die Freundschaft mit Leuchsenring währt jedoch fort, Herder aber spricht sich stets kühl über ihn aus. Ein anderer Gegner Leuchsenrings war 1 einem ganzen Wesen nach der Kriegsrath Merk, eine selbständige und praktische
Natur. Durch diesen kam der junge Göthe öfter nach Darmstadt, vernahm von diesem Kunde von Leuchsenrings Wesen und Treiben und von seinem Umgang mit Karoline Flachsland. Offenbar hat er dem jungen Dichter den Stoff und die Farben zu seinem kleinen Fastnachtspiel geliefert.
Der Redner las nun das Stück, in dem die genannten Personen pseudonym auftreten und die angegebenen Thatsachen vorgeführt werden, dem Hauptinhalt nach vor und gab Pie nötyigen Erläuterungen dazu.
Die Sprache der Empfindsamkeit und der Derbheit geht in dem Stücke neben einander her. Die Ironie des jungen Dichters wendet sich gegen Leucksenring, aber auch insbesondere gegen Herder, den er um seines steifen, hochfahrenden Wesens willen nicht leiden mochte.
Zum Schluß bricht der Redner noch eine Lanze für den vielgeliebten, aber auch — besonders von den Männern — viel gehaßten Leuchsenring, indem er uns erzählt, wie derselbe später in Berlin hochgeachtet stets im Umgang literarisch hervorragender Männer gelebt — und nachher in Paris, wo er sich verheirathet hätte und dann in die größte Roth gericth, lieber mit Ertheilung von Privatstunden sein Brod bis an's Ende verdiente, als auf das ihm gemachte Angebot einging, als politischer Agent in den Sold Napoleons zu treten. B.
Vermischte-.
Gießen, 31. Januar. ^Turnerisches.) Das mittelrheinische Turnfest, welches bekanntlich in diesem Jahre in Worms abgehalten werden soll, wird entweder am Sonntag den 1. August oder Sonntag den 8. August stattfinden. Näheres wird noch festgesetzt werden.
— Auf die Anfrage des präsidirenden Vereins akademischer Turnvereine deutscher Universitäten, ob der Magistrat zu Nordhaufen gestatte, daß die akademischen Turnvereine in diesem Jahre ihr Kartell-Turnfest daselbst abhalten dürften, woran 250 bis 300 Studenten Theil nehmen würden, hat der letztere in Gemeinschaft mit der Stadtverordneten - Versammlung „mit Rücksicht auf die gegenwärtige, durch die Gefahr des Branntwein - Monopols gedrückte Stimmung der Bürgerschaft" ablehnend geantwortet.
)[ Darmstadt, 31. Januar. Am Samstag den 6. Februar findet im ulten Palais am Louisenplatz ein Großherzogl. Hofconcert statt. Damit ist zugleich ausgesprochen, daß die fon)t gebräuchlichen Hofbälle in diesem Winter ausfallen, ein Umstand, der sich sehr einfach daraus'erklärt, daß das Trauerjahr zum Gedenken der höchstseligen Prinzessin Carl noch nicht abgelaufcn ist. Ob aber nach Ablauf des Trauerjahres noch ein derartiges Hoffest abgehalten werden wird, scheint mehr wie fraglich, da die eigentliche Tanzsaison bann bereits vorüber fein würde.
— Zu der Fack'scheu Raubmordaffaire können wir das Novum mittheilen, daß die dem Atteuiai unterlegenen Eheleute thatsächlich ganz verarmt waren. Unter diesen Umständen erscheint das tragische Ereigniß wie eine Ironie des Schicksals. Hierbei wollen wir nicht verfehlen, anzuführen, daß die beiden Individuen, die des begangenen Verbrechens dringend verdächtig sind, nunmehr in den Händen der Behörde sind. Daß noch mehr Personen an der Thät betheiligt gewesen wären, dafür sollen nach den neuesten Feststellungen keinerlei Anzeichen sprechen.
Das Paradies und die Peri-
Dichtung an? Lalla Nookh von Th. Moore, Musik von R. Schumann.
HI.
*** Das blühende Leben des Orients findet im Gegensatz zum Eden eine mit üppigem LuxuS ausgestattete Malerei. Die Arie der Peri: „Ich kenne die Urnen, mit Schätzen gefüllt" ist schon voll des gesättigten Wohllauts, wie ihn nur die Vergegenwärtigung von Indiens Himmel erzeugen kann. Das geheimnißvolle, wunderbare Murmeln des heiligen Flusses erklingt in der Violinsigur, während die Klänge der Flöten, Hörner, Fagotte und Oboen darüber als Lüfte Indiens wehen und selbst die Schilderung der Kriegsgräuel vermag nicht ganz den über alles ausgegossenen prächtigen Glanz zu trüben. Alles vom paradiesischen Aether bis zum dunkelsten Grauen hat unser Meister getroffen, wie wohl fein anderer außer ihm.
Er wirkt durch seine charakteristische Harmonik und wo er sich gewisser- Effect- instrumente bedient, da ist es nur, um durch ihre eigenste Klangfarbe das Bild zu vollenden.
Die Hindeutung auf die öde Stille, mit der sich die Pest beängstigend auf das Land legt, deutet er meisterhaft an durch die grausenerweckenden Accorde, die an Bläser und Streicher abwechselnd vertheilt sind.
Ein ganz reizendes Cabinetstück nnlsikalischer Romantik ist der schon erwähnte Chor der Genien des Stils: „Hervor ans dem Wasser geschwind." Der dreistimmige Chorgesang, das leichte Völkchen allerliebst charakterisirend, wird durch die Instrumentalbegleitung, mit der von den Celli's eingeführten lebhaften Figur, die dann auch von Violen und Geigen aufgenommen wird und die, meist nur mit wenig leichten Accordcn eingreifenden Blasinstrumente zu einem herrlichen decorativen Gemälde.
Ein würdiges Seitenstück hierzu bietet dann der Chor der Houri's: „Schmücket die Stufen zu Allah's Thron", ebenso realistisch wahr in der Auffassung wie jener und das Quartett der vier Peri's: „Peri, ist's wahr?" darf als äußerst glückliche Zeichnung gelten. Neben diesen 9?ummern treten nun in ebenfalls großartiger Ausführung diejenigen heraus, welche den Verlauf des ganzen Ereignisses darstellen und den Schwerpunkt desselben nach innen verlegen.
Die Peri ist eine der anziehendsten Gestalten, welche jemals durch musikalische Mittel zum Ausdruck gelangt ist. Ein Wesen ans Luft unb Duft zusammenzuweben und ihm doch eine sehnende, verlangende, heiß empfindende Seele einzuhauchen, das vermag nur die Musik echter Romantik unb ein Schumann mußte es jein, der den Ausdruck bis zu einer ungekannten Feinheit steigern und die Romantik mit seinem seltenen Reichthnm erweitern konnte. — &—
anbei und Vermehr.
Grünberg, 30. Januar. (Fruchtpresse.) Weizen JL 16.50, Korn JL 13.80 Gerste JL 12.80, Hafer 12.70, Erbsen 15.00, Linsen JL 17.00, Lein JL 00 00* Samen A 00.00, Kartoffeln JL 0.00, Wicken 00.00. '
Farbige und schwarzseideue G-renadines Mk. 1,55 per Meter bis 14.80^ (in 10 verschied. Qual.) vers. _ . m einzelnen Roben und Stücken zollfrei in's
Haus das Seidenfabrik-Däpot 6 Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zürich. Muller umgehend. Briefe kosten 20 Porto- * 729
Ueber Retter s Haarwasser.
Es kann nicht genug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur verllovfen in Folge Zutritts des Staubes sich eine Schichte bildet, welche die Hautansdünstuna verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden unb kahle Stellen erzeugt Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute, die im blinden Vertrauen auf schwindelhafte Reclame — unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei — Hunder^ tausende für schädliche Haarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kahlen Stellen zu erzeugen, während sie damit doch nur den Charlatanismns unterstützen und ihrer Gesundheit schaden. Wäre es denn nicht viel vernünftiger, bei Beiten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulassen und dafür ein wirklich gutes conseroirendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen? Als ein solch' verläßliches unb unschädliches Mittel kann das
Haarwasser von Carl Retter in München
nicht genug empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten wie Professor Dr. v. Wittstein rc- rc-, Alles enthält, um das Haar feucht, weich glänzend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb acht Tagen gänzlich zu entfernen. — Zu beziehen per Flacon ä 40 H und «A 1.10 bei Herrn I- H. Fuhr, Sonnenstraße 25, Gießen.
Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde.
N^ntag, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, 1. Jo» hannesbnef Kap. 3, von Vers 19 an, Pfarrer Dr. Na um an n-


