Ausgabe 
31.5.1885 Erstes Blatt
 
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-versehenen Steintreppe gelangt, befindet sich an den beiden Enden des Corrrdors je -rin Schlafsaal für 25 Knaben; neben jedem derselben ein Aufsrchtszimmer, von welchem aus man durch ein Fenster den zugehörigen Schlafsaal übersehen kann;, in der Mitte ist noch ein Gemach, das als Krankenzimmer benutzt werden soll. Aus der entgegen; aesetzten nach hinten gelegenen Seite des Corridors befindet sich das gemeinschaftliche Waschzimmer mit Wasserleitung und Ausguß. In derselben Weise ist der zweite Stock eingerichtet, mit dem einzigen Unterschiede, daß der un ersten Stock als gemeinschaft­liches Waschzimmer dienende Raum hier als Krankenzimmer benutzt werden soll. Im darüber befindlichen Dachstock sind geräumige Trocknenspeicher und Waschekammern. Zwischen Haus und Berg breitet sich der schöne, große Hof aus mit Baumen, Stallungen, Remisen, Scheune, Heuboden 2c. Hinter dem Hofe an der Berglehne empor zieht sich 'zu beiden Seiten der herrliche Park, durchzogen von sich kreuzenden Fußwegen und Treppenaufgängen, neben denen Pavillons und lauschige Platze zum Ausruhen emladen. Vor dem Hause dehnt sich auf einer 30 Fuß hohen Quadermauer eine breite Terrasse mit Blumenbeeten und einem Springbrunnen aus, zu beiden Seiten nut mächtigen Kastanienbäumen bepflanzt; unter der Terrasse zieht sich ein Gemüsegarten mit Reben­stück und Obstbäumen, mit Spargelbeeten und Spalieranlagen hm. Von dieser Terrasse aus hat man eine entzückende Aussicht über die zu Füßen im Thale liegende freund­liche Stadt Lahr, auf die imposante Berglandschaft, die im Hintergründe rechts nut den Vogesen abschließt. Zu dem Neichswaisenhaus gehören un Ganzen 13 Morgen Land. Davon kommen allein auf den Park 5 Morgen.

So sieht die Stätte aus, an welcher für arme Waisenknaben aus allen Th eilen des Deutschen Reiches ohne Unterschied der Confession durch opferwillige Menschenliebe ein Heim geschaffen worden ist. Viel ist gethan, doch noch mehr bleibt zu thun, um das geschaffene Werk für alle Zeit sicherzustellen. Darum Inutz noch wacker weiter­gefochten und im Eifer nicht nachgelassen werden, bis der eneg erfochten, d. h. eme Summe zusammengebracht ist, deren Zinsen für die Bestreitung der alljährlich erforder­lichen Ausgaben dauernd ausreichen. Daß dies Ziel in nicht zu ferner Zeit erreicht WC:be' Sßfe feSrübrtaenä die Neichswaisenhaus-AngelegenheU selbst den höchsten Kreisen am Herzen liegt, das bekundet das Antwortstelegramm ^r. K. H. des, Großherzogs von Baden auf eine ihm beim Festdiner übersandte Begrüßungsdepesche. Die interessante Draht-Antwort lautet: . 1CQI.

Schloß Baden, 25. Mai 1885.

An die Herren Albert Bürklin und Moritz Schauenburg.

Die freundlichen Grüße, welche Sie mir im Namen der Festversammlung bei Einweihung des Reichswaisenhauses übermittelt, sind mir sehr erfreulich und verpflichten mich zu aufrichtigem Dank, den ich Sie ersuche, Ihren Auftraggebern freundlichst zu übermitteln. Möge die schöne Absicht der Gründung des Waisen­hauses zur vollen Geltung gelangen.

Friedrich, Großherzog.

Frankfurt a. M., 27. Mai. In unserer Stadt verweilt seit einigen Tagen der Quellenfinder Herr Josef Beraz aus München, um in der Umgegend Wasserquellen zu suchen. Wie aus mehreren Blättern und aus einer Reihe von Zeugnissen, welche Gemeindebehörden, Gutsbesitzer, Geistliche u. s. w. ausgestellt, zu ersehen, sist es dem Herrn häufig gelungen,durch eine feinen Nerven innewohnende magnetische Kraft das Vorhandensein unterirdischer Quellen, sowie deren Tiefe und Starke, ja selbst auch deren Richtungen nach einem kurzen Blick über das Terrain sofort zu be­stimmen." c r , . t

Aschaffenburg, 25. Mai. Bei der gestern tn dem nahen ^chwnnheim stattgefundenen ersten heiligen Kindereommunion nahm auch ein Mädchen des dortigen Wingertsmannes Sauer Theil, das ohne Hände und Füße zur Melk ge-

München, 27. Mai. Nach derSchweiz. Bauzeitung" hat Prof. Bauschinger Hierselbst eine Reihe von interessanten Versuchen über die Feuersicherheit von guß­eisernen Pfeilern im Vergleich mit Säulen aus Schmiedeeisen, Stein, Ziegeln und (Zementbeton gemacht. Das Berliner Polizei-Präsidium hat, infolge der bet einem Brande gemachten, schlimmen Erfahrungen mit gußeisernen Säulen die Verwendung solcher Pfeiler beim Bau von Wohnhäusern verboten, dagegen Säulen aus Schmie-^, eisen und Klinkern in .(Zementmörtel gestattet. Gußeiserne Pfeiler dürfen nur ver­wendet werden, wenn sie mit einem durch eine Luftschicht von der Säule getrennten, nicht entfernbaren Mantel aus Schmiedeeisen versehen werden. Prof. Bauschinger hat nun mit den in der Baupraxis üblichen Gewichten belastete Guß- und schmiede­eiserne Säulen zuerst auf 300«, dann auf 600° und schließlich bis zum Glühen erhitzt, um sie dann, wie es beim Löschen brennender Gebäude vorkommt, durch einen falten Wasserstrahl rasch abzukühlen. Dabei zeigte sich, daß die gußeisernen Säulen, obschon beim Glühendwerden starke Durchbiegungen derselben vorkamen und sich beim Anspritzen Querrisse bildeten, ihre Belastung trugen, während die schmiedeeisernen Säulen schon vor der Glühhitze stark verbogen wurden und beim Anspritzen sich derart krümmten, daß an ein Wiederaufrichten derselben nicht zii denken war. In Wirklichkeit würden sie unter ihrer Belastung zusammengebrochen sein. Hieraus zog Pros. Bauschinger den Schluß, daß die gußeiserne Säule, trotz aller Risse und Durchbiegungen, die Belastung immer noch zu tragen vermöge, was bei der schmiedeeisernen Säule nicht der Fall ist. Bei der Untersuchung von Pfeilern aus Stein, Ziegeln und (Zementbeton haben sich die letzteren am besten bewährt. Betonpfeiler widerstanden einem ein bis drei Stunden andauernden Feuer; auch solche aus gewöhnlichen Ziegeln, sowie Klinker in Cement- mörtel, zeigten große Widerstandsfähigkeit, während die natürlichen Steine, Granit, Kalk- und Sandstein sich nicht als feuersicher bewährten.

Berlin, lieber eine Blutthat geht der9t. A. Z." folgender betaitlirte Bericht zu. Der amtliche Polizeibericht vom 22. d. M. meldet in seiner bekannten lakonischen Kürze:Am 21. d. M. Vormittags wurde eine Frau in dem Hause Gneisenaustr. 19 in ihrem Bette todt aufgefunden." Die auf private Veranlassung seitens der Behörde eingeleiteten Recherchen haben nun ergeben, daß zweifellos ein Mord vorliegt. Der Sachverhalt ist, soweit bisher festgestellt, folgender: Die Hälfte der dritten Etage des genannten Hauses wird von einem Fräulein B. bewohnt, die vor Kurzem nach Karlsbad gereift war und ihre Wirthschafterin, eine vierunddreißigjährige, von ihrem in Dalldorf geisteskranken Ehemann feparirt lebende Frau Johanna Weber zur Beaufsichtigung der Wohnung zurückgelasfen hatte. Hausbewohnern war es am Dienstag und Mittwoch der vergangenen Woche aufgefallen, daß man die Frau nirgends sah, man schritt daher am Donnerstag Vormittag, da auf wiederholtes Klingeln und Klopsen nicht geöffnet wurde, im Beisein eines Schutzmannes zu einer gewaltsamen Qeffmmg der Wohnung. Den Eintretenden trat ein penetranter Leichengeruch entgegen und fand man nach einer längeren Durchsuchung der Wohnung die 2C. Weber im Schlaf-Zimmer als Leiche im Bette liegen. Die bereits stark in Verwesung übergegangene Leiche lag auf der Matratze des Bettes, während die Kissen über den Körper gedeckt waren. Da äußere Anzeichen für eine gewaltsame Tödtung zu fehlen schienen, so wurde angenommen, daß Lie Frau am Schlagfluß verstorben sei und ihre Ueberführung in die Morgue wurde angeordnet. Die von Verwandten des abwesenden Fräulein B. vorgenommene Durch- luchung der Wohnung ergab, daß 70 J4 Wirthschaftsgeld und ein Sparkassenbuch -fehlten; inzwischen ergab auch die am Samstag vorgenommene gerichtliche Qbduction, daß die W. nicht eines natürlichen Todes gestorben, sondern zweifellos erdrosselt worden fei. Die seitens der Behörde während der Feiertage fortgesetzte Untersuchung hat bis Lur Stunde noch keinen bestimmten Anhalt über den oder die Thöter ergeben. Der Verdacht lenkt sich, einem Gerücht zufolge, auf einen jungen Menschen, der während 'der Öfterfeiertage, als Fräulein B. ebenfalls verreist war, wiederholt in dem Haufe Hesehen worden war.

Handel und Verkehr.

Gießen, den 30. Mai. Auf dem heutigen Markt kosteter Butter per Pfund JL 0.650.80, Hühnereier pr. St- 45 X Enteneier St. 50 X Gänseeier 1000 X Käse pr. Stück 4-9 Käsematte 3-0 H, Erbsen pr. Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 0,600,80 H, Hühner per Stück vH 1.001.70, Hahnen pr. Stück jH 1.20-1.80, Enten per Stück JL 2.00-2.30, Ochsenfleisch per Pfund 6800 H, Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Schweinefleisch 5060 X Hammelfleisch 6470 H, Kalbfleisch 50-54 H, Kartoffeln per 100 Kilo vH 3.00-4.00, Milch per Liter 1216 H, Lwiebeln per (Zentner vH 9.0010.00, Kirschen per Pfund vH 0.500.60.

Das Vorkommen von Viehseuchen im Grohher?ogihum Hessen

während des Monats April 1885.

Rotzkraukheit: In Hainstadt, irn Kreise Offenbach, wurde am 23. April das bisher als der Ansteckung verdächtige unter polizeilicher Beobachtung gestellte Pferd auf polizeiliche Anordnung getötet, nachdem sich bei demselben kurz zuvor die Er­scheinungen des Hautrotzes eingestellt hatten.

Als der Ansteckung verdächtig stehen noch unter polizeilicher Beobachtung: Zwei Pferde eines Besitzers in Klein-Krotzenburg und drei Pferde eines Besitzers in Seligen­stadt, im Kreise Offenbach, und ferner noch 7 Pferde in Gießen, wobei bemerkt wird, daß im Laufe des Berichtsmonats zu den früheren 6 Pferden noch ein weiteres ermittelt wurde. Neue Rotzfälle kamen im Monat April nicht vor.

Milzbrand wurde festgestellt am 4. April in Echzell und am 8. April in Bösgesäß, im Kreise Büdingen, am 10. und am 20. April in Holzhausen, im Kreise Friedberg, am 12. April in Udenhausen, im Kreise Alsfeld, am 27. April in Muschen- heirn, im Kreise Gießen, und an demselben Tage in Nieder-Moos, im z^reise Lauter­bach, bei je einem Rindviehstücke. Das am 20. April in Holz Hausen und das in Nieder-Moos erkrankte Thiex wurden getödtet. Alle übrigen Seuchenfälle wurden an frepirten Thieren festgestellt.

Lu ngenseuche. Die in Hitzkirchen, im Kreise Büdingen über zwei der An­steckung verdächtige Kühe angeordnete polizeiliche Beobachtung wurde wieder aufgehoben. In Kelsterbach, im Kreise Groß - Gerau, befinden sich noch in einem Stalle eine Kuh als der Seuche und zwei Rinder und eine Kuh als der Ansteckung verdächtig und in einem Nachbarstalle die Kuh eines weiteren Besitzers unter Sperre, bezw. polizeilicher Beobachtung.

Die Maul- und Klauenseuche in Fauerbach, im Kreise Friedberg, wo sie am 30. März l. I. feftgefteHt wurde, ist wieder erloschen.

(Zonftatirt wurde die Seuche am 2. April in Rüsselsheim und am 15. April in Büttelborn, im Kreise Groß - Gerau, ferner am 14. April in Stadecken, im Kreise Mainz. In Büttelborn ist die Seuche bereits wieder erloschen.

Der Bläschenausschlag in Münchleusel, im Kreise Alsfeld, in Queckborn, im Kreise Gießen, und in Hausen, im Kreise Offenbach, ist wieder erloschen. Con- ftatirt wurde die Seuche in Alsfeld am 24. April und in Leusel, im Kreise Alsfelds am 29. April.

Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in Wenings, Dauernheim, Bergheim, Wallernhausen, Ranstadt, Eckartsborn, Mittel-Gründau und Lorbach, im Kreise Büdingen, in Eudorf, Eulersdorf und Ruppertenrod, im Kreise Alsfeld, in Hörgenau, Maar und Engelrod, im Kreise Lauterbach, in Ulrichstein, Michelbach und Burkhards, im Kreise Schotten, und in Villmgen und Ringelshausen, im Kreise Gießen.

Auszug aus dm Staudesamtsregisteru des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

Mai: 28. Schutzmann Friedrich Heinrich Bernhard Krause zu Gießen mit Anna Elisabethe Agnesia Seeger, Tochter des Kellners Johann Seeger zu Michelstadt.

Eheschließungen.

Mai: 23. Postschaffner Georg Friedrich Reiber mit Anna Katharine Kutt, Tochter des verstorbenen Taglöhners Johann Konrad Kutt zu Gießen. 26. Gerichts- Aeceffist Wilhelm Grünewald mit Henriette Wilhelmine Sophie Pascoe, Tochter des Berg-Ingenieurs Samuel Pascoe zu Gießen. 26. Kaufmann Salomon Eahn zu Remagen mit Rosalie Katzenstein, Tochter des Holzhändlers Susmann Katzenstein zu Gießen. 29. Cigarrenmacher Philipp Weiß mit Elisabethe Bebling, Tochter des Tag- lohners Jacob Bebling zu Gießen.

Geborene.

Mai: 16. Dem Kaufmann Wilhelm Hanstein eine Tochter, Emma Luise Wilhelmine Theodore. 17. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schon ein Sohn, Wilhelm Emil. 17. Dem Architect Ludwig Huhn ein Sohn, Heinrich Konrad Friedrich. 20. Dem Dienstmann Heinrich Münker ein Sohn, Heinrich Johannes. 20. Dem Heizer bei der Oberhessischen Bahn Heinrich Waag eine Tochter, Emma. 22. Dem Cigarrenmachcr Johannes Gilbert ein Sohn, Adolf. 22. Dem Gerichts-Assessor Theodor Seeger ein I Sohn. 23. Dem Hauptmann und Compagniechef im II. Großh. Hessischen Infanterie- Regiment (Großherzog) 9 h:. 116 Franz von Porembsky eine Tochter. 23. Dem Post­schaffner Johann Adam Krämer ein Sohn, Ludwig Franz. 23. Dem Stations- s Aspiranten Wilhelm August Nusag zu Cassel ein Sohn. 23. Dem Schuhmachermeister Heinrich Seidewand eine Tochter, Elisabethe Georgine. 24. Dem Schlosser Karl Christian Klaus eine Tochter, Margarethe Luise. 24. Dem Locomotivheizer Johann Heinrich Kurz eine Tochter, Franziska Friederike (Zrnftine Elise. 24. Dem Handels- i mann Isaac Walldorf eine Tochter, Anna. 26. Dem Taglöhner Ludwig Zehner Zwillingskinder, eine Tochter, Anna Margarethe und ein Sohn, Ludwig.

Gestorbene.

Mai: 22. Der Musketier im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment (Groß­herzog) Nr. 116 Karl Jöckel, 22 Jahre alt. 22. Sophie, 1 Monat alt, Tochter des Flaschenbierhändlers Alois Blum. 22. Bertha Alexandra Sophie Auguste Keller, 40 Jahre alt, Tochter des Buchdruckereibesitzers und Beigeordneten Wilhelm Keller. 23. Schneider Friedrich Best, 31 Jahre alt, von Kleinrechtenbach. 24. Privatmann Heinrich Schmidt, 75 Jahre alt. 24. Landwirth Wilhelm Münch, 48 Jahre alt, von Wetzlar. 25. Hermine Lony, geb. Reiber, 71 Jahre alt, Wittwe des Oeconomen Georz Heinrich Lony. 25. Anna, 20 Jahre alt, Tochter des Schuhmachers Heinrich Heine. 27. Fabrikarbeiter Philipp Weigel, 55 Jahre alt, von Heuchelheim. 27. Landwirth Georg Roos IV., 78 Jahre alt, von Echzell. 27. Sophie Weber, 10 Jahre alt, von Hirzenhain. 27. Arbeiter Friedrich Adolph, 21 Jahre alt, von Wetzlar. 29. Heinrichs 4 Monate alt, So Im des verstorbenen Taglöhners Heinrich Schmidt V. 29. Marie Schneider, geb. Reichard, 46 Jahre alt, Ehefrau des Weichenstellers Gotthard- Schneider.

Auszug aus dm Kirchenbücher« der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 23. Mai. Georg Friedrich Reiber, Postschaffner zu Gießen und Anne Katharine Kutt, Tochter des zu Otterbach verstorbenen Taglöhners Joham - Konrad Kutt.

Den 26. Mai. Wilhelm Grünewald, Gerichts-Accessist zu Gießen und Henriettr | Wilhelmine Sophie Pascoe, Tochter des Berg-Ingenieurs Samuel Pascoe zu Gießen

Den 29. Mai. Philipp Weiß, Cigarrenmacher zu Gießen und Elisabethe Bebling Tochter des Taglöhners Jakob Bebling zu Gießen.

Getaufte.

Den 24. Mai. Dem Kleiderhändler Gustav Kautz ein Sohn, Theodor Gustav, geboren den 14. April.

Denselben. Dem Fuhrmann Heinrich Herzberger ein Sohn, Friedrich Carl, Johannes, geboren den 25. März.

Denselben. Dem Schlosser Ludwig Kreuter ein Sohn, Ludwig August Heinri- Carl, geboren den 27. März.

Denselben. Dem Weißbinder Carl Nicolay eine Tochter, Hermine Marie, g<? boren den 6. März.

Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Balthaser Hofmann eine Tochter, Johanm Margarethe Helene, geboren den 12. Mai.

Denselben. Dem Weißbinder Johann Bramm ein Sohn, Albert Carl, geboren den 26. April.

Denselben. Dem Schneider Konrad Oehler ein Sohn, Emil Konrad, geboren den 22. März. , .

Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Seibel ein Sohn, Friedrich Georg ßoutä, geboren den 6. April. , , . |]

Denselben. Dem Küfer Ludwig Kohleimrann ein Sohn, Ludwig Philipp Roben Johann, geboren den 8. April. ,

Denselben. Ein außerehelicher Sohn, Wilhelm Friedrich, geboren den 2. Mai.

Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Käser eine Tochter, 2lnm Auguste Johanna, geboren dm 10. April.

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