Ausgabe 
29.10.1885 Erstes Blatt
 
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findet am 2. November neuen Stils statt. In der Criminalabtheilung des Senats beginnt heute die Revision des Tanganrog'schen Zolldefraudations-Proeesses (Walliano und Consorten). Der ZeitungNowosti" ist der Verkauf einzelner Nummern wieder gestattet.

Sofia, 27. October. Fürst Alexander fit gestern Abend nach Philippopel ge­reist, um die Grenze bei Samakow, Dubnitza, Küstendil, Trin und Zaribrod zu be­sichtigen- Er kehrt schon in den nächsten Tagen wieder zurück.

Risch, 27. October. Hier betrachtet man die Conferenz bereits als resultatlos, denn wenn Alexander selbst Rumelien verlassen sollte, so würden die Bulgaren, unter­stützt von dem russisch-panslavistischen Comitö, dies nicht ohne verzweifelten Widerstand thun. Die russischen Offiziere lassen sich in bulgarische Freiwilligen-Eorps einreihen. Hier hält man den staus quo ante für unausführbar und darum rücken die Serben der bulgarischen Grenze näher.

Philippopel, 27. October. Heute ist Fürst Alexander hier eingetroffen. Er wurde von der Bevölkerung auf das Enthusiastischste begrüßt und begibt sich sogleich zur Jnspection der Truppen an die Grenze.

Athen, 27. October. Da die Cholera in Marseille als erloschen zu betrachten ist, so wurde die elftägige Quarantäne in den griechischen Häfen auf eine fünftägige Observations-Quarantäne beschränkt.

Rio de Janeiro, 27. October. Die Kaiserin erlitt durch einen Fall auf der Treppe einen Armbruch. Der Zustand derselben ist ernst, aber nicht besorg­niserregend.

Wider die Kremdwörtersucht.

Das Streben, unsere Sprache aus dem Ueberschwall von Fremdwörtern zu reißen, findet heutzutage zwar noch Millionen ihm theilnahmlos, aber wenige ihm feindlich Gegenüberstehende. Die vermeintliche Hauptfestung der letzteren ist der Satz: in jedem Volke wurzelt auf die Dauer nur das seinem Wesen Gemäße; seit jeher sei nun aber unser Deutsch völlig durchsetzt mit Lehn- und Fremdwörtern, mithin gehöre das zu unserer Eigenart, sei überdies ein schönes Zeichen unseres weltbürgerlichen, empfänglichen, beweglichen, weitaufgeschlossenen Geistes.

Ob esseit jeher" so war, wird weiter unten besprochen. Dies jedoch ange­nommen, so wäre damit eine Berechtigung noch nicht dargethan, vielmehr darf der Beweis, daß es eine Schwäche ist, als vollgiltig erbracht gelten, so daß hier kein Wort darüber gesagt zu werden braucht.*)

Bei der Bekämpfung der deutschen nationalen Vorliebe für Fremdwörter er­scheint es jedoch gerathen, nicht zu hastig, sondern allmählich und vorsichtig vorzugehen. Mit Recht bemerkt H. Riegel (Der allgemeine deutsche Sprachverein"):Die Fremd- wörterseuche ist eine schwere, tief eingewurzelte Krankheit der deutschen Sprache . . . Nur wenn man ganz und gar vom wirklichen Zustande ausgeht und an das Leiden in kluger, maßvoller Weise die heilende und bessernde Hand legt, wird man von Stufe zu Stufe vorschreiten und allmählich wachsende Erfolge erzielen. . . . Wir wollen, daß eine fertige Cultursprache mit einer tausendjährigen Literatur, ruhend auf uralter Nationalität, ihre Würde nicht verzettele dadurch, daß sie wähl- und sinnlos unzählige Brocken aus anderen Cultursprachen in sich hineinquatscht . . . Das ist unnüthig, albern, häßlich, unvernünftig, entehrend. Auch in der Sprache muß Jeder sich be­mühen, sich als Glied einer anständigen Nation zu benehmen. Es handelt sich darum, Fremdes als Solches empfinden zu lernen, es als geschmacklos, entstellend, beleidigend zu fühlen und seinen Gebrauch allmählich zu verlernen. Der Hauptkampf muß sich gegen die Ueberlast französischer Schmarotzer richten."

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo die Gelehrten und Gebildeten voran­gingen in der Einschwärzung von Fremdwörtern und ausländischen Wendungen in unsere so reiche, bildsame Sprache, wetteifern jetzt auch eine Anzahl Behörden, die lästigen Eindringlinge wieder hinauszudrängen. Seminarlehrertage haben sich der Sache angenommen, ein Theil der Tagespresse, der vornehmen Welt und der mittleren Gesellschaftsklassen hat sich angeschlossen. So steht zu hoffen, die Bewegung werde nun auch im ganzen Volke mehr und mehr Boden gewinnen. Unser Deutsch kann dadurch nur an Würde, Schönheit, Kraft und Gemeinverständlichkeit wachsen.

Der dies schreibt, veröffentlichte zu Anfang der siebenziger Jahre in der Magdeburger Zeitung" mehrere derSprachreinigung und Spracheinigung" ge­widmete Aufsätze, u. A. 1873, Beilage vom 1. December, Nr. 48. Hier war u. A. auch darauf hingewiesen, daß die Vorliebe für Fremdes gar nicht einmal als im Kerne des deutschen Volkes liegend gelten kann.So viel dieses auch s. Z. von den Römern annahm, das Gefühl der Würde seiner Eigenart erhielt sich doch noch lange unge- fchwächt, wie aus manchen Zeichen zu erkennen ist. Da brach der 30jährige Krieg aus und zerrüttete mit so vielem Anderen auch das Nationalbewußtsein. Der Gegensatz zwischen Gebildeten und Volk tritt gleich darauf schroffer hervor. Einst hatte man gemein" genannt, was für Alle galt, darum hoch zu achten war, jetzt hängte sich die Vorstellung von etwas Unwürdigem an das gute Wort;schlecht" war alseinfach" ein Lob gewesen, jetzt, wo überall das fremde Künstliche für begehrenswert!) galt, wurde das Schlichte ein Tadel . . . Jahrhunderte arbeiteten wir daran, Uebermuth und Verblendung der Franzosen großzuziehen, bis endlich die Deutschen ihre Kraft wieder erkannten und zur Geltung brachten. Ohne Einfluß auf das Sprachliche darf, kann das nicht bleiben . . ."

Daß Köche , Schneider, Haarkünstler sich so bald an Abschaffung überflüssiger Französeleien gewöhnen, ist nicht zu erwarten, denn ihr Feldgeschrei kommt ja nach wie vor aus Paris. Lassen wir siedistinguirte Allüren affecliren", ihre Namen gallisiren in Lohs6, SchouttsS, Kretzschmör, nehmen wir uns aber ein abschreckendes Beispiel daran.

*)Alle Sprachen, so lange sie gesund sind, haben einen Naturtrieb, das Fremde von sich abzuhalten, und wo sein Eindrang erfolgte, es wieder auszustoßen, wenigstens mit heimischen Elementen auszugleichen . . . Fällt von ungefähr ein fremdes Wort in den Brunnen einer Sprache, so wird es so lange darin umgetrieben, bis es ihre Farbe annimmt und seiner fremden Art zum Trotze wie ein heimisches aussieht." I. Grimm.

Lokales.

G. Gießen, 28. October. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit steigerte sich während der Woche vom 18. bis 24. October wieder, so daß in dieser Zeit 10 Todesfälle zu verzeichnen waren. Drei davon entfielen auf Kinder, von welchen eins -schon wenige Stunden nach der Geburt an allgemeiner Schwäche starb. Von den beiden anderen, schon älteren Kindern starb das eine an Lungenschwindsucht, das zweite, welches von auswärts hierhergebracht worden war, an Diphtherie. Bei den 7 erwachsenen Personen war Todesursache: Lungenschwindsucht zweimal, Altersschwäche zweimal, Bronchienentzündung, Lungenemphysem, Nierenentzündung je einmal.

(Wohlthätigkeits-Concert.) Wir wollen hier nicht verfehlen, nochmals auf das am Donnerstag Abend stattfindende Concertzum Besten der Hinterbliebenen der auf der Corvette Augusta Verunglückten" hinzuweisen und demselben zahlreichen Besuch und den besten Erfolg zu wünschen.

Vermischtes.

Ein hessischer Landesverein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hat sich gebildet. Derselbe hielt am 22. ds. Mts. unter dem Vorsitze des Prälaten Habicht in Frankfurt a. M. eine constitmrende Versammlung ab. Der Verein bezweckt Ver­minderung der Schankstätten, Erhöhung der Branntweinsteuer, Bestrafung und Ent­würdigung der Trunkenbolde rc.

F r a n k f u r t, 24. Octbr. Im Jahre 1877 starb dahier ein wohlhabender Herr, der eine Wittwe und eine Tochter hinterließ. Unlängst starb dieWittwe und setzte vor ihrem Ende ihre Tochter zum alleinigen Erben ein. Bei Eröffnung des Testaments stellte es sich heraus, daß die beiden Verstorbenen nur die Pflegeeltern des jungen Mädchens gewesen waren. Das Mädchen war neugierig zu erfahren, wer eigentlich ihre Eltern seien und durch­stöberte alle Briefe und Papiere, welche sich in der Hinterlassenschaft vorfanden. Auf einem Papier, das die Jahreszahl 1861 trug, war zu lesen, daß der Baron E. und die Baronin R. den verstorbenen Eheleuten 15,000 Franken für Erziehung ihres Kindes, welches in Homburg v. d. H. geboren worden war, gezahlt hatten. Das Mädchen

Die

Arbeit ist vollbracht.

Die Leute sind entlassen

Mit

frohemGute Nacht!

Die Die Der Und

Drüben: Woche ist beendet, Arbeit ist vollbracht, Vater will nicht kommen spät ist schon die Nacht.

Beim matten Lampenscheine Geht Kind um Kind zur Ruh', Es drückt nur Muttersegen Der Kleinen Aeuglein zu. Und fort schleicht sich die Arme, Aus stiller Kammer fort, Sie weiß, wo er zu suchen, Sie kennt den wüsten Ort, Sie findet ihn betrunken, Der halbe Lohn ist fort, Sie bittet ihn, zu folgen, Sie hat kein hartes Wort. Sie bringet ihn zu Bette, Bewußtlos schläft er ein, Sie sinkt in ihre Kniee, Wie soll das Ende fein?

Den Lohn in seiner Tasche, Eilt jeder froh hinaus, Gesorgt ist für die Woche, Und Weib und Kind und Haus. Gereinigt und gescheuert Glänzt Stub' und Kämmerlein Und Weib und Kinder führen Den Vater froh hinein.

Den Lohn, den treu verdienten, Reicht er der Mutter hin, Sie hauset und sie sparet Damit in treuem Sinn. Und Freude, Friede herrschet Im trauten stillen Kreis, Das ist der Arbeit Segen, Das ist der Arbeit Preis!

Hüben: Die Woche ist beendet,

machte Alles, was verkaufbar war, zu Geld und begab sich mit einem Baarvermogen von 47,000 JL nach Lyon, woselbst, wie aus den vorgefundenen Papieren hervorging, seine wahren Eltern im Jahre 1861 ansässig gewesen waren. Das Mädchen erkundigte sich in Lyon und erfuhr, daß die Gesuchten im Jahre 1870 nach Paris übergesiedelt seien, woraus es sich nach Paris verfügte. Nach langem Hin- und Herfragen bei den dortigen Behörden erfuhr das Mädchen, daß sein Vater im Jahre 1871 in einem Gefechte mit den Deutschen erschossen worden sei; die Mutter lebe jedoch noch und wohne in einer der feinsten Straßen von Paris. Das Mädchen suchte nun die Dame auf und wurde auch, nachdem oonstatirt war, daß diese seine Mutter sei, aufs Herzlichste ausgenommen. Seit vierzehn Tagen fährt nun das Mädchen an der Seite seiner Mutter als Fräulein von E. in Paris spazieren. Den armen Verwandten der ehe­maligen Pflegeeltern so schließt dasJnt.-Bl." seine Erzählung sandte die Mutter des Mädchens einige Tausend Franken als Geschenk.

Frankfurt a. M., 26. October. Nachdem das Reichsgericht die Revision des zum Tode verurtheilten Lieske verworfen, legte derselbe ein angebliches Geständniß da­hin ab, daß er nicht der Thäter, sondern nur der Mitwisser sei. Auf Grund seiner Angaben wurden Recherchen angestellt,, die, soweit sie Thatsachen betrasen, vollständig resultatlos verliefen. Lieske beantragte durch seinen Vertheidiger, Herrn Dr. Fester, Wiederaufnahme des Beweisverfahrens bei der hiesigen Landgerichtskammer für Straf­sachen. Das Gesuch wurde abschlägig beschieden, wogegen der Vertreter des Lieske das letzte Rechtsmittel, Beschwerde gegen das Urtheil, erhob. Dieselbe wurde nicht beim Strafsenat des Reichsgerichts, sondern am 16. ds. Mts. bei dem Strafsenat des hiesigen Oberlandesgerichts in eingehender Weise verhandelt und gelangte der Gerichts­hof in seinem Urtheil dazu, die Beschwerde als unbegründet abzuweisen. Damit ist nun das letzte Mittel, Lieske vor dem Tode zu retten, erschöpft, die Untersuchung ge­schlossen und das schwurgerichtliche Urtheil rechtskräftig geworden. Lieske steht nun noch einzig und allein vor der Entschließung des Kaisers, freiem Lause dem Gesetze oder lebenslängliches Zuchthaus. Bei dieser Sachlage dürsten die Tage des Lieske nun gezählt sein und damit eine traurige Seite in den Annalen der Geschichte Frank­furts ihren Abschluß finden.

Mannheim. 24. October. (Schrecklicher Unglücksfall beim hiesigen Hafen- Erweiterungsbau.) In der Nähe der Mannheimer Lagerhaus-Gesellschaft ist man seit einiger Zeit mit der Herstellung der Wasserpfeiler zu einer daselbst zu errichtenden neuen großen Drehbrücke über den dortigen Arm des Hafenkanals beschäftigt. Zu diesem Behufe wird ein neues Verfahren in Anwendung gebracht, indem Arbeiter in einem großen eisernen luftdichten Behälter unter Wasser die Fundament-Arbeiten aus­führen. Aus einem Gerüste über Wasser ist eine Maschine ausgestellt, die dem Be­hälter die nöthige Luft zuführt und zugleich das Wasser von demselben abhält. Heute Mittag nun, zwischen 1 und 2 Uhr, waren wieder 6 Arbeiter in den Kasten eingelassen worden, als auf einmal das Rohr, welches von der Maschine die Luft zuführt, platzte, die Luft hierdurch abgeschnitten war und zugleich das Wasser in die Oeffnung ein­strömte. Vier Arbeiter waren sich sofort der Situation bewußt und konnten sich, da sie zunächst der Oeffnung waren, retten, während drei anderen ihrer Collegen dies nicht gelang, da sie die Oeffnung, wenigstens zwei derselben, nicht mehr erreichen konnten. Die zwei Arbeiter (Italiener), Namens Carlo Mörle aus Guggiano und Antonio Chirello aus Padua erlitten den Erstickungstod, während der dritte Namens Servi betäubt herausgezogen und nach dem Allgemeinen Krankenhause verbracht wurde. Dessen Aufkommen wird jedoch ebenfalls bezweifelt. Wie wir hören, soll der Mann, welcher die Luftmaschine zu bedienen hatte, durch unvorsichtige Handhabung der Ven­tile das Unglück verschuldet haben. Die Untersuchung ist eingeleitet. Die Leichen wurden nach dem Friedhöfe verbracht.

Signor Bellar in Rom, ein junger Millionär, sagte:Wozu habe ich das viele Geld, wenn ich mir die Welt nicht ansehe? Ich will eine Reise um die Erde machen."Allein lasse ich Dich nicht ziehen," sagte Signora Bellar, seine Mutter. Sie lud daher in den Zeitungen geeignete Leute ein, sich als Reisebegleiter zu melden. Aus Vielen wurden drei zur näheren Besprechung zu Tisch eingeladen. Es ging hoch her, aber beim Nachtisch warf sich die Signora plötzlich auf die Knie und rief:Die Verzweiflung hat mich zur Mörderin gemacht, die Ananas-Creme ist ver­giftet, wir müssen alle sterben." Da fing der Eine der Herren an zu heulen um sein junges Leben, der Andere blieb vor Schrecken gelähmt regungslos auf seinem Stuhle sitzen, der Dritte sprang auf, rannte zur Thüre und rief:Für jedes Gift gibt's ein Gegengift, ich hole den Arzt!" Die Signora hielt ihn davon zurück:Sic sind mein Mann, Sie haben Geistesgegenwart und werden meinen Sohn begleiten. Die Creme war nicht vergiftet.

(Zwei Bilder aus dem Leben.) Am Samstag Abend:

(Vacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.) Cassel, Postamt, 2 Postschaffner im inneren Dienst, 800 JL Gehalt und 180 JL Wohnungsgeldzuschuß. Frankfurt a. M., Direction der Main-Neckar-Bahn zu Darmstadt, Schaffner, 990 JL Maximalgehalt, Wohnungsgeldzuschuß, Fahrgebühren und freie Dienstkleidung. Frankfurt a. M., Tiefbau - Amt, Registraturgehilfe, Anfangsgehalt 2000 JL. Daselbst, Tiefbau-Amt, Bureaugehilfe, Anfangsgehalt 1700 JL. Daselbst, Tiefbau-Amt, Canzlist, Anfangsgehalt 1700 Weimar,

Postamt, Landbriefträger, 600 Gehalt und 144 JL Wohnungsgeldzuschuß.

Gingesanvt.

Gießen, 28. October.

Der Bericht über den 46. Kreisturntag des Mittelrheinkreises im vorgestrigen Anzeiger bedarf in folgenden Punkten eine Richtigstellung:

1) Daß das Fechten obligatorisch eingeführt werden soll, ist nicht richtig; es wurde vielmehr nur beschlossen, bei jedem Kreisfeste ein Preiswettfechten und zwar am Festdienstag mit zu veranstalten.

2) Die Beschwerde Engel (Marburg) betreffend, wurde fein Beschluß des Ausschusses:falls eine directe Beschwerde einlaufen würde, den Beschluß des Gau­turntages vom 11. Juli in Lich aufzuheben", ofsiciell verkündet, und konnte ein solcher deshalb auch nichtallseitige Beisttmmung" finden. Dagegen wurde vom Ausschuß auf Grund des § 2 der Kreissatzungen, wonach die Beschwerde direct durch die Vereine, nicht durch einen dritten geführt werden muß, beschlossen, dem Vereine anheimzugeben, selbst eine Beschwerde bei dem Kreisausschuß einzureichen, und dieser Beschluß fand allseitige Zustimmung.r._______

Bei Kindern ist im Allgemeinen der Gebrauch von Caffee und Thee einzu­schränken, weil narkotische Mittel auf ihren Organismus intensiver und für die Dauer deletär wirken. An Stelle von Caffee und Thee ist deshalb der reine entölte Cacao zu setzen, der einmal jene schädlichen Eigenschaften nicht hat, außerdem aber durch seinen hohen Gehalt an Prote'mstoffen einen namentlich für schwächliche und schlecht genährte Kinder durchaus einen nicht zu unterschätzenden Nährwerth hat. Der Cacao muß natürlich rein und von feinstem Geschmack sein, und ist Blookers holländischer Cacao besonders zu empfehlen- 775-

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