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25. Juli.

Die Anlage der nächtlichen Beleuchtung ging gestern mit großer Schnelligkeit -von Statten. Diesem Umstande ist es zu danken, daß während der Nacht so rüstig fortgcarbeitet werden konnte.

Von einem Augenzeugen wird uns über den Eintritt der Katastrophe das Folgende mitgetheilt:Ich befand mich", so erzählt derselbe,gleich nach 12 Uhr auf dem Holzmarkte zwischen der Placatensäule und den beiden nun in Schutt und Trümmern oaliegenden Häusern. Plötzlich entstand ein Riß am Giebel genau in der Mitte der beiden Häuser; zugleich hörte ich einen Krach, entsetzt sprang ich zur Seite. Dann entstand eine gewaltige Staubwolke, welche sich aber bald, von dem Winde ge­trieben, verzog. Als dies geschehen war, sah ich das schreckliche Unglück: Die beiden Häuser waren ein Trümmerhaufen. Keine Stimme wurde während des Einsturzes laut, ich vernahm auch keine, nachdem das Unglück geschehen war. In dem Augen­blicke aber, als ich den Krach hörte, sprang ein Herr und eine erwachsene Frauens­person aus einem der beiden Häuser auf die Straße, ebenso eine zweite Frauensperson mit einem Kinde. Derselbe erklärte, daß sie noch eine Kranke in dem eingestürzten Haufe habe. Eine Frau man sagte, ihre zwei Töchter seien in dem Chaos be­graben kam die Straße daher, sah das Unglück, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und that einen herzzerreißenden Schrei, einen einzigen, und wurde dann in ein benachbartes Haus geführt. Sofort nach der Katastrophe eilten mehrere Rhein­arbeiter zu der Unglücksstätte imb holten etwa 2025 Personen heraus. Die Feuer­wehr wurde sofort benachrichtigt; obgleich sie sehr schnell eintraf, währte mir doch die Zeit bis zu ihrer Ankunft eine Ewigkeit."

Allerorts regt sich der den Kölnern eigene Wohlthätigkeitssinn, um den von dem schweren Unglück Betroffenen, die zum Theil Hab und Gut verloren haben, beizu­springen. Der Kölner Wohlthätigkeitsverein hat bereits nach Kräften geholfen. Mehrere Sammelstellen zur Empfangnahme von Gaben der Nächstenliebe sind bekannt gemacht. Vereine rüsten sich, um für die Hartbetroffenen Concerte u. s. w. zu ver­anstalten. Die Direction des Wilhelm-Theaters wird eine Vorstellung zum Besten der durch die Katastrophe Geschädigten geben. Herr Niemann wird die Einnahme des morgigen Nachmittags - Concertes oenselben zuwenden, und unsere Kaiserin, fttts die Erste, wo es gilt, menschliches Elend zu mildern, hat, nachdem sie die Meldung von dem schrecklichen Unglücksfalle in derKölnischen Zeitung" gelesen, dem wackeren Vorstände unseres Wohlthätigkeitsvereins sofort zur Unterstützung der Beklagenswerthen 300 X zugesandt.

2 Uhr 30 Min. Nachdem die ermüdeten Arbeiter durch frische Kräfte ersetzt worden, wurde die Abräumung der schweren Stockwerkbalkenträger in Angriff ge­nommen, welche Arbeit nicht geringe Mühe verursachte. Mannschaften der freiwilligen Feuerwehr und die 4. Compagnie des 16. Infanterieregiments rissen sodann die an der rechten Seite liegenden Fußböden der Stockwerke herunter, wodurch auch die rechte Seite der Unglücksstätte frei wurde. Sodann versuchte die Feuerwehr, mit den Soldaten zusammen ungefähr 150 Mann stark, den noch stehengebliebenen Hinteren Giebel des Moll'schen Hauses, der mit den Hintergebäuden fest verankert war. herunterzureißen. Ein zweimaliger Versuch führte nicht zum Ziele; jedesmal brach das Seil. Es wurden nun starke und schwere Schiffstaue beschafft. Trotz der vereinten Kräfte bedurfte es jedoch eines dreimaligen mühsamen Anziehens in einer Zeit von zehn Minuten, bis es gelang, den noch überhangenden Theil dieses Stockwerks niederzulegen.

Die städtische Verwaltung hat den Chefs des 16. Infanterieregiments und des Deutzer Pionierbataillons für die gelegentlich des großen Unglücks so bereitwillig gestellte Hülfe schriftlich ihren Dank ausgedrückt. Auf Montag Abend ist eine außer­ordentliche Sitzung der Stadtverordneten anberaumt, für welche der Unglücksfall zur Berathung ansteht. Vom städtischen Jnvalidenhause wurde den ihrer Habe und ihres Obdachs Beraubten 60 Betten zur Verfügung gestellt.

Abends 6 Uhr. Die Zahl der im Bürgerhospital untergebrachten Geretteten beträgt jetzt 33, die der Tobten 7. Von den ersteren haben nur wenige Personen schwere Verletzungen erlitten, bei den meisten handelt cs sich um gefahrlose Quetschungen und sonstige leichte Schäden. Die älteste der Geretteten ist eine Siebenzigjährige, die jüngste ein Mädchen von vier Tagen.

8 Uhr. Die Abräumungsarbeiten werden rüstig fortgesetzt; man hofft, bis längstens morgen Mittag damit zu Ende zu kommen. Wie es sich herausgestellt haben soll, befindet sich nur noch die Leiche eines Schreinermeisters Namens Schulz unter den Trümmern.

Sonntag Vormittag 9 Uhr findet von: Bürgerhospital aus die Beerdigung der Leichen der Verunglückten statt. Die katholische wie die evangelische Gemeinde und die Militärbehörde haben ihre Leichenwagen zur Verfügung gestellt. Die Geistlichkeit der Confessionen, denen die Verstorbenen angehören, werden den so jäh aus dem Leben Gerissenen das letzte Geleit geben. Es steht zu erwarten, daß alle Stände recht zahl­reich in dem Trauerzuge vertreten sein werden.

26. Juli.

Heute früh 6Vr Uhr wurde der letzte Verschüttete, der Schreiner Schulze, todt aus den Trümmern heroorgezogen. Die Beerdigung von 7 Tobten fand heute um 9 Uhr unter großer Betheiligung statt.

Lokale-.

Gieße«, 27. Juli. Nur wenige Tage trennen uns noch von der am 6. August Hierselbst auf dem Lenz'schen Felsenkeller stattfindenden Jubiläumsfeier des Oberhessischen Bienenzüchteroereins. Bei dem mannigfaltigen Interesse nun, welches die Bienenzucht, bekanntlich von Baron von Ehrenfels die Poesie der Land- wirthschaft genannt, für die verschiedenen Kreise unserer Stadt und Umgegend bietet, dürfte es angezeigt erscheinen, einige Notizen über die Geschichte des Vereins, sowie einige Mittheilungen über das nunmehr festgesetzte Festprogramm zur Kenntnißnahme des gesammten Leserkreises zu bringen.

Der Oberhessische Bienenzüchterverein verdankt seine im. Jahre 1860 erfolgte Gründung und erste Organisation in erster Linie dem jetzt in Marburg lebenden Herrn Rechtsanwalt Krug, dem bei der Gründung des Vereins die damals bereits für Rheinhessen und Starkenburg bestehenden Vereine dieser Art als Vorbild gedient haben mögen. In jedem Falle aber trug, wie überhaupt zur Entwicklung aller übrigen derartigen Vereine, auch hier die geniale, weit über Deutschlands Grenzen hinaus epochemachende Erfindung des berühmten Bienenzüchters Dr. Dzierzon, die bewegliche Wabe, wesentlich dazu bei, den Verein mehr und mehr aufblühen zu lassen. Eine Anzahl tüchtiger Vorstandsmitglieder, von denen leider die meisten dem Verein bereits durch den Tod entrissen sind, haben während des 25jährigen Bestehens des Vereins der guten Sache unermüdlich ihre Kräfte gewidmet; am längsten ist dies der Fall mit dem jetzigen Vereinspräses, Herrn Pfarrer Deichert zu Großen-Buseck.

Von Gründung des Vereins an schon Vorstandsmitglied, übernahm der Genannte 1869 nach zu Bad-Naubeim erfolgter einstimmiger Wahl das Präsidium und er hat es verstanden, den Verein über alle Klippen hinweg und durch alle ihm drohende Gefahren hindurch so ausgezeichnet zu leiten, daß ihm der herzliche Dank aller Vereins­mitglieder wohl schon seit langer Zeit volle Gewißheit ist. Gleichwohl erachten es dieselben als Ehrenaufgabe, zugleich mit der Jubiläumsfeier des Vereins die ihres verehrten Herrn Präsidenten zu begehen.

So ist es eigentlich eine Doppelfeier, zu der sich der Verein, freundlichst unter­stützt von einem ebenso hochangesehenen als opferwilligen Localcomitö für den 6. August vorbereitet.

Die Tagesordnung ist in gleichem Maße umfangreich als interessant, letzteres namentlich durch freundliche Uebernahme wissenschaftlicher Vorträge Seitens zweier hiesiger Herren Professoren. Den Kleinimkern wird besonders durch einige Vorträge aus der Praxis Rechnung getragen werden, auch ist diesen wie sämmtlichen Festtheil- nehmern gelegentlich der früh von 8 bis 10 Uhr vorzunehmenden praktischen Demonstrationen Gelegenheit geboten, am Biencnvolke selbst die gewünschte Belehrung zu finden.

Nach vollständig erledigter Tagesordnung wird das Mittags 2 Uhr stattfindende gemeinschaftliche Essen die Festtheilnehmer weiter zusammenhalten. Von 4 Uhr Nach­mittags an findet unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Concert der hiesigen Regimeutsmusik statt. Für den Abend ist ein Ausflug nach dem Philosophenwald geplant. In Aussicht genommen ist ferner, namentlich im Interesse der von den ver­bündeten Vereinen entsandten lieben Gäste, für 7. August früh ein Ausflug nach Lich jur Besichtigung der bestens anerkannten Bicneuzuchtctabliffements der Herren Förster

und Keck, von da weiter nach Kloster Arnsburg. Bei der regen Thätigkcit, welche die einzelnen Festcommissionen entwickelt haben, läßt sich ein in allen Beziehungen wohl- ) gelungenes Fest erwarten. Für die Nichtimker freilich dürften vielfach das meiste Interesse weniger die Verhandlungen als die zugleich mit der Versammlung statt­findende Ausstellung bieten. Letztere wird außer lebenden Bienenvölkern Bienenproducte jeglicher Art, sowie die verschiedensten Bienenzuchtgcräthschaften umfassen. Die für Oberhessen behördlich genehmigte große Verloosung bietet nicht nur Bienenzüchtern, sondern auch dem größeren Publikum reichlich Gelegenheit, für Billiges in den Besitz recht annehmbarer Gewinne zu kommen. Der Besitz eines Looses berechtigt überdies zum freien Besuch der Verhandlungen, der Ausstellung, sowie des am Nachmittag stattfindenden Concertes. So dürfen wir hoffen, daß die am 6. August stattfindende Jubiläumsversammlung nicht nur allen früheren Generalversammlungen des Vereins gleichkommt, sondern daß sie als Jubilarin dieselben weit überstrahlt zum Nutzen der Bienenzucht unserer Provinz, zur Freude des verehrten Vereinsvorstandes und des mit den Vorarbeiten betrauten Localcomitös und im Interesse des an der Jubiläumsfeier theilnehmenden gesammten Publikums. H

Gießen, 27. Juli. Der Rechner des Eisvereins theilt uns das Resultat der Abrechnung dieses Vereins pro 1884/85 mit. Vereinnahmt wurden:

Eintrittsgelder von Nichtmitgliedcr . . 579.95 x

Verkaufte Vereinszeichen .... 199.70

Wirthschaftsmiethe.....55.

Beiträge von Mitgliedern .... 1480.75

Eintrittsgelder von Mitgliedern beim Eisfest 131.10

2446.50 X

Verausgabt wurden:

Diverse kleine Ausgaben, Annoncen x. . 88.70 X

Bauconto.......1112.02

Drucksachen....... 64.05

Bedienung....... 431.23

Anschaffung von Geräthen .... 299.44

Laufende Reparaturen..... 177.30 ,,

Festlichkeiten, Musik x..... 244.55

2417.19 X

Ueberschuß bcr Einnahmen .... 29.21

, c 2446.50 X

Die Zahl ber Mitglieber beträgt 742, der Eisvcrein ist sonach der stärkste Verein, in Gießen.

][ Gieße«, 27. Juli. Einem Tableau zu den diesjährigen Herbstübungen der Großherzoglichen (25.) Division entnehmen wir folgende Zeiteintheilung:

I. Regiments-Exerciren: 1. Großherzogl. Infanterie- (Leibgarde-) Regiment Nr. 115, vom 15. bis 20. August, bei Darmstadt; 2. Großherzogl. Infanterie- Regiment (Großherzog) Nr. 116, vom 17. bis 22. August zwischen Dieburg und Groß-Umstadt. (Unser Regiment verläßt Gießen am 15. August per Eisenbahn). 3. Großherzogl. Infanterie-Regiment (Leib-Regiment) Nr. 117, vom 14. bis 19. August bei Mainz. 4. Großherzogl. Infanterie-Regiment (Prinz Karl) Nr. 118, vom 17. bis 22. August bei Darmstadt. 1. Großherzogl. Dragoner-Regiment (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 23, vom 7. bis 20. August bei Babenhausen. 2. Großherzogl. Dragoner-Regiment (Leib-Dragoner-Negiment) Nr. 24. vom 10. bis 23. August bei Darmstadt.

11. Bri gade - Exerciren: 49. Infanterie-Brigade, vom 24. bis 29. August zwischen Dieburg und Groß-Umstadt. 50. Infanterie-Brigade, vom 24. bis 29. August auf dem Griesheimer Artillerie-Schießplatz bei Darmstadt. 25. Ka­vallerie-Brigade, vom 24. bis 28. August auf dem Griesheimer Schießplatz bei Darmstadt.

1H. Detachements-Hebungen: 1. Detachement (combinirte 49. Brigade) vom 31. August bis 3. September zwischen Groß-Umstadt und Michelstadt, mit Schluß bei Langenbrombach. 2. Detachement (combinirte 50. Brigade) vom 31. August bis 3. September zwischen Eberstadt und Fürth, mit Schluß voraussichtlich bei letztgenanntem Orte.

IV. Divisionsmanöver: vom 5. bis 11. September zwischen Lindenfels und Dieburg, mit zwei Biwaks der halben und einem Biwak der ganzen Division, und voraussichtlich Schluß der Hebung am 11. September bei Groß-Umstadt.

V. Rückkehr derTruppen von dem M anövcrfelde in ihr e Garnisonen: Garnison Darmstadt-Bessungen: am 12. September per Fußmarsch, Garnison Gießen: am 12. September per Eisenbahn, Garnison Mainz: am 12. September per Eisenbahn, Garnison Worms, am 12. September per Eisenbahn. Garnison Offenbach: am 12. September per Eisenbahn, Garnison Babenhausen: am 13. September per Fußmarsch, Garnison Butzbach: am 16. September per Fuß­marsch. Sofort nach der Rückkehr der Truppentheile in ihre Garnisonen er­folgt auch in diesem Jahre die Entlassung der Reservisten und Dispositionsurlauber.

Gießen, 27. Juli. Heute Morgen gegen 8 Uhr verschied eines sanften Todes der in weiten Kreisen bekannte uno verehrte Universitätsdiener i. P. Herr H. Zimmermann nach beinahe vollendetem 86. Lebensjahre.

vermischtes.

Die Zeit der Pilze und des Pilzsammelns rückt näher und es dürfte an­gebracht sein, den Pilzfreunden einige wohlgemeinte Winke zu geben, da die Art und Weise, wie das Pilzsammeln bisher meist betrieben wurde, uns dahin bringen kann, eines der vortrefflichsten Volksnahrungsnüttel, dessen Nährwerth gar nicht weit hinter dem Fleische zurücksteht, zu verlieren. Man reißt die eßbaren Pilze meist mit Stumpf und Stiel aus dem Boden und macht dadurch jeden Nachwuchs unmöglich, und man vergißt, wenn man ja den Pilzstiel, wie es richtig ist, oberhalb des Bodes abschneidet, das im Boden gebliebene Stück mit einer Hand voll Erde zu bedecken. Geschieht dies nicht, so vernichten nämlich die Maden der Pilzfliegc den Rest des Stieles. Also: Schützet die Pilze! Reißet sie nicht ab, sondern schneidet sie ab! Werfet eine Hand voll Erde über den stehen gebliebenen Stumpf! Erntet nur ausgewachsene Schwämme und schont die junge Brut!

Seit einer Reihe von Jahren haben die Rekrulirungen für die öster­reichische Armee ziemlich traurige Ergebnisse geliefert, so daß, um die Kontingente vollzählig zu erhalten, immer umfangreicher auf ältere Jahrgänge zurückgegriffen werden mußte. Die Gründe für diese wenig erfreuliche Thatsache sind nicht etwa in der Verminderung der Bevölkerungsziffer, sondern vielmehr darin zu suchen, daß die körperliche Entwickelung Einzelner, namentlich z. B. bei den slavischen Rassen, derart zurückbleibt, daß dieselben beim Eintritt in das militärdienstpflichtige Alter nicht stark genug befunden werden, um für den Heeresdienst als tauglich zu gelten. Das schließt nicht aus, baß dieselben Individuen mit jebem neuen Lebensjahre sich kräftiger ent­wickeln, so baß sie zu späteren Zeitpunkten, wenn auch als ältere Mannschaften, für tauglich befunben werben. Zur Zeit haben diese ungünstigen Rekrutirungs-Verhält­nisse bereits zu einer gewissen Kalamität geführt. Die diesjährigen, abermals wenig befriedigenden Resultate der Aushebung haben den gemeinsamen Kriegsminister für Oesterreich-Ungarn zu der Ueberzeugung gebracht, daß selbst die vierte Altersklasse, welche bisher nur ausnahmsiveise aufgeboten wurde, nicht mehr genügt, die Kontingente vollzählig zn erhalten. Wie derPesther Lloyd" rnittheilt. soll aus diesem Grunde die Aufnahme der ständigen und ordentlichen Einberufung der fünften Altersklasse in das Wehrgeseh in Erwägung gezogen werden. Wenn diese allerdings tief einschneidende Reform von den gesetzgebenden Körperschaften angenommen wird, so stehen fortan jährlich fünf Altersklassen zur Ergänzung der Armee-Kontingente zur Verfügung. Diese Maßregel erscheint zwar sehr streng, muß aber unter den gegenwärtigen Verhältnissen in ber österreichischen Monarchie als nnvermeiblich gelten.

Schiss-nachrichten.

Bremen, 25. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Salier, Capt. C. Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juli von Bremen und am 14. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.