Personen,
und
1882 sogar 68
16
23
35
46
Darmstadt, 20. März. Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Karl erkrankten am 15. ds. unter katarrhalischen Erscheinungen, die sich am 16. ds. mit Fieber verbanden. Während dieselben in beiden Lungen bis gestern sort- dauerten, sind sie heute verschwunden; dagegen ist eine entzündliche Verdichtung in dem untern Lappen der linken Lunge ausgetreten. Respiration 42 in der Minute bei etwas schwachem unregelmäßigem Puls von 90 Schlägen. Temperatur 38,3.
tm Jahre 1878
1879
1880
1881
dann fid die Zahl in 1883 wieder herab aus 41 und in 1884 sogar auf 13.
Von den Orten des Landbezüks waren eS besonders folgenbc, in denen während deS verfloffmen Jahres Diphtherie üoifam: Allendorf a. d. L-, BcllerShe'm. Bettenhausen, Daubnngrn, Dorf Gtll, Groß-L'nden, Heuchelheim, Hungen, Lich, Lollar (oerhätte-iß- mäHtg sehr zahlreich), Muschenheim, Oppenrod, Rodh-im, Steinbach, Stetnhelm, Wiefick. Vereinzelte Fälle wurden gemeldet au6: Birklar, Inheiden. Langd, Lang- GönS, LangSdorf, Klem-Linden, Treis a. d. Lda., Villtngen. Auch in Bu khardtzfelden und Leihgcstern, wo früher die Krankheit häufig sich zeigte, traten nur ganz veretnzrlte Fälle auf. Am meisten verschont blieben die zum AmtSgertchtöbeztrk (Srüabcrg gehörenden Orte des Kreiseö.
Keuchhusten suchte die Kinder heim in Beuern, Gießen , Groß - Buseck, Groß- Linden, Heuchelheim Lich, Lollar, Londorf, Staufenberg und Wiefick. doch tm Allgemeinen nicht in so starker Verbreitung. alS man sonst öfter8 beobachtet
Unterleibstyphus kam in kleinen, rasch vorübergehenden Epidemien vor in Leihgestern und Watzenborn Steinberg und ereigneten fich in Folge davon in Leihgestern 2, in Wotzenborn-Stetvderg 3 Todesfälle. Vereinzelte Fälle traten noch auf in Burkhardsfelden, Daudrtngen, Gießen, Groß-Linden, Heuchelheim, Inheiden, Lauter, Rödgen.
Ruhr ist unserer Wissens während deS oerfloffenen Jahres im Kreise gar nicht vorgekommen.
Kindbettfieber hatte nur in Gießen, Groß-Linden und Wdfick je einmal den Tod zur Folge, eine epidemische Verbreitung dieser Krankheit Hal aber auch an diesen Orten nicht stattgefunden.
Todesfälle gewaltsamer Art kamen tm Ganzen 53 vor und zwar durch Ver, unglückung 29, durch Selbstmord 20, durch Mord und tätliche Köiperverletzung 4 Unter den 29 UnglückSfällen finden fich 4, in denen Personen durch Bl'tz erfchlagen wurden, nämlich 3 auf dem Bergwerke in der Gemarkung Groß Linden, 1 inWstmerod. Ertrunken find 5 Personen, durch Herabstürzen in Bergwerken verloren 2 Menschen daS Leben, durch Sturz von einem Wagen ebenfalls 2, durch starke Brandwunden 2. in Folge Bruch« der Wirbelsäule starb ein Mann, ei» Knabe in Folge einer zufälligen Verwundung durch einen Senfenhteb. 5 Leichen Erwachsener wurden im freien Felde aufgefunden, 6 Leichen Erwachsener und eine KindeSleiche im Waffer. Unter den 20 Fällen von Selbstmord wurde derselbe 12mal durch Erhängen auSgeführt, 3mol durch Erschießen und je einmal durch Vergiftung mtt Arsenik, Vergiftung mit Schwefel- säure, Ertränken, Durchschneiden von Pulsadern, Durchschneiden der Luftröhre.
Ermordet wurde ein neugeborenes Kind, ein Mann starb in Folge einer Verwundung durch einen Messerstich, wobei eine große Ader in der Brusthöhle durchstochen worden war und 2 Personen, welche starke Schläge auf den Kopf erhalten hatte», starbm an dadurch veranlaßter Gehirnerschütterung und Eiterbildung.
WaS die Anzahl der Gestorbenen in der Stadt G eßen speclell betrfft, so ist zu erwähnen, daß dieselbe eine größere ist, als fie sonst in Städten von gleicher Einwohnerzahl gewöhnlich gefunden wird. ES erklärt sich dieS daraus, daß in den hiesigen Krankenanstalten eine Menge Personen von auswärts Hilfe.suchen und zwar geschieht
Gesundheitszustand und Sterblichkeit im Kreise Gießen
während des Jahres 1884.
Im Jahre 1884 find im Kreise Gießen im Ganzen 1575 Personen gestorben, nur eine mehr, alS tm Jahre 1883. Da die Zahl der Einwohner des KretseS 70,000 beträgt, so kommen auf 1000 Lebende 22,5 Todesfälle, eine Zahl, die schon etwas höher Ist alS daS normale Mittelverhältvtß. Von diesen 1575 Todesfällen ereigneten sich bei Kindern tm ersten Lebensjahre 297, bet Kindern vom 2. blS zum 15. Lebensjahre 275, bei erwachsenen Personen 1003-
Am zahlreichsten erfolgten die Sterbefälle im Monat Januar (160), darauf folgen März (159), Juni (156), Mai (147), April und Drc-mber (in jedem 138), Februar (121), September (118), Juli (115), Ociober (113), November (108) und schließlich al6 der günstigste Monat August (105). Die Anzahl der Todesfälle bei Kindern (vom 1. bis zum 15. Jahre) stand, nach den einzelnen Mo aalen oetrachtet, in keinem bestimmten Verhältntß zu d-r Zahl der gestorbenen Erwachsenen. Der für Kinder ungünstigste Monat war nämlich Juni mit 64 Todesfällen bet solchen, während tu diesem Monat nur 92 Erwachsene starben, dann folgt Ma> mit 60 (Erwachsene 87), Januar mit 51 (Erwachsene 109), Mä^z mtt 48 (Erwachsene 111), April ebenfalls mit 48 (Erwachsene 90), October mit 47 (Erwachsene 66), Decemdrr mit 47 (Erwachsene 91), August mtt 4v (Erwachsene nur 59), Februar mtt 45 (Erwachsene 76), September gleichfalls mit 45 (Erwachsene 73), Juli nochmals mit 45 (Erwachsene 70) und schließlich November mit nur 25 (Eiwachsene dagegen 83).
Von den JasectionS- oder sogen, ansteckenden Krankheiten forderte die meisten Opfer Diphtherie, welcher 38 Kinder erlagen, während Croup (Halsbräune) in 22 Fällen alS Todesursache bezeichnet wurde. An Masern starb nur em Kmd, an Scharlach 13, an Keuchhusten 27 Kinder, dem Unterleibstyphus erlagen 13 P rsonen, an Rose starben 8 Personen, an Kindbettfieber 3 Frauen, an anderen Krankheiten deS Wochenbetts 7 Frauen.
Von sonstigen, besonders häufig vorkommeuden Krankheiten erlagen der Lungenschwindsucht 208 Personen, eine fast gleich große Anzahl, nämlich 201, starb an entzündlichen, acuten Krankheiten der Atbmungsorgane, 37 Personen starben an Darm- catarrh und Brechdurchfall, an Schlagfluß deS Gehirns 35, an acutem Gelenkrheumatismus nur 2. Von anderen bekannten K-ankheiten starben inSgefammt 643 Personen, unbekannt blieb die Todesursache in 264 Fällen, in denen vor dem Tode eine ärztliche Beobachtung nicht stattgefundev hatte.
WaS das Auftreten von epidemischen Krankheiten anbetrifft, so blieb der KreiS von einigen derselben, die in früheren Jahren, wenn auch nur voiübergehend erschienen waren, ganz verschont, so namentlich von Blattern und RückfalltyphuS. Auch Masern zeigten sich nicht in bedeutender Ausdehnung, sondern erschienen in den wenigen Orten, wo sie überhaupt auftraten, nur in beschränkter Zahl und mit sehr mildem Verlaufe. Im ganzen Kreise erlag denselben nur ein Kino in Holzheim. Röthrln kamen in ziemlicher Verbreitung nur in Ober-Horgern vor, wohin sie auS einigen nahegelegenen Orten deS Kreises Friedberg eingeschleppt wölben waren. In größerer Ausdehnung dagegen wurde Scharlach beobachtet, wenn es auch nicht gerade ooikam, wie dies sonst zuweilen geschieht, daß innerhalb einer kurzen Feist von einigen Wochen in ein und demselben Orte eine bedeutende Anzahl von K-ndern erkrankte. AuS der Stadt Gießen wurden in allen Monaten deS JahreS Scharlacherkrar.kungen von den Aerzten gemeldet und eS entfallen auch von den 13 Todesfällen durch Scharlach, die überhaupt im ganzen Kreise zu verzeichnen waren, allein 12 auf diese Stadt. Weiter wurden Erkrankungen dieser Art noch gemeldet auS Allendorf a. d. L., BerSrod, Daubrmgen. Eberstavt, Groß-Linden, Heuchelheim, ßeibgeftern, Lich, Conboif, Muschenheim und Villtngen, wo indetz diese Krankheit meist nur vereinzelt oder doch nur in gtrlnger Ver, brettung sich zeigte. Zahlreicher als an Scharlach waren die Erkrankungen an Rachen- bräune (Diphtherie). Auch von dieser wurde besonders die ht ffiut».-T hrtAjnni aa-^vnrn nrcyi meyr eme fo große und der Character
per Ärdtiröeft im Allgemeinen nicht mehr em so gefährlicher, als in den letzt vorher- Sehenden Jahren. JRur im Monat Januar zeigte sich die Krankheit in der Stadt Gießen besonders bösartig, es wurdm damals 5 Personen aus einer Familie von ihr weggkraffi. Es ist gewiß von Jntenss?, die Zahl der Todesfälle zu vergleichen, wie fie in der Reihe von Jahren, fett welcher wir Aufzeichnungen darüber gemacht haben, durch diese Krankheit in Gießen veranlaßt wurden. Wir finden dann, daß vom Jahre 1878 an die Todesfälle fich fortwährend vermehrt und in den nächsten 4 Jahren um etwas mehr als daS Vierfache gestiegen waren. Es starben nämlich an Rachen- uud Halsbräune in Gießen
dies vielfach von solchen Personen, die schwer, ja selbst schon rettnngSloS erkrankt oder von lebensgefährlichen Verletzungen betroffen, hierher kommen weil sie ihre fitzte Hoffnung auf die ärztliche Behandlung m den Kliniken gefitzt haben. Dkfe Kranken gehören auch nicht etwa nur dem Kreise G ehen an, sondern kommen auch auS andere» Kreisen d § Landes und namentlich auch aus den angrenzenden preuß scheu Lanaes- thetlen. Welchen E nfluß dieser E ntNtt Schwnkcavke. von auswärts in die hiesige» Anstalten auf die SierdlichkeitSziffer äußert, ist daraus ersichtlich, daß unter b« 414 P rsonen. welche während deS JahreS 1884 in Gießen gertorben sind, fich 105 ==. 25,2pC . O tsfremde befanden. Dürsten mir diese von der Gesammtfumm: abred)oe», so würde sich dadurch daS Slerdfichk-itSoerhällniß für die Stadt Gießen und somit auch für den ganzen KreiS wesentlich bester gestalten.
Gießen, im März 1885.
Grotzh. KreiS-GesrrndheitSamt Gieße«.
Universität-- Chronik.
— Profeffor Leopold v. Ranke in Berlin ist auS Anlaß deS 60jährige, Jubiläums als Piof'ffor an der dortigen Universität, welches der berühmte GeichichtS- toefcher am 31. d. M. begeht, die Erthrilung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Berit« zugedncht.
— Für die Besetzung der Stelle eines Oberbibliothekars an der Koaigl. Landes- Unioerfiiäi zu Berlin find in Aussicht genommen der Oberbidfioth^kar der Straß, burger Universität, Professor Dr. Barrack, der Hauptvtbfiothrkar der Göttinger Universität, Proststor Dr. WllmanuS und der Director de« König!. Kupferst chkadlnttS m Berlin, Dr. L'vpmann.
— Der Prof stör der Theologie, Consistorialrath Dr. Merkel in Rostock, hat einen Ruf nach (Äßtt'n gen erhalten und angenommen.
— Der Universität Halle ist aus dem Nachlaß des alS Entomologe wohl» b kannten KreiSgertchtSrathS a. D- Kef erst ein in Erfurt besten gesummte Schmetterlingssammlung, sowie auch dkffen entomologische Bibliothek Übergeben. DaS Geschenk rep äfenttrt einen Werth von ca. 15,000 JL.
Vermischte-.
AuS Rheinhessen. (Die Bürgermeister wählen auf dem ganbej Bekanntlich interpell'rte jüngst in der hessischen Kammer der Abgeordnete Ohly die Regierung über die bei Bürgermeister wählen in einzelnen Landgemeinden, inSdcsond-re durch unerlaubtes Stimmenwerben vv'g kommenen schweren materiellen GJ'tzeSverfitzuvgen, und wie die St rnmenei w rbung gesch eht bei diesen Gelegenheiten, büifte wohl aPen Lesern hinreichend bekannt fein. Jeder bat eS wohl schon selbst zugesehen, wie eS bet bei Bürgermeisterwahlen hergeht, und daß da nicht wenig an Speisen und Getränken coi» fumtrt wird. W«r find tn der Lage, auS der jüngsten Zeit einige Illustrationen hierzu zu liefern, die man wohl kaum für glaublich halten sollte, die jedoch factisch vorgekommen sind. In einem O'te unserer Provinz wurden vor der Wad! von dem einen BürgermeisterS'Candidaten 3» Glück Wein zum Besten gegeben; der Gegenkandidat, der seinem Rivalen nicht nachstehen wollte, feuerte seine Wähler mit ebenfalls 3 Stück an. Rechnet man dazu noch, was nach der Wahl von dem Sieger noch seiner Partei gespendet wurde, so confumtrten die Bürger deS betreffender' Dorfe« für die große nid anstrengende Arbeit ihrer Stimmenabgabe, wie un8 glaubwürdig versichert wurde, 12 Siück Wein, d. i. 14,400 L ter (sage und schreibe vierzehntausend vierhundert Lster). Doch noch n cht genug dam-t! Für den Durst war wohl gesorgt, noch nicht aber für den Hunger. D-r glücklich gewählte Bürgermeister hatte einen Ochsen im Stalle, dieser mußte zur größeren Feier deS TaaeS sein Leben lösten; da aber einige fanden, „daß er etwa« mager sei" und man zum Mageren etwas Fett Haden muß, so wurde die Mager- kett noch durch ein fette© Schwein ausgeglichen. — In einem anderen Dorfe hatte aus veischirdenen Gründen die Bürgermeisterwahl dreimal wiederholt werden müsse», und nachdem glückl ch ein neuer Consul auS der Wahlurne heroorgegangen und die Freuden der Bürgermeisterwahl von den biederen Emwodaern dreimal durchkostet waren, mußte man auch für emen Beigeordneten sorgen. Zwar war eS eine schwere Arbeit, zum vierten Male fich den Strapatzen deS Wähl-'nS zu unterziehen, jedoch der in Aussicht gestellte Lohn war g-oßartig; zum v erten Male gingen die Männer an'S Werk, und eS gelang, der S>eg war erfochten. Die versprochenen Quantitäten wurden gegeben und die H lden des Tage« thaten sich gütlich nach dem schweren Kampfe, die« war n chi« Besonderes, bei dieser Wahl mußte etwa« Außergewöhttliche« gesch-hkn. Nachdem dte Männer befriedigt, kam die Reihe an ihre« Daseins bessere Hälften. Am solaenderi Tage wurden die Frauen zuerst mit Kaffee und Kuchen, später aber Mit süßem Wein, Fleisch und Wurst regaltrt, und soll da- zarte Geschlecht wa§ Co"sumfäh'gkkit anlangt, dcn Männern durchaus nichts nachgegeben haben, in aal; gelaff.ner F öhl'chk.tt aber waren fie denfilden bei Weitem voraus. — Der durch solche Consumtionen angerichtete finanzielle Schaden ist aber noch nicht einmal der bedeutendere, da die Bürgermeister resp. Beiaeordneten meistens wohlhabendere Leute sind und eine solche Ausgabe schon tragen können; von größerer Wichtigkeit ist der moralische Schaden, den die betnffenben Gemeinden erleiden, da auf d ese Weise oft Nicht Deifinige zu dem betreffenden Ehrenamte kommt, der der würdigste und geeignetste ist, sondern der am meisten draufgehen läßt. Außerdem wird dadurch Zank, Streit und Parteisucht, die ohnehin schon mehr aI6 nöthig vorhanden sind, nut noch vermehrt und vergrößert. Wir können aber nur wünschen, daß diesem Unfug endlich einmal durch M' l» s a gest uert wird.
SchifsSuachrichten.
Bremen, 18. März. (Per transatlantischen Telegraph^) Der Postdampf« America, Capt. G- Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4. März von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehaltm in Baltimore anaefomm-n
Die Harzer KLsefabrik, Eingetragene Genossenschaft zu Wernigerotzr hat sich durch Lieferung von nur ächtem und sanberem Fabrikat einen Weltruf erworben. — Wir können daher nicht umhin, unsere Leser zu bitten, sich durch einen Versuch von der Vorzüglichkeit dieser Waare zu überzeugen und machen auf daS sich in dieser Nummer befindliche Inserat besonders aufmerksam. 96
Das durch diese Firma beschäftigte Personal zahlt schon nahe an 150 Personen.
LebensverstcberunssSk Lache.
Sehr erfreulich ist es, daß das Verftändniß für die Versicherung des Lebens auch im deutschen Reiche sich immer mehr Bahn zu brechen scheint; beinahe sämmtliche Gesellschaften, welche bis jetzt ihren Versichcrungsstand vom verflossenen Jahre publicirten, konnten eine vermehrte Zunahme gegen frühere Jahre nachweisen.
Auch im Jahre 1885 scheint die Benützung dieser Institute fortzuschreiten; so bat z B- die LebenSversscherirngS' und Ersparnitz-Bauk in Ltuttgart vom Januar und Februar wieder einen Zugang von ca. 800 Anträgen mit 41 /4 Millionen Mark zu verzeichnen.
Tie Versicherung des Lebens kann nicht genug empfohlen werden. Kein Familienvater sollte säumen, sich bei irgend einem soliden Institut zu betheiligen. Ganz entschieden trägt die Versicherung zur Erhaltung der Gesundhest, insbesondere aber im Krankheitsfalle zur Genesung des Kranken bei, well die Sorge urn^das Wohl der Seinen, welche denselben so häufig quält, von ihm genommen ist- Stirbt der Versicherte, so tritt für die Hinterbliebenen unmittelbar nach dem Tode die Hülfe ein- So hatte z. B. die bereits erwähnte Bank im vergangenen Jahre 516 Todesfälle mit <X 2 683,000 zu reguliren und hat hierdurch vielen Familien eine segensreiche Hülfe gebracht
Diese Bank beruht bekanEich auf Gegenseitigkeit und vertheilt demgemäß alle Ueben'chüffe voll und ganz an ihre Versicherten- Durch den im Jahre 1884 erzielten Ueberschuß von ca. JL 2,200,000 sollen die als Ertrareseroe dienenden Ueberschüffe aus den Jahren 1880-1884 auf über 9 Millionen Mark angewachsen sein- Hiernach ist den Versicherten nicht nur eine absolute Sicherheit geboten, sondern für die nächsten 5 Jahre auch noch eine reichliche Dividende gesichert-
T\ .. i yy i Int in FruWirt •. frflher Aeeiit.
Dr. med. H. Gensch, s
Rairt- o CeachleehtikrankhelUn (Syphilis) n*oh eigener Methode. Bpreohetundeo 10—1 und 3—b, ätifletraeee 22 L Aorrirti brieflich.
»‘‘SW.
5t ft**1
^btn05er Dircct ;(6r°6b"*n MZZ w
Ste,
AMM
Die
19. d M«. m
Lbttsörßerei fgenehwigt.
Empjangnahme o «ui Grohh. Wai 3t Marz an.
Uebertieierung un 'bei Holzes am 14
Gießen, am 20 Grohh Dberförfte 2068 I. 5
Walther, F
im^niftogs
Hchveche 3n den ^tgebraih witinbt Treis a/Li -chert:
i Wvgch den 25
M Vormittags l den Ditten ! jlspmsttauch
181,4 -Rm. Buchet M-n’Äniippd, 39 klamm- und 359' i0 Rm. Weiden-Zvs 11 Donnerstag ben
von Vormittags
•n den Distrikten r Neunter, H» rodenberg
1 Lichen-Stämme
Dllchneffer, 3-
^del-otämme v ^T4mefier, 6~
«4
3 s® ’w
Na.
imb 40 SRm'ft
o/N. d» 8tn»


