Einzelbild herunterladen

lichen Innenlebens für Gegenwart und Zukunft von einem oft nicht zu ermessen­den Werth, so vertreten nebenbei auch diese scheinbar nur äußeren Geschäfte die Stelle einer heilsamen Zucht zur Ordnung und Pünktlichkeit.

Ohne diese aber scheint uns eine wirksame und eingreifende Seelsorge nicht möglich zu sein, deren Geheimniß zum Theil in der Umsicht und Uebersicht be­stehen wird, mit der ein Geistlicher die sämmtlichen großen, kleineren und klein­sten Elemente beherrscht, welche einen bestimmten Thatbestand hervorgerufen haben.

Zu dieser namentlich den jungen Geistlichen zur Pflicht zu machenden Sorgfalt für alles Aeußere gehört auch die Aufmerksamkeit auf das gesammte Inventar der Pfarreien, nicht blos das ihrer Gebäude, Besttzthümer und Vasa Sacra, deren würdige Instandhaltung und rechtzeitige Erneuerung wir sehr empfehlen muffen, sondern anch ihrer Akten. Es befinden sich in Archiven, Registraturen und Aktenschränken der Pfarrelen zweifellos noch viele geschichtlich werthvolle und der Durchforschung würdige Papiere. Wir muffen zu dieser Durchforschung ermuntern. Eine aus authentisches und in der erreich­baren Vollständigkeit gesammeltes Material sich gründende Kirchengeschichte unseres Landes fehlt bekanntlich noch. Sie wird nur möglich fein, nachdem die unerläßliche Vorarbeit der Ausbeutung aller einzelner Gemeinde- und Pfarr- Archive vorgenommen ist und wir möchten gerne dazu in den kleinsten Kreisen anregen, weil wir gewiß sind, daß, wenn erst einmal der Eifer für die Erfor­schung der Vergangenheit erwacht ist, es dann auch an denjenigen nicht fehlen wird, die das Einzelne und Zerstreute zu einem Gefammtdilde zu vereinigen wissen. (Schluß folgt.)

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Brrrearr.

Babelsberg, 18. August. Bei Ihren Majestäten dem Kaiser uiid der Kaiserin sand heute Nachmittag 4 Uhr zur Feier des Geburtstages des Kaisers Franz Joseph von Oesterreich ein Galadiner statt, an welchem Se. K. u. K. Hoheit der Kronprinz, die hier anwesenden Prinzen des königlichen Hauses und andere Fürstlichkeiten, die Mitglieder der österreichisch-ungarischen Botschaft, der Staatsminister Graf Hatzfeld, der Oberceremonienmeister Graf Eulenburg und mehrere Generale theilnahmen. Die Tafelmusik wurde voin Musikcorps des ersten Garderegiments zu Fuß ausgeführt.

Potsdam, 18. August. Die feierliche Enthüllung des Denkmals Friedrich Wilhelms I. hat heute in programmmäßiger Weise stattgefunden. Uin^ll Uhr er­schienen Se. Majestät der Kaiser, Se. K. u. K. Hoheit der Kronprinz und Se. K. Hoheit Prinz Alexander, mit großer Suite zu Fuß vom Stadtschlosse her, Ihre Majestät die Kaiserin mit der Palastdame Gräfin Oriolla im offenen Wagen, bei dem Denkmal. Die Truppen standen im Paradeanzuge ohne Gepäck, die Infanterie in Compagnie- front-Colonnen, die Cavallerie in Eskadron-Colonnen, die ganze Parade unter dem Befehl des Generallieutenants v. Schlichting, Commandeurs der I. Garde-Jnfanterie- Division. Se. Majestät richtete eine auf die Feier bezügliche Ansprache an die Truppen und gab sodann Befehl, Gewehr zu präsentiren. Während die Truppen präsentirten, fiel hierauf die Hülle. Se. Majestät besichtigte darauf das Denkmal, während Ihre Majestät dasselbe vom Wagen aus in Augenschein nahm. Dem Bildhauer Hilgers sprach der Kaiser seine Anerkennung über die Ausführung des Denkmals aus. Hierauf folgte der Parademarsch, bei welchem Se. K. Hoheit Prinz Wilhelm sein Bataillon den Majestäten vorführte. Se. Majestät der Kaiser verblieb während der ganzen Feier­lichkeit stehend. Der Kaiser begab sich um 11 Uhr 50 Min. zu Fuß, die Kaiserin zu Wagen nach dem Stadtschlosse, um daselbst die Kinder Seiner K. Hoheit des Prinzen Wilhelm und der Herzogin Amalie von Schleswig-Holstein zu begrüßen, worauf die Majestäten nach Babelsberg fuhren. Zu der Feierlichkeit waren comniandirt die ge­sammte Generalität, sowie sämmtliche Regiments-Commandeure aus Berlin und die in gleicher Stellung befindlichen Stabsoffiziere, außerdem von jedem selbstständigen Truppentheile in Berlin 3 Offiziere. Ferner wohnten der Feier bei die Minister Friedberg, Lucius und Maybach, der russische Militärbevollmächtigte Fürst Dolgorucki, Regierungspräsident v. Reefe, Oberhofbaurath Persius und Andere.

Berlin, 18. August. Heute Vormittag hielt die technische, Nachmittags die Tarif-Commission der internationalen Telegraphen-Conferenz eine längere Sitzung. Die durch mehrere Zeitungen gehende Nachricht, daß die Vorschläge Deutschlands aussichts­los seien, entspricht der Sachlage nicht.

sieben den betheiligten Kreisen der Neichstelegraphen-Verwaltung wetteifern auch die zur internationalen Telegraphen-Conferenz in keinen unmittelbaren Beziehungen siebenden königlichen nnd städtischen Behörden , sowie Privat - Gesellschaften, um den Conferenzmitgliedern den Aufenthalt in Berlin zu einem angenehmen zu gestalten. So hat, wie wir vernehmen, die Intendantur der Königlichen Schauspiele den Dele- girten Freibillets zum Besuche der Königlichen Theater zur Verfügung gestellt; im Weiteren hat der Magistrat der Residenz Berlin die Delegirten zu einer Fahrt nach Potsdam und Wannsee eingeladen und von der Direktion des Aquariums ist den Conferenzmitgliedern freier Eintritt gewährt.

Stettin, 18. August. In der heutigen Sitzung des Vereins deutscher Ingenieure, in welcher man sich ausschließlich mit inneren Vereinsangelegenheiten beschäftigte, wurde die Neuwahl des Vorstandes vorgenommen und Gärtner (Buckau) zum ersten, Professor Bach (Stuttgart) zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Zum Vorort für die nächste Versammlung wurde Coblenz bestimmt. Pie Präsenzliste der Versammlung weist 280 Theilnehmer auf.

Wiesbaden, 18. August. Bei der gestern im 1. nassauischen Wahlkreise (Homburg) stattgehabten anderweiten Wahl eines Reichstagsabgeordneten ist nach den bisherigen summarischen Ermittelungen der Candidat der Deutsch-Freisinnigen, Körner, mit ca. 7000 Stimmen gewählt worden; ca. 3500 Stimmen fielen auf den socialistischen Kandidaten Fleischmann.

Hamburg, 18. August. Der hier zusammengetretene Congreß für die Reform und Codification des Völkerrechts wurde heute Mittag durch den Bürgermeister Weber Namens des Senats begrüßt. Sir Travers Twiß dankte int Namen der Versamm­lung, worauf Dr. Liveking die diesjährigen Aufgaben des Congresses darlegte. Zu Vicepräsidenten wurden gewühlt H. H. Meyer (Bremen), Richter Prabody (New- Nork), Sir Travers Twiß (London), Dr. Wendt (London) und Dr. Wolffson (Hamburg).

Hamburg, 18. August. sCongreß für Reform der Codification des Völker­rechts.! Bei Wiederbeginn der Verhandlungen theilte der Vorsitzende mit, daß jedem Mitgliede gestattet sei, in seiner Sprache zu reden, jedoch dürfe jeder nur einmal über die zur Diskussion stehenden Gegenstände sprechen. Zunächst wurde $ 1 des Ham­burger Vorschlags berathen, wonach es gesetzlich unzulässig sein soll, dem Connossement irgend welche Klausel der Vereinbarung einzufügen, wodurch die Verpflichtung der Schiffseigenthümer, das Schiss gehörig auszurüsten, zu bemannen, zu ver-proviantiren, seetüchtig und fähig zu machen, die beabsichtigte Reise zu vollführen oder die Haft­pflicht der Rheder für Fehler oder Fahrlässigkeit der Angestellten bezüglich aller An­gelegenheiten des gewöhnlichen Reisevcrlaufs, als da sind: Stauung, richtige Ladungs- ablieferung rc., irgendwie verringert, abgeschivächt oder umgangen (avoided) wird, und wonach alle Bedingungen der Klausel, welche dem entgegenstehen, null und nichtig und von keinerlei rechtlicher Gültigkeit sein sollen. Der Paragraph war in einzelne Punkte zerlegt und wurde im Wesentlichen mit großer Majorität angenommen.

Wien, 18. August. DerPolitischen Corrcspondenz" zufolge wird der Großfürst Wladimir, Bruder des Kaisers Alexander, gleichfalls nach Kreinsier kommen.

DasFremdenblatt" sagt:Die Wiener Sänger kehren mit Ehren reich beladen heim. Die Hauptstadt Oesterreichs wird den ihren Söhnen in Berlin zu Theil gewordenen Empfang als ein Unterpfand der freundschaftlichen Gefühle der beiden Residenzen gegen einander stets in angenehmer Erinnerung behalten."

Wien, 18. August. Anläßlich des Geburtsfestes des Kaisers fand heute eine große Parade auf der Schmelz statt. Derselben wohnten die Erzherzöge Albrecht und

Wilhelm, der deutsche Botschafter Prinz Reuß, die Militäratrache's der fremden Mächte, der Chef des Generalstabs und die Generalität bei. Feldzeugmeister Bauer com- inandirte die Parade, Feldbischof Gruscha celebrirte ein Hochamt. Im Stefansdom celebrirte Fürsterzbischof Ganglbauer ein feierliches Hochamt, welchem die Minister Graf Taaffe, Baron Kallay, Graf Welsersheim, Freiherr v. Orczy, Graf Szoegueni, die Spitzen der Behörden, die Hofchargen und viele andere Würdenträger beiwohnten. Aus allen Thcilen Oesterreichs und Ungarns laufen Berichte über die festliche Be­gehung des Tages Hierselbst ein.

Paris, 18. August. Nach eingegangener Nachricht aus Toulon starb daselbst eine Person an der Cholera.

Die Journale melden, daß der Botschafter in Konstantinopel, Noailles, erst nach der Erledigung der Mission Drummont-Wolss's seinen Urlaub nach Frankreich antreten wird.

Marseille, 18. August. Die Zahl der heute an der Cholera Gestorbenen be­trägt 27.

Konstantinopel, 18. August. Der Sanitätsratb beschloß für Pasfagierschisse aus Varna eine achtundoierzigstündige, für Schisse 'aus Küstendje, Sulina und Odessa eine vierundzwanzigstündige Observation.

UniverfitätS - Chronik.

Die Leitung der inneren medicinischen Klinik zu Erlangen wird nach Weggang des Professors Dr. Leube vorläufig Professor Dr. Pentzoldt übertragen werden.

Lokale».

0. Gießen, 19. August. sSterblichkeit in Gießm.j Die Sterblichkeit war wahrend der Woche vom 9. bis 15. August eine geringere, als in der vorhergehenden Woche, es ereigneten sich im Ganzen 9 Todesfälle. Hauptsächlich wurden wieder Kinder betroffen, deren 6 starben, nämlich 2 an Masern, 2 an Lungenentzündung, 1 an Gehirnentzündung, 1 an Lungenschwindsucht. Von 3 erwachsenen Personen starb eine an Lungenschwindsucht, eine an Altersschwäche und ein junger Mann ertrank beim Baden in der Lahn.

Gießen, 19. August. Gestern Abend feierte der hiesige Kriegerverein den Jahrestag der Schlacht bei Gravelotte. Der Vorsitzende des Vereins drückte seine Freude darüber aus, so viel alte Krieger, welche mitgefochten, nach 15 Jahren so fröhlich beisammen zu sehen und sprach den Wunsch aus, daß nach weiteren 15 Jabren keine Lücke in dem frohen Kreise sein möge. Der weitere Verlauf der Feier zeigte, daß den alten Kriegern der echte Soldatenhumor noch nicht abhanden gekommen ist: lustige und fröhliche Soldatenlieder gaben hiervon Kunde. Zu später, resp. früher Stunde trennten sich die alten Krieger, eine bessere Lagerstätte, als vor 15 Jahren aufsuchend. Die Sedanfeier wird der Kriegerverein wie jedes Jahr begehen.

vermischtes.

Friedberg. In den letzten Tagen wurde zweimal versucht, im Hause des Gerichtsvollziehers König Feuer anzulegen. Beide Male wurde es so rechtzeitig entdeckt, daß der entstehende Brand gelöscht werden konnte. Der ganzen Sachlage nach kann das Feuer nur von Jemand angelegt worden sein, der im Hause sebr bekannt ist. (£). A.)

Aus Groß-Gerau schreibt das dortige Kreisblatt: Im Großen und Ganzen ist die Ernte jetzt eingebracht. Wenn etwas zu wünschen übrig bliebe, so wäre es eine Besserung der Fruchtpreise. Es soll im Fruchtgeschäfte gegenwärtig über­haupt ziemlich stille sein und das ist Manchem nicht gerade angenehm. Nach Vollendung der Erntearbeiten wird den Rüben- und Krautfeldern erhöhte Aufmerksamkeit zuge- wcndet. Bekanntlich ist in unserer Gegend der Anbau von Kraut alljährlich ein sebr umfangreicher und wird die Sauerkrautfabrikation für den Handel schwunghaft be­trieben. DasMainzer Sauerkraut" wird gleich denMainzer Handkäfen" weniger in Mainz selbst als in Groß-Gerau und Umgebung, namentlich in Naubeini und Trebur hergestellt. In günstigen Jahren gehen große Summen für Sauerkraut eiu. Das Vorjahr war der Sauerkrautfabrikation weniger günstig, das Kraut gerieth nicht ganz nach Wunsch, die Raupen thaten dem Kraut empfindlichen Schaden. In diesem Jahre dürfte das Resultat sich etwas günstiger gestalten und die Producenten zufrieden gestellt werden.

Kassel, 14. August. Ein Doppelselbstmord zweier Schwestern in unserer Vor­stadt Wehlheiden beschäftigt die Gemüther in hohem Grade. Ueber die unselige That erfahren wir folgendes Nähere: Die Geschwister Bertha und Elisabeth Haines waren früher als Zofen in Diensten der Fürstin von Hanau, sic erhielten reichliche Pension und ersparten sich bei ihrem genügsamen Leben eine hübsche Summe Geld, man spricht von 12 000 Thaler. Seit einiger Zeit bemerkte man an den beiden über 50 Jabre alten Mädchen Spuren geistiger Gestörtheit. Vorgestern Mittag schnitten sie sich beide mit einem Federmesser die Pulsadern auf, um gemeinsam zu sterben. Als man das Schlafzimmer erbrach, schwammen die Schwestern förmlich im Blute. Trotzdem sofort ärztliche Hilfe zur Stelle, ist die ältere Schwester alsbald verstorben und die jüngere Schwester wird wohl kaum am Leben bleiben.

Heidelberg, 16. August. Die Arbeiten für die große Festhalle für das Uni­versitätsjubiläum sind ausgeschrieben. Dieselben haben am 1. Mai k. I. zu beginnen und sollen am 1. Juli großentheils beendigt sein. Diese (hölzerne) Halle soll 130 Meter lang, 62 Meter breit und 20 Dieter hoch werden. Sie sott 5000 In­sassen fassen und es wird in ihr hauptsächlich der vorgesehene große allgemeine Com­mers abgehalten.

Berlin, 14. August. Der Liebesroman eines Japaners, der theilS in Berlin, theils im fernen Japan spielt, könnte einem Romancier ein ebenso anziehendes wie originelles Sujet liefern. Aus dem ostasiatischen Lande kam vor einer Reihe von Jahren der )L>ohn emeS in seiner Heimath sehr hochgestellten Mannes nach Europa. Der junge, intelligente Japaner war als Soldat und Ingenieur bereits zu einer höheren Stellung gelangt und sollte nun der diplomatischen (Saniere sich zuwenden. Seit drei Jahren weilt der Sohn Japans in unserer Mitte und hier hat ihn Gott Amor in einen argen (Sonfhct gebracht. Es senkten die dunklen Augen des interessanten Fremd- lings sich etwas zu tief in die blauen Augen eines deutschen Mädchens, eines Frl. v. L. und bald sanden sich die Herzen der beiden jungen Leute in glühender Liebe. Der Japaner meinte es treu, und so schrieb er denn kurz und bündig an seinen Vater, er habe eine sunge Deutsche von vortrefflichen Eigenschaften liebgewonnen, er wolle sich mit ihr fur'S Leben vereinen und bitte nur noch um den väterlichen Segen. Als der Vater dies Schreiben erhielt, entbrannte er in Hellem Zorn. Wenngleich die jugen Dame ebenfalls von Adel ist und einer angesehenen Familie entflammt, so erschien dem alten, starrköpfigen Manne, der niemals über die Grenzen seines Heimathslandcs hinausgekommen, dennoch eine derartige Verbindung als eine Sünde. Ter Vater intriguirte nun gegen seinen eigenen Sohn und es verging nicht lange Zeit, da erhielt 1 bei junge Offizier und Diplomat von der japanischen Regierung den stricken Befehl, nach ferner Heimath zurückzukehren; im Falle des Ungehorsams würde deS Kaisers ganzer Zorn rhn treffen. Zugleich lief eine Antwort des Vaters ein, die ihn ebenfalls vor eine bedenkliche Alternative stellte. Aber die Liebe, die eine so harte Probe erlitt gab ihm Kraft und Muth; von feiner Braut wollte er nicht lassen, mochte da kommen," was es auch sei; mit kurzem Entschlüsse quittirte er seine Stellung als Major und Attachö und wandte sich hier in Berlin dem kaufmännischen Fache zu. Durch seine Intelligenz und Ausdauer gelang es ihm bald, alle Schwierigkeiten zu überwinden und seit Kurzem fungirt er als Buchhalter in einem hiesigen, großen und bekannten etablincmcnt, m welchem auch sein künftiger Schwager als ^Correspondent thätig ist. Die Hinderniste find voraussichtlich nun vollständig beseitigt und so wird der liebende Japaner demnächst mit seiner holden Braut vor einem deutschen Standes­beamten erscheinen.

~ ^Kostspieliger Spaß.j Vor dem Gothaer Schöffengericht stand dieser Tage ?. "Ugeklagter ein Bankbeamter, welcher in das Rad eines daherrollenden Velocipeds seinen Slock gesteckt hatte, so daß das Vehikel und sein Reiter zu Falle kamen. Der Ungeklagte wurde zu 30 JC. Geldstrafe und zur Tragung sämmtlicher Gerichts- und Reparaturkosten ^verurtherlt. Der Spaßmacher hat für seinen Spaß demnach zu * 150X oO Strafe, 30 M. Gerichtskosten und 90 JL Reparaturkosten, zusammen.

KAM sLÄ "b ,r ®trt sgb l'erfolgtr abgeferhg - naufe iurüi und au! sie schon durchs ^rrteDonebeimb mußte, Gedanke, sie gnst'N 2b!" Ter junge M Tarne M Lenzer h" diese Lcene beinem u gebettelt! Sie * n nie ein Bettler au8? nobel aitzieh'n, bannte Offiziere, entlassene Be tntidM sich ber Mge iem Kommissariat alle Vfctioii hoffentlich mer

Aemyork, 14. Freitag von Bremen l wirb ein junger Mani auf hoher See" nach liefert meiden soll. John Vofimann angei mit sich führt, als Z mehrmals an ben Ka ahnen. )n einem ir des Zahlmeisters Str geichlaien mar. No vollständig wieder w lud) über den Kops in bas Wen nied plünderte er die Ta ein Schubfach öffne welche dem Zahlmei Beute begab sich ban Qefteütm Mad)tet, machte ibn daraus au mami argumentirte, wurde» laut, der M bas Benehmen des Pa den angeblichen Morde Men mit den Dian jjjer durch geeignete! -t Pater ibentificirt und verantworten.

, Ueber Bel W«tl berbieü Jarde-^chlvabron wir hin«.

ötmbrudje und jonfti sonde des Wei Attgetnnden. Die m

Wwrjent Kte»p bti W Herr M«

^'lbiiden um ben z o.s ' W in der Tb

Äu^ASwei spritzte H .-m^ne

Safe

Iwtü, ö011 lte QU f Br

Hlllt per zn

P r Waggon

Ws?