Ausgabe 
19.2.1885 Zweites Blatt
 
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Jnderthal.

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16. Strohsackleinen .

17. Leinöl und Rüböl

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Holz-Versteigerung.

Freitag den 20. Februar, von Vormittags 10 Uhr an, sollen in hiesigen Gemeindewaldungen nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden, als:

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erstere von X 2.50 an in vorzüg­lichen Qualitäten. Anfertigung von vollständigen Betten in streng reeller Ausführung.

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Der Anfang ist int Distrikt Uders- berg, zunächst des Vicinalwegs von Rödgen nach Gießen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1885 gestattet.

Rödgen, am 13. Februar 1885.

Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 1047

, Klein wrebrlit daß ich am .

Aufhebung des betrcffmden Mieths-ContracteS dergestalt, daß der Wirth keinerlei Ansprüche auf etwaige Entschädigung zu stellen habe. Die angerufeve Behörde enstchied denn auch diesem Anträge gemäß, obgleich der gtschädigte Eigenthümer nachzuweisen vermochte, daß die Wohnung vor dem letzten Bezüge mehrere Monate leer gestanden habe und eine tägliche Lüftung nicht unterlasse worden sei. Der Eigenthümer, der somit für die ihm zur Last gelegte Unterlasiung der Reinigung der besagten Wohnung keine Schuld brzw. Pflicht anerkennen will, hat nun die Entscheidung auf dem Rechts­wege beantragt, die ganz besonders für die Hausbesitzer von einem allgemeinen Jntereffe sein dürfte.

sBacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche ideS 11. Armee-CorpS.) ESlohe, Steuerkasse, Meschede, VollziehungSbeamter für die Amtsbezirk- Eslohe (auS- schließlich der Gemeinde Reiste und Wencholthauseu), Schnallenbera und Seckenrothe und die Gemetndebezirk- Fredeburg, Berghausen und Dorlar, 6,97 Quadratmetlen, 806 btS 900 X jährlich. Gotha, Postamt, Briefträger, 800 X Gehört und 144 X Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Lieblos, Postagentur, ständiger Posthülfsbote im Land- briefträgerbienst, 1 X 10 $ Tagegelv. Sonnefeld, Herzogliche Amtsetnnahme, Exekutor, 30 X monatliche Remuneration und einen Gebühreneintrag von 30 btS 50 X jährlich. Wetzlar, Bürgermeisteramt, Nächtwächter und Flurhüter, 750 X, tährlrch.

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Stets frisch gebrannten C<ifl*ee in fünf Dualitäten unter Garantie für rein­schmeckend und ohne jeden Zusatz gebrannt, per Pfund Mk. 0.98, 1.20,1.40,1.60 n. 1.80

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Die Lieferung von Subsellien, ver­anschlagt zu 600 X, sollen nochmals im Wege schriftlicher Submission ver­geben werden. Zeichnungen, Voran­schlag und Bedingungen liegen auf unserm Bureau zur Einsicht offen, ebendaselbst sind auch die Offerten ver­schlossen bis zum 21. L M, Nach­mittags 1 Uhr, einzureichen.

Rödgen, am 14. Februar 1885.

Großh. Bürgermeisterei Rödgen.

Schiff-nachrichten.

Bremen. 16. Februar. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser Salier, Eapt. E. Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd tu Bremen, welcher am 1. Februar von Bremen und am 3. Februar von Southampton abgegavgen war, ist gestern 9 Uhr Morgens wohlbehalten tu Newyork angekommen.

Form der Huldigung wird bei ihnen zu Lande das Gebräuchliche fein, aber in dieser Umgebung wirkte sie wie etwas Spontanes, der Abstand zwischen diesen Männern und dem Kaiser ließ sich nicht anders ausdrücken. Und diese Bewegung hatte merkwürdiger Weise nichts Sklavisches, es war, als ob ein Naturgesetz sie ntederbeugte. Der Kaiser streckte ihnen freundlich die Hände entgegen, wie um sic aufzuheben, sie ergriffen die Hände und bedeckten sie mit ehrfurchtsvollen Küssen. Im nächsten Augenblick standen sie wieder groß und bewegungslos da. Der Kaiser war augenschemltch überrascht durch das Seltsame der Erscheinung, er wandte sich zu den Künstlern, die zur Sette standen und sagte zu Paul Meyrrhetm und Ludwig Pietsch:DaS ist etwas für Sie, meine Herren, das müssen Sie malen." Der Kaiser wandte sich anderen Gästen zu. die Schwarzen blieben noch eine geraume Zeit im Saal und schauten wieder mit den gehetmnißvollen Augen wie unbewegt in das bunte Gewühl. Nur einmal verzog sich ihr Gesicht zu einem freundlichen Lächeln, als eine Gruppe von Herren der chinesischen Gesandtschaft in ihrer nationalen Tracht und mächtigen Brillen auf der Nase an sie herantrat und ein weiter KretS von schönen Frauen fächelnd und lächelnd das sonder­bare Bild auf märkischem Sande umstand.

London, 10. Februar. Ein trauriges Mißverständniß, wUcheö den Tod eines Soldaten zur Folge hatte, ereignete sich gestern in Woolwich. Wie natürlich, sind bet den gegenwärtigen Zettverhältntffeu die Befehle zur Bewachung der Staats°Pulver- Magazine ungewöhnlich strenge und jeder Wachtposten hat den gemeffenen Befehl, die Annäherung fremder Personen an die Magazine unter allen Umständen zu verhindern, ein Magazin in Woolwich, welches Schießbaumwolle enthält, befand sich gleichfalls unter der üblichen Bewachung, als gestern früh um 3 Uhr die außenstehende Schild- wache die Wache herauSrief. Als dies geschah, meldete der Posten, daß er soeben rn»t dem Bojonnet einen Mann erstochen habe, der ungeachtet seines dreimaligenHalt!" sich dem Magazine näherte. Bei dem Schein einer Laterne erkannte man mit Schrecken, daß der Erstochene zur Wache gehörte und vor einer Minute die E laubniß zum Htnausgehen erhalten hatte.

[@in unbestellbarer Briefs Aus Fo?a wird derBosnischen Post" geschrieben: Bor einigen Tagen langte auf dem hiesigen Postamte ein Schreiben ein, dessen Zu­stellung auch bann noch mit einiger Schwierigkeit verbunden gewesen wäre, wenn der Adressat nicht schon seit längerer Zeit das Zeitliche gesegnet hätte, da er auch bei Leb- Men nur schwer auffindbar gewesen sein soll. Die Adresse lautete: »Sr. Wohlgeboren Herrn Jlija Jk c, Räuberchef in Fo?r, Bosnien", und der Inhalt war em PreiS- conrant einer bekannten Luxutzgewehrfabrik.

sFür Hausbesitzers Die Familie S. bezog vor wenigen Wochen in der Brunnenstratze in Berlin eine neue Wohnung. Kaum hatte sich die Familie häuslich eingerichtet, da erkrankte auch schon eines ihrer Kinder an der Diphtherie und fiel der Krankheit zum Opfer. Die schwer betroffenen Eltern schöpften sofort Verdacht, daß die bezogene Wohnung von dieser ansteckenden Krankheit inficirt gewesen fein könnte. Die sofort angestellten Recherchen bestätigen diese Vermuthung, indem festgestellt wurde, daß ein Kind der Familie, welche die Wohnung btS dahin innegehabt, an der ansteckenden Krankheit gestorben, eine DeSinfection der Räume Seitens des Wirths aber nicht vor­genommen worden war. In der Befürchtung, daß der Ansteckungsstoff sich auch auf die übrigen FnmiliengHeder übertragen könne, beantragte S. bei der Polizeibehörde die

Kepertoir der vereinigten Ltadttheater;n Frankfurt a. M.

Opernhaus.

Donnerstag den 19. Februar: Oberon.

Freitag den 20. Februar geschloffen.

SamStag den 21. Februar: Neu einstudtrt: Der Vampyr.

Sonntag Herr 22. Februar: Fidelio

Montag den 23. Februar: Gastspiel des Herrn LadiSlaw MierzwinSki. Tell» (Arnold: Herr MierzwinSki.) Außer Abonnement. Erhöhte Preise.

Schauspielhaus.

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Die Lieferungsbedingungen können am 19. und 20. Februar auf dem Bureau unseres ArbeitS-Jnspectors eingesehen werden und die Offerten, ver­sehen mit der Aufschrift:Submission" sind bis zu obigem Termine, Vor­mittags 11 Uhr, in den vor dem Directions-Bureau aufgehängten Sub­missionskasten einzulegen oder frankirt bei unterzeichneter Stelle einzureichen.

Marienschloß, den 10. Februar 1885. 1026

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Donnerstag den 19. Februar geschloffen.

Freitag den 20. Februar: Wallenstein'S Lager. Die Piccolomini.

Samstag den 21. Februar: Die Journalisten.

Sonntag den 22. Februar

Der Registrator auf Reisen.

Montag den 23. Februar: Pitt und Fox.

DievStag deu 24. Februar: Wallenste in'S Tod.

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Von den unter Ord.-Nr. 2, 11 bis 16 und 19 ausgesührten Gegen­ständen sind Muster einzusenden.

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Submission.

Dienstag den 24. Februar 1. Js

Vormittags 11 Uhr, sollen dahier zur Lieferung für das Rechnungsjahr 1885/86 im Submissions­wege vergeben werden:

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