te*N' iftein6»^ kitÄS :tf> unb !>
‘• »■«Ä I
■ ^dienfpr ’ ?rel LZÄ :sB» i ielt
^"wd-ns'A
Nd-likidm 2 »N* “Xn'*"■ V°r .mSienft
0 I mmen foatcn, 1 Mfe- AK bet I ™8 bic etfte Sinne I > !"et fflnnni« _ I ’ Wi' unerhörter i /"'tchc ju führen I gem, bei welcher | x. wnst so ernften I 3mg die Trauung I größte Theil der Ot postirl. Unter I ltnn eine Störung | lausen. A.Pr.) I Im Montag snhren : mgau treiben, bei f ein. Der Schisser Schiffchen auf die I)te aber wiederholt r Frauen, den dem I Die beiden anderen | liann in den Kahn nng vor den braven I trat dahier mit un- I ittanten Leistungen ! , sondern auch von 1 emnädji't in Frank-
wie vcrhiutet, jetit I BieberfjerlMunfl'< ' erden kann. Zur t, her um die Ge- \\tx Kreise sm datz I n zu diesem Zwecke ! üauge, schwenkt die : leicht aus und zieht | i aufgelöst worden, i nne oder gegen den )ige§ vorgelommen. Leuten Perreteu be- Leute in das Haus den saß aut einem r Blutlache lag der iäufer und hatte ost zu einem Zank ge- er Mann ergriff ein mb den Hals. 6rft interlegen unb unter sich an ben Nauden nidiim. Er k!-id-.- bariiber unb N'f it Leibe 611». fW tafüiiii bitt'*' „en ©ausffanb mi’
stets fWW '"'b
or Gerilbt ncfchebetie 0 aus dem nach- i&s® yfSSfi tzZK -Es tmub-r " imb ,„6 ;S»
ftjW' L KM' 1884 «Mi b" nts deü«'Achi-tt« t bi'l'' en uua *.(x Uv^z I itt*1 irirt,» hüd1'". irtfit rr b Lu* Li
itiKibn^...
bleiben zu wollen, aber diese schöne Gesinnung einer edlen Mädchenieele vcrinochte den mit der Welt zerfallenen Geliebten nicht mehr zu retten. Er wandte sich nach jener Katastrophe von hier nach Paris — dort hat er vor Kurzem in den Wellen der Seine den Tod gesucht und gesunden. Ans einem von ihm hinterlassenen Zettel steht geschrieben: „Meine Jugendsünde ist mir gesühnt".
— Von zwei Wettermachern schreibt man: Der Ehevertrag zwischen dem Erbgroßherzog von Baden und der Prinzessin Hilda von Nassau wurde bekanntlich von dem Präsidenten Negenauer von badischer Seite mit einem hohen Beamten des Nassauc? Fürstenhauses in Heidelberg- abgeschlossen. Als nun jüngst in Karlsruhe fast all' die schönen Festtage gründlich verregneten, entstand dort das gelungene Witzwort: Wie kann es auch anders sein, wenn Negenauer mit einem Nassauer den Vertrag macht!
— sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.] Auf den größeren Stationen der Linie Kassel-Frankfurt, 5 Schaffner-Aspiranten, je 65 X Monatsbesoldung, daneben die reglementsmäßigen Kilometer- und Uebernachtungs- gelder. — Kassel, Stadtrath der Residenz, 3 Bureau-Hilfsarbeiter in der directen c^teuerverwaltung, je 75 «X monatlich. — Kassel, König!. Eisenbahn-Betriebsamt (Hannover-Kassel) zu Kassel, 3 Schaffner, das Gehalt beträgt nach der etats mäßigen Anstellung 780 Jl. und steigt bis 990 JL, daneben besteht der Wohnungsgeldzuschuß und die rcglementmäßigcn Kilometergelder; Aussicht auf Beförderung zum Packmeister und Zugführer und dementsprechendes Einkonimen nach Maßgabe der Qualification, der Führung und des Dienstalters vorhanden. — Kassel, Kreis - Bau - Jnspection Kassel (Verwaltung der fiskalischen Wasserleitungen), Brunnemvärter, 720 «X Gehalt und 180 «X Wohnungsgeldzuschuß. — Gotha, Postamt, Landbriefträger, 600 je Gebalt und 144 <X Wohnungsgeldzuschuß. — Hanau, Postamt, Landbriefträger, 450 <X Gehalt und 144 -X Wohnungsgeld.zuschuß. — Hofgeismar, Garnisonslazareth, Civil- krankenwärter, 600 -X nebst freier Wohnung und den Feuerungs- und Erleuchtungs- materialien-Deputaten von 27 Eentner Steinkohlen, 22Ve Kloben Weichholz, 30 Pfund Petroleum. — Lüdenscheid, Stadtpolizeiverwaltung, Polizeidiener, 900 .X und einige nicht garantirte Nebeneinnahmen. — Siegen, Magistrat, Polizcisergeant, 825 «X Gehalt, 108 JL Wohnungsgeldzuschnß, 60 <X Kleidergeld und 150 «X für Nachtmachtdienst. — Sonneberg (Sachsen-Meiningen), Postamt, Landbriefträger, 540 Jt Gehalt und 72 «X Wohnungsgeldzuschuß. — Teichwolframsdorf, Postagentur, Landbriefträger, 660 «X Gehalt.
Eingesandt.
Gießen, 14. October.
Gewiß ist es ein schöner Brauch, daß in unserer Stadt bei besonderen Familienfesten den Herren Offizieren unseres 116. Regiments von der Regimentsmusik ein Ständchen gebracht wird. Auch die Nachbarschaft pflegt mit warmer Sympathie sich dieses Brauches zu erfreuen. Aber doch sollte man erwarten, daß gewisse Rücksichten dabei nicht außer Acht gelassen würden. So ist es wohl nicht zu billigen, daß, wie jüngst geschehen, in der Sonntagsfrühe, kurz ehe die Glocken zu dem Gotteshause riefen, in den Straßen fast eine halbe Stunde lang die lustigsten Walzer, Hopser, Mazurkas ?c. aufgespielt wurden, weithin durch den betreffenden Stadttheil schallend. Es dürfte das geradezu gegen das Sonntagsgesetz verstoßen. Dürfen ja doch solche laute musikalische Belustigungen Sonntags niemals vor 3 Uhr Nachmittags sich vernehmen lassen. _ Am Sonntag Morgen, unmittelbar vor dem Gottesdienst, kann nur ernste Musik auf öffentlicher Straße zugclassen werden. Und wie dankbar würden solche Töne — wir erinnern unter andern an unfern großen Sebastian Bach, an
ttÜrtrXL. dNendelsiohn, selbst Richard Wagner und so manchen unserer herrliche rr me*ben. Zeuge dafür sind die an patriotischen Festtagen von r • r *UrmL^cr??. klcr^ und erhebend erklingenden Weisen. Möchte das hier Ausgesprochene freundliche Beachtung finden.
Weu. wir gehört, der sagte: „Das war heute — am 19. Sonntag nach uHfJr.r lü" tle.f erbauliche Predigt." Eine der ernstesten Tagesfragen
h'l ^erdlcnt sie auch allen Denen bekannt zu werden, welche
nnrfimni" Uicht beigewohnt. Ja auch die sie gehört, werden mit Segen sie
s 3um Elgenthum ihrer Familie sicherlich gerne machen. Sollte yen- h- ?£l) U'cht bereit sem, solchen Wünschen durch den Druck seiner vor-
möStin 77 ?Reicht zum Besten der in dem Kirchengebet von ihm so warm der mit der „Augusta" auf dem Meeresgrund Schlummernden 226 — freundlich entgegen zu kommend
Literarisches.
Das Tribunal, Zeitschrift für praktische Strafrechtspflege.
Tribuns" Unrfe«püpneffr" a-inen Mr'die Reichhaltigkeit der ersten 9 Hefte des
r.7fVb/m^t 7 %^b^’ ln hier angeführt, datz dieselben über 20 hochinteressante Pro- hJLnhpfn 9h!eUQstl6eflcn 10 allgemeinwichtige juristische Streitfragen behandeln. Aus dieser Fülle heben wir folgende Aufsätze hervor, ohne damit ein weniger günstiges Urtheil über die nicht genannten abgeben zn wollen:
„Neuftetttner Synagogenbrandproceß" mit Plan von Dr. Sello-Berlin; „Die vor dem Reichsgericht" mit mehreren Plänen von r „ P3tfl ’ ^u^uge gegen Frau Elovis Hugues" von Dr. Fuld-Mainz; „Anna NStaatsanwalt Dr Steumann - Hamburg; „Proceß Ritter" von vr. Rosenblatt-Kratau; Ermordung des PoUzeiratbs Dr. Rumpfs" von Dr. Fuld. wecken besondere Interesse der Juristen dürften folgende Abhandlungen er-
„Betrug-Causalzusammeuhang" von Dr. Belmonte-Hamburg: „Todtschlag-Jndicien-
>D^r^rn e I6^11 ’ Berufung in Strafsachen" von demselben;
„Schwere Körperverletzung und Mord in realer Concurrenz" von Dr. Benedix-Rati- bor; „Gattenmord durch Gift und Strick" von Dr. Braun-Leipzig- Unzüchtige Handlungen eines Epileptikers" von Dr. Berend-Hanncmer. 5 9’ " 3 9
Sämmtliche Aufsätze sind schön und' gemeinverständlich geschrieben; für einen gediegenen Inhalt bürgen schon die Namen der Verfasser.
6bsammte Presse hat das „Tribunal" günstig ausgenommen; besonders sym- ^ dffch haben sich ausgesprochen die „Berliner Gerichtszeitung", die „Breslauer Ge- Zlchtszcltung , „Reform", „Börsen-Courier", „Jllustrirte Zeitung" und viele andere.
— er Abonnementprels 3 JL pro Ouartal — ist in An betracht des Ge- botmcn cm recht mamgcr Zu bezichcu ist das „Tribunal" durch alle Buchhandlungen, sowie direct durch die Post. w
Vakbverdkär-Waaen c(e«ant' v«t§n>ürbiS. Abbild, gratis
[6612] J. G. Rumpf, Eis. Hand, Frankfurt a/M.
Dr. Gensch,
prakt. ». Spocialarzt für Hant-, Frauen - n. Ge- flcblechtskrankhelten (Syphilis)etc. Frankfurt a. M. Stiftstr. 22, fr. Assist. Prof. Ricord’s. Ausw. briefl.
kO
§
Allgemeiner Anzeiger.
Einträge
fum Firmen-Register des unterfeichnelen Gerichts.
1. Ludwig Ernst Kalkhof dahier, Inhaber der Firma „L. Kalkhof^, ist gestorben; seine Wittwe E l i s a b e t h a, geb. Knispel, führt das Geschäft Namens ihrer minderjährigen Kinder unter der seitherigen Firma fort.
2. Mayer Katz zu Steinbach bei Gießen, Inhaber der Firma gleichen Namens, ist gestorben; seine Söhne Max Katz zu Gießen und Isidor Katz zu Steinbach führen das Geschäft unter der Firma „Mayer Katz Söhne" fort. Die Firma Mayer Katz ist erloschen. Alle Activen und Passiven derselben gehen auf die nunmehrigen Geschäfts-Inhaber über.
-3. Die unter der Firma G g- P h i l. Gail dahier bestandene offene Handelsgesellschaft der Herren Wilhelm Gail, Carl Gail und Erich Wasserschleben ist am 30. v. Mts. erloschen und das unter der genannten Firma bestehende Fabrikgeschäst von dem seitherigen Gesellschafter Herrn Wilhelm Gail mit sämmt- lichen Activen und Passiven und unter Beibehaltung der alten Firma übernommen worden.
4. Heinrich Freytag dahier betreibt unter der Firma gleichen Namens eine Agentur in Landesprodukten.
5. Die Firma „Fr. E. Fehsen- feld" dahier ist durch Aufgabe des Geschäfts Seitens des Inhabers erloschen.
<6. Magnus Baltz zu Gießen führt das vorerwähnte Geschäft seit dem 1. d. Mts. unter der
Firma: „Fehsenfeld's Universitäts-Buchhandlung und Antiquariat, M. Baltz" fort.
Gießen, den 12. October 1885.
Großh. Amtsgericht.
Müller. 7378
Ieikgeöotenes.
Strickwolle
in guter Qualität, sowie
Rock wolle
pr. Pfd. Mk. 1.20 und höher empfehlen 6859
<*escliWe Heerz, Neuenweg 7.
NB. Das Stricken und Anstricken von Strümpfen wird rasch u. billigst besorgt.
7382 Ein neues schwarzledernes Sypha, eine Kommode, mehrere Fenster und Glasthüren sind wegen Mangel an Raum billig abzugeben. Seltersmeg 22, 1. St.
Eisengiesserei -und W aagezifabrilx
Karl Schenck, Darmstadt.
Waggonwaagen, Fuhrwerkswaagen mit Steinfundament od. eisernem Bett u. Lauf- gewichtsconstruc tion. Schenck’s Rcgistrir-Apparat zum Aufdrucken des Gewichts auf Billete. Sicher- heiLvorrichtung gegen Ueberfah-
ren im unentlasteten Zustande. Rollbahn- waagen, Hüttenwaagen. Krahnenwaagen, Seilbahn- und Luftbahnwaagen, eiserne Decimal- und Ccntesimalwaagen und Laufgewichtswaagen.
Alleinverkauf für Westdeutschland von Wackernic’s Schüttel rost und Bösser’s Zwillingsrost.
Prospecte gratis und franco.
Vertreter für Oberliessen:
ö!99 A. Bach, Hungen.
«JL,
Zur gefälligen Beachtung!
Kindergarten.
Durch bedeutende Vergrößerung meiner Schullocalitäten bin ich in der angenehmen Lage, die Zahl meiner Schüler zu vergrößern und sehe ich gefl. Anmeldungen gerne entgegen.
Frau A. Rothe,
^398 Kindergärtnerin.
| Sämmtliche Neuheiten in
| Teppichen,
I Tischdecken und Gardine» §
empfiehlt zu billigsten Preisen
Ernst Biödner, |
7387 Bahnhofstraße 12.
yy WWW w w
Als wirklich beliebtes und ebenso gesunde«, wie erfrischende« nur natürliches, kohlensaurrs Tafelwasser empfiehlt.sich der uralte, schon seit 1327 allbekannte und ärztlich vielfach empsohlene
Ehrenbreätsteiner»
I Mineralbrunnen, volksthümlich wie wenige, und von milder, durch keinerlei | oft sehr mit Unrecht angepriesenes Uebermaß der Bestandtheile störender, gesundheitlicher Wirkung auf Verdauung. Blutbildung und Nerven re. Billig zu haben in allen größeren Droguenhandlungen, Apotheken, Mineralwasserhandlnngen, HütelS u. Restaurationen und direkt durch daS Brunnen-Verfandt-Eomptoir in Coblenz (M a x Ritter).
0» Mechaniker,
Neue Baue Burckhardt'scheS Haus
empfiehlt sich zu Anlagen von 182< x
(giert. Hsus- und Hotei-Lelegrsphen, Schellen, Tklrphons etr.
7374 Ein junger Mann wünscht eng» tischen Unterricht zu nehmen.
Offerten unter v. u. 63 durch die Expedition ds. Blattes.
7375] Stelle als Hansbirrsche ober Auslaufer gesucht.
Becker, bei Joh. Feuerstein, ; Stangenrod bei Grünberg-


