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Wo der evgl.sche Einfluß durch einen gefährlichen Miterwerb bedroht ist. sollte dir Re­gierung unverzüglich handeln. Das auswärtige Amt darf Zanzibar nicht außer Augen lösten, aber vor Allem muß die Regierung die Interessen Englands in Egypten stcherstellen, wenn solche Vorschläge wie dtrjentgeo Frankreichs gestellt werden.

DieTimes" will aus Tientsin erfahren haben. China und Japan seien in der Eorea'Angelegenheit übereingelommen, die Vermittelung der Ver- tretet Englands. Deut chlands und der Vereinigten Staaten anzurufen.

Kairo, 13. Januar. Es W. Me Br.gade Stewart werde sofort nach An tunft in Mrtamneh Verbindungen mit Khartum herzustellen suchen, der Vormarsch auf Khartum werde indessen erst noch Eintreffen der Brigade Carle in Metamneh 13. Januar. Da« amtliche Blatt veröffentlicht eine Verfügung, durch welche der Zwangscours ausgehoben wird.

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ernannt:

1883

21. December

Am 10. September

29. October 1883.

15. November 1883.

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4. April 1884.

5. Juni 1884

8. Juli 1884.

Approbirter Arzt Heinrich Zinßer auS Herbstein.

Approbirter Arzt und Assistent an der chirurgischen Klinik dahier August Balser auS Gießen.

wurde dem ordentlichen Professor der Medicin Dr. Julius Milbrand in Gießen zum 50jährigen Doctorjubiläum das

Qu Doktoren der Rechte wurden ernannt: .

6. November 1883. RechtSanwalt Karl Dornsei ff in Gießen, honoris causa.

18. December 1883 wurde dem Dr. jur. Karl Rumpf in Frankfurt a. M. zum 50jährigen Doctorjubiläum daS Diplom erneuert.

27. Mai 1884. Gerichts-Accffsist JustuS Kahlert aus Darmstadt-

1 August 1884. Referendar Joseph EngelS in Warburg (Westphalen).

8. August wurde dem Justtzrath Dr. juris Ludwig Heinrich Euler M Frank­furt a. M. zum 50jährigen Doctorjubiläum daS Diplom erneuert- Zu Doktoren der Medicin, Chirurgie und GeburtShülfe wurden

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Gieren, 14- Januar. (Promotionen an der Groß herzoglich en Landes-Universität.j Während des RectoratsjahreS vom 1. Octoder 1883 biS tncl. 30. September 1884 sind folgende Promotionen vollzogen worden:

honoris causa.

Ober-Eonsistorialrath Dr. phil. Karl Sell in Darmstadt honoris causa.

Pfarrer Licent. theol. Karl Strack zu Lang-Gons, Dekan deS Dekanats G'eßen, honoris causa

Dekan Ludwig August Walther zu Nieder-Jngelheim, Vice Präsident der evangelischen Landes-Synode, honoris causa.

SttstSdechant Ludwig Clemm zu Lich, honoris causa.

Außerordentlicher Prof.ssor der Theologie Die. theol. Karl Budde in Bonn, honoris causa.

Außerordentlicher Professor der Theologie Die. theol. Karl Müller in Berlin, honoris causa

Hofprediger Bernhard Friedrich Wilhelm Rogge in Potsdam honoris causa.

Diplom erneuert.

Approbirter Arzt und Assistent an der medic'.ntschen Klwik dahier Karl Quetsch aus Osthofen. , t

wurde dem praktischen Arzte Dr. Franz Klee in Mainz zum 50jährigen Doctorjubiläum daS Diplom erneuert.

Praktischer Arzt Derk Mesttngh in Kämpen (Holland).

1884 wurde dem Professor a. D. Dr. Victor SzokalSki tn Warschau zum 50jährigen Doctorjubiläum daS Diplom erneuert.

qu Doktoren der Theologie wurden ernannt:

10. November 1883. Oberhofprediger Ferdinand Bender in Darmstadt

Am 8. März 1883.

1884.

Am 9. Juni , 20. 23. . 5. Juli - 8. , 10- , , 31.

Qu Doktoren der Philosophie wurden ernannt:

Am 3. October 1884. LrhramtS-Accrsstst Hugo Willen büch er auS Nteder-Olm. - Cand. phil. Konstantin Nörrenberg aus Neuß.

Gymnasiallehrer August Röschen in Laubach- Lehramts-Accessist Otto Dtngeldetn auS Gießen. Provts. Gymnasiallehrer Georg Clemm aus Ltch. LehramtS-Accesstst Karl Eckstein aus Gießen. Lehramts-Accessist Christian Langstr off auS Oppershofen. Cand. phil. Edmund Pentzhorn aus Berlin. LehramtS-Accessist Karl Schmidt auS Gießen.

Vermischtes.

Lißberg 14. Januar. Einen lieben Geistlichen müssen wir von uns scheiden sehen, da ihm die Pfarrei Kirchberg übertragen ist. Herr Pfarrer Heintze war zwar nicht ganz 4 Jahre tn unserer Mitte, aber er bat sich doch die Herzen der ganzen Ge­meinde gewonnen, weßhalb jeder den Verlust beklagt. Auch tn der Pfarrei SchwickardS- bausen. die der liebe Herr als Srncialvckar verwaltete, ist dieselbe Stimmung.

Um diesem Gefühl recht Ausdruck za geben, war der Abschtedsgottesdtenst beider Kirchengemetnden überaus zahlreich besucht. Auch brachte der hiesige Gesangverein dem nun scheidenden Herrn Geistlichen ein Ständchen; der Veretnsprästdent hob in seiner Ansprache hervor, daß die Liebe und Anhänglichkeit, die sich Herr Pfarrer Heintze da­hier erworben hat, für immer bleibe, daß d'e besten Wünsche ihm und seiner Familie auch füc den neuen Wohnort dargedracht würden, und er unS jederzeit tn gutem An­denken behalten wolle. , . . B

Möge zwischen Herrn Pfarrer Heintze und seiner neuen Kirchengemeinde das­selbe Verhältniß walten, wie eS dahier bestanden.

Frankfurt a. M., 14. Januar. (Privatdepesche.) Ermordung. Gestern Abend wurde nnmittelbar vor seinem Haufe Polizeirath Rumpfs ermordet. Der Mord erfolgte durch zwei Dolchstiche.

Der Polizeipräsident Hergenhahn erläßt soeben nachstehende Bekannt­machung :

.Heute Abend zwischen Vk und » Uhr ist der Königl. Polizeirath Dr. Rumst in dem Garten seiner Behausung, Dachsenlager Nr. 5 hier- felbst, meuchlerisch erstochen aufgefunden worden. Ich bitte jeden Um­stand, welcher irgendwie geeignet sein könnte, auf die Spur des Thäters zu führen, mir ungesäumt mittheilen zu wollen und sichere Demjenigen, welcher durch seine Miltheilungen zur Ueberführung des Thäters wesent­lich beiträgt, hierdurch eine Belohnung von 3000 Mark zu.

Frankfurt a. M., den 13. Januar 1835.

Der Polizeipräsidentr v. Hergenhahn.

Frankfurt, 13. Januar- (Polizeirath Rumpfs ermordet.) Wir entnehmen hierüber derFranks. Ztg." das Nachstehende:

Heute Abend gegen 8 Uhr ist Herr Polizerrath Dr. Rümpft d:cht vor der Thure des von ihm bewohnten Hauses durch einen Stich durch's Herz ermordet worden. Officielle Mittheilungen über das ties beklagenswerthe Ereigniß liegen uns natürlich noch nicht vor; wir geben im Folgenden Dasjenige wieder, was wir direct am Ort von dem seit der That vor dem Hause postirten Gensdarm, sowie indirect ersragen konnten. Der außerhalb Frankfurts namentlich durch seine Zeugenschaft in dem Leipziger Hochverrathsprozesfe bekannte Polizeirath Dr. jur. Carl Ludwig Franz Rumpff, geboren den 9. Februar 1822 dahier, war Lieutenant und Adjutant beim hiesigen Linienmilitär, wurde in Folge eines Sturzes vom Pferde im Jahre 1852 pensionirt nnd studirte hieraus Jurisprudenz. 1857 wurde er zum Polizeicommissär, 1863 zum Polizei-Assessor und 1867 zum Polizeirath ernannt. Er hatte sich als eifriger Vertreter seines Amtes jederzeit ausgezeichnet. Er wohnte Sachsenlager Nr- 5 im zweiten Stock, wohin er erst vor Kurzem gezogen mar- Seit längerer Zeit verwittwet, theilte er die Wohnung mit seinen beiden Kindern, einem siebzehnjährigen, leider sehr kränklichen, Sohne und einer jüngeren Tochter, sowie seiner Bedienung, lieber die Entdeckung des scheußlichen Attentats aus den bejahrten Beamren sind wrr in der Lage, Genaues mit­theilen zu können- Gegen 8 Uhr hatte das Dienstmädchen Rumpff's einige Einkäufe in

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dem Speccrciladen an der Eck- des Grüneburgw-gs Moyt und kchrte in der Dunkel- b-it nach Hause zurück. Das Gebäude Nr. 5 im (satifenlager liegt nabe beim

Leg, und ist, wie seine Nachbarn, so gebaut, daß es cm kleiner Lorgarten vorder Straße trennt, während die Hausthure auf der rechten Seite des Hauses rn oer^lnic angebracht ist. Als das Mädchen durch die Gartenpforte tritt, gewahrt s nahe vor d"L Eingang der Thure, direct an der Wand des Hau,es emen Mann --S°n> S,- glaubt einen Betrunkenen vor sich zu sehen und, Nch geh s -gen

Schritte nach dem bezeichneten Specereiladen zuruck, um hort t baäJ)tabuen ju mnen, sie an dem Betrunkenen, der den Weg zur Thure °er,perrc, °°rb«' b»s an,«r Stock- merk ui bealeiten erst als sie mit der Freundin sich der liegenden ei tau Ä, «Xft He.ÄuS'n ihren Herrn. Er schlägt die Augen °uf und ecknnt helfen!"der °u"eimr W,.n7e1'7dcr Hed"end Bluteude haucht in ihren Armen, auf

Letzteren Un^ Aftrument'

liehen Todes Schlaganfall, Blutsturz gestorben sei. Em »nStpn

konstatirte er, hatte ihn'm's Herz getroffen. Daher auch der schnelle

uns gegenüber der entsetzensoollen Thatsache 3U nntift ift ein br­

auch immer den Mordstahl gegen die Brust des ältlichen Beamten S^rt, Nt em ver, abscheuungswürdiger Verbrecher. Möchte es der bereits ^tzt elsng ihm uachstellend^i Polizei gelingen, seiner bald habhaft zu werden, damit er der ,^rcchten^Strafe nicht entgehe. Weitere Erkundigungen beim Polizeiamt bestätigen- das Ncitgetheilte. H Volireirath Rumpfs erhielt zwei Stiche, von denen der eine das Herz traf.

Wie wir vernommen haben, ist Herr Polizeirath Rumpfs aus mor^ii vorgeladen, um wegen der Vertheilung der Belohnung m Sachen des Effecten-Dieb­stahls bei dem Fruchthändler Strauß Auskunft zu ertheilen-

Bereits sollen mehrere Verhaftungen stattgefunden haben, so aus dem Main- Neckar-Bahnhofe im Wartesaale 1. und 2. Clasfe zwei Herren, nnd auf den Straßen wie man uns mittheilt zwei oder drei Personen.

- (Em Frtedensfest.^ Emen älteren H.niu betrübte es sehr, daß> die Mtt- glteder seiner Familie untereinander verfeindet waren. Um eine Einigung zu erzielen, lud er alle aus letzten Samstag Abend zu e mm Mahle ein. . eroffnere den fest lichen Abend mtt einer Ansprache, tn der er bie Segnungen des Friedens pries und die Voriheile der Emigkeit einer so großen Familie auSeinandersetzte. Man fand die Rede sehr schön und deklalschte sie. Sie war noch kaum zu Ende, alS unter de» weiblichen Verwandte ein Streit ausbrach. Von Schimpfereien gings man zu That- lichkeiten übfr, zu einer allgemeinen Prügelei. Zerbrochene Gläser, zertrümmerte Teller, beschädigte Stützlr bezeichmtm am Sonntag Morgen die Stätte, wo der Friede gefeiert

weibenJoOU.^ Freislug wurd: durch ein schreckliches Verbrechen

in große Aufregung ve'sttzt. Der Schuhmacherges^e Wrllm, em dem Trunk ergebener verkommener Mensch, vnglftete seine Mutter, seine Schwester und dann sich selbst. AlS daS V-rbrechen entdeckt wurde, war der Mörder bereits tobt, seine beiden Opfer gaben noch L-benSzeichen von sich und wurden in'S städtische Krankenhaus geschafft. Dem Verbrechen scheint ein heftiger Streit vorauSgegangen zu sein, da die Fcauensperfoaen noch äußerliche Vetletzungen an sich tragen.

sEin hundertjähriger ©tubent] AuS Paris, 4. dS. M., wird ß^^eben. Die Pariser Studenten feierten heute den Eintritt des CyemckeiS Chevreuil. der sich den «Senior der Studirenden Frankreichs" nennt, in sein hundertstes Lebensjahr durch eine große Kundgebung. Sie sammelten sich vor der Sorbonne und zogen gruppen­weise die Poltzripräftktuc hat einen geordneten, langen Zug verboten nod) bem Jardin des Plantes, wo der Greis iw naturwissenschaftlichen Museum seine Amtsr wohnung hat. Dort überreichten 20 Delcgirte aller Fakultäten uns wissenschaftlichen Anstalten dem Jubilar eine Adresse mit dem Namen der Mantfestanten und elS ^m- dol seines rüstigen Alters einen Eichenzwetg, wie denn auch alle Theilnehmer Eichen­laub im Knopfloch trugen.

- Eine Erfindung von großem W-rth ist eine von Dr. G. Hand-Shmih zu London ausfindig gemachte neue Methode, um auf Stein zu malen. Die Farben dringen, ohne im mindesten auszufließen, sehr tief in den Stein ein und verb ndm sich innig mit demselben. Ohne Nachtheil für die Schärfe und Klarheit deS BildeS kann deßhalb ein ganzes Stock von der Oberfläche des Steines abgeschliffen werden und da die verwendeten Farben ihrer chemischLN Natur nach Metalloxyde sind, kann auch der Einfluß der Luft keine Veränderung in der Bemalung zu Wege bringen. E'n be­sonderer Vortheil dieser Methode, die bereits mit überall gleichem Gefolge auf Steinen der verschiedensten Art probirt würbe, besteht noch barm, daß Die Farben den Stein glasirend machen, so daß die schönsten Licht- und Farbemff'kte heroorgebracht werden können.

(Ein versüßter Kunstgenuß.^ Eine eigenthümliche Findigkeit in der Aus- stöberung neuer Zugmittel entwickelt der gegenwärtig tn Kempten gasttrende und ttr Bayern nicht unbekannte Theaterdirecior Camillo Wagner. Am Neujahrstage brachte er das dramatische MärchenAschenbrödel" als Kindervorstellung zur Aufführung. Vielleicht in der Vorahnung, daß den lieben Kleinen der dramatische Genuß nicht ge­nügend fein werde, verkündete das übliche NB. des Theaterzettels,zum Schluffe über den ganzen Zuschauerraum ein Regen von Rosinen und Mandelkern!"

(Ein bescheidener WunschJ Der Bezirksschulrath in X. (Oesterreich) hat die Lehrer aufgefordert, sich über die Zweckmäßigkeit Der Wiedereinführung körperlicher Züchtigung in den Schulen zu äußern. Die betreffenden Lehrer berichten zumeist im Sinne des Prügelsystems. Der Bezirksschulrath berichtet hiernach Folgendes an den Landesschvlrath:Die Mehrheit der Volksschullehrer im Bezirke wünscht eine angemessene körperliche Züchtigung."

fWarnung vor britisch - australischen AuSwanderungs - AgcntenJ Aus dem Briese, welchen ein deutscher Arzt aus Rockhampton in Queensland an ein Mit­glied des Vereins für Handelsgeographie in Jma richtete, entnimmt die »Cur. Corr.^ folgende beachtenswerthe Warnung:

. . Die jetzige Regierung von Queensland hat, im Gegensatz zu der letzten,, die Einfuhr von Südsee-Eingeborenen als Arbeiter so gut wie verboten. Diese waren bestimmt, in den Zuckerplantagen zu arbeiten, weil kein Weißer da arbeiten kann und will. Die Mortalität unter diesen an Arbeit tn den Tropen gewöhnten Leute ist circa 25 pCt. Darob Geschrei der Zuckerpflanzer. Jetzt ist ein Gesetz durchgegangen, tn Folge Dtffen auf irgend eine Weise, durch Agenten rc-, deutsche Arbeiter auf Staats­kosten eingeführt werden sollen. Diese sollen sich auf 23 Jahre verpflichten, auf diesenFarmöE, d. h. Zuckerplantagen, zu arbeiten für 8 Shilling die Woche mit RationS und Behausung (RationS = Lebendmittel). Brechen sie das agreement den Contract, zu arbeiten so erhalten sie 3 Monate Zuchthaus.

Man wird ihnen allerlei vorspiegeln, aber ich kenne die Sache auS Erfahrung. Das Haus ist eine elende Hütte, ohne allen Comfort, ähnlich einem Stall. Die Be­köstigung ist gesalzenes, manchmal frisches Fletsch, Mehl, woraus sie backen können, was sie am offenen Feuer ohne Ofen thun müssen, Thee, der oft schon einmal ge­braucht ist, und Zucker der elendesten Art. Die Arbeit ist für Europäer beinahe tödtlich in den heißen Zuckerrohrfeldern. TyphuS, Malariafieber, Leberkrankheiten, Diffenterie werdm die Leute decimiren, die sich ködern lassen.

Sie find mit einem Worte Sclaoen und bei der Verachtung, die der Engländer zumal hier gegen DeMsche hat und die der in Amerika gegen dieDutchmen^ nichts nachgibt, gut genug, um als Vieh betrachtet zu werden. Die Eigenthümer solcher Plantagen sind meistentheilS auch Friedensrichter, nicht nach deutschem Begriff, sonder« mit Vollmachten, wie ein Polizeidirrctor, und alle Klagen ihrer Sclaoen haben sie selbst zu cnischeiden.

Die Colomalvereine sollten entschieden auftreten und die Regierung veranlassen, alle freie Einwanderung nach Queensland auf Kosten deS hiesigen Gouvernements zu verbieten und Agenten und solche Leute, die auf Kosten der hiesigen Regierung in Deutschland, befonderS Preußisch Polen, Schlesien, Dänisch Schleswig rc. Herumreisen, Voilesungen halten uud die Leute Contracie unterzeichnen lassen, entweder aus dem Lande zu jagen oder keine Erlaubniß zu geben, ihr Gewerbe zu betreiben. Die hiesige Regierung und die Zuckerpflanzer werden alle Hebel, besonders in den höheren und höchsten Regionen, in Bewegung setzen, um unsere ärmere Bevölkerung in Sklaverei und beinahe sicheren Tod zu ziehen.

Kein hiesiger, noch so armer Arbeiter will in den Zuckerplaotagen arbeiten, um­sonst haben die Planters hohen Lohn, beffere Unterkunft und Ernährung versprochen - Niemand will eS riskirm. Ist daS nicht der klarste Beweis, daß diese Art Arbeit