Ausgabe 
14.6.1885 Erstes Blatt
 
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betragen bei den Steuercommissarien: Darmstadt 534 247 Jt, Mainz 438 754 JL., Gießen 132 856 Jt, Wornls 125 450 «X und Offenbach 116117 J4, die des ganzen Landes 2 095 218 JL Dagegen betragen die Gewerbesteucrcapitalien in Darmstadt 566 289 gegen 1 373 419 in Mainz, dann folgt Offenbach mit 509 798 X, Worms mit 370 474 JL und Gießen mit 225949, die gesammten Gewerbesteuer­capitalien des Landes betragen 4 952 825 JL Die Herren Rentner, welche in Folge ihres großen Entkommens ein behagliches Leben führen können, sind allerdings in den meisten Fällen von dem neuen Stcuerzettel nicht sehr erbaut, dagegen sind diejenigen, welche ein kleines oder ein mittleres Einkommen besitzen, wohl zufrieden; sind doch allein im Bezirk des Steuercommissariats Mainz ca. 4600 Personen von der Liste der Einkommensteuerpflichtigen gestrichen worden, in den übrigen Steuerbezirken in ähn­lichem Maße. Die weiteren guten Folgen der progressiven Eapitalrentensteuer sind die, daß es dadurch ermöglicht wurde, die Grundsteuer von 17 aus 15 Pfg. per Mark und die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer von 19 aus 17 Pfg. zu ermäßigen. Die am ineisten erfreuliche Wirkung des neuen Gesetzes wird für Mainz eben darin bestehen, daß höchst wahrscheinlich bei den Umlagen die Einkommensteuer, die Gebäude- und Gewerbesteuer nin ca. 20pCt. vermindert werden können, ohne daß dadurch die städtischen Finanzen derangirt werden.

London, 8. Juni. In Flash unweit Buxton beging dieser Tage ein einfacher Landarbeiter Namens William Mellor einen Betrug, der dem geriebensten Hochstapler Ehre gemacht haben würde. Mellor wurde nämlich vor einiger Zeit krank und da er Mitglied des Foresters mar, von seinem Elubarzt behandelt. Während er mm auf seinem Krankenbett lag, scheint der Gedanke bei ihm entstanden zu sein, daß er außer dem üblichen Krankengeld noch etwas mehr bei seiner Krankheit machen könne, und diesen Gedanken brachte er denn alsbald zur Ausführung, denn eines schönen Morgens erhob er sich vom Krankenlager, schnitt sich Bart und Haare ab, machte sich noch so viel wie möglich auf andere Weise unkenntlich und begab sich dann zum Arzt, dem er sich als der Bruder des plötzlich verstorbenen Mellor vorstellte, dessen Todesschein er ver­langte, den der Arzt ihm merkwürdigerweise auch auSstellte, ohne sich zu vergewissern, ob der Kranke an seiner Behandlung auch wirklich gestorben sei. Mit diesem Todes- schcin versehen, hatte Mellor natürlich keine Schwierigleit, von der Loge des Foresters, der er angehörte, sein Sterbegeld zu erhalten, und dieses Geld gab ihm dann die Mittel, das Weite zu suchen, was er denn auch nicht zu thun verfehlte. Jetzt wird Mellor von der Polizei gesucht.

Dresden, 8. Juni. Die Festhalle für das sechste deutsche Turnfest in Dresden ist im Rohbau nunmehr so weit gediehen, daß ein Urtheil über den Gesammteindruck möglich ist. Besonders imposant wird sich innen der Mittelraum des Hauptbaues (52 zu 28 Meter) darstellen, der wie ein gewölbter Raum von riesiger Dimension (ohne jeden Träger oder Pfeiler) dem Auge des Beschauers sich darbictet. Bezüglich der übrigen Bauteil auf dem Festplatze ist nunmehr mit der Zimnier-Jnnung ebenfalls der Vertrag abgeschlossen. An den Verwaltungsgebäuden wird bereits rüstig gearbeitet. Die Kaiserliche Oberpostdirection hat die Einrichtung einer Post- und Telegraphcn- station, sowie einer Fernsprechstelle genehmigt. 9iur Werthsendungen sollen auf dem Festplatze nicht expedirt werden. Unmittelbar neben diesen Geschäftsstellen wird ein Auskunftsbureau eröffnet, in welchem ein Wohnungsanzeigcr ausgclegt und jede wünschenswerthe Auskunft für die Festbesucher zu erlangen sein soll. Der Festplatz prangt in üppigem Grün. Eine besondere Eommission läßt sich die Pflege desselben angelegen sein. Für das kürzlich mitgetheilte Festprogramm sind nach Beschluß des Eentralausschusses doch noch einige Aenderungen in Aussicht genommen. Auf Antrag desGemeinnützigen Vereins" zu Dresden werden nämlich auf dem Festplatze Jugend­spiele der Schüler städtischer Volksschulen unter sachkundiger Leitung vorgenommen werden. Es haben solche Spiele im vorigen Jahre allgemeinen Beifall gefunden, weß- halb man beabsichtigt, sie nun größeren Kreisen vorzuführen. Weiter ist an Stelle des geplanten Feuerwerks für Mittwoch den 22. Juli eine wirkungsvolle Illumination be­schlossen worden. Der traurige Abschluß des Frankfurter Turnfestes durch das große Unglück beim Feuerwerk und die mögliche Auffrischung der Erinnerung an dasselbe durch eine ähnliche Belustigung in Dresden waren das Motiv zu dieser Abänderung. Heber den Besuch des Turnfestes laufen schon fast täglich Mittheilungen ein. Danach wird derselbe namentlich seitens Oesterreichs und des Auslandes ein sehr reger werden. Wie die Wiener, so werden and) die Prager Turner in Folge zahlreicher Betheiligung einen Sonderzug veranstalten. Aus Amerika sind nebenstreitbaren" Wettturnern auch verschiedene Musterriegen angemeldet. Selbst England (Birmingham) wird eine solche senden.

In Woolwick) wurde dieser Tage in einer Höhlung in der Achse der Laffette eines Reullpfünder-Geschützes, aus welchem Mittags und Abends Signalschüsse abge­feuert werden, ein Sperlingsnest mit 5 Jungen gefunden, die von den alten Sperlingen mit der größten Regelmäßigkeit gefüttert wurden. Während der ganzen Brütezeit ließen sich die Spatzen durch das Schießen nie im Sitzen stören und jetzt fliegen sie ab und zu und ein und aus zu ihren Jungen, als wenn sie der ganze kriegerische Lärm nichts anginge. Es ist natürliä) Befehl gegeben worden, die dreisten kleinen Gäste unbehelligt zu lassen und so wird denn die Spatzenfamilie in ihrem eigenthüm- lichen Zufluchtsorte am Ende sicherer aufwachsen, als wenn das Nest fick) an einem weniger zugänglichen Platze befände.

UniverfitätS- Chronik.

Gießen, 13. Juni. Nack) dem soeben zur Ausgabe gelangten Personalbestand unserer Ludelvigs-Universität wird dieselbe im Sommersemester von 539 immatrikulirten Studirenden besucht. Es ergibt dies eine Zunahme gegen das verflossene Winter­semester um 30 Studirende. Es widmen sich der Theologie 105, der Rechtswissen­schaft 65, der Medicin 96, der Thierheilkunde 33, der Zahnheilkunde 10, der Kameral- Wissenschaft 31, der Forstwissenschaft 44, der Mathematik 31, der Philologie 59, der Philosophie und Naturwissenschaft 21, der Geschickte 4, der Pharmacie 19 und der Chemie 21. Von diesen 539 Studirenden sind 420 Hessen, die übrigen vertheilen sich auf Preußen mit 87, Bayern 11, Baden 5, Großbritannien 5, Nord-Amerika 3, Sachsen-Gotha 2, Württemderg, Sachsen, Reichslande, Schwarzburg-Sondershausen, Bremen und die Schweiz mit 1 Studirenden.

Ardeitskalender

für den Gemüse-, Blumen- und Obstgarten.

Juni.

Soweit siä) bis jetzt absehen läßt, und wenn wir vor Hagelschlag u. dgl. ver­schont bleiben, kann ber Landwirth mit dem laufenden Jahre zttfriedcn sein. Der Monat Juni, als erster Monat im Sommer, bringt etwas Ruhe in den Gemüse­garten, da nichts Neues zu schaffen ist und mir das in den Vormonaten Ange- pflanzte behütet und im Stande gehalten werden inuß. Eine Hauptarbeit in diesem Monate ist das Gießen, dasselbe geschieht am besten Abends. Viel Wasser benöthigt der Blumenkohl, und je mehr man gibt, desto schöner und größer werden die Blumen; an trüben Tagen ist ab und ju verdünnter Jaucheguß sehr oortheilhast. Das Nein­halten des Gartens ist fortwährend im Auge zu behalten. Wird ein Beet leer, so ist dasselbe umzugraben, wird gedüngt und mit früheni Wirsing, Kohlrabi, frühem Kraut und Kohlarten bestellt. Einige Beete lasse man unbebaut, um auf diese im August neue Erdbeerbeete anzulegen, sie nut Zwiebeln zu bestellen oder mit Spinat und Kerbel- rüben zu besäen. Einige Sorten Späterbsen können auch gelegt werden, ebenso werden noch Winterendivien gepflanzt, spätestens bis Johanni ^rniß die Pflanzung aller Wintergemüse vollendet sein. Man muß die Ranken der Stangenbohnen anbeften, fit bei Gurken, Melonen und Kürbis gleichmäßig vertheilen. Bei Melonen werden die Ranken über dem vierten Blatte eingestutzt und später nochmals nach Ansetzung der Frucht, wenn dieselbe ungefähr taubeneigroß ist, über derselben geschnitten. Erdbeeren werden bei Trockenheit gegossen. Zu Johanni hört man mit dem Spargelstecken auf. Liebhaber von Carotten müssen dieselben für den Herbst- und Winterbedarf aussäen. Auch die Monats-Radieschen, Sommer- und Mai-Rettig bestelle man noch­mals. Küchenkräuter, als Majoran, Thymian u. s. w. werden abgescknitten und an einem luftigen Orte, nicht an der Sonne, getrocknet.

Im Blumengarten sind die jetzt genügend erstarkten Sommergewächse ans- zupflanzen. Hyacinthen werden aus dem Lande genommen, abgeputzt und die Zwiebeln an einem luftigen Orte aufbewahrt; Ranunkeln, Anemonen können ebenfalls aus der Erde genommen werden; die dadurck frei gewordenen Beete werden mit Sommer

gewächsen oder Topfpflanzen oder mit deeorativen Blattpflanzen besetzt, je nach dem Geschmack des Gartenbesitzers; wer jedoch die Anemone und Ranunkel an On und Stelle lassen will, kann dies ohne Nackstheil für die Zwiebel thun. Vortbeilhast werden in diesem Monate Staudengewächse gesäet, die, später in kleine Töpfe gepflanzt nC- nügend erstarken, daß sie den Winter gut überdauern. Für den Herbstflor kann man nochmals L-ommer-Levkojen aussäeu. Junge Pflanzen im Mistbeete sind fortwährend zu lüften und Morgens und Abends zu bespritzen. Auch alle Topfpflanzen müssen jeden Abend gegossen werden. Ebenso vergesse man das Jäten des Unkrautes nicht Die Rasenflächen sind von 14 zu 14 Tagen zu mähen, zu walzen und zu bewässern Die Königin der Blumen, die Rose, stehl zu Joharnri in vollster Blüthenpracht, ebenso audi viele Ziersträucher.

Im Obstgarten sind die Obstsaatbeete und neugepflanzte Bäume fleißig zu begießen und Bodenlockerung vorzunehmen, an Spalieren die Triebe aufzubinden und überflüssige Production zu unterdrücken. Die Triebe vorjähriger Ocnlation sind auf: zubinden und wilde Schosse abzubrechen. In Grasgarten ist der Rasen um den Stamm herum abzuschälen und verkehrt zu legen. Den VerstärkungSttiebeu an schwachen Stämmen sind die Spitzen auszukneipen. Das Abfallen wurmsticbigeu Obstes ist durch gelindes Schütteln zu befördern und ersteres, weil von ^.isccten be­wohnt, zu beseitigen. In Spalierbäumen von mehreren einer Knospe entsprungenen Trieben sind nur die stärksten zu conserviren. Von Beerensträuchen sind Ableger zu machen. Wildlinge sind durch Ausputzen für die Oculation vorzubereiten.

Handel nnd Verkehr.

Gießen, den 13. Juni. Auf dem heutigen Markt kostet--* Butter per Pfund 0.750.85, Hühnereier 2 Stck. 90 H, Enteneier St. 56 Gänseeier 0000 S

Käse pr. Stuck 49 Käsematte 30 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 30 k

Tauben per Paar 0,550,90 Hühner per Stück «X 0.901.40, Hahnen pr. Stück vtL 0.901.70, Enten per Stück 1.802.20, Ochsenfleisch per Pfund 6800 A Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Schweinefleisch 5060 k, Hammelfleisch 6470 k Kalbfleisch 5054 Kartoffeln per 100 Kilo 3.504 50, Milch per Liter 1216 k Zwiebeln per Gentner JL 9.0010.00, Kirschen per Pfund JL 0.350.40.

Auszug aus den Standesamtsregisteru des Standesamts Gicßrr,

Aufgebote.

Mai: 30. Der Sergeant im II. Großh. Hess. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 Heinrich^Wenzel zu Gießen mit Lina Charlotte Ganß, Tochter des verstorbenen Metzgermeisters Heinrid) Ganß zu Schotten. Juni: 3. Schreiner Wilhelm Bender zu Crofdorf mit Katharine Scheid, Tochter des Gastwirths Adam Scheid zu Gießen. 3. Porcellanmaler Karl Ernst Punge mit Margarethe Geißler, geb. Senling, Wittwe des Wagnermeisters Ludwig Geißler zu Gießen. 4. Der practische Arzt vr. Earl Hurko Johs. Hermann von Noorden zu Gießen mit Agnes Auguste Binz, Tochter des Professors Dr. Karl Binz zu Bonn. 4. Taglöhner Philipp Keßler mit Margarethe Oppermann, Tochter des Ortsdieners Heinrich Oppermann zu Gießen. 9. Der Assistenzarzt in der Veterinäranstalt Heinrich Gerhard mitAnna Marie Schiermann, Tochter des vcn ftorbeneu Stations-Assistenten Ludwig schiermann zu Gießen. 10. Laborationsdiener Michel Reitz mit Henriette Katharine Zißler, Tochter des verstorbenen Müllers Johann Jost Zißler zu Gießen.

Eheschließungen.

Juni: 6. Schreiuermeister Karl Christian Hertsch zu Offenbach a. M. mit Wilhelmine Marie Susanne Winheim, Tochter des verstorbenen Müllers Friedrich 0arl Ludwig Konrad Winheim zu Gießen. 7. Monteur Peter Walter mit Marie Katharine Hofmann, geb. Wagner, Wittwe des Schreinermeisters Christoph Hofmann zu Gießen. 10. Gerichlsaccessist Adolf Friedrich Albrecht Hermann Joseph Lindt zu Darmstadt mit Therese Babette Antonie Auguste Gros, Tochter des Rentners Ludwig Adam Fran; Gros zu Gießen. 10. Fabrikant Zadock Kann zu Mainzlar mit Friederike Reis, Tochter des Liqueurfabrikanten Simon Reis zu Gießen. 12. Kaufmann Lorenz Friedrich May mit Wilhelmine Jacobine Kilbinger, Tochter des Verwalters Wilhelm Kilbingcr zu Gießen. 12. Schlossermeister Martin Julius Theodor Dörr mit Auguste Juliane Wehrum, Tochter des verstorbenen Schuhmachermeisters Heinrich Karl Wehrum Gießen.

Geborene.

Mai: 26. Dem Möbelfabrikanten Georg Reiber eine Tochter. 27. Dem Weiß binber Heinrich Pitz ein Sohn, Friedrich. 29. Dem Wiesenwärter Wilhelm Bellos eine Tochier, Margarethe. 29. Dem Schneider Nicolaus Biesdorf eine Tochter, Johanna. 29. Dem Postcassier Friedrich Otto Schreiber ein Sohn, Ludwig Emil Gurt. Juni: 1. Dem Schutzmann Johannes Otterbein eine Tochter. 2. Dem Hilfsbremser Johann Georg Jochim ein Sohn, Ludwig. 3. Dem Schneider Jacob Kahn ein Sohn, Julius. 3. Dem Kutscher Jacob Schmittgall ein Sohn, Ludwig Christian Emil. 4. Dem Schuhmacher Heinrid) Schaub eine Tochter, Elisabethe. 8. Dem Gastwirt!) Johann August Obermann eine Tochter. 8. Dem Schlosser Georg Rinn eine Tochter, Minna.

Gestorbene.

9Nai: 30. Oeeonom August Weidig, 43 Jahre alt. 31. Buchbinder Adolf August Stief, 18 Jahre alt, Sohn des Stadtbaumeisters Johs. ©tief. 31. Schlosser Heinrich Ludwig August Harste, 20 Jahre alt, von Sadst'enhagen. Juni: 1. Frieda Anna Her mine, 4 Jahre alt, Tochter des Rentners Ludwig Bramm. 2. Anna Maria, 2 Rionalc alt, Tochter des Kutschers Heinrid) Roth V. 2. Arbeiterin Henriette Heßler, 67 Jabrc alt. 2. Lademeister Heinrich Pletzer, 43 Jahre alt. 3. Anna Gmelin, 24 Jahre alt, Tochter des Kauftiianns August Gmelin. 5. Susanne Wagner, geb. Hombach, 50 Jahre alt, Wittwe des Landwirths Peler Wagner von Kausen. 6. Professor Roben von Schlagintweit, 51 Jahre alt. 8. Taglöhner Georg Becker, 45 Jahre alt, von Vegberg. 9. Der Civilkrankenwärter Wendelin Giez, 51 Jahre alt. 9. Landwirth Johs. Kühl. 50 Jahre alt, von Ortenberg. 9. Karl Wilhelm, 1 Jahr alt, Sohn des Büchsenmachers Heinrich Engel 11. 11. Weißbindenneister Joseph Mannberger, 47 Jahre alt.

Auszug aus dr« Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 6. Juni. Karl Christian Hertsch, Schreinermeister in Offenback a. M. und Wilhelmine Riarie Susanne Anna Winheim, Tochter des verstorbenen Müllers Friedrich Winheim zu Gießen.

Den 7. Juni. Peter Walter, Monteur und Marie Katharine Hofmann, geb. Wagner, verwittwete Tochter des Landwirths Heinrid) Wagner zu Alt-Buseck.

Den 10. Juni. Adolf Lindt, Gerichtsaecessist zu Darmstadt und Therese Gros, Tochter des Rentners Ludwig Adam Gros zu Gießen.

Vetaufte. v ..

Den 7. Juni. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schön ein <2ohn, Wilhelm Enal, geboren den 17. Mai.

Denselben. Dem Schlosser Karl Christian Klaus eine Tochter, Luise Margarethe, geboren den 24. Mai. v

Denselben. Dem Huttnacher Karl Gail eine Tochter, Anna Karoline fDitnna, geboren den 22. April. ,

Denselben. Dem Schneidermeister Johann Chrhard ein Sohn, Heinrich Vorer^, geboren den 10. Mai. .

Denselben. Dem Oeeonom Wilhelm Lindenstruth eine Tochter, Lina Katharmc Wilhelmine Susanne, geboren den 11. Mai.

Denselben. Dem Arbeiter Konrad Wenzel ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig, geboren den 26. März.

Denselben. Dem Corpsdiener Jakob Fourier ein Sohn, Arthur uniuem Heinrich, geboren den 12. Mai. .

Den 12. Juni. Dem Bataillonstambour Karl Friedrich Wilhelm Martmy c Sohn, Wilhelm Philipp Ludwig Emil, geboren den 6. März. -

Berichtigung. In dem am 7. d. Mts. veröffentlichten Auszüge ijt zu statt dem Taglöhner Ludwig Ferber: dem Taglöhner Ludwig Zehner.

beerdigte. v rs,tl.,rirt

Den 6. Juni. Anna Gmelin, ledige Tochter des Kaufmanns Augu)t ( zu Frankfurt a. M., alt 24 Jahre, starb den 3. Juni. __________