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Donnerstag den 13. August
Rr. 186
Preis vierteljährlich 2 Mark 2V Pf. mit BringerKchk.
Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 M-
Erscheint ISgtt» mit des «snts-s.
Wveseeorr Schul^rahe 7.
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Gießen, am 5. August 1885.
Betreffend: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte-
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Busch.
Fink.
Betreffend: Die Ernennung der Preisrichter für die zu Hungen am 26. d. M- stattftndende Viehpreisvertheilung.
Für die zu Hungen am 26. l. M. stattfindende DiehpreiSvertheilung sind zu Preisrichtern ernannt worden:
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ensoerficherungsanstast !0cn Bedingungen ein
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mit Aufgabe von fc I. an die Expebiim
a) Für Pferde und Fohlen die Herren:
1) Bürgermeister Steinhäuser zu Friedberg.
2) Mühlenbesitzer Ernst Zimmer zu Bingmühle bei Lauter,
3) Pachter Grebe zu Erbenherhos bei Büdingen, und als Ersatzmann: Pachter Rull mann sen. zu Stammheim.
b) Für Rindvieh Vogelsberger Race die Herren:
1) Freiherr Adolf Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen
2) Pachter Joseph Güngerich zu Großen-Buseck,
3) Bürgermeister Bieber zu Allendorf a. d. Lumda, und als Ersatzmänner: Bürgermeister Faulstich zu Weitershain, und Pachter Hahn zu Schellnhof bei Schotten.
c) Für Rindvieh der Berner und anderer fremden Racen die Herren:
1) Pachter Karl Hahn zu Wenings,
2) Administrator Hermann zu Winnerod,
3) Pachter Meinert zu Konradsdorf bei Ortenberg, und als Ersatzmänner: Gutsbesitzer Heinrich Stoll zu Rieder- Wöllstadt und Pachter Reif zu Steinfurch.
d) Für Rindvieh-Kreuzungen die Herren:
1) Landwirth Pfannstiel zu Angenrod,
2) Mühlenbesitzer Braun zu Nidda,
3) Pachter Grimm zu Vilbel, und als Ersatzmänner: Bürgermeister Köhler von Langsdorf und Pachter Sturmfels zu Ulfa.
e) Für Schweine, Schafe und Ziegen die Herren:
1) Landwirth Georg Dörr I. zu Rixfeld
2) „ Friedrich Vogt zu Reichelsheim,
3) Pachter Karl Hoffmann zu Hof-Gull, und als Ersatzmann: Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof bei Gießen. Gießen, am 10. August 1885.
Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhesien.
I. d. V.: Der Vicepräsident:, Nover.
iehener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
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Mit Rücksicht aus den Verlauf der Reichstagsverhandlungen über die Abänderung des § 105 der Gewerbe-Ordnung soll durch eme sachgemäße Erhebung festgestellt werden, in welchem Umfang tatsächlich die Beschäftigung gewerblicher Arbeiter an Sonn- und Feiertagen vorkommt, sowie ob un wie weit eine Beschränkung derselben ohne Schädigung berechtigter Fntereffen möglich ist. r .
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emgeladem Ministerium des Innern und der Justiz hat uns mit der Vornahme und einheitlichen Leitung der fraglichen Erhebungen für das
auch die Vorstände von Innungen, die Vorstände von Arbeiter-Krankenkassen, soweit diese nicht Betriebskrankenkaffen s , h- 9 Erklärunaen zu den neten Untersuchung, und bemerken noch, daß bis zum 1- September l. I. auch auf unserem Bureau - Neckarsttaße Nr. 3 - mündliche Erklärungen zu Fragen abgegeben und protokollirt werden können.
Darmstadt, den 4. August 1885. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverem.
Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen
an die Grostherr.oqlichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir bcaustraaen Sie mit der Aufstellung der Urlisten der zum Amt« eines Schöffen oder Geschwornen bestellbare« Personen z! begannen und diese Listen nach vorgängiger achttägiger Offenlegung sammt den etwa erhoben werdenden Reclamationen mit Begleübencht sväteikens bis rum 18. Oktober L I. an die zuständigen Amtsgerichte emzufenden.
bet dm in S 35 daselbst Genannten der Grund, warum sie ablehnen können, in der Spalte „Bemerkungen" der Liste anzugeben ist. Sn allen welchen Zweiftl darüier bestehen ob eine in di- Urliste aufzunehmende Person das 30. oder 65. L-Henchahr vollen e h°be, wollen Sie MM«« Aniraae bei derselben oder in sonst.geeignet scheinender Weise genau über deren Alter vergewisiern- Sie dürfen aber auch nicht Personen, wetcye öte jur ungeeignet zum Amte' eines Schöffen ^oder Geschworenen halten, bei denen aber die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, ^sderListeweglafsenz.
sie 7rm oder zu att sind Sie wollen vielmehr diese Personen ebenfalls in die Liste aufnehmen, Ihre Ansicht aber unter „Bemerkungen oder un Begleit- berichte angeben.
Das zur Aufstellung der Listen erforderliche Formular wird Ihnen k. H. zugesandt werden,
Dr. Boekmann.


