des Schießens fälle gemeldet.
gefälliger Post- ES ist detzhalb welche den für
nicht gefunden.
spenden niederqelegt wurden.
Kurz vor ihrem Tode richtete die Unglückliche an ihren Geliebten einen Brief, worin alS Ursache ihres Selbstmordes angegeben wird, daß man behauptet habe, sie habe sich ihm aufgedrängt. Auch verbittet sich die Todeskandidatin jedes Aufsehen und
eine Marke etngeführt von der Größe der gewöhnlichen Briefmarke, Soldatenbriefe nöthtgen Vermerk enthält.
Biebesheim wurde in der NeujahrSnacht einem Manne während vier Finger weggefchoss-n. Auch auS anderen Orten werden Unglücks-
nochmals den Anlaß zu einer Conferenz geben, die in Paris ihren Sitz haben soll. Es wird hierüber zwischen den Mächten bereits verhandelt und läßt fich die „Nat.'Ztg." über den augenblicklichen Stand der Angelegenheit Folgendes schreiben: „Die Conferenz selbst gilt als zweifellos, ihre Abhaltung in Paris wird für nicht unmöglich gehalten, von einzelnen besonders einflußreichen Mächten gewünscht und lebhast betrieben. Kommt es dazu, so würde nach dem jetzigen Stande der Verhandlungen England selbst Paris als Conferenzort Vorschlägen und damit Frankreich sormell entgegenkommen, in der Hoffnung, materielle Zu- geständniffe von Frankreich zu erhalten. Inzwischen scheine Frankreich vorläufig nicht geneigt, seinen bisherigen Standpunkt aufzugeben und sich von Deutschland, Oesterreich und Rußland trennen zu wollen. Zunächst hat Frankreich den ge. dachten Mächten seine Gegenvorschläge auf die englischen Vorschläge unterbreitet und will darüber ein Einverständniß zu erzielen suchen." Jedenfalls ist aber der erneute Versuch, den gordischen Knoten der egyptischen Frage durch eine Conferenz zu lösen, einstweilen noch von zweiselhastem Erfolge.
Darmstadt, 7. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute Se. Erlaucht den Grafen zu Dfenburg-Philippseich, Major ä la suite der Kavallerie, den ersten Staatsanwalt an dem Landgericht der Provinz Ober- Hessen Zimmermann aus Gießen, den Lehrer i. P. Schramm ans Gernsheim; zum Vortrag den Staatsminister Finger, den Ministerial-Präfidenten Weber, den Hofjägermeister v. Werner.
Darmstadt, 5. Januar. DaS 2. Grotzh. Dragoner-Regiment (Leib-Dragoner- Regimenl) Rr. 24, welches am 1. Januar 1860 durch Thetlung deS Garde-Chev-aux- legerS^Reg'mentS errichtet wurde, beging zu Anfang dieses JahreS daS Fest feines fünfundzwanzigjährigen Bestehens. Zu diesem Zweck fand am 3. Januar, Abends, in dem Osficterscasino deS genannten Regiments ein solennes Festmahl statt.
Seine Königliche Hoheit der Größherzog, am Portal des Casinos von dem RegimentScommandeur empfangen und durch eine von Angehörigen des Regiments gebildete und die Uviformirung deS Truppenthrtls von 1790 btS in die Gegenwart zur Anschauung bringende Chalne geleitet, beehrten das Festmahl mit Allerhöchstihrer Anwesenheit. Ebenso zetchnetm Ihre Grotzh. Hoheiten die Prinzen Heinrich, Wilhelm und Alexander das Fest durch ihre Thetlnahme aus. Einladungen dazu waren außerdem ergangen an diejenigen Officiere, welche ehrmalS dem Regiment angehört hatten und unter welchen auch Generalmajor v- Strantz zu bemerken war. Die Generale und RegimentScommavdeure der hiesigen Garnison, der Grotzh. Staatsmintster Finger, der Königl- Preußische außerordentliche Gesandte Legationsrath Stumm und der Kgl. Großbritannische Geschäftsträger Mr. Jocrlyn waren zu dem Diner erschienen. Se. Kömgl. Hoheit der Großherzog brachten während desselben auf das sein Jubelfest feiernde Regiment den ersten Toast auS, welcher mit großem Enthusiasmus ausgenommen wurde. Weitere Toaste wurden von Sr. Grotzh. Hoheit dem Prinzen Heinrich, dem Regtmentscommandeur Oberst v. Dresky und Seiner Grotzh- Hoheit dem Prinzen Alexander gebracht. Se. König!. Hoheit verweilten 618 nach 10 Uhr tm Kreise der Festgäste.
Zu dem also gefeierten Tage sind dem Regimente mehrere Allerhöchste Gnaden- beweise zu Theil geworden. Zunächst wurde dem Premierlieutenant Frhr. v. Nor- mann durch deS Kaisers Majestät der Charakter alS Rittmeister verliehen. Sodann baden Se. König!. Hoheit der Grotzherzog den Rittmeister ä la suite der Cavallerir Graf zu Asenburg-Phi! ppöburg, weicher vor Jahren als ESkadronschef in dem Regt» mente stand, zum Major ä la suite der Cavallerte zu ernennen und dem Obersten c. D- Frhr- v. Buseck, dem Obersttteutenant a. D. Frhr. v. Rtcou, dem Rittmeister unb persönlichen Adjutanten Sr. Grotzh. Hoheit des Prinzen Heinrich, Frhr. v. Schenck zu Schweinsberg, welche früher dem Regimente gngehörten, sowie den jetzt als actio in dem Regiment stehenden Premierlieutenant v. Oertzen, Secondrlteutenant und Regimentsadjutant ö. Grolman, Oberfahnenschmird Zöller, Wachtmeister Fried, Sergeanten und Handwerksmeister Jacob die bereits mitgetheilten OcdenSdecorationen zu verleihen geruht. ,
An den Generalmajor la suite Frhr. Gedult v. Jungenfeld, welcher der erste Commandeur deS neuerrichttten Regiments war, haben Se. König!. Hoheit der Großherzog ein Allerhöchstes Handschreiben gerichtet, worin dem Genera! in warmen Worten die Allerhöchste Anerkennung für die verdienstvolle Leitung des Regiments ausgesprochen wirb.
"Büdingen, 5. Januar. Am 27. December v. I. machte hier eine TagS zuvor auS Limburg zugereiste junge Dame mittelst Phosphor einen leider geglückten Selbst' Mordversuch, der unter der hiesigen E nwohnerschaft um so größeres Aufsehen erregt, als man ihn mit einer am gleichen Tage vollzogenen Trauung in Anbindung bringt. Die Theilnahme für das Schicksal de« unglücklichen Mädch-nS dokumentirtr sich durch zahlreiche Begleitung zu ihrer letzten Ruhestätte, an der au^rordentltch viele Blumen-
die Hülfe des Arztes.
Berlin. Die Kaiserliche Postbehörde hat die Einführung einer „Soldaten- Briefrnarke" genehmigt. ES wird dadurch einem dopp.lten Uebelstanse abgeholsen. Da der nothwendige Vermerk „Soldatenbries", „Eigene Angelegenheit deS Empfängers" oft den größten Theil der Vorderseite des CouvertS einntmmt, so kommt es oft vor, daß die Adresie und namentlich der Bestimmungsort, für welchen zu wenig Platz übrig bleibt, kaum zu lesen sind. Außerdem wird auch noch zuweilen von Seiten der Anverwandten der Frankaturvermerk vergessen, so daß, falls nicht ein beamtet den Vermerk nachholt, der Soldat Strafporto zu zahlen hat.
solche? ausgeschrieben und 242 Bewerbungen erhalten. Sie hat aber keinem den Preis ertheilt und nur zwei als beachtungswerth empfohlen, nämlich Halsp nftlung mit Petroleum und Räucherung mit Ktenrus und Terpentin.
— Ein nach Tausenden zählender Zug von Wanderratten passirte am 16. December v. I. den Ort Recklinghausen in Westfalen. Die Ratten kamen an CoeSfeld vorbei über die Dörfer Lette, Wehlde, Borvftr. Sie durchschwammen die Stever und bei Flashetm die Lippe, worauf sie nach Rrcklinghausen wanderten. Von da gingS über Herten, worauf sie sich bet Grimberg in die Emscher warfen. Von Zerstörungen hört man nicht viel.
Madrid, 2. Januar. Von den Reisenden, die auS dem Süden kommen, wird ein düsteres Bckd von der durch das Erdbeben verursachten Zerstörung von Andalusien entrollt. WaS die ersten Erschütterungen stehen ließen, das haben die von gestern und vorgestern vernichtet. In Alhama steht kein einziges HauS mehr und die Bevölkerung hat den ganzen Tag Tobte herauszuschaffen und zu begraben. Viele Leichen werden tm Felde verscharrt, da die Friedhöfe zu klein geworden sind. Wo in den Provinzen Malaga und Granada noch Häuser stehen, sind sie verlassen, da die Leute noch immer neue Erschütterungen fürchten, unb lieber mit allen Mühen unb Strapatzen unter freiem Himmel kampiren, als daß sie in daS sichere Trümmergrab sich begeben. Aller Wohlstand ist vernichtet und man fürchtet eine Hungersnoth Andalusien, das sonst einem Garten glich, ist jetzt eine Trümmerwüste, in der klagende Menschen m der Suche nach Tobten umherirren. Wer noch die Mittel hat, sucht nach Norden zu fliehen, aber die Eisenbahn vermag den Andrang der Flüchtigen nicht zu bewältigen. „Als wir bei eintretender Dunkelheit in Granada ankamen" — berichtet der Corre- spondent des „Standard" — „bot die Stadt einen befremdenden Anblick dar. Ueberall in den Straßen, Plätzen und Gärten brannten große Feuer, um welche die ganze Bevölkerung, Männer, Weiber und Kinder, stch drängte, denn die neuen Stöße hatten auch die Beherztesten aus den Häusern getrieben. Die Kälte ist schneidend und daS atme Volk friert und hungert elend. Alle Arbeit hat aufgehört. Man sieht viele Zelte, aber auch noch fragwürbigere Unterkunftsmittel: Bretter, Stangen, über die ein Tuch gespannt ist, Wagen und Karren verschiedenartigster Construction. Die Einen hüllen sich in Decken, Andere schützen sich durch Stroh, die Mütter hatten ihre Kinder an's Feuer, um sie zu wärmen. Zahlreiche Bitiprocesstonen wandeln in malerischem Aufzuge umher und Tag und Nacht wird gebetet." Der Correspondent berichtet dann daß die Panik allmälig einer dumpfen Verzweiflung Platz gemacht habe. Eine Ausnahme machten in den unteren Klassen der Bevölkerung nur die zahlreich vertretenen Zigeuner, die sich von ihrem Schrecken bald erholten und nun um ihre Feuer im Freien sich beinahe heimisch fühlten. Hier in Madrid ist eine Natlonalsubscription eröffnet worden und der Finanzmintfter wird von den Cortes einen Nothcredit von 100,000 FrcS. verlangen. Das ist freilich wentg genug für den Ruin einer ganzen Provinz.
— Ein sicheres Mittel gegen die DiphtheritiS ist noch immer , „ .
Die medirimsche Akademie in Paris hatte einen Preis von 24,000 Francs auf ein
Telegraphische Depeschen.
Wolffs telegr. Correspondenzr Bureau.
Berlin, 7. Januar. In der heutigen Plenarsitzung des BundeSrathS wurde beschlossen, dem vom Reichstage angenommenen Gesetzentwürfe, betr. die Abänderung des Art. 32 der ReichLvrrfassung (Diäten) die Zustimmung nicht zu ertheilen. Dem vom Reichstage angenommenen Gesetzentwürfe, betr. die Abänderung des Gesetzes über die Krankenversicherung der Arbeiter, wurde die Zustimmung ertheilt. Von den Eingaben wegen Erhöhung der Eingangszölle für landwtrthschaftliche Erzeugnisse wurde Kenntniß genommen.
— Die Abendzeitungen enthalten eine autoritative Mittheilung, nach welcher daS zwischen den Studenten Holzapfel unb Orhlke stattgehabte Pistolenduell eine persönliche Veranlassung gehabt habe unb mit den unter den Studirenden bestehenden politischen unb socialen Gegensätzen höchstens mittelbar in Verbindung stehe. Die Behörden hätten die durch die Umstände gebotenen Vorkehrungen getroffen.
Magdeburg, 7. Januar. Der „Magdeb. Ztg." wird mitgetheilt, daß der Entwurf des Gesetzes wegen Verlängerung der Herabsetzung ber Ausfuhrvergütung von Zucker um 40 H wahrscheinlich erst gegen Schluß der ReichstagSsesston eingebracht werden wird, und zwar nicht auf 2 Iahte, sondern nur auf 1 Jahr. Zunächst seien die Berichte der sachverständigen Beamten, welche die Hauptorte der Zuckerindustrie bereisen, um die eigentliche Ursache der KrisiS zu erforschen, abzuwarten. Da der diesjährige Zuckerrübenbau überall erheblich zum Theil um die Hälfte eingeschränkt wirb, so sei die Minderung der lleberproduction, welche mit einen Grund der KrisiS bilde, in der nächsten Campagne und bam't eine Gesundung der Verhältnisse zu erwarten. Sollte diese Hoffnung täuschen, so habe die Regierung, die sich nicht unnöthiger Weise auf 2 Jahre tm Voraus binden wolle, eS in der Hand, später eine abermalige Ver- länzeruna des provisorischen Gesetzes auf 1 Jahr einzubringen.
Köln, 7. Januar. Die Stanley-Feier begann heute Vormittag mit einer öffentlichen Versammlung im großen Saale der Lesegesellschaft unter Anwesenheit deS Gefeierten. Zuerst sprach Bauinspecior Jüitner über die Reisen Stanlcy's, sodann Dr. Fabri über Livingstone und Stanley, die Bahnbrecher der Cultioirung Afrikas. Hierauf ergriff Stanley bas Wort und bemerkte, daß er ursprünglich nicht beabsichtigt habe zu sprechen; der freundliche Empfang, den er hier gefunden, bewege ihn aber zu dem lebhaftesten Danke. Was ihn als Forscher, alS welcher er hier gerühmt wurde, betreffe, so stehe er tm Dienste ber civilifirten Welt unb beabsichtige, dieser neue Absatzgebiete zu erschließen. An der Hand einer Karte zeigte er, wie groß dieselben werden können; Attika habe noch ungeheuere uncivilifirte Strecken. Nach Beendigung der Rede Stanley'S wurde eine Resolution angenommen, in welcher demselben als dem Repräsentanten der Afrika-Erforschung der Tribut der Hochachtung und des DankeS dargebracht unb der Befriedigung für dessen kraftvolle Arbeit am Congo ausgesprochen wirb; gleichzeitig wird die Berliner Congo-Conferenz als ein Fortschritt moderner Culturentwickelung begrüßt unb in ber Berufung unb den bisherigen Erfolgen derselben die geniale Politik und die mächtige Hand deS großen deutschen Staatsmannes erkannt; daS Vorgehen des deutschen Reichskanzlers biete die Gewähr, baß die colontalpolitischen Schritte der Reichsregierung eine Aera friedlicher, kultureller Erwerbungen herbeiführen werden. — Nach der Resolution wurde von dem Vorsitzenden, Commerzienrath Langen, ein Hoch auf den Kaiser ausgebracht, welches begeistert aufgenommen swur'oe. — An dem Bankette, welche« in dem mit ber Büste des Kaisers und mit Flaggen aller Nationen unb Blumen reichgeschmückten Gürzenich-Saale ftattfand, nahmen 600 Personen Theil, darunter Oberpräsident von Bardeleben, Gouverneur Generallieutenant von Rosenzweig, Regierungs-Viceprästdent von Sybow, die Eisenbahn-DirectionS- Präfidenten Rennen unb Offermann u. A.
Gießen.
- In
Literarisches.
“ Soeben erschien Nr. 1. ber Neuen Mu,ik-Zeltung (Verlag von
P. I. Tonger Köln; Preis pro Quartal 80 Psg ). Mit dieser Nummer beginnt daS Blatt seinen 6. Jahrgang; wie sehr dasselbe bestrebt ist, dem Leser nur das Beste iu bieten, bewetft vorliegende Nummer, welche außer den bekannten reichhalttoen Concert- unb Theaterberichten, Mittheilungen aus dem Künstlerleben rc. folgende besonders hervorzuhebende Artikel bringt: Die Porträts und Biographien von' Deströe Artot, Christine Nilson, Adelina Patti und Zrlta Trebelli. Zum neuen Jahre! Gedicht S?ncn^Xana Siking. Der blonde Dickkopf, Erinnerung an Jos. Haydn von Dr. B. Stavenow. Mendelssohn in Leipzig. Musikalische Humoresken aus Beethovens Leden von A. Morsch.
Als Gratisbeilage: C. Bohm „Salon-Mazurka" für Clavier.
Wir machen unsere Leser ganz besonders auf dieses gediegene Familienblatt aufmerksam. Probenummern gibt jede Buch- unb Musikalienhandlung gratis ab. T
Brüssel, 7. Januar. Der „Jndependance beige* zufolge hat Spanien dir inttrnni-onak afrikanische Association anetfonnL Die betteffende Cocvention, welche mit der mit D-uischland abgeschlossenen identisch ist, wurde heute hier voyi einem Re- präsintanten der internationalen afrikanischen Affoc'ation und dem hiesigen spanischeN Gesandten unterzeichnet.
«Ibach 7. Januar. Nachdem sich unser alter Schulsaal im Laufe der Zett alS durchaus ungenügend erwiesen hatte, war im letzten ^ahre der Neubau «ne solchen tu’S Wcik g-s.tzl worben unb am v-rgongknin Sonnlog tonnte b« ntuc ©aal mit Sitzung, Weiherede des KreiS-SchulinsptctorS und weiteren Ansprachen und Gesängen feierlich eröffnet werden. r v
Da die vorhandene Schulhofrattbe den AnfordLrungen alS 2«hrerwohn«mi ge nügt, so beschrankte man stch auf den Neubau eines für 80 K.nd«bemessen.n Schul local« mit entsprechendem Vorraum (Garderobe), wofür in nächster Nähe der Lrh^r wohnung ein geeignetes, zugleich zum Turnplatz und Schulgarten ausreichendes Ge- memdegrundstÜck zur Verfügung stand. Der Neubau, bei dessen Animmerhin die Möglichkeit eines späteren Ausbaues offengehallcn wurde, ist nur einstöckig mit Unterkellerung, massiv, nach außen in Ktnzenbacher Verblendstetnen«auf geführt bei ein fettiger, reichlicher Erleuchtung tm Innern allen neueren Anforderungen entsprechend auSgestattet, wobei wieder die in unferem Kreis neuerdings mehrfach verwendeten eifernen Schulbänke mit Klappsitz (von Elsässer in Schönau) auffallen.
DaS ganze Gebäude fammt inneren Einrichtungen und Nebenanlagen wird rund 10,000 kosten; dasselbe ist von dem Kreisingenieur erbaut und kann in seiner ganzen Anlage unb Einrichtung gewiß vielen ©emembtn, welche zunächst nur ein besseres Untrrrichtslocal brauchen, vom Neubau einer Wohnung aber absehen können, als Vorbild etms solchen, nur die nächsten UnterrtchtSbedürfnisse in S Auge fassenden ^QUC8$) armfiabt, 6. Januar. Auf Grund drr im Regierungsblatt vom 6. December 1884 erschienenen Verordnung, betreffend die Vorbereitung für den höheren Staatsdienst tm Finanzsach und den technischen Fächern, wurden unterm 30. Dl cr mb er v. I durch daS Ministerium der Finanzen die nachstehenden Bauaccessisten zu Grotzh- Baumeistern ernannt: Die HülsSarbetter am Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Bauwesen, Dr. Hesse, Klingelhöffer, Reinhardt, Schmandt in Darmstadt, die HülfS- arbeiter btt der Dirrction der MainMeckar-Essenbahn, Jäger nnd Schmidt in Darmstadt, die bei den nachverzeichneten Kreisbauämtern verwendeten Bauaccessisten: LuciuS- Bensheim, Frenay-Darmstadt, Zimmer-Friedberg, Schneider-Gießen, Doudt-Groß- Gerau, Reulling , Schneller-Mainz, von Rieffel-Nidda, Stephan - WormS, sowie der beim Bau von Secundärbohnen in Oberhessen beschäftigte Bauaccesfist Simon-


