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Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt: Wir lasten dahingestellt, ob die unrichtige Uebersetzung beabsichtigt war, oder ob der Fehler aus Mangel an Ver- ständniß beruht und begnügen uns, das Falsum zu berichtigen.
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Zur Geschichte und Natur der Streiks. I.
Die Arbeitseinstellungen häufen sich in Deutschland dergestalt, daß cs im allgemeinen Interesse liegt, die Geschichte und Natur dieser wirthschaftlichen Erscheinungen etwas genauer zu prüfen und auf Mittel und Wege zu sinnen, um diese gewöhnlich für alle Bctheiligten verderblichen Jnteressenkämpfe möglichst zu verhüten oder doch zu verkürzen und die damit verbundenen großen Verluste dem Volkswohl zu Ersparen.
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Man hat auch schon in früheren Jahrhunderten Arbeitseinstellungen gehabt. Jede gewerbsame Stadt in Deutschland hatte während des Mittelalters ihre Handwerkerunruhen, Gesellenauszüge, Perrufserklärungen von Meistem, und die Menge der deshalb erlassenen Reichsgesetze und gefaßten Reichstagsbeschlüste zeugt hinlänglich von dem damaligen Umfange und dör Tiefe des Uebels. Diese Handwerkerunruhen hingen jedoch mit dem Zunftwesen eng zusammen und haben mit der Auflösung des Zunftverbandes aufgehört. Erst unter der Herrschaft der Gewerbefreiheit und unter dem Einflüsse der Großindustrie sind die moderen Streiks entstanden.
Der Name wie die ganze Sache stammt aus England, dem Schauplatze der furchtbarsten und erbittertsten Kämpfe zwischen Arbeitern und Unternehmern. I strike heißt gewöhnlich „Ich schlage" und in der Werkstatt: Ich schlage die Arbeit nieder, ich stelle die Arbeit ein. Wer die Arbeit einstellt, thut es in der Regel, weil er den Lohn für ungenügend erachtet. Man muß dabei aber Lohn — d. i. Vergütung für Arbeitsleistung — im weitesten Sinne fassen und auch die Behandlung dazu rechnen und gewisse Bedingungen und Vorschriften, denen sich der Arbeiter unterwerfen muß.
Da sich der Name „Streik" auch in Deutschland vollständig eingebürgert hat und dem langen Worte „Arbeitseinstellungen" entschieden vorzuziehen ist, so empfiehlt cs sich, das Wort nunmehr auch deutsch zu schreiben und zwar so wie es gesprochen wird, „Stteik", nicht englisch „Strike", welches im Munde der Arbeiter oft „Stricke" lautet.
Die Geschichte der Streiks hat sich bisher vorwiegend in England abgespielt. Diese Kämpfe haben auf dem Continent fast regelmäßig einen kürzeren Verlauf genommen und nicht entfernt den Umfang erreicht, wie jene Monate langen Kämpfe in England, wo sich die ganze Zähigkeit des englischen Volkscharakters, sowie die Capital- kraft der englischen Fabrikanten und der großen über das ganze Land verbreiteten Arbeiteroerbindungen oder Gewerkvereine, der sogenannten Trades unions, mit einander maßen. .
Am furchtbarsten war der Streik der Spinner in Preston, wo im Jahre 18a£ etwa 17 000 Arbeiter 9</r Monate lang feierten und trotz der ungeheuren Opfer, die sie sich auferlegt hatten, doch schließlich nichts erreichen konnten, vielmehr unter den früheren Bedingungen zu ihrer früheren Arbeit zurückkehren mußten, weil die Fabrikanten trotz der auch von ihnen erlittenen Verluste vieler Millionen den Kampf noch länger aushalten konnten. Der Ausgang der meisten großartig in Scene gesetzten Arbeitseinstellungen ist ein ähnlicher gewesen, obwohl in besonders günstigen Geschäftsperioden auch manche Versuche der Arbeiter durch rasches Nachgcbm der Unternehmer gelungen sind. Dagegen mißglückte im Jahre 1861 der große Stteik der Londoner Bauarbeiter, obwohl damals eine große Zahl von Bauten, wie der Ausstellungspalast u. a., im Gange waren. Dieselbe Freiheit, welche die Bauarbeiter hatten, sich zu vereinigen, gestattete auch den Bauunternehmern, aus dem ganzen Lande, sowie auch vom Continente andere Bauarbeiter heranzuziehen, welche mit den hohen Londoner Löhnen sehr zufrieden waren. Das Einzige, was die Londoner Bauarbeiter schließlich durchsetzen konnten, war das Versprechen der Unternehmer, ihren Arbeitern keine schriftliche i Privatoerpflichtung, sich an keiner Verbindung zu betheiligen, abverlangen zu wollen.
Lokales.
V Gießen, 7. August. Alle Musen schlafen nun in der Musenstadt an der Lahn, auch die letzte, schon lange todtmatt, hat sich zur Rübe begeben, indem sie sich am Donnerstag Abend im Wiener Hof das Schlummerlied blasen ließ. Mit dem Schlußaccord des letzten Abonnements-Concerts unterer Militär-Capelle dürfte eine Stille eintreten, wie sie wohl selten in einer Stadt empfunden wird. Das kleine benachbarte Goethe-Städtchen besitzt sogar sein Sommertbeater, welches den guten Wetzlarern den „Faust" vorreimen und sich rühmen darf, Geschäfte zu machen. Hätten wir's doch nur erst einmal zu einem respectablen Wintertheater gebracht; aber wo sollen wir Gießener ein geeignetes Local hernehmen? Ein solches wäre sicherlich für Concerte ebenso nöthig; aber der Wunsch, eine Tonhalle zu erhalten, wird wohl ttetö ein frommer bleiben!
Doch Verzeihung, lieber Leser, freundliche Leserin, wenn wir uns in unseren Betrachtungen so weit vom Wege abführen lassen, da wir eigentlich über Herrn Capell- meister Krauße's letztes Sommerconcert plaudern wollten.
Dasselbe erfreute sich eines recht regen Besuchs und stand in seiner Vollendung auf der Höhe der vorhergegangenen, während es den Wagnerianern diesmal reichen Stoff brachte.
Der ganze zweite Theil war aus Richard Wagner'schen Schöpfungen zusammengesetzt und wenn wir auch gerade nicht zu der Kategorie von Wagncrenthusiasten zählen, die in ihrem Egoismus nichts anderes gelten lassen, als nur einzig und allein Wagner, ja die sogar in jeder harmonischen Phrase, eines anderen Componisten, welche mit der Instrumentation Wagner's Aehnlichkeit hat, gestohlenes Gut erblicken, so können wir doch nicht umhin, dem Herrn Capellmeister Kr auße nochmals zu danken, daß er diese Werke unserem Publikum zugänglich macht.
Eins ist aber sicher: Jupiter pluvius ist kein Wagnersreund, sonst hätte er nicht gerade bei der Tannhäuser-Ouverture diese prasselnde und durchnässende Ueberraschung gesandt, welche dem Concerte ein jähes Ende bereitete.
— (Vocal - Concer tJ Das uns aus vorigem Jahre durch seine vortrefflichen, reizenden Lieder-Vorttäge noch in gmem Andenken stehende Zapf'sche Männer- quartett wird kommenden Sonntag Nachmittag in Nöhrle's Bierhalle (Restauration Jmmel) ein Concert veranstalten, worauf wir Freunde eines schönen Männergesangs ganz besonders aufmerksam machen. Aus dem uns vorliegenden Programm für dieses Concert heben wir hauptsächlich 2 Volkslieder: „Roth' Röselein" und „Heute scheid' ich" von Jsenmann hervor.
Gießen, 7. August. Unserem gestrigen Bericht über die 24. Wandcrversamm- lung und Jubiläumsfeier des Oberhessischen Bienenzüchteroereins haben wir heute noch । Einiges nachzutragen. Zuvor sei es gestattet, einen unseren gestrigen Mittheilungen unterlaufenen kleinen Jrrlhum zu corrigiren.
Der als Geschenk der Bienenzüchtervereine Oberhessens bezeichnete Tafelauffatz ist ein Geschenk des Starkenburger Bienenzüchter-Vereins an den Jubilar Herrn Pfarrer D eich ert. Der Oberhessische Bienenzüchteroereiu und seine Zweigvereine beschränkten sich also auf Widmung des bereits gestern erwähnten silbernen Thee-Seroices. Die dem verehrten Herrn Vereinspräsidenten dargebrachten Ovationen, die von sämmtlichen Anwesenden mit größter Spannung angehörten, höchst fesselnden Vorträge, endlich auch die Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten hatten die Versammlung so lange in Anspruch genommen, daß sie, so gern Mancher im andern Falle eine lebhafte Discussion namentlich über den letzten, der Praxis entnommenen Vortrag gewünscht hätte, von einer solchen absah.
Zu allgemeiner Freude gelang es bei der hierauf vorgenommcnen Vorstandswahl der Versammlung, den bewährten Dereinspräsidenten Herrn Pfarrer Deichert I für Weiterführung des Präsidiums zu gewinnen.
Das Nachmittags 2 Uhr beginnende Festessen vereinigte eine stattliche Schaar Festgenossen an reichgeschmückter Tafel. Toaste verschiedenster Art, theils feierlich ernst, I theils lustig und humoristisch, setzten die Festgenossen in fröhlichste Stimmung. Wir I erwähnen aus der großen Reihe von Toasten nur einige, so den auf Seine Majestät I den Kaiser und Se. König!. Hoheit den Großherzog, den auf den verehrten Vereins- I Präsidenten und seine Familie, sowie den auf das Ehrenmitglied des Vereins, Herrn I Prof. Leukart-Leipzig.
Während des Mens ließ bereits ein Theil der hiesigen Regimentsmusik fröh- I liche Weisen erschallen. Von 4 Uhr ab wogte eine mehr und mehr anwachsende Schaar I fröhlicher Fefttheilnehmer bei den Klängen eines sehr beifällig aufgenommenen Con- I certcs theils im Garten, theils in der Ausstellungshalle auf und ab. Das herrlichste Wetter begünstigte das so wohlgelungene Fest von dessen Beginn an und trug wesentlich dazu bei, den Ausstellern eine große Anzahl Käufer zuzuführen. Was die den I Ausstellern gewordenen Prämien anlangt, so ist mitzutheilen, daß das Resultat der | Prämiirung bereits während der Mittagstafel bekannt gemacht wurde. Es wurden I Prämien verliehen für lebende Völker, ferner für Bienengeräthschaften und endlich für I Honig und Wachs.
Das Resultat der Prämiirung ist folgendes:
1. Lebende Bienen:
• von Hanstein-Kirchhain 20 JL, Keck-Lich 10
Telegraphische Depesche«.
Wolff'S telegr. «orresponden- - Bureau.
Gastei«, 6. August. Der Kaiser promenirte heute mit dem Prinzen Reuß und Grafen Lehndorff auf dem Kaiserweg. Keine Einladungen zum Diner. Abends nach dem Eintreffen des österreichischen Kaiserpaares findet ein intimes Souper und morgen ein Diner von 36 Gedecken statt. Die Einwohner Gasteins beendeten die Vorberertungen für den Empfang des österreichischen Kaiserpaares. .
Gastein, 6. August. Auf der Straße nach Hos Gastem, etwa eine Viertelstunde von Wildbad entfernt, sind zum Empfange des österreichischen Kaiserpaares in geringer Entfernung von einander vier Triumphbogen errichtet, von denen einer mit einer schwarz - gelben Krone geschmückt ist. Ueberall wehen österreichische, deutsche und bayerische Fahnen. Das Badeschloß, sowie das Hotel Straubinger und andere Hotels sind sehr malerisch und geschmackvoll decorirt. Auf Veranlassung Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm ist sein Salon mit dem Bildniß der Kaiserin Elisabeth, der Speffe- saal mit dem Bilde des Kaisers Franz Joseph geschmückt worden. I
Gastein, 6. August. Das österreichische Kaiserpaar ist heute Abend um 6 Uhr I unter den Klängen der Volkshymne und uMr stürmischen Hochrufen der Bevölkerung I und des Badepublikums einaetroffen. Kaiser Wilhelm trat den Majestäten vor dem Badeschloß entgegen, küßte der Kaiserin die Hand und umarmte den Kaiser dreimal | aufs Herzlichste. Das Kaiserpaar begab sich mit dem Kaiser Wilhelm nach dessen Gemächern und verweilte dort etwa 17 Minuten. Bei der Rückkehr gab Kaiser Wil- | Helm demselben bis zur Treppe das Geleite. Es erfolgten abermalige jubelnde Zurufe unter den Klängen der Volksbymne. Das Kaiserpaar zog sich darauf in seine Ge- I mächer zurück. Kaiser Wilhelm trug österreichische, Kaiser Franz Joseph preußnche Uniform. Die Straße und der Platz vor dem Badeschloß waren von dichten Menschenmassen angefüllt, alle Fenster waren beseht. Herren und Damen trugen Bouquets I von Kornblumen oder schwarz-gelbe» Strohblumen. Die Feuerwehr und Bergleute bildeten Spalier. , r .
Um 7Vr Uhr begab sich Kaiser Franz Joseph, seine Gemahlin am Arme, aus dem „Hotel Straubinger" nach dem Badeschloß, um bei dem Kaiser Wilhelm den I Thce einzunehmen. Eine große Volksmenge auf dem Platze bildete Spalier und be- I grüßte das Kaiserpaar enthusiastisch. Der Gegenbesuch des Kaisers Wilhelm bei den I österreichischen Majestäten unterblieb auf deren Wunsch. Gegen 81/z Uhr geleitete der I Kaiser Franz Joseph seine Gemahlin in's „Hotel Straubinger" zurück und trat, vom
Bürgermeister Straubinger gefolgt, einen Rundgang an, um die festliche Beleuchtung I iu besichtigen. Von den Bergspihen, aus Waldesgrün in der Nähe des Ortes, leuchteten raufende von Lichtern. Am Glänzendsten war der Wafferfall beleuchtet, oberhalb dessen gleichzeitig Feuerwerk abgebrannt wurde. Der Rundgang des Kaisers, welcher überall stürmisch begrüßt wurde, dauerte 20 Minuten. Der Kaiser kehrte darauf nach dem Ho.el August. Die „Wiener Abendpost schreibt: Der Kaiser und die I
Kaiserin haben sich heute nach Gastein begeben, um dem dort weilenden greisen Herrscher I des deutschen Reiches einen Besuch abniftatten. Gehören auch die Begegnungen der beiden mächtigen, durch innige Bande der Freundschaft miteinander verbundenen Souveräne von Oesterreich - Ungarn und Deutschland seit einer langen Reihe von Jahren I zu den regelmäßig wiederkehrenden Erscheinungen, so werden sie doch alljährlich von I den beiderseitigen Völkern mit stetig steigender freudiger Begeisterung begrüßt. Hüben I wie drüben erblickt man in diesen Zusammenkünften nicht blos eine neue Bekräftig- I ung des engeren Freundschaftsbündnisses, welches zwei Reiche, Oesterreich-Ungarn und Deutschland, zum beiderseitigen Wohle und zum Heile von ganz Europa r-ckteinander verknüpft, sondern auch eine feste Gewähr des Weltfriedens.
Triest, 6. August. Der Lloyddampfer „Aurora" ist heute Mittag aus Konstantinopel hier eingettoffen. ..
Paris, 6. August. In der gestrigen Sitzuna der Munzconfercnz stellten die Delegirlen Frankreichs, Griechenlands, Italiens und der Schweiz den Text des Con- vcntionsentwurfs fest, welchen sic ihren Negierungen unterbreiten werden. In dem Entwurf ist auch eine Klausel für die Liquidation vorgesehen. Auf den Antrag der italienischen Delegirlen, welche wünschten, mündliche Instructionen cinzuholen, setzte die Conserenz vorläufig ihre Sitzungen aus. Eine Einigung soll auf diplomatischem Wege angestrebt werden und wenn nicht vor dem 1. October eine Einigung bereits erzielt ist, soll die Conferenz an diesem Tage wieder zusammentreten. Dieser Aufschub | wird wahrscheinlich die Betheiligung Belgiens an der Unterzeichnung einer neuen Convention erleichtern.
Paris, 6. Angnst. Die Steuereingänge im Monat Juli überstiegen den Voranschlag um 5 Millionen.
Marseille, 5. August Abends. fHavas-Meldung.j Seit gestern Nachmittag fünf bis heute ^Nachmittag fünf Uhr sind 35 Todesfälle an Cholera beim Standesamte gemeldet worden.
Marseille, 6. August. In den letzten vierundzwanzig Stunden zählte man 33 Choleratodte.
London, 6. August. Der Colonialsecretär Stanley erklärte gestern einer Deputation von Mitgliedern des Parlaments und anderen an Südafrika intereffirten Personen, er wolle nichts thun, um den Zwiespalt zwischen Engländern und Holländern in Südafrika zu verschärfen. Das Anerbieten des Häuptlings Khama, sich unter englisches Protektorat zu stellen, könne er nicht annehmen. Hinsichtlich des Betschuana- Landes sei noch nichts entschieden, aber er glaube, die gegenwärtigen Polizeikräfte würden hinreichen, die Ordnung daselbst aufrecht zu erhalten. Die Frage wegen der Annexion oder Proclamirung des Protectorats über Zululand nehme die Aufmerksamkeit der Regierung ernstlich in Anspruch.
London, 6. August. Im Unterhaus erwidert Hicks-Beach auf eine Anfrage, er könne über das Schiedsgericht in der Pendjehfrage keine Auskunft crtheilen. In Erlangung deßhalb nothwcndiger Informationen sei ein Verzug eingetreten, daher sei augenblicklich ein Wciterführcn der betreffenden Verhandlungen nicht möglich. Bourke theilte mit, die Entschädigungen für Alexandrien würden unter der Ueberwachung der Consuln den Untertanen jeder Macht separat in Alexandrien ausgezahlt; wann und an welcher Stelle dies geschehe, werde in Alexandrien bekannt gemacht. Balfour antwortete auf eine Anfrage, die Frage, ob die Lumpeneinfuhr aus Frankreich der Cholera wegen verboten werden solle, werde erwogen.
Rom, 6. August. Die seit dem 5. August aus den französischen Mittelmeerhäfen, Algerien und Corsica abgegangenen Schiffe werden einer siebentägigen und wenn ste verdächtig sind, einer 21tägigen Quarantäne unterworfen. Die Haderneinfuhr ist verboten.
Rom, 6.'August. Wegen des Ausbruchs der Cholera in Marseille ist von heute ab für den Verkehr an der französischen Grenze die ärztliche Untersuchung angeordnct.
Bombay, 6. August. Die „Bombay-Gazette" will wissen, Jacub Begs Sohn habe von Kaschgarien Besitz ergriffen und bedrohe jetzt das Jligebiet.
Konstantinopel, 6. August. Die seit dem 1. August abgegangenen französi- Ichen Mittelmeer-Provenienzen werden einer zehntägigen Quarantäne unterworfen.


