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6 Preise: Rein
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Mesa mterhi Roth aus den Productionsc
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Baum floß mit fämmtltchen Wurzeln in die Luft, Stamm, Ache und Zweige wurden | in kleine Holzsplitter zerrissen, wie man sie zum Anmachen von Feuer verwendet. Bäume, die dreißig Fuß von der Eiche entfernt standen wurden ihrer Ache und Zweige sowie etnetz Thetles ihrer Rinde entkleidet. Endlich wurden zahlreiche Ver. suche mit dem Abschtetzen des Stoffcs aus einer Büchse v-ranflaltet, und ledesmal drangen die Kugeln in die Scheiben, die aus verschiedenen Stoffen bestanden mmdettens dreimal tiefer, als wenn die Laoung aus bestem Schießpulver bestanden halte. Nach der Ansicht des Erfinders ist das neue Mittel namentttch für Felssprengungen und für die Zwecke der Küstenvertbeidtgung von hervorragender Bedeutung. Daß das Nitro- Petroliu zur Ladung gewöhnlicher Büchsen verwendet werden kann, scheint unzudeu en, daß die Entzündung desselben und die furchtbare Sprengwirkung ^cht so urplötzlich wie bet dem Dynamit, sondern mehr nach und nach von Statten geht, ähnlich wre bet dem Schießpulver. Dynamit würde sich nicht die Zeit nehmen, die Kugel aus dem Laufe zu treiben, sondern das Gewehr zerschmettern.
Die zehn Gebote der GbstbaunMcht, entworfen vom Vorstand der badischen Obstbanmschule tm Auftrage des Mmistertums M 3n"er^;,nbc bi4 bejm Äauf non Obftbäumen an gute BauwILulen. Kaufe nur solche Sorten, die für das Klima deines Ottes und die Beschaffenheit und Lage deines Grundfiü^stchb sggume der Regel im Frühjahr; tm Spätjahre nur dann, wenn der BodLn sehr gut und die Lage eine warme ist, so daß der Baum in. bemfeiben Jahre noch anwachst. Hebe die Baumgruben im Herbste oder wahrend des Winters aus, damit die Erde, besonders auch die des Untergrundes, tüchtig durchfrtert. Die Baumgrube sei mindestens 1,20 Meter breit und 1 Meter tief; achte beim Pflanzen darauf, daß der Baum nicht zu tief, aber auch nicht zu hoch zu stehen komme, r wtig steht er, wenn der Wurzelhals sich in gleicher Höhe mit der umgebenden Erdoberfläche befindet. Zur Stütze gib dem Baume einen geraden glatten, dauerhaften Pfahl, binbe den Baum zunächst nur locker, später aber fest an. Die Erdschetbe um den Baum belege mit kurzem, verrotteten Mist; dadurch wird der Boden gletchmaß g feucht erhalten und das Anwachsen des Baumcs befördert.
3) Willst du schöne, wohlgeformte Bäum- erhalten, so beschneide in den ersten 5 oder 6 Jahren die Kronenzweige oder lasse dies von einem Sachverständigen be- sorg-n. Die Leitzwetge kürze bei stark wachsenden Sorten auf zwei Drittel, bet m-tttt- ftark wachsenden auf bte Hälfte und bei schwach wachsenden etwa auf ein Drittel der Lange efti. Die Knospe, über der man den Zweig abschneidet, sei eine wohlausgcbtlbete Holzknospe. Die Settenzweige der Kronenäste darfst du niemals ganz hcrausschmiden, sondern in den ersten zwei Jahren nur um die Halste eiukürzen.
4) Um bem Anfahren mit Pflug, Egge u. s. w. vorzudeugen, bringe 3 Pfähle in der Nähe des Baumes an. Zum Schutz gegen Wild binde im Herbst die jungen Bäume mit Dornen, Reisig ober Schilf ein. „ , . —
5) Die Baumscheibe erhalte stets locker und reinige sie vom Unkraut. Dulde nicht Moose, Flechten und alte Rinde an deinen Obstbaumen, da du sonst niemals der schädlichen Jnsecten Herr wirst. Entferne auch dürre oder zu drch. stehende grüne Aeste, sowie Misteln. Lasse auch kttne Aststummel stehen, da sie Stammfäule verursachen. Den zu entfernenden Ast säge genau an seiner Entst?hungsst-lle ab, schneide bte Wunde mit scharfem Messer glatt und verstreiche sie mit Wer, Ottfarbe, Baumwachs (5 Tbeile Fichtenharz und 1 Theil Spiritus), ober guter Baumsalbe (.gemischt aus stebm. Kubst^ten und Jauche).
6) Verfolge Sommer und Winter alle an deinen Bäumen sich vorfindenden Raupen und Käfer, weil sie Blüthe, Laub und Früchte zerstören. Lege jedenfalls auch einen Klebgüttel tm Herbst an und bestreiche cha tm Frühjahre aus's Neue mit Kledmasse (fünf Theile Fichtenharz, vier Th eile Steadnol und drei Theile Schweine-
7) Bäume, die lange Jahre reichlich getragen haben und erschöpft sind, kannst du durch Verjüngen der K-onenaste zu neuem Leben bringen. Kürze zu dem Ende im Herbst ^.September) oder im Frühjahr die Aeste des Baumes mit Ausnahme von zweien oder dreien auf die Halste oder ein Drittel ihrer Länge ein und entferne die riehen bleibenden Aeste und Settenzweige später nach und nach, wenn eine neue Krone sich gebildet hat.
8) Beachte, daß du von Zett zu Zeit deine Obstbäume düngen mußt. Bringe vsn Dünger nicht an den Stamm, sondern im Umfange der Krone in ausgehobene Löcher oder Grabes verwende als Dungmtttel gut gegohrene Jauche oder Eomvoft: b*t Zwetschen, Pflaumen, Kirschen u. s. w. wende nur stark mit Wasser verdünnte Jauche an. Obstbäume kannst du zu allen Jahreszeiten düngen, mit Ausnahme der Zeit, wo der Boden gefroren >st. x t
9) B-ft du mit den Sotten, die deine Obstbäume tragen, nicht zufrieden, so pfropfe fti um, beachte aber dabet, daß die aufzusetzende Sorte tm Triebe gleich ist mit em umznpfropsendm Baume, weil sonst Unfruchtbarkeit oder Stechthum des Baumes dtc Folge wäre.
10) Achte beim Ernten der Früchte darauf, daß Aeste und Zweige, die in dem ächsten Jahre wieder Früchte tragen sollen, nicht abgebrochen werden. Ziehst du Tafelobst, so mutzt du es mit äußerster Vorsicht brechen und in einem trockenen, kühlen, aOer gegen Fost geschützten Räume aufbemahren und die Früchte einschichtig derart auf ~,t oh lea n, her Stiel nnrh oben qpfebrt ist.
Ueber Netter's Haarwaffer.
Es kann nicht genug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur verstopfen, in Folge Zutritts des Staubes sich eine Schichte bildet, weiche die Hautausdunstung verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle Stellen erzeugt. Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute, die tm blinden Vertrauen auf schwindelhafte Reelame — unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei — Hundert- tausende für schädliche Haarmittel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kahlen Stellen Zu erzeugen, während sie damit doch nur den Charlataiusmus unterstützen und ihrer Gesundheit schaden. Wäre es denn nicht mel vernünftiger, bet Zeiten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulasfen und dafür ein wtrtltd) gutes conservirendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen V Als ein solch' verläßliches und unschädliches Mittel kann das
Haarwasser von Carl Retter in München
nicht genug empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten, wie Professor Dr. v. Wittstein re- rc-, Alles enthält, um das Haar feucht, welch, glanzend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb acht Tagen gänzlich zu entfernen. — Zu beziehen per H'lacon a unb
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Gesek
Hiermit erlaube i Zu machen, daß ich das
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-aus GchndKeitsrücksichter lhktbe. Mr das mir so r »Zugleich, dasselbe auch a Gießen, den 1.
.,, MM Bezn. 'N in allen vorkor wird ^ts mein eift ^oiennng das meinem
Zu erhalten.
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Launsba, Slaur
Uln Zeigte
Holzversteigerung
in der fürstl Oberförsterer Lich.
Im Distriet , Hard", Vt Stunde von hiesiger Bahnstation, sollen versteigert werden:
Moatag den 16. Marz
Scheith. Prügelh Stockh. Reish.
Rmtr- Rmtr. Rmtr. Wellen
Buchen 226 265 149 3820
Eichen 14 90 92 1830
Erlen — 30 12 260
Dienstag den IT März
25 Eichenstämme I Classe, von 40 bis 75 Ctm. Durchmesser, mit 26,85 Fstm-,
69 Eichenstämme II. und III. Classe mit 19,50 Fstm-,
8 Lmden- und Pappelstämme mit 3,38 Fstm-,
4 Buchenstämme mit 2,72 Fstm-,
18 Fichtenstämme mit 13,08 Fstm-, 5 Kiefern- und Lärchenstämme mit
5,12 Fstm- und
64 Eichenstangen mit 6,27 Fstm- Inhalt-
Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr beim Hof Kolnhausen-
Lich, den 6. März 1885.
1613 Winttnenauer, Forstrath^
Holz-Versteigerung»
Nächsten Donnerstag als den 12. März L I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen Wald, District Dorswiese versteigert werden:
3 Eichen-Stämme mit 1,22 Fstm-, 17 Buchen- „ „ 20,75 „
und bis zu 53 Ctm. Durchmesser, 23 Nadel-Derbstangen mit 1,22 Fm-, 274 Rmtr. Buchen-Scheitholz,
12 „ „ -Knüppel,
32 Hundert Buchen-Reiserwellen,
9 „ Nadel- „
90 Rmtr. Buchen-Stöcke.
Groß-Buseck, am 6. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck 1602 Stephan.
1532 Eine Kaute Mist zu verk-uch» bei Carl Bnrkhardt, Neustadt.
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Holzverfteigerung
in der Gbersörsterei Strupbach.
Freitag den 13 Mär; L I. sollen in dem Gemeindewald zu Frankenbach öffenttlch meistbietend versteigert werden:
46 Eichenstämme, Bau- und Nutzholz nut 38 Fstm. Inhalt, 120 Rmtr. Bucheil-Scheitholz,
31 „ „ -Prügelholz,
2740 Stück Buchen-Wellen,
16 Rmtr. Eichen-Scheitholz,
9 „ „ -Prügel,
235 Eicheu-Wellen,
111 Fichten - Durchforstungshaufeu, zu Spalier und Bohnenstangen geeignet,
Sarutsag den 14. März
1000 Stück Buchen-Wellen,
55 Fichten-Durchforstungöhaufen,
48 Stämme Kieseru - Nutzholz mit 7,42 Fstm. Inhalt.
Im District Niedernberg Eichen- Nutzhoh, für Wagner geeignet.
Der Anfang ist Freitag den 13. d. Mts., Morgens 9 Uhr, in der Eichen- hardt.
Frankenbach, den 5. März 1885. 1600 Bürgermeister Klein.
Hölzversteigerung im Ettingshäuser Gemeindewald Montaa den 16 März er., von Bormittags 9 Uhr an, soll im Ettingshäuser Gemeindemald in den Districten Sandhecke, Riedstein und Hardt nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
30 Rmtr. Eichen-Knüppel,
60 „ Mdel- „
1075 Eichen-Wellen,
13462 Nadel-Wellen, starke Durchforstung,
60 Rm. Ächen- und Nadelstöcke.
Di. Zusammenkunft ist in der Sandhecke beim Pflanzgarten.
Ettingshausen, am 6. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. 1619 Launspach.
Allgemeiner Anzeiger.
Herrn. Äug. Müller, Giessen, Seltersweg.
Leinen und Banmwollenwaaren, Bettwaaren und Anfertigung von Betten, Steppdecken, wollene Decken, Reisedecken, Großes Gardinenlager.
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Das Bureau für Stellenvermittelung des Äflttftn. Vereins in Frankfurta. Main (unter Patronat ^Handelskammer) besetzte, vermöge -feiner ausgedehnten Verbindungen, in den letzten 6 Jahren wett uver 5000 Stellen.


