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Ortschaften Eilendors und Forst, sowie die Lehrer des Landkreises Aachen Auf­stellung genommen. Se. K. und K. Hoheit wurde am Eingänge des mit mäch- tigen Triumphbogen geschmückten Hüttenwerks von dem Verwaltungsrath und der Direction empfangen und dann durch das Werk geleitet, wobei Höchstder- selbe von einer durch eine Glasscheibe abgeschlossenen Tribüne aus der Vornahme eines Gusses beiwohnte. Vor dem Verlassen des Hüttenwerkes überreichte der Verwaltungsrath die Urkunde über eine Stiftung von 120,000 JL zu Gunsten der Jnvaliven, Wittwen und Waisen der Arbeiter und ersuchte Se. K. und K. um Uebernahme des Protectorats. Gegen l1/4 Uhr kehrte der Kronprinz zur Kaserne zurück, wo gegen halb 2 Uhr das Diner seinen Anfang nahm, an welchem auch die Civilbehörden und Vertreter der Geistlichkeit Theil nahmen. Am Eingang des in einen Speisesaal umgewandelten, prächtig decorirten Exer- cierhauses wurde dem Kronprinzen von dem Major a. D. und Landrath v. Bönninghausen, im Namen der Landwehr- und Reseroe'Osfiziere des Regi­ments, ein Se. Maj. den Kaiser darstellendes Oelgemälde von Kempffer in Düsseldorf überreicht, der Kronprinz nahm dasselbe im Namen des Osfizier-CorpS des Regiments mit Dankesworten entgegen. Bei dem Diner brachte dec General v. Witzendorff den Toast auf Se. Maj. den Kaiser, der Oberst v. Wentzel den Toast auf Se. K. und K. Hoheit dem Kronprinzen aus, der Kronprinz toastete aus sein Regiment.

Telegraphische Depeschen.

Wolff's telegr. Correfpondenz-Bureau.

Ems, 5. Juli. Se. Majestät der Kaiser beehrte gestern um 2 Uhr die Gräfin <->chlippenbach mit einem Besuche, unternahm daraus eine kurze Spazierfahrt und besuchte Abends, an einer weiteren Ausfahrt durch heftigen Regen verhindert, das Theater. Am Diner nehmen heute Prinz Wilhelm, welcher um 3 Uhr 40 Min. aus Coblenz eintrifft, und Fürst Leopold von Hohenzollern TZeil. Morgen wird Se. K. u. K. Hoheit der Kronprinz erwartet.

Aachen, 5. Juli. Se. K. u. K. Hoheit der Kronprinz brachte beim gestrigen Festdiner im Exercierhause etwa folgenden Toast aus: Das Bild, welches ich Ihnen heute Morgen überreichte, soll an den Augenblick erinnern, an welchen ich jetzt als an die Feuertaufe des Regiments zurückdenke, um Ihnen zu beweisen, was ich schon damals von diesen! Regimente gehalten habe. Seit der Zeit, seitdein ich es das meinige nenne, hat es an bedeutungsvollen Kriegen theilgenommen. Der Krieg von 1864 war ge­wissermaßen die Einleitung, der Uebergang zu den großen Waffenthaten von 1870/71. Mit welchen Gesinnungen ich auf das Regiment blicke, habe ich Ihnen bereits heute Vormittag gesagt. Was Se. Majestät von dem Regimente halten, ist Ihnen bekannt, ich habe Ihnen also nichts mehr zu sagen, als daß das alte Vertrauen zu dem Regimente unverändert bleibt. Eines aber lassen Sie mich hervorheben, daß es für das ganze Regiment von besonderer Bedeutung erscheint, daß es nach den großen Kriegsereignissen jetzt berufen ist, an der Stätte seine Garnison erhalten zu haben, an welcher die Gebeine Karls des Großen ruhen, dessen Krone nunmehr meinem Hause angehört. In diesem Sinne trinke ich auf das Wohl des Regiments.

Weimar, 5. Juli. Das Befinden der Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar, welche gestern bei einem Spazierritt mit dem Großherzoge das Unglück hatte, mit dem Pferde zu stürzen und bewußtlos in das Schloß getragen werden mußte, hat sich ge­bessert. Dem Vernehmen nach liegt keine gefährliche Verletzung vor.

Braunschweig, 5. Juli. Die gestrige Feier anläßlich des 25jährigen Bestehens des Magdeburgischen Infanterie-Regiments Nr. 67 hat einen glänzenden Verlauf gehabt. Bei der Festparade, zu welcher eine große Anzahl von Offizieren von auswärts hier eingetroffen war, hielt der Eommandeur des Regiments, Oberst v. Hering, eine Ansprache. Am Abend fand auf dem Easernenbofe ein von den Soldaten ver­anstaltetes Volksfest statt, zu welchem die Mitglieder des Regentschaftsrathes, die Spitzen der Behörden erschienen und nach Tausenden zählende Bürger mit ihren Damen als Gäste theilnahmen.

Bingen, 5. Juli. An dem Festbankette, welches heute auf dem Rochusberge stattfand, nahmen etwa 300 Personen Theil. Hugo Hönack (Newyork) hieß "Namens des festgebenden Corps die erschienenen Gäste willkommen und brachte ein dreifaches Hoch auf die deutschen Schützen, die deutsche Einheit und das deutsche Reich aus. Sein erster Toast gelte dem zum mächtigsten Reiche Europas gewordenen deutschen Vaterlande, dessen Sitten und Gebräuche auch ferner in Amerika heilig gehalten würden. Zur Beantwortung dieses Toastes erhob sich der Herausgeber derNewyorker Staats­zeitung", Oswald Ottendorfer, der mit lebhaften Acclamationen begrüßt wurde, und hob in seiner Rede hervor, ihm und vielen seiner Freunde sei es zwar nicht vergönnt gewesen, an den Opfern und Kämpfen thätigen Antheil zu nehmen, durch welche die Verwirklichung ihrer Jugendträume erreicht und die Einheit, die Größe und die Macht Deutschlands erstritten worden sei. Gleichwohl könne das deutsche Vaterland keine begeisterteren Verehrer finden als die Bürger deutscher Abkunst in der nord­amerikanischen Union. Jeder von ihnen könne unbeschadet seiner politischen Ueber- zeugung dein Heldengreise, der heute als Kaiser an der Spitze des deutschen Reiches stehe, seine aufrichtige Achtung und seine warme Verehrung zollen. (Lebhaftes Bravo.) Der beste Schutz eines Volkes nach innen wie nach außen beruhe zwar in dem Patriotismus und der Opferwilligkett seiner Bürger, ohne daß das Erträgniß des Fleißes des Volkes der Erhaltung einer großen stehenden Armee geopfert zu iverden brauche, von den deutschen Bürgern Amerikas werde aber die unerläßliche Rothwendig- keit einer solchen Institution unter den dermaligen Verhältnissen Europas nicht nur im vollen Umfange anerkannt, sondern sie preisen auch so laut als irgend Jemand die hohen Verdienste, welche das deutsche Heer um den Aufbau des deutschen Reiches sich erworben und sie wetteifern mit allen Freunden Deutschlands, dieser glorreichen Armee und ihren bewährten Führern den wohlverdienten Ruhmeskranz um die Stirn zu flechten. (Lebhafter Beifall.) Ebenso seien die deutschen Bürger Amerikas nicht mit solcher Blindheit geschlagen, um nicht die eminenten Verdienste des großen Staats­mannes anzuerkennen, dessen Diplomatie es zu verdanken sei, daß die mächtigsten Rationen Europas sich um Deutschlands Gunst bewerben. (Lang anhaltender Applaus ) Die Deutsch-Amerikaner verhindere weder ihr Staatsbürgerthum, noch der Republikanis- mus, mit vollster Seele in die Iubelhymne einzustimmen, die heute hier der Macht, der Größe und dem Ruhme des deutschen Vaterlandes ertöne. Die Deutsch-Amerikaner stimmten um so begeisterter ein in die Lobpreisung der Vorzüge des deutschen Vater­landes, als dieselben die Frucht deutscher Wissenschaft, deutschen Gemüthslebens, deutscher Pflichttreue, deutschen Fleißes, deutscher Ausdauer und Genügsamkeit seien (Lebhafte Zustunmung.) Redner schließt unter lautestem Beifall und dreifachen! Hoch auf das deutsche Vaterland, in ivclches die Festversammlung brausend einstimmt. Tie weiteren Toaste galten den Vereinigten Staaten von Nordamerika, der Bedeutung des 4 Juli den Gästen rc. An das um 10 Uhr beendete Bankett schloß sich ein glänzender Festball.

Aachen, 5. Juli. ^e. K. u. K. Hoheit der Kronprinz hatte gestern noch das Rathhaus, loiuic das Polytechnikum und die Salvatorkirche besucht und Abends dein für die Mannschaften seines Regiments veranstalteten Feste und dein städtischen Feste im Kurhause beigewohnt, bei welchem die hiesigen Gesangvereine concertirten. Um 10 Uhr Abends unternahm der Kronprinz eine Rundfahrt durch die glänzend illu- minirte Stadt und besuchte den Elisengarten. Heute früh 3/48 Uhr begab sich der Kronprinz nach dem Dom und nach der evangelischen Kirche und fuhr dann mit Extra­post nach Montjoic. Auf dem Wege dahin wurden Höchstdernselbcn aller Orten be­geisterte Ovationen von der Bevölkerung dargebracht. Die Rückkehr von Montjoie er­folgte heute "Nachmittag kurz vor 4 Uhr. Se. K. u. K. Hoheit wohnten hierauf dem Diner bei dein Regierungspräsidenten v. Hoffmann bei, zu welchem die Spitzen der Behörden, die Generalität und alle Stabsoffieiere geladen waren, und trat 51/. Uhr unter abermaligen sympathischen Kundgebungen der Bevölkeriing, mit Extrazug über Köln und Enis die Rückreise nach Potsdain an.

Greifswald, 5. Juli Der Professor der Chirurgie an der hiesigen Universität, Dr. Paul Pogt, ist heute früh gestorben.

Graz, 5. Juli. Der General der Cavallerie, Herzog Alexander von Württem­berg, ist vergangene Nacht in Bad Tueffer gestorben.

Madrid, 5. Juli. Ter König wohnte gestern mit den Mitgliedern der könig­lichen Familie der Vorstellung im Hoftheater bei und wurde bei seinem Eintritt mit stürmischen Hochrufen begrüßt.

Athen, 5. Juli. Der König begibt sich demnächst zum Gebrauch der Badekur nach Wiesbaden, während seiner Abwesenheit wird Ministerpräsident Delyannis die Regentschaft führen.

UniversttätS - Chronik.

Die von Prof. Gerhard in Berlin gepflogenen Verhandlungen haben zu dem Ergebniß geführt, daß derselbe den ihm dort angebotenen Posten angenommen hat und im Oetober von Würzburg dahin übersiedelt. Ter bisherige 1. Assistent der medieinischen Klinik, Dr. Müller, wird ihn begleiten.

Lokales.

Gießen, 6. Juli. sZum Dresdener Turnfest.j Bis zum 27. Juni hatten die offieiellen Anmeldungen 15000 überschritten. Vom Ausland haben sich weiter angemeldet: Mailand, Melbourne (Australien). Das Standquartier für den Mittel- rheinkreis befindet sich im (Safe und Restaurant O. R. Benisch, Pirnaischer Platz. Briefsendungen, Postanweisungen, Telegramme re., welche bei der Postanstalt auf dem Festplatz in Empfang genommen werden sollen, sind nachDresden-Altstadt, postlagernd Festplatz" zu richten. Die Turner aus Amerika sind am 27. Juni er. von New-Bork nut dem Ned-Star-Line-DampferBelgenland" nach Antrverpen abgefahren. Die Zusammenkunft aller deutschen Turnlehrer findet am Montag den 20. Juli er., von Abends 8 Uhr an, in den Unterrichtsräumen der Königlichen Turnlehrerbildungsanstalt zu Dresden, Carusstraße T, statt.

Verwischtes.

A u s Rheinhessen, 3. Juli. Die Traubenblüthe hat in fast allen Orten unserer Weinbau treibenden Provinz einen vorzüglichen, gleichmäßigen Verlauf ge­nommen und dürfte dieselbe nun überall zu Ende sein: auch die Entwickelung der Trauben und des Weinstockes selbst ist so günstig wie sie nur gewünscht werden kann. In Weinbergen der Gemarkung Oppenheim, Nackenheim und Nierstein trifft inan bereits Trauben, welche den Umfang einer Erbse besitzen. 9tad) Allem zu schließen, können Weinproducenten, abgesehen von denjenigen Gemeinden, in welchen der Hagel die Hoffnungen theils ganz vernichtet, theils sehr herabgedrückt hat, wieder auf ein gesegnetes Jahr hoffen.

Die Leutseligkeit des Kaisers ist bekannt und documentirt sich in vielen kleinen Vorfällen, die aus dem intimen Leben des greisen Monarchen zuweilen in die Oeffentlichkeit dringen. Ein klassischer Zeuge dafür ist jedenfalls der geivandtc Hof­barbier Kaiser Wilhelms, Namens Staude, der täglich im Palais erscheinen muß. Ist der Kaiser verstimmt oder sorgenvoll, so ist er still. Zuweilen aber ist er besonders gut gelaunt und fragt scherzhaft:Na, Staude, wie geht's? Haben Sie heute keinen neuen Berliner Witz?" Dann erglänzt Figaros Antlitz ob des hohen Vertrauens in Itolzer Freude und er bringt, wie dieP. Ztg." erzählt, irgend einen guten neuen Kalauer ans Tageslicht, der die herzliche Heiterkeit des Kaisers erzielt. Freilich niuß er auf die Frage aus hohem Munde gestehen, daß der Witz nicht von ihm, sondern von demurkomischen" Bendix herrühre, dem bekannten Komiker desAmerieain- Theaters". Herr Staude liebt es nämlich, ferne Kalauer dem Vortrage desUrkomischen" zu entlehnen. Der Kaiser aber lächelt bei Staude's Geständniß und sagt schmunzelnd: Ah, Bendix na der is jut!"

Vor einiger Zeit schoß der Consul der Vereinigten Staaten in Rio Grande do Sul, Mackey, im Theater mit dem Revolver auf eine Persönlichkeit Namens Amorim, der ihn mit seiner Pistole bedroht hatte. Mackey beeilte sich, in Begleitung des deutschen Consuls, sich den Behörden zur Verfügung zu stellen. Aber Amorim, der nur leicht verwundet war, begab sich an der Spitze einer mit Messern bewaffneten Bande zum Polizeieommissar und verlangte, daß ihm Mackey ausgeliefert werde. Tie Polizei­wachen geriethen in Angst und ergriffen die Flucht. Während eines Augenblicks hielt Mackey mit der Pistole in der Hand die Angreifer in Schach, bis die Zeugen dieser Scene herbeieilen und ihn beschützen konnten. Er stellte sich darauf von Neuern unter die Obhut der Behörden. Alle fremden Consuln ergriffen Partei für Mackeu und boten ihm ihre Dienste an. Sie schickten zugleich einen Gesainmtbericht nach Washington, in welchem sie den amerikanischen Consul vollständig rechtfertigten und seinem Benehmen ohne Rückhalt ihre Billigung ertheilten. Wie zu erwarten war, wurde Mackey von der Jury einstimmig freigesprochen.

sExplosionen.j In Wahn entzündete sich bei dem am 30. Juni statt- gefuiidenen Schießen des 1. Rheinischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 8 beim Einsetzen des Geschosses eine Granate; durch die Sprengwirkung wurde ein Mann sofort ge- tödtet und einem anderen die rechte Hand zerschmettert. Desgleichen explodirte bei einer schweizerischen Truppenübung zu F!auenfeld eine Granate beim Laden; zwei Kanoniere sind tobt, einer schwer verwundet.

Madrid, 3.Juli. Gestern kamen in Spanien 1354 neue Cholera-Erkrankungen und 664 Todesfälle vor; davon konunen auf Madrid 2, auf Aranjuez 62 und auf die Provinz Valencia 366 Todte.

Vielen der Leserinnen und Leser dürfte es nicht unlieb fein, ein Mittel gegen den nichts weniger als angenehmen Stich der Mücken, Fliegen und sonstige! Jn- secten zu erfahren. 9tamentlich solchen würde damit sehr gedient sein, denen eS so geht, daß nach kaum einer Minute die dem Stich folgende Anschwellung die Größe eines Ein- und sogar Zweimarkstückes erreicht, während der Stich selbst sich in eine kleine Wasserblase verwandelt. Alle angewandten Mittel, als Salmiakgeist, Chloroform, Kamphcr, Liniment, ^telkenöl rc. blieben ganz ohne Wirkung. Es ist nun ausgefallen, daß sich nach jedesmaligem Waschen die Schmerzen auf kurze Zeit verloren. Diese Erscheinung beobachtend, fand man dann auch, daß cs keine Täuschung sei, sondern daß die Seife diese wohlthuende Wirkung ausübe, sobald man gleich nach dem Stiche die betreffende Stelle damit einreibt. Die Seife wird ein wenig angefeuchtet und dann so lange gerieben, bis sowohl die entzündete Stelle als auch die nächste gesunde Um­gebung tüchtig mit Seifenschaum bedeckt ist, welchen man dann antrocknen lasse. Rach kurzer Zeit läßt das entstandene Brennen nach und damit sind dann auch alle Schmerzen verschwunden.

Ein Referendar aus Braunschweig, der in Straßburg bei einem Infanterie- Regiment letzthin eine Dienstübung vollzogen hatte, beschloß die Heimreise in bequemer Weise vermittelst des Veloeipedes anzutreten. Mittwoch den 3. v. M. früh trat er die Reise an und erreichte nach Zurücklegung von 204 Kilometer Abends ohne Unfall Darmstadt. Auf der Fahrt hatle der Radreiter immerwährend den Wind im Gesicht. Den andern Tag fuhr er über Offenbach, Hanau, Gelnhausen nach Schlüchtern, mo er nach Zurücklegung von 103 Kilometern Nachtquartier nahm. Ten dritten Tag voll­brachte er auf der 133 Kilometer weiten Strecke Schlüchtern, Fulda, Bebra, Allendors. Den vierten Tag machte das Wetter dem kühnen Fahrer einen Strich durch die Rechnung. Der Nadreiter kam an diesem Tage über Göttingen, verweilte dort einige Stunden bei früheren Commilitonen und gerieth nachher bei der Weitersahrt in ein Gewitter, das mit ungeheuerem Negenniederfchlag verbunden war. Tie Straßen wurden durch den Regen unfaßbar, wodurch der Fahrer gezwungen wurBe, 54 >rilc>- meter vor seinem Ziele die Fahrt zu unterbrechen. Er nahm nach einer Fahrt von 100 Kilometern in Zeesen Nachtquartier, den andern Sag langte er nach Jurückleguug von 54 Kilometern Vormittags um 10 Uhr 45 Minuten in Braunschweig an. ^ie Reisezeit hatte vier Tage, acht Stunden und zehn Minuten und die ganze Fahrstt^cke 594 Kiloineter betragen. Der Reifende hat bei Bergübergängen und bei schlechten Straßen, sowie schlechtem Pflaster in den Orten im Ganzen 4 Stunden 38 Mimiten das Pclociped schieben müssen. Nach Ansicht des Fahrers kann die Reise, wenn es nicht zu heiß ist und nicht regnet, in 3*/> Tagen gemacht werden.

sIm Institut.! Religionslehrer:Fräulein Irma, was lernen wir aber von dem Gleichniß der sieben klugen und der sieben thörichten Jungfrauen?" Fräulein Jrmä:Daß wir stündlich auf den Bräutigam warten sollen."