Ausgabe 
7.6.1885 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

lieben Dienst und ferner spreche ich dem Regiment die Zuversicht aus, daß es stets das Vertrauen seines Kriegsherrn rechtfertigen wird, wie es seit 200 Zähren immer der Fall gewesen. In diesem Sinne bringe ich Seiner Majestät dem Kaiser, dem ich das Regiment verdanke, ein Hoch. ,

Königsberg i. P., 5. Juni. Nach der Rückkunft aus der Flora nahm der Kronprinz am Oberpräsidialgebäude ein Ständchen der Liederfreunde entgegen und be­gab sich hierauf zum Officierdiner im Casino. Um 8 Uhr erschien der Kronprinz un­erwartet im Theater und wohnte einem Acte desEingebildeten Kranken" bet Hiernach Fahrt nach der Kaserne des Kronprinzenregiments, wo in festlich geschmücktem Hofe Die Mannschaft das Fest feierte. Die Mitte des Hofplatzes nahm ein offenes Zelt für den Kronprinzen und dessen Begleitung ein; zu beiden Seiten waren Tanzboden und mächtige Speisetafeln mit Bänken für die Mannschaften. Sofort nach Eintreffen des Kronprinzen nebst dem Prinzen Wilhelm, Oberpräsidenten Schlickmann u. A. begann der Tanz der Mannschaften. Nachdem der Kronprinz eine Zeit lang hochbefriedigt zu- gesehen, verabschiedete er sich auf's Herzlichste vom Regiment und fuhr, begleitet von dem Hurrahrufen der Mannschaft, zum Commers der Nichtcouleurs in der Bürger­ressource , wo er um 9 Uhr 40 Min. mit Prinz Wilhelm, dem Oberpräsidenten, Poli­zeipräsidenten, dem Commandirenden Kleist v. Kloeden rc. eintraf und an der Ehren­tafel Platz nahm. Nach dem Gaudeamus und dem Salamander nahm der Kronprinz das Wort. Donnernde Hochs auf den Kaiser durchbrausten den Saal, worauf Sind. Brosien ein Hoch auf den Kronprinzen ausbrachte, dem ein kräftiger Salamander folgte. Nach Absingung eines Festliedes begab sich der Kronprinz zum Commers der Couleurstudenten in der Börse, wo er gegen 10 Uhr eintraf. Sobald die erste Strophe der Nationalhymne verklungen war, erhob sich der Kronprinz und sagte, er freue sich, die Cives Academiae begrüßen zu können, too oft er sie sehe und unter ihnen ver­weile, erfülle ihn ganz der Gedanke an die eigene Jugend,. zugleich auch an Den, dem er verdanke, heute Rector magnificentissimus Albertinae zu sein; hieran knüpfe sich ferner die Erinnerung an die große und schwere Zeit, welche Deutschland bedroht habe und die Namen der Krieger, welche dieselbe zum Abschluß gebracht habe. Die glorreichen Siege, die errungen wurden, seien auf ehernen Tafeln verzeichnet.. Dem aber, welcher in der letzten für Deutschland so ereignißreichen folgenreichen Zeit die Heere geführt, dem Kaiser Wilhelm, gebühre die höchste Ehre. Darum fordere er die Bürger der Universität auf, mit ihm auf das Wohl des Kaisers Wilhelm einen kräftigen Sala­mander zu reiben. Ein Masure kommandirte den Salamander. "Nach Absingung des Liedes:Stoßt an, Albertina", hielt Studiosus Juris Krüger (Littauer) eine kurze wirkungsvolle Ansprache an den Kronprinzen, worauf ein Salamander folgte. Stud. Gotsheim brachte ein Hoch auf den vor 6 Jahren immatrikulirten Prinzen Wilhelm aus, welche hohe Ehre die Studentenschaft voll zu würdigen wisse. In einer Er­widerung sprach Prinz Wilhelm die Hoffnung aus, daß alle Commilitonen ihr Lebens­ziel in ernster Mitarbeit am Wohle des Vaterlandes erblicken möchten. In diesem Sinne bringe er ein Hoch auf die Albertina aus. Der hierauf von dem Prinzen Wilhelm selbst commandirte Salamander sand außergewöhnlich exacte Ausführung und wurde von stürmischen Hochrufen begleitet. 9iad) kurzem Verweilen erfolgte die Ab­fahrt nach dem Bahnhofe durch die prächtig iUunünirten Straßen, die von der jubeln­den Bevölkerung gefüllt waren. Nachdem der Kronprinz den Oberbürgermeister beauf­tragt hatte, der Bürgerschaft für den warmen Empfang feinen besonderen Dank auszusprechen, verabschiedete er sich in kurzen Worten von den Anwesenden, Schlieck- mann, Selke, Oberst Barttenwerffer, Regierungspräsident Studt rc. Die Abfahrt er­folgte Punkt 11 Uhr.

Oberbürgermeister Selke veröffentlicht in den Zeitungen, er sei beauftragt, der Einwohnerschaft den Dank des Kronprinzen für die von allen Seiten betätigte freundliche Aufnahme auszusprechen. Der Kronprinz habe besonders hinzugefügt, er habe es stets in Königsberg so gefunden.

Stuttgart, 5. Juni. DerStaatsanzeiger" meldet: Der König empfing den Dr. Marc aus Wildungen, welcher im vergangenen Herbste den König behandelte. Derselbe conftatirte einen günstigen Stand des Befindens, betont aber die Nothwendig- feit besonderer Ruhe und Schonung.

Wien, 5. Juni. Der mederöfterreichische Großgrundbesitz wählte in den Reichs­rath die Liberalen Gudenus mit 94, Ludwigstorff mit 92, Dobbhosf mit 91, Pirquet mit 90, Kielrnansegge mit 89 von 172 abgegebenen SUmrnen. In die engere Wahl kommen die Liberalen Breuer (86), Eltz (86), Suttner (86) und die Conservativen Kueffstein (83), Fürst Croz (83) und Bösbauer (82).

Wien, 5. Juni. Bei den ^tädtewahlen in Schlesien wurden 3 Deutschliberale und 1 Deutschnationaler, bei den Städtewahlen in Kärnthen 3 Liberale gewählt.

Bern, 5. Juni. Per Ständerath nahm heute den Antrag auf Maßregeln gegen die Schutzzollpolitik fremder Staaten an, lehnte aber als inopportun den Antrag ab, den Bundesrath aufzufordern, noch in dieser Session über die Thunlichkeit der Kün­digung des Handelsvertrags mit Deutschland Bericht zu erstatten.

Paris, 5. Juni. Ferry ist wieder hier eingetroffen.

Madrid, 5. Juni. Gestern kamen in Valencia 8 Erkrankungen und 2 Todes­fälle an der Cholera vor. In den anderen Provinzen und in Madrid ist der Gesund­heitszustand ein guter.

London, 5. Juni. Unterhaus. Hartington erklärte, die Regierung habe allen Grund, zu hoffen, daß es nicht nöthig sein werde, die Garden noch lange in Alexandrien zurückzuhalten. Das genaue Datum der Zurückziehung sei indessen noch nicht be­stimmbar. Childers erklärte, falls die jetzigen Zuständechie Einstellung der getroffenen Vorbereitungen gestatteten, würden von dem Elfmillionencredit nur neun Millionen verausgabt werden. Der Minister schlug vor, die neuerdings eingeführte Erhöhung der Spritsteuer um einen Schilling zu ermäßigen und zu beschließen, daß die erhöhte Biersteuer nunmehr bis zum 31. Mai 1886 in Kraft bleibe. Eine Veränderung der Weinzölle wurde nicht vorgeschlagen.

Oberhaus. Granville hoffte, die Verhandlungen der Suezkanal-Commisfion würden vor Ablauf der nächsten Woche beendet, lieber die Verhandlungen aber, welche auf seinem Circular von 1883 bafirten, könne er noch keine Details geben. Einige Paragraphen seien in den Vertragsentwurf ausgenommen, welche eine Discufsion darüber veranlaßten, ob dieselben nicht die Grenzen des Circulars überschritten. Die britischen Commissarien hätten alle nöthigen Vorbehalte gemacht.

Lokales.

Gießen, 6. Juni. sTurnerisches.j Zu der morgen stattfindenden 7. Turn- sahrt des Gaues Hessen, verbunden mit Vvlksturnsest nach dem Bad-Nauheimer Hoch­wald haben sich zum Wettturnen 80 Turner aus den verschiedenen Vereinen des Gaues Hessen, angemeldet. Sollte der Himmel, wie es allen Anschein hat, recht freundlich sein, so verspricht das Fest ein in jeder Beziehung gelungenes zu werden.

Gießen, 6. Juni. Die Großh. Direction der Oberhessischen Eisenbahnen hat mit zu Dank verpflichtender höherer Genehmigung den Theilnehmern am VII. Kirchen- flefangfefte des evangelischen Kirchengesangvereins für Hessen und an der vorausgehenden --Generalversammlung zu Lich, sosern sich dieselben durch Karten als Mitglieder irgend eines .Kirchengesangvereins zu legitimiren vermögen, die freie Rückfahrt auf ein am 9. oder 10. d. Mts. gelöstes einfaches Billet bis zum 10. d. Mts. Abends gewährt. Von dem Vorstande des Hessischen Kirchengesangvereins ist Veranstaltung getroffen, daß die Legitimationskarten in Lich durch Vermittelung der einzelnen Vereinsvorstände zur Austheilung an die Mitglieder gelangen.

Verwischte».

Aus Ober Hessen. Von einer einfachen, aber erhebenden Feier, die sich kürz­lich in "Nieder-Weisel vollzog, berichtet dasWochenblatt der Johanniter-Ordens- Ballei Brandenburg" Folgendes:

Am 20. v. M. fand aus Anlaß des zu Nieder-Weisel abgehaltenen Rittertages die llcbcrgabc der gemäß vorjährigem Beschlüsse den Ehrenrittern Albert von Grol- man und Konrad Freiherr van der Hoop gewidmeten Denksteine an die Genossenschast statt. Die ehrwürdige romanische Ordens-Kapelle ist seinerzeit derart hergestellt worden, um für solche Erinnerungszeichen einen angemessenen und gesicherten Aufbewahrungs­ort zu bieten,

Der Denkstein für den Ehrenritter von Grolman zeigt unter dein Ordenskreuze den Bibelspruch Joh. XV. 13 (Niemand hat größere Liebe, denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde), dann das mit Palmen verzierte Wappen unb die Schrift:

Albert von Grolman, Ehrenritter des Johanniter-Ordens, Großherzog, lich Hessischer Major, erlag als Opfer treuen Ritterdienstes im Feld« 10. October 1870.

Der zweite Stein zeigt mit gleicher Anordnung die Stelle 2. Tim. IV. 7 (Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben ge­halten), ferner die Inschrift:

Konrad Freiherr van der Hoop, Ehrenritter des Johanniter-Ordens, Großherzoglich Hessischer Major im 2. Reiter-Regiment, starb den Helden­tod im Gefecht bei Briare, 14. Januar 1871.

Beide Steine sind in Sandstein einfach, aber edel, dem Stile der Kapelle ent­sprechend ausgefiihrt und an der nördlichen Wand in derselben angebracht.

Der Commendator betonte bei dem Acte der Uebergabe mit schlichten Worten den Text jener Schriftstellen und fügte den Wunsch hinzu, daß, ebenso wie die Ver­ewigten ihre höchsten Güter freudig eingesetzt, so auch die überlebenden Mitglieder der Genossenschaft, wenn es von ihnen erfordert werde, bereit fein möchten, ihre Ritter- psticht unter Gottes Beistand mit gleicher Hingebung zu erfüllen.

Der Feier wohnten als gebetene Gäste die nächsten Angehörigen, General­lieutenant und Oberkammerherr Eduard von Grolman, Amtmann Konrad von Grol­man, sowie Freiherr Wilhelm van der Hoop bei.

Bingen, 2. Juni. Die Freimaurerlogen von Alzey, Bingen, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Mainz und Worms veranstalten am 7.Juni einFrühlingssest in den neu hergerichteten Räumen des Hotel Wilhelm auf dem Rochusbcrge dahier.

Kassel, 3. Juni. Im Saale desPalais Restaurant" dahier wurde heute unter dem Vorsitz des Directors des hiesigen Creditvereins, Herrn Diehls, und im Beisein des Genossenschastsanwalts, Herrn Schenk, der 23. Verbandstag des Unter; Verbundes der hessischen Vorschuß- und Creditvereine abgehalten. Aus dem von Herrn Diehls entworfenen Rückblick auf die Gesammtthätigkeit des Unterverbandes geht her­vor, daß von den 15,009 Mitgliedern 3928 Landwirthe sind, also 26 pCt. Ter Kassenumsatz im verflossenen Geschäftsjahr beziffert sich zusammen auf 103,677,634 A gegen 100 Millionen X im Vorjahre. An Vorschüssen wurden gewährt circa 32 Mill. .X; der Reservefonds stieg von 4 pCt. auf 41/» pCt. des gefammten Betriebs­kapitals. Die meisten Vereine hatten Geldüberfluß aufzuweifen, was die Geschäfts­führung stellenweise erschwert. Herr Diehls betonte, daß es nicht Ausgabe der Credit­vereine sein könne, hohe Dividenden zu erzielen, diese bestehe vielmehr hauptsächlich in der Beschaffung billigen Geldes. Die Verwaltungskosten betrugen 118,894 «X. Aus der hieraus folgenben Rechnungs-Ablage über die Einnahmen und Ausgaben der Verbandskasse bleibt zu erwähnen, daß dieselbe mit einem Kassebestand von 1140 X abschließt.

Kassel, 2. Juni. An die Bahnhofsrestaurateure des EisenbahndirectionsbezirkS Elberfeld ist Seitens der Betriebsämter infolge höherer Anordnung die Weisung er­gangen, vom 15. d. Mts. ab in den Wartesälen 3. und 4. Classe zu jeder Zeit guten warmen Kaffee zum Preise von 10 Pfg. pro Tasse ohne, resp. von 15 Pfg. mit Milch und Zucker zum Verkause bereit zu halten. Gleichzeitig ist denselben untersagt, vom gleichen Zeitpunkte ab geringwerthigen Branntwein (Fusel) ober an Nichtreisende (über die Straße) Branntwein überhaupt zu verkausen. Zugelassen ist nur noch guter ent« fufelter Branntwein zum Minimal-Verkaufspreise von 10 Pfg. pro Gläschen. Zu- widerhandlungen gegen diese Anordnung, als deren Zweck ausdrücklich angegeben wird, die niederen Volksklassen dem Genüsse des schlechten Branntweins zu entfremden und mehr und mehr dem Kaffec-Genussc zuzuwenden", sollen mit empfindliche» Ordnungs­strafen geahndet werden. Hiergegen wollen die meisten Bahnhofs-Restaurateure mit der Motivirung vorstellig werden, daß diese sie finanziell erheblich schädigende Anord­nung das erstrebte Ziel verfehlen und in das gerade Gegentheil Umschläge, da das niedere Publikum, darunter speciell auch die Eifenbahnunterbeamten, fortab erst recht den gewöhnlichen Kneipen zugeführt werden, woselbst sie sich mit billigerem und schlechtem Branntwein in größeren Quantitäten für die Eisenbahnfahrt versehen dürften.

Nizza. DerA. Post. Ztg." schreibt man: In Monte Carlo entleibte sich am Donnerstag ein preußischer Hauptmann v. d. W., der früher in Diedenhofen stand, durch einen Revolverschuß in's Herz. W. besaß ein ansehnliches Vermögen, hatte aber alles im Spiel verloren. In seinen Taschen sand man 20 Centimes.

Ein junger Coulissenengel eines kleinen Stadttheaters war in den beidm ersten Acten eines Dramas entsetzlich gewesen. Nach dem drittten wo das Dämchen gar nichts zu thun hatte tritt ein College an sie heran und raunt ihr sarkastisch zu:Reizend, ganz himmlisch! Dein dritter Act hat Alles wieder gut gemacht."

HaudeL und Verkehr.

Gießen, den 6. Juni. Aus dem heutigen Markt kostete' Butter ver Pi und X. 0.700.80, Hühnereier pr. St. 50 4, Enteneier St. 56 4, Gänsccier 0000 4 Käse pr. Stück 49 4, Kasematte 30 4, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 32 4 Tauben per Paar 0,600,80 4, Hühner per Stück «X 1.001.50, Hahnen pr. StlU X 1.001.70, Enten per Stück X 2.002.50, Ochsenfleisch per Pfund 6800 4 Kuh- und Rindfleisch 5660 4, Schweinefleisch 5060 4, Hammelflesich 6470 4 Kalbfleisch 5054 4, Kartoffeln per 10-9 Kilo X 3.004.00, Milch per Liter 1216 4 Zwiebeln per Gentner x 9.0010.00, Kirschen per Pfund X 0.450.50.

Hicht als Heilmittel

sondern als Universalmittel zum täglichen Gebrauche im Interesse für,Ä denen an Erhaltung emes schönen natürlichen Haupthaares u. immer reiner thätiger Kopfhaut etwas gelegen ist, empfiehlt man statt Oel ob- Pomade

C Retter s Haarwasser (München) welches durch die ehrendsten Zeugnisse erster Autoritäten ausgezeichnet, besonders and für Institute eindringlichst zu empfehlen ist. Zu haben um 40 4 und X 1,10 bei C. Merkel, Gießen, Marktstraße. 124?

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getaufte.

Den 31. Mai. Dem Kaufmann Max Hochftätter ein Sohn, Friedrich Wilhelm Max, geboren den 17. April.

Denselben. Dem Arbeiter Wilhelm Bergen eine Tochter, Marie Josephitt Katharine Elise, geboren den 16. April.

Denselben. Dem Bauunternehmer Georg Koch eine Tochter, Käthe Charlotü Anna Elisabeth, geboren den 24. April.

Denselben. Dem Dienstmann Jakob Ferber eine Tochter, Anna Marie Katharina geboren den 24. April. ,

Denselben. Dem Professor Dr. Karl Friedrich Eichbaum eine Tochter, Marü Anna, geboren den 28. April.

Den 3. Juni. Dem Taglöhner Ludwig Ferber Zwillinge, eine Tochter, Amr Margarethe und ein Sohn, Ludwig, geboren den 26. Mai.

Beerdigte. _ .

Den 31. Mai. Marie Schneider, geb. Reichardt, Ehefrau des Weichensteller Gotthard Schneider, alt 45 Jahre, gestorben den 29. Mai.

Den 2. Juni. August Weidig, Restaurateur, alt 44 Jahre, gestorben der 30. Mai.

Denselben. August Adolf Stief, lediger Sohn des Stadtbaumeisters ^ohamik-

Stief, alt 17 Jahre, gestorben den 31. Mai. .

Temperatur der Lahn und der Luft

nach Reaurnnr gemessen am 6. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags.

Wasser 18°, Luft im Schatten 24°.

L. Ehr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer.

Kirchliche Anzeigen der cvangei. Gemeinde.

Sonntag ben 7. Juni, Vormittags 8 Uhri Katechismuslehre für die Mädche»