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Gefährliche Blumensträutze von F. W. oack^ander. Mrt 2r>Illustra­tionen von H. Albrecht (Verlag von E. Krabbe in Stuttgart. Preis 50 Pfg.). .Herausgelöst aus jeder beschwerenden Dickbändigkeit stiegt eine der liebenswürdigsten Geschichte,, Hacklänbcrs hinaus - ber reisenden Mkns»l)citjube,onderer Freudeund vielleicht hier und da zur Warnung. Denn wo ist die Gefahr, BliimeMtrautze zu ,enden' größer als gerade zwischen leicht und^W^g^nstpsten eine Gefahr, deren

genommen iviituc, ci luyicii iv.v ofwi vi*o vv- ~~~ - . vc,

der Hirnschale mittelst eines stumpfen Gegenstandes erfolgt sein ^utse und day nach dieser Thal der Mörder seinem Opfer nochmals einen Riemen nm den Hals wand, um bQ,,d6^ÖMV&£ der Mörder nur d-tzhalb g-schritt-n seiru weil er vcrinuthete, er habe durch beit mit großer Gewalt geführten Hieb sein Opfer nur betäubt. Als bei der Section die Kopfhaut der Erschlagenen von der Hirnschale hinweggezogen und letztere losgelöst war, fiel das Stuck, welches.durch die^Gewalt des Hiebes hcrausgeschlagen war, aus der Hirnschale heraus. Dieser Schlag hatte un­mittelbar den lob ber Verletzten herbeigeführt. Ellcichzeitig mit ber Unterfuchung de Mageninhaltes der Wothe wurde auch nochmals der Mageninhalt des am Rhein auf- gciundenen Rumpfes untersucht und dabei ergab sich, datz die in den beiden Magen gefundenen Speisenüberreste von völlig gleicher- Beschaffenheit waren und beinahe den­selben Grad der Verdauung auswiesen, woraus erhellt, baß beide Ermordeten gleich­zeitig eine und dieselbe Speise genossen hatten unb daß dieErmordungfelbst in kurzen Zwischenräumen geschehen sein muß. Dieses wichtige Moment wurde noch dadurch bestätigt daß bet einer nochmals in der Wohnung der (Ermordeten vorgenommenen Haussuchung ein Tops mit Speisenresten gefunden worden war, welche ganz genau mit den verdauten Speifen der beiden Ermordeten übereinstimmten.

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Die Erriehung zur praktischen Arbeit.

Aus Björkenäas" in Schweden schreibt man unter'm 16. August dem

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schön aus dem Umschlag deutlich verrnth! Allen Reiz der (S Albrecht in seinen feinen, graciöscn Bildchen erhöht

°VXLTOv das Wie Sßäbmib man in Dänemark mehr eine

ufe brr Mieren auf bie Entwicklung bes Körpers wie auf bie fBilbung des CharacterS. nun oer lemcxcii aut v «ock nickt für eine der beiden «Richtungen entschieden iMabm^bafi aber bie prakttsche Arbeit in den Erriehungsplm, ber Schule gehöre, lauon tft bieübermlegenbe Mehrzahl ber Pädagoaen ber norb.Men Canber flbetjeuat Gin klares »zeugniß hiervon legte der Lehrertag ab, welcher vom 9. bis 12. August. m E Kristiania 'stattfand und von etwa 4000 Theilnehmern besucht war. Die Lehrer Schwedens Norwegens, Finnlands und Dänemarks vereinigen sich nämlich immer ÄM. «.«»swäÄ «".s:" 8"S"K

Vermischte 4.

Marburg, 29. August. Eine auswärtige Frau hatte gestern mn Aufnahme in die Klinik gebeten und war auf heute früh,zu diesem Zweck dahin b^estellt,^ auf dem Wege in der Nähe K fort tobt.

ftoitgebaMeeVetion bÄfaü welche vmi bem Hospstal- affiftenjarjt Dr. Reissinger unter Leitung bes Herrn Mieinalraih.Dr. ^llwiz vor

wiedergegeben undso ist das ^an,e>änbchen ein Reiiegesöhrst, ber bie Stimmung höchst erfreulich macht, ohne das Gepäck im Mindesten zll beschweren.

_ Zwischen »wei Reaen von F. W. Hackländer. Mit 2o Illustrationen von L. Marold. (Verlag von C. Krabbe in Stuttgart. Preis ^)Pfg.)Zwischen zwei Regen" schildert Hackländer einen Glückssonnenblick, der chatendnrstinsten

Touristen für eine Regenfiunde reichlich belohnen wird. Die Geschichte ist so pifniit unb lustig von L. Marold illustrirt, daß man dem Reisenden beinahe einen solchen Regenschauer wünschen muß, um ihm zu dieser amüsanten Rerselection Zeit zul geben - er wird sie jedenfalls sehr verkürzt finden und wenn dann 1- ein zweiter folgt, d e höchst lebenswahre GeschichteIn Scene setzen mit großem Genuß lesen und be­trachten, vorausgesetzt, daß er nicht Regisseur ist, denn einen so.chen müßte ihre Wahr­heit und Lebendigkeit allzu mächtig ergreifen.

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iTbie^rfoÄüber aife^o^i^n Räuber gef.mben bat, leitete ber: SKebnerben Beweis dafür her, daß man es hier nicht nut einer vorübergehenden padagogilchen P^odesache zu thun habe, sondern daß der Arbeitsunterricht ein tiefes Bedurfnitz unserer Acit befriedige. Aus der Geschichte der Pädagogik widerlegte sodann der Redner den bekannten Estuvurf, daß die Idee der Erziehung zur Arbeit den Kopscnunbe,oimencr Neuerer entsprungen und deßhalb keiner Beachtung werth sei, und wendete sich sodann zur Darlegung des Einflusses, den der Handfertigkeitsunterrickt bei derErziehungdes Kindes zu üben vermöge. Der Redner führte.ans, wie der.Arbeitsmsteiuickt d Hand, dieses wichtige Organ des Menschen, erziehe, rote er die.^perlichenKrafte entwickele: er schilderte ferner den Werth des H^ndsert.gke.tsimterrich s f^ a he- tischc Erziehung durch die von ihm hervorgerufene Bildung des.Formensinnes, seinen Einfluß auf die Eharacterentwicklung dadurch, datz er dem Ktnde Lust und> L"be »ur Arbeit beibringe, daß er es zum Fleitze und zu praktische!, ans^ Selbst bo^kett - ruhender Tüchtigkeit erziehe. Endlich betonte Redner auch den

den die erzieherisch geleitete Arbeit des Kmdes insofern habe, als dasselbe so durch eigene Erfahrung Achtung für die ehrliche Körperarbeit Anderer gewinne. Bei der dem «Vortrage folgenden Diskussion sand sich in der zahlreichen Versammlung nur ein einziger Redner, welcher eiftfle von den Zuhörern belächelte Einwande gegen den Handfertigkeitsunterricht vorbrachte. Dies ist sicherlich ein Beweis fiir den gewaltigen Fortschritt, den die Idee in den nordischen Landern gemacht hat. Denn roahrend stch vor nicht gar langer Zeit noch Hunderte von Lehrern auf die -Leite de^ Opponenten -geschlagen haben würden, fand derselbe jetzt entschiedene Ablehnung___________

Tciraus wirb nun gefolgert unb anfcbeinenb auch mit SReit, ba& bei tim . beui aufgefunbene menfAlube Rumpf Niemanb anbers ist, als ber fett zener Morbamcht oerfchwunbene Schuhmacher Wothe, ber Ehemann ber ermorbeten ^rau Wchhk welche gemeinfcbaftlidi am Abenb oor bem Morde biefe Speisen Senosten ba ten W che» nun bie Motioe waren, da« icheustliche Verbrechen zu verüben, bas tst bis zur Stunde noch nicht aufgeflärt unb bleibt es ber Untersuchung Vorbehalten, Licht in biete cunrie il)at J jleJbcr'Untcriurfning bes Rheinbettes an ber Stelle, an welcher d'r ^»"p' '« bas Wasser geworfen worben war, würbe noch ein wichtiges Vewefsstiickgefi benu zwar ber bem Schuhmacher Wothe gehörige sogenannte Schuhmacherklopsttem. steter Stein war mittelst Leberriemen an bie Umhüllung bes Riimp es S-bunben warben, damit derselbe im Wasser sosoit auf den Grund inebersinken sollte; b->m Herabwerfeii löste sich aber ber schwere Stein von dem Riemen los nnb »ersank im W N , wöhrenb der Rumps eine kurze Stelle weit mit sortschwamm, bis er an bem ifion bangen^blieb.^ 3lumpf »orgesunbenen zusammengeknüpsten L-derriemen bestätigten biefe Annahme. Weiter würbe conftatirt, da» das bei bem '-Ä'

gesunbene rathe Tuch der Tbell eines Vorhanges aus der Wothe scheu Wohiiimg I . Aus alle dem scheint hervorzugehen, da« der Körper des Wothe dchhalb von dem Mörder ober den SDlörbern (beim nach Ansicht ber Mebicmalbehoibe wäre ein JJientai allein kaum im Staube, eine solche Kette von Scheußlichkeiten >n c"^ Ja*1 ,iU, üben), in ben Rhein geworfen worben ist, um glauben zu machen, Wvthe habe eine Frau ermordet und sei alsdann flüchtig gegangen. ®a&, man ui Jbem oerb« tetei Herbst den einen ber Mörder vor sich hat, durste wohl keinem Aw isst uneihefiei. beim bie gefunbenen, dem Verhafteten gehörigen blutigen Kleidungsssticke sind nicht die einzigen Beweise, welche die Behörde tn Händen hat. Dieselbe ist °wlmehr im Best» noch anderen Beiveismaterials, obwohl der Verhastete sich bis fetzt noch zu keinem Gestandniß und Herbst waren vor Jahren sehr intime Freunde und

selten verübte der eine ein Verbrechen, an welchem der andere keinen Anthetl hatte später aber lockerte sich das Derbältniß und Wothe d,e Wittwe Muller heirMe , mit welcher He,bst ebenfalls aus einem sehr guten stutze stand, da tiat ' gespanntes Verholst,itz zwischen den be.den Verbrechern Ob hier vtelle cht d Ursache der Mordtbaten zu suchen ist? Der verhaftete Herbs^ ist. nn bnnts an Jahren vorgerückter Mann, Anfangs der fünfziger, wahrend Wothe erst iwemnbbrei» 3Q1,VC Wothe erhielt vor einigen Jahren 2>/, Jahr Auchthaus weil er >n dem Justiz­palast das Zimmer erbrach, in welchem c°nstse,rteBeweisfst,cke von Vergehen, V brechen ,,. s. w. aufbewabrt werden, und einen The,l von dwlen Gegenständen stahl.

Seit Verbüßung dieser Strafe hatte sich «Wothe wesentlich ^befielt, o. b. m- fofern, al§ er sich an ausgezeichneten Einbrüchen ober ^fEage'chen Diebstählen nicht mehr betbeitigte, inbetz blieb er em Genas e von luberlidjent Gestnbel. i ei M ermordet ist unb daß sein ehemaliger Spietzgeselle des Morbes bringend verdächtig I erscheint, bedarf, wie gesagt, nock der «Aufklärung.

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