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Konkursverfahren.
Ueber das Vermögen des Bierbrauers Johannes Forlsch in Gießen wird heute am 26. Juni 1883, Vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Herr Rechtsanwalt Bai st m Gießen wird zum Konkursverwalter -ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 23. Juli 1883 bei dem Gerichte anzumelden. ,
Es wird zur Beschlußfassung über Die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- schusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf
Dienstag den 31. Juli 1883,
Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 23. Juli 1883 Anzeige zu machen.
Gießen, den 26. Juni 1883.
Das Großh. Amtsgericht Gießen. Dr. Gilmer.
Veröffentlicht: R eidhart, __________Gerichtsschreiber. 4407 Arbeits-Versteigerung. Samstag den 30. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr,
soll auf dem Rathhaus zu Dorf-Gill das Brechen und Fahren von 12 Cbm. Mauersteinen zur Herstellung der Sockel und Kellermauern am Schulhaus daselbst, sowie die Maurerarbeit und die Lieferung von 25 Ctr. schwarzem Kalk und des erforderlichen Sandes öffentlich versteigert werden. 4406
Hungen, den 25. Juni 1883.
I. A.:
H e i n e ck, Bezirks-Bauaufseher.
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Eine größere Parthie Buchen- Nutzholz in Stücken von 10 Fuß Länge, für Wagner und ähnliche Zwecke vorzüglich geeignet, verkauft im Ganzen oder kleinen Parthien billigst
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Dienstag den 10. Juli,
Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf hies. Ortsgericht die Immobilien des Johannes Schneider II., dahier Flur XXXlX/77Vi0,1076 Mtr. Grabgarten, rechts des Wiesecker-Weg, XXXIX/77710, 393 Mtr. Hofraithe daselbst
meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 27. Juni 1882.
Großherzogliches Ortsgericht.
4432 Mütter.
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Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Ludwig Friedrich Buderus zur Audenschmidte bei Weilmünster unterm heutigen Tage mit den Braunkohlen-Bergwerken „Kohlberg I, II u. III", „Reinhard", „Reinhard I" und „Schiffenberg" in den Gemarkungen Annerod, Dorf-Gill und Hausen, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks- eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsrisse bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet.
Darmstadt, den 3. April 1883.
Großherzogliche Obere Bergbehörde.
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Bekanntmachung.
Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Ludwig Friedrich Buderus zur Audenschmidte bei Weilmünster unterm heutigen Tage mit den Eisen- und Manganerz-Bergwerken „Krisis und „Gottfried" in den Gemarkungen Dorf-Gill und .Hausen, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser" Frist ist die Einsicht der Situationsrisse bei der Bergmefftere: Gießen Jedem gestattet.
Darmstadt, den 3. Aprll 1883.
Oeffentliche Impfung.
Die diesjährige Impfung wird Freitag den 29. Juni und Freitag den 6. Inti d. I., jedesmal Nachmittags 3 Uhr, im alten Rathhaus abgehalteu werden und die Nachschau, zu welcher die geimpften ßinber nochmals erscheinen müssen, 8 Tage später.
Jmpsflichtig im laufenden Jahre sind die im Jahre 1882 geborenen Kinder, sowie die Mckständigen aus früheren Jahren. Es dürfen jedoch auch Kinder, die erst in 1883 geboren find, zur Impfung gebracht werden und auch Erwachsene werden auf ihren Wnnsch geimpft.
Es kommt nur Kälberlymphe aus dem LandeS-Jwpf- institut zur Verwendung.
Wir laden die hiesigen Einwohner zur Benutzung dieser Termine nut dem Bemerken ein, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen für den Einzelnen unentgeldlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß auf eigene Kosten die Impfung vornehmen lassen. Kinder, deren Zurückstellung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können in den Terminen gleichfalls dem Jmpfarzt vorgestellt werden.
Gießen, den 25. Juni 1883.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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