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28.1.1883 Erstes Blatt
 
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eccne.Der Strike der Schmiebe^ von E Mauthner und bu5 reizendeVer­sprechen hmter'm Heerd- erzielten ein so gut besetztes HauS, baß bic Sperrsitzplätze ausverkauft waren.

Fräulein Rcgma Ranzenhofer führte sich alü (Saft auf« Glücklichste ein. eie bewies eine vollkommen bübncnsichere Haltung unb Gcwanbtheit. Die Partie ber kSalatba- verlangt tu gesangltcber Hinsicht sowohl eine kräftige Höhe als auch eine ziemliche Colorattu Gewandtheit. Don einer nicht immer reinen Tongebung abgesehen, entsprach sie diesen Anforderungen. Auch fehlt cS ihr nicht an äußerlichen Vorzügen zur Derkörverung der Rolle eS war ein plastisch schöncS Bild, daS sie als Statue dot. Frau Schudert-Schneeberger gab den Ganymed mit dem erforderlichen frischen Humor. Der Kunstmäcen MidaS deS Herrn Pall mann war eine gute Leistung Die Operette versetzte daü Auditorium in die deifallLbereiteste Stimmung, bu auch bei ber zweiten Gäbe:Der Strike der Schmiede" nicht erkaltete. Herrn He in ritz gebührt für feine ausgezeichnete Declarnation rühmenbe Anerkennung. DaS dritte Blatt im Trifolium schien nach jenen Darbietungen einen Abfall der Stimmung zu bewirken-, die Darstellung war etwas schleppend, auch waren nicht alle Alpcndewohner ihrer Mundart sicher. Fräulein Ranzenhofer .(Nandl) war in Spiel und Diktion einfach und herzlich, auch Herr Hetnritz (Wirth Ouantner) wußte den richtigen Ton zu treffen Herr Äubale gab den Arthur von Stritzow beifallü- werth. Die Znscenirung in allen drei Stücken ließ nichts zu wünschen übrig.

DaS Resultat ber am 10- b. Mtü. im ganzen beulschen Reiche vorgenommenen Viehzählung hat für Gießen folgende Zahlen ergeben:

388 Pferde, 109 tfälber und Jungvieh, 5 Bullen, 28 Stiere und Ochsen 303 Kühe, 455 Schafe, 401 Schweine, 263 Ziegen, 129 Bienenstöcke.

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dem Commando des zweiten Steuermanns stehend, sei derart angefüllt gewesen, daß bu.r,t$ b,e Aufnahme ber beiben Menschen die übrigen Personen im höchsten Grade gefährdet gewesen wären und so habe sich ber Führer des Boote« gezwungen gesehen, die mit dem Muthe der Verzweiflung um die Erhaltung ihre« Lebens rampfenbtn Rothhäute nach langerm erbittertem Kampfe burch Ruderschläge vom Boote zurückzutreibcn M

lieber eine originelle Verwenbung der Electricität unb Photographie wird unö von befreundeter Seite aus Partenkirchen in Obcibayern folgendes geschrieben: Ich war letzt bbeii Tag auf Forsthaus Graseck, um eine Telegraphenleitung zu fertigen welche dazu di-nen soll, die Hirsche zu phoiographiren. ES ist nämlich ca. 2 Kilo! meter vom Forsthaus eine Sulz angdegt worden, zu welcher daS Wild kommt, um Dalz zu lecken, und in geroifpr Entfernung davon ein photographischer Apparat auf- gestellt, natürlich ganz im Tann ngerweig versteckt- Der Fölster kann von seinem Fenster auS den Platz übetfebrn unb sollte sich ein Hirsch oder Thier zeigen, so darf er nur 5 Secundm lang auf den über dem Fenster angebrachten Taster drücken unb baö Bild ist fertig; alSbalb wechselt im Apparat bie Platte unb e« kann so fort achtmal hintereinander vhotographirt werben (D- TA)

Rhoriue, hic sAlta!] Dem Amtsrichter Hartwich in Düsseiborf, dem m1CrnTb ^orkampfer für die bessere pcrausbilbung unserer männl'chn Jugend !rLnQT ';ybcrf Bifl folgendes Schreiben zugegangen, dem gewiß olle jungen Dämchen belstimmen werden:Geehrter Herr Amtsrichter! ES wäre Überflüssig wenn >ch bemerken wollte, daß Ihre Bestrebungen, eine bessere Pflege unb Ausbildung Körper« unterer beranwadjfenben Jugend zu erwirken, auch hier vielfachen Bei­falls sich erfreuen. Gestatten S'e mir, eine Bemerkung zu machen, welche scherzhaft Utr.Qt, aber mir doch so richtig ju fein schein!, bafi ich sie nicht unterdrücken mochte Mangel bei ber gegenwärtigen jungen Männerwelt ist die geringe 1? Bonzen. Besonders di jentg n Herren welche Gymnasien und Uni­versitäten besucht unb ihren Geist burch bte mannigfachsten Kenntnisse gebilbet hoben tanjen gar nicht ober nur sehr mangelhaft- Was ist die Folge davon? Ewiger Mangel an Herren auf den Bällen unb vielleicht auch - lieberflufe an grämlichen JunageieIJen. Sie werben wissen, baß e« bei ben jungen Herren Juristen manche gibt, b V bcn tieselltgen V rgnügungen verloren gehen, bei den Medicinern ist eS

nicht bester unb bei ben Herren Philologen gar zum Verzweifeln. Da ist es benn 0UD nicht zu verwunbern, baß dieselben die Kinder mit allerlei trockenem Wissen plagen wenn sie selbst auf keinem Balle, ja kaum fönst in einer Gesellschaft zu brauchen sind. Ich bin fest überzeugt, die ganze Unterr-chtSmethode würde eine viel lebensvollere unb anregende fein, wenn die Herren sich mehr in Damengefellfchaft bewegten. Wie Ot dem nun abzuhelfen? Ware es vielleicht zweckmäßig, bei Herrn o. Goßler vor­stellig zu werden daß er daS Tanzen al« obligatotifdjen Lehrgegenftand wenigstens bet ben höheren Schulen einfüfcrte? Könnte vielleicht bie Ausstellung bes Mil'tär- attesteS unb beS Abiturientenzeugnisses auch von einer ausreichenden Fähigkeit im Tanzen abhängig gemacht werden? Die« zu beurteilen. Überlasse ich Ihnen Herr Amtsrichter, bin aber fest Überzeugt, daß Sie meiner Meinung sein werden, baß hier ein Mangel oorliegt. dem im Interesse unserer deranwachsenben Söhne und Töchter ab- gebolfen werden muß. Sie werden mir daher n cht Übel nehmen, daß ich mich In biefer Angelegenheit an Sie wende, obschon ich bisher nicht da« Vergnügen hatte Ihre v-rsonll»- P-konntschast zu machen. Mit vorzüglichster Hochachtung Ihre erged-nft- Id a Fröhlich

, New-York, 24 Januar. Die Angestellten ber South-Pacific-Bahn behaupten ba& ber am Samstag ftattgefunbene Unfall bei Los Angelos nicht ber Fahrlässigkeit ber Bediensteten zuzuschreiben sei, sondern einem Versuche, den Expreßzug zu berauben. Die Räuber sollen die Bremsen gelockert, bann aber in Folge ihrer Unkenntniß mit ber Einrichtung bic Eontrole über ben Zug verloren haben. Zwei von ben Räubern sind mitoerbrannt-

Bei bem Unfall bes KohlenzugeS in ber Nähe von (5u mberlanb West- Dirgina, verloren 15 Bahnbedienstete ihr Leben und wurden 2 Lokomotiven nebst 60 Wagen zertrümmert.

In Milwaukee hat die Frau eine« Arbeiters, die an religiösem Wahn­sinne litt, einen dreifachen Mord verübt. Sie schnitt ihre drei Kinder in Stücke unb entschuldigte ihre entsetzliche Thal damit, daß sie die Kleinen Gott al« Opfer bar­gebracht habe- DuS älteste Kinb war 7 Jahre und da« jüngste 18 Monate alt Nach­dem sie da« Verbrechen begangen, suchte sie sich selbst zu erhängen, doch wurde sie, noch ehe der Tod eintrat, abgeschnitten.

fVacante Stellen für Militäranwärter im Bereich des 11. ArmeeeorpS j Blankenhain, Irrenanstalt, Pförtner, 360 JL Bockenheim. Postamt, Briefträger, 1040 VH. Gaffel, Eifenbahnbetriebsamt. Kanzlist, täglich 2,50 JL Frankfurt a. M Postamt I., zwei Postschaffner, je 1040 JL. Postamt I, Briefträger 1040 JL, Postamt IV.' Postschaffner, 1040 JL, Packetträger 990 Hanau. Postamt, Briefträger, 944 JL Verborn, Postamt, Landbriefträger. 612 JL Lüdenscheid, Magistrat, Nachtwächter, 400 jl Messung n, Steuer- und Forstkasse, Vollziehungsbeamter, 1302 Jt Schmal­kalden, Steuerkafse, Vollziehungsbeamter 1152 JL Wehlheiden, Strafanstalt, Aufseher,

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Vermischtes.

JT. Rordhauscn blieb ber Maler Reimann, als er eine Niesenwelle mit oem Todtensprung am Reck ausführen wollte, mit den Beinen an der Stange rangen furzte auf den Kopf und brach da« Genick. Er war 27 Jahre alt b?r ^"^ober von 23 Ehrenmedaillen, die er sich auf großen Turnfesten

Paris, 23. 3anuar. Der getftvollc Zeichner und Maler Gustav Dors ist beute .cftorben. Am 10. Januar 1833 zu Siratzburg geboren, war er 1847 nach Parts ..kommen um seine L-chulstudt-n zu vollenden. Durch Zeichnungen für ba0 Journal pour nre bald bekannt geworden, lieferte er eine erstaunliche 8abt von Kk,»en Phantasiebiidern. Gcnreftücken u. f. w. Der «rtmkrieg »ab chm Gelegenh?ll w D eien Darstellungen von Held-nthaten französischer und englischer Soldaten Sodann lllustrtrte er Rabelais' Werk-, Su-S Ewigen Juden, Balzacs broUige @r,äblunn"n ^aines PyrenSenreile, Dantes Göttliche Komödie, Cervantes' Don Qutrote Laf"°n' rames Fabeln und dr- Bibes ©eine Malereien, meist von kolossalem Umsange, sind und cheatro^fch^Est°clhasch'eret ^ °"ch s-'ne Zeichnungen U.berhast

- ö - Die von beit von derCimbria" Geretteten mitgetheilten Einzelheiten über die Katastrophe unb zum Theil schreibt bicK. Z.", so schauderhafter Art, daß sie sich der weiteren Verbreitung entziehen. Wenn eS einerseits in der Natur der Sache lag daß bie nur wenig Personen faffenben Boote nicht annähernd dem Andrange der vielen hundert Personen genügen konnten, so war es andererseits begreiflich, daß bei der ^obedgtfabr bie einzelnen Passagiere ihr Verlangen nach Rettung in gewaltsamster versuchten. So berichtet z. B. ber unter den geretteten Passagieren ÄS« » 1 H-mburg, er habe gesehen, daß zwei von den norbamerikanischen

Passagiere waren, mit geschwungenen Beilen sich gewaltsam Bahn

SufinM,*1? Ji*kbcn Hooten zu gelangen, baß sie babei rücksichtslos alles ihnen ?r ®e«crt bn ebergeftblagen unb in bie See gefloßen hätten, daß ihnen aber ?r . -x Stützt habe trotzdem eS ihnen gelungen war bis

Kanj an daS eine bereits inS Meer hinabgelassene Boot heranzubringen. Dieses, unter

Die Lebensversicherung der jungen Leute.

Die Versicherungsagenten beklagen sich gewöhnlich darüber, daß Leute jüngeren Alters, welche sich am ehesten dazu veranlaßt fühlen sollten, ihre Existenz sicherzustellen, am schwersten von ber Bcbeutung ber Lebensversicherung zu überzeugen sind und alle Vorstellungen darüber mit dem Hinweis auf ihre Hugend, ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft zurückweisen. Junge Lrnte denken nicht an den Tod und ebenso wenig Daran. J>afe sie ihre persönliche Unabhängigkeit einmal aufgeben und sich zur Gründung einer FLrnilie entschließen könnten Dennoch hat gerade für diese bie Lebens­versicherung mannigfache Vorzüge, bie auch bem allgemeinen Verständniß nicht allzu fern liegen.

Zunge Leute haben zunächst ben Vorthetl ber billigsten Versicherung für sich. Bekanntlich steigen bie Prämien mit steigendem Alter; wer also bic Versicherung um narbiger Weise aufschiebt, oertheuert sich selbst bie Prämie unb macht sich den Abschluß einer Police von Jahr zu Jahr schwieriger. Im jüngeren Alter sind zwar die Ein- kommenSperhältnisse der meisten Leute weniger günstig als später, aber auch die Be, dürfnisse sind bei Weitem geringer, ihre Spar- und EntbehruugSsäh gkeit ist größer und die Versicherungsprämie stellt sich um dreißig und mehr Procmt niedriger, so daß -S den Meisten nicht schwer fallen wird, ein mäßiges Kapital zu versichern.

Von großer Einwirkung auf junge Leute wird immer der Hinweis auf die Möglichkeit fein, sich auf dem Wege ber Versicherung leichter und billiger als sonstwie em Kapital für spätere Etablirung zu erwerben. ES bedarf hierbei nur der Hervor, bebung der besonderen Vortheile, welche bie Versicherung vor allen andern Arten der Geldanlagen gewährt, um jeden nur irgendwie strebsamen jungen Mann zu gewinnen Daß bem Versicherten seine Einlagen nicht allein mit ZmS, sondern mit Zinfeszin« wieder zu Gute kommen, wird den DersicherungSkanbidaten vielleicht allgemein bekannt lein, eS wird aber nicht unnützlich erscheinen, auch darauf aufmerksam zu machen daß d'e meisten Gesellschaften noch Dividenden aus ihren GeschästSgewinnen an die Ver> sicherten verlheilen, daß letzteren eine verminderte Sterblichkeit unter bem Versicherung-. b-Nande zu Gute kommt, daß bie Police schon vom Moment ihrer Vollziehung an eine w chtige Creditunterlage bildet, daß tm Noihfall eine Beleihung derselben möglich ist kurz daß bei dieser Geldanlage die größte Sicherheit mit bem größten Nutzen und der größten Bequemlichkeit sich verbindet-

Die altmodische Sparsamkeit, welche man unter jungen Leuten auch heutzutage "och findet, beschränkt sich darauf, bafl Geld entweder in den Kasten zu legen ober es ejner Sparkasse mit 31/2 Procent anzuoertrauen. Dem gegenüber bietet d'e Ver­sicherung wahrlich mehr, nämlich daß sie den Sparsinn gleichsam feffeli unb'm! fort; gesetzter Bethatigung veranlaßt, ein viel höheres Erträgniß gewährt und wer mit 18 ober 30 Jahren, sei eS auch mit einer kleinen Summe, sein Leden versichert, wird schon nach 8 oder 10 Jahren, also wenn er selbstständig tn'S Leben emtriU, über ein nennend werthes Kapital verfügen können.

Der Besitz einer Versicherungspolice kann sodann bei jedem jungen Mann für den Beweis einer gewissen Solidität und Sparsamkeit gelten; er ist eine sichere 4a,

^gene« Mißgeschick und, da wir doch Alle täglich unb stündlich den Zufälligkeiten dcS Lebens ausgesetzt Rnb. auch ein Vermächtniß für liebe Angehörige wenn nicht für bie Gattin, bann auch für die zurückbleibenden. der Unterstützung viel­leicht bedürftigen Eltern und Geschwister. *

Und schließlich ist eS auch für einen jungen Mann nicht zu früh, daran zu senken, daß er einmal dazu gelangen wird, einen eigenen Herd zu besitzen unb eine ^am-.lte ju begründen. Der Besitz einer Versicherungspolice kommt ihm bann sehr zu Hatten, bie Piamienleistung ist, wenn bie Versicherung bereits im frühen Alter be: tonnen bat, fortbauernb eine geringe, während die Versicherung später abgeschlossen größere Opfer erheischt, bie nach der Verheiratung, wo es heißt, eine ganze Familie u ernähren, viel schwerer fallen alS vorher. Daß jeder Gatte und Familienvater für bie Zukunft ber ©einigen zu sorgen verpflichtet ist. nehmen wir als selbstverständlich üh, oft und aber die täglichen Ausgaben im ehelichen Leben so bedeutende, daß eg nur schwer halt, eine entsprechende höhere Prämie zu et übrigen und deßhalb kann der fangen Welt nicht genug empfohlen werden, schon bei Zeiten auf die Versicherung Be- dccht zu nehmen und für die Zukunft Sorge zu tragen. Die Jugend hat den Vor­zug sich über Entbehrungen, gesellschaftliche und andere Anfocderungen hinweafetzen -u können und hr stehen tm Allgemeinen Mittel zu rechtzeitiger Versicherung ,u Ge-

St- kann aber auch aus dies r Versicherung für sich selbst den größten Gewinn materielle Unabhängigkeit, die Freiheit dcS Denkens und Handelns, welche ' othig ist zur vollen Entwickelung aller in uns ruhenden Kräfte Deßhalb sollten wir unablafsig bemühen die Jugend der Versicherung zuzuführen.

Auszug aus dcu Staudesamtsregisteru des Standesamts Gießen.

Eheschließungen.

Januar. 24 Taglöhner Johann Adam Letsmann von Bammenthal mit Marie Diehl, Tochter deS TaglöhnerS Konrad Diehl von Climbach.

Oevorene.

Januar. 14. Dem Schlossermcister Karl Pfaff eine Tochter. 16. Eine Tochter von auswärts, Elise. 17. Ein Sohn von auswärts, Reinhard. 17. Ein Sohn von auswärts, Reinhard 17. Ein Sohn von auswärts, Karl. 17. Eine Tochter von aus­wärts. Marie Josephine. 18. Ein Sohn von auswärts, Heinrich Wilhelm. 19 D?m Postassistenten Christian Christoph Löwer ein Sohn, Christian. 19. Dem Webermeister Joseph Roth ein Sohn. 20 Dem Postdirector Karl Ritsert eine Tochter. 20. Dem Schneider Johannes Eidmann ein Sohn, Heinrich Anton Hugo. 20. Dem Landwirth Georg Brömer ein Sohn, Karl. 22. Dem Lackirer Philipp Eise eine Tochter, Bertha Luise Margarethe Wilhelmine. 23. Dem Professor Felix Jacob Marchand eine Tochter 23. Dem Feldwebel im II. Großh. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 116 Friedrich Geißler ein Sohn, Friedrich Melchior. 23. Dem Kaufmann Ferdinand DrebcS ein Sohn.

Gestorbene.

Januar. 20- Elisabethe, 1 Jahr alt, Tochter des Schuhmachers Franz Hubert Henseler. 21. Büchsenmacher August Dickorö, 70 Jahre alt. 23. Bergmann Adolf Krumm. 42 Jahre alt. 23. Johannes Peter Moll, 55 Jahre alt, von Oberhattert. 24- Katharine Lippert, geh. Schäfer, 80 Jahre alt, Wittwe des Korbflechters Johannes Lippert. 25. Elisabethe Marie, 9 Monate alt, Tochter des Metallwaarensabrikanteu Heinrich Schaffstädt. 26. Marianne Briel, 87 Jahre alt.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 24. Januar. Johann Adam Leismann, Taglöhner in Gießen unb Marie Diehl, bes TaglöhnerS Johannes Diehl in Climbach eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 21. Januar. Dem Bremser Johann Kuhl Zwillingssöhne, Fritz unb Heinrich Abolf, geboren ben 18. December.

Denselben. Dem Hautboisten Otto Schickena ein Sohn, Georg Karl Ernst Wilhelm Gustav, geboren ben 27. December.

Densslben. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Johann, geboren den 9. Januar.

Denselben. Dem Maurer Wilhelm Steinbach eine Tochter, Elisabeth Anna Kathrine Susanne Lina, geboren ben 11. December.

Beerdigte.

Den 21. Januar. Elisabeth Schlapp, geb. Balser, Wittwe bes verstorbenen Controleurs Georg Schlapp, alt 72 Jahre 3 Monate 5 Tage, gestorben ben 19. Januar.

Den 23. Januar. August Dickorö, Büchsenmacher, alt 70 Jahre 3 Monate, gestorben ben 21. Januar.