Ausgabe 
26.8.1883 Erstes Blatt
 
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Versammlung erhält.

In Wies eck legte ein gestern um die Mittagszeit ausgebrochenes Feuer ein Haus und einen Stall in Asche.

** Alten-Buseck, 24- August. Bei der heutigen Bürgermeisterwahl wurde der derzeitige Bürgermeister Johannes Wagenbach VII. mit 152 Stimmen ein­stimmig wiedergewählr. Die Gemeinde, die noch nicht, wie viele andere Gemeinden, ta Parteien gespalten ist, hat durch die große Belhetltgung an der Wahl und durch die einstimmige Wiederwahl ihres sehr bewährten Bürgermeisters gezeigt, wie sehr dieser das allgemeine Vertrauen genießt, und hat hierdurch ihm, dec am Wahltage seinen Geburtstag feierte, gewiß einen schönen Geburtstags-Glückwunsch dargebracht. Möge der Wledergewählte noch recht lange zum Segen der Gemeinde wirken.

Darmstadt, 22. August. sMiltlärdienstnachnchten.j Graf v. Herzberg, Generalmajor und Commandeur der 49 Inf.-Brigade, wurde in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition gestellt; v. Grote, Oberst und Com­mandeur des Colbergischen Grenadter-Regiflrents (2. Pommern'fchen) Nr.9, commandtrt zur Vertretung des Commandeurs der 49. Infanterie-Brigade, unter Beförderung zum Generalmajor zum Commandeur dieser Brigade ernannt; eeeberer, Rittmeister und Escadronschef vom 2. Großh. Drag.-Regt. (Letb-Drag.-Regt.) Nr. 24, als Adjutant zur 2. Division (Danzig) commandlrt; v. Wrochem, Prem-Lieutenant von demselbkn Regiment, zum Rittmeister und Escadronschef befördert; Dr. Medicus, bisher Großh. Gerichts-Accessift, zum Garnisons-Auditeur in Neisse ernannt.

Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen-und Stahl- industrieller belief sich die Roheisenproduction des deutschen Reichs (einschließlich Luxemburgs) im Monat Juli 1883 auf 281960 Tonnen, darunter 173 704 Tonnen Puodelroheisen, 7924 Tonnen Spiegelesten, 38 844 Tonnen Bessemer, 34 069 Tonnen Thomasroheisen und 24 919 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im Jul, 1882 betrug 267133 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. Juli 1883 wurden producirt 1952 314 Tonnen gegen 1782 313 Tonnen .m Vorjahre.

sShingholesen.j Ein neuer Völkerstamm, der bisher noch niemals in Deutsch­land gezeigt oder gesehen worden, der aber entschieden alle bisher gier vorgeführtcn Karawanen an ethnographischem Interesse übertreffen dürfte, ist seit 18. d. M. durch Vermittelung Carl Hagenbeck's, in dem Berliner zoologischen Garten eingetroffen, um am nächsten Dienstag mit Vorführung der etgenthürnlichen heimathlichen Sitten und Gebräuche zu beginnen. Es sind dies Bewohner der 7800 englische Mellen von uns entfernten, im Indischen Ocean liegenden Insel Ceylon, die in der Dprache der Ein­geborenen selbst Singhala genannt wird. Die Singhalcsen, ein äußerst intelligenter Volksstamm, bewohnen spectell den südwestlichen Theil dieses paradiesiichen Jnftllandes und stehen, wie ganz Ceylon, unter britischer Oberhoheit. Die jetzt tm zoologischen Garten befindlichen Stnghalesen stammen aus den Gouvernements Colombo und Kandy und zwar aus den an der Südwestküste gelegenen Ortschaften Welleweta, Kotugastota und Wattegama. Sie zeigen wie die meisten der dortigen Eingeborenen eine von olioen- braun bis beinahe ins Schwarzdraune spielende Hautfarbe. Die Gesichtszüge sind sehr regelmäßig und bet einigen der Männer, wie beispielsweise bei dem Zauberer und Schlangenbeschwörer Bombay Ramzammy, einem 16jährigen Burschen, geradezu schön zu nennen. Eine Reihe perlweißer Zähne und bte eigentümlich funkelnden braunen resp. schwarzen Augen erhöhen den wohlthuenden Eindruck noch ungemein. Die Haare sind lang, schwarz und seidenartig. Eigentümlicher Weise werden dieselben von Männern wie Frauen zu einem Chignon aufgewickelt am Hmterkopf getragen. Einige haben auch noch als besonderen Zierruth einen den vorderen Theil des Kopfes bedeckenden runden Kamm aus Schildpatt im Haar stecken. Die Kleidung der Stnghalesen besteht aus einem bunten, turbanartig um den Kopf geschlungenen Tuch, einem bunten Tuch um die Lenden und kurzen Hosen. Am Oberkörper sind sie sonst unbekleidet, hier jedoch tragen sie zum Schutz gegen die Kälte bunte Trtcotjacken. Die Füße sind stets unbe­kleidet. Die Frau-n und Kinder kl- iden sich genau analog den Männern, der Unter­schied scheint eine weiße, den Oberkörper bedeckende Jacke zu sein. Außerdem tragen Frauen und Mädchen Ohrringe neben Fingerringen und Armspangen, während die Männer nur die beiden letzteren Arten von Schmuckgegenständen tragen. Die Schau­stellungen dieser Stnghalesen. die, wie einleitend gesagt, am nächsten Dienstag beginnen werden, versprechen noch bedeutend interessanter zu weiden als diejenigen der Kalmücken, namentlich dürfte bas Arbeiten mit den Elephcu.ten und Zebus ein äußerst seltsames, hier noch nicht gesehenes Schauspiel bieten. Der Sonntag und Montag ist zur Er­holung für die von der Reise etwas angegriffenen fremden Gäste und zu den nöthigen Vorbereitungsarbe ten bestimmt.

V e r ru i s ch t e -.

Lollar, 24. August. Bei der heute dahier stattgefundenen Bürgermetsterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Fuchs mit großer Majorität wiedergewählt.

Bersrod, 25. August. Bei der am23. August abgehaltenen Bürgermeisterwahl

Jacob Bücher mit 47 Stimmen zum Bürgermeister gewählt, sein Gegen- caribidat Johannes Becker erhielt 27 Stimmen.

Witterungskunde.*)

26. August. Sonntag. Frühmorgens kühl, windig, bedeckt bis etwas regnerisy, bann ausgeheitert warm, auf Mittag zu gewitterhast, Nachmittags schön und warn, Abends Gewitter namentlich ergiebig in den südlichen Gebieten mit stellenweise mäßiges Herabgang des nächtlichen Temperaturminimums Es ist nicht ausgeschlossen, dcß nachmittägigeWärmegewitter" jetzt und in den folgenden Tagen örtlich auftreten urb dadurch die Ausbeiterungspertoden verschieben.

27. August. Montag. Fortdauer des Morgens kühlen, windigen, bedeckten, Mittag zu bei schnell steigender Temperatur gewitterhaften, Nachmittags aufgeheit-rt«i warmen Wetters. Abends strichweise gewitterhafte Niederschläge, namentlich ergieß auf Westen und Südwesten zu mit stärkerem Wind und örtlich mäßigem Herabgeh!» der nächtlichen Temperatur.

28. August. Dienstag. Fortdauer der bisherigen Wetterlage. Morgens drohenv bedeckt, Vormittags veränderlich, strichweise auigehellt, Nachmittags aufgebessert warm. Abends sind Niederschläge wahrscheinlich, besonders nach Westen und Südwesten 3»

*) Aus Dr. L.Overzier's Wetter-Prognose für denMonatAug u fr abgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln. Preis 1 X\ Nachdruck verboten.

Handel und Verkehr.

Gießen, den 25. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfmr X 1.001.10 Hühnereier per Stück 56 Käse Stück 49 Kasematte o

Erbsen per Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 6080 H, Hühner A Stück X 0.851.30, Hahnen per Stück X 0.501.10, Enten pr. St. Ochsenfleisch per Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 5660 Kalbfleisch50 d 54 Schweinefleisch 62-64 H, Hammelfleisch 62-70 Kartoffeln per 100 KU X 3.506, Kirschen pr. Pfd. 00 Milch pr. Ltr. 1318 Gänse pr. Stuck X Zwiebeln per Ctr. 57.00 X ___________

WtatWfwrt a. 88., 25. August, Nachmittags 2 Uhr Min. (T-legrcvhst«» Coursbericht. Mitgetheilt durch bas Bankgeschäft Albert Kaufmann in- Gi-MA Creditactten 251--/., Staatsbahnactien 2711/2, Calizier 252'/,, Lombarden 128-/ westbahnactien 1703/«, Gotthardbahnactien 1123/16, Darmstädter - Bankactten 1 s- Disconto Commandit 1955/e, Oefterr. Silberrente 67n/i6, 4% Ungar. Goldrente /o /ib» 40/0 1880er Russen 72'/2, 5o/o 1877r Russen 9112, 2. Orient-Anleihe 57-/8, 4 ° Spanier 59, 5o/o Rumänische Reute 93V4. 4o/o Unific. Egypter 71«/e, 5°/o Dürrm 1015/ig, Marienburger 106Vie, Hess. Ludwigsbahnact. 106Vie- Tendenz: still-

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hpr nuen Welt der von der Natur am wenigsten begünstigte. Ein großer Theil der Befriedigungsmittel seiner Bedürfnisse, man könnte fast sagen, alles was den An- snrücken des verfeinerten Lebens, den Anforderungen des Luxus genügen sollte, mußte ' dem Orient herbeigeschaft werden. Es scheint, als habe die Vorsehung diese wunderbare Verknüpfung zum großen Triebrade der Bildung der Völker bestimmt. Und genau was sich früher im Verkehr zwischen Asien und Europa zeigte, findet tief 'm östlichen Asien sein Abbild, in jenem für uns so lange mit den Zauberdämmen der ^abel umwebten Reiche der Mitte, dessen nähere Kennmiß, wenn auch zuerst mit Ge­walt nun aber doch dieser im Interesse des Handels sich erschlossen hat- Die Geschichte nennt dort als die ersten Culturspenden die berühmten Gesetzgeber und Staatsordner ^o-hi Jao, Schun und An, welche tm 20.-30. Jahrhundert vor Christus gelebt haben sollen und zuerst eine Civilisation über China verbreiteten.

Namentlich von Fo-Ht erzählen die Geschichtsschreiber des Landes, er habe ge­lehrt daß alle Vernunft vorn Himmel komme, er habe Unterricht in der Seidenzucht, im Brückenbau und im nutzbaren Gebrauche von Lastthieren ertheilt, das Ehegesetz be­gründet und Tausch und Handel ctngefübrt. Es ist bewiesen, daß schon tm grauen Alterthum dort eine bedeutende Cultur erblühte, bereit Einfluß und Ausbreitung un­berechenbar geworden fein würden, hätten nicht die Chinesen selbst durch das Durch­schneiden aller ihrer Verkehrsadern nach außen sich selbst zum Falle gebracht, hätte China fortgefahren, sich durch regen Handel in Berührung mit der Außenwelt zu halten- Nachdem der Kaiser Schi-hoang-tt um die Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. den Verkehr mit den anderen Völkern durch das Aufführen der Gebirge übersteigenden und Seen ourchschnetbenden chinesischen Mauer unterburben hatte, war es vorüber mit Glanz unb Herrlichkeit; zwar erreichte China unter Tai-tsong im 7.Jahrhunbert n. Chr. die höchste Blüthe, aber nach bem Erlöschen seines Hauses ging China dem Verfall entgegen, mit bem Fortfall des Handels ging die Cultur zurück.

UeberaH wiederholt sich dieser Einfluß des Handels auf die Civilisation. Die Griechen danken ihre Aufklärung den Egyptern und schon Thucydides sagt, daß das große Wachsthum des griechischen Handels mit den rapiden Fortschritten der griechischen Cultur zusammenfiel.

Wie sehr aber eine verständige Colonisirung der Cultur emporhebt, lehrt die Erfahrung aller Zeiten. Die vielen Handelskolonien des Alterthums, die tn ganz ge­ringer Abhängigkeit vom Mutterlande sich in den schönsten Gegenden der Welt beinahe selbstständig entwickeln konnten, haben ohne Zweifel diese Cultur mächtig gefördert und alle diese Völker danken einzig und allein ihre Blüthe den regen Handelsbeziehungen zu anderen Nationen. Das colonisirende Volk führte seinen Gottesdienst ein, ohne daß die Eingeborenen zur Annahme gezwungen wurden, urb neben diesem höchsten Interesse des Menschen bürgerten sich in den Colonien aQmadg alle die Elemente des Guten und Schönen ein, welche die Eingewanderten aus der Heimat mit herüberbrachten. Im Gegensatz zu den betriebsamen Phöniciern zeigen uns die denselben benachbarten Juden, ebenso auch heute die Chinesen und Japanesen, wie wenig ein Fortschritt der Bildung möglich ist, wenn Handel und Industrie vernachlässigt werden. Man kann daher den von mancher Seite empfohlenen und als möglich hingestelltengeschlossenen Handelsstaat" gar als ein Paradoxon bezeichnen, tm offenen Widerspruch mit der wahren Natur des Verkehrs, mit allen Forderungen der politischen Oekonomie, mit den Bedürfnissen unb Eigenschaften der Menschen.

Wie unendlich groß und anderen Völkern tausendfach überlegen, konnte unser deutsches Volk bei seinem Gewerbfleiße, bet seiner Industrie fein, wäre es uns ver­gönnt, foloniftrenb auftreten zu können, hätten wir mehr Gelegenheit, unsere Erzeug­nisse nicht erst durch andere Völker fremden Erdiheilen zugänglich zu machen, unsere einheimischen Jndustriegegenstande geschmückt mit fremden Federn, segelnd unter fremder Flagge.

Nicht weggeleugnet allerdings darf werben, daß auch die Kriege zur Verbreitung der Cultur betgetragen haben, aber immer nur mittelbar. Sie legten zwar die Keime m einer künftig aufblühenden Civilisation, sie traten aber zugleich nur zu oft als Zer­störer der edelsten Schöpfungen des Wissens unb ber Kunst auf. Wie viel edler zeichnet dagegen der Handel friedlicher Bürger die Spuren seiner Wege! Unmittelbar in die empfänglichen Furchen wird der Samen ber Bildung gestreut, kein Unkraut des Grolls und der Rache wuchert zwischen ber Frucht empor. Der Hanbel vermittelt trif dem milden Wege des Entgegenkommens die Bekanntschaft mit den Fremden, und diesem Verkehr, ist er einmal rege emporgewachsen, folgt Vertrauen und Achtung gegen die Personen, gegen die Sitten, und die Bildung und Erkenntniß des einen Theils geht aömälig über in das Eigenthum des in der Cultur tiefer stehenden, bis sich mit den Interessen auch hie geistigen Bcsitzihürner beider verschmelzen.

Der große französische Philosoph Montesquieu sagt:Zwei Nationen, welche miteinander Handel treiben, machen sich wechselseitig abhängig; ist das Interesse der einen Kauf, so ist dasjenige der andern ber Verkauf, und alle ihre Einigungen sind auf beiderseitige Bedürfnisse gegründet." Ferner sagt er:Die Geschichte des Handels ist die Geschichte der Vereinigung der Völker. Der Handel fängt damit an, alle Menschen eines Volksstammes miteinander zu verbinden, bann vereinigt er bie Völker unten einanber und verbindet endlich alle Theile des Weltalls" und weiter:Die Sitze des ersten Völkerverkehrs waren auch die Sitze der Cultur; Austausch ber Maaren er­zeugte Austausch ber Jbeen unb durch diese wechselseitige Reibung lodert sie zuerst auf, bte h.tlige Flamme ber Humanität."

Literarisches.

In dem VolksliedGermania auf dem Niederwald", welches der all­gemein bekannte und seiner volksthümlichen Compositionen wegen so sehr beliebte Componist Alb. Arndt in Frankfurt a. M dem deutschen Volke gewidmet hat, wohl nach langen, langen Jahren wieder ein Lied erstanden, welches vom ganzen deutschen Volke freudig gesungen werden wirb. Als besonders gut gelungen müssen wir die beiden letzten Verse an dieser Stelle lobend hervorheben. Es heißt da:

Germania hoch! Nie re fc das feste Band, Umschlingend Süd, Nord, Ost und West, So lang ein ein'ges deutsches Vaterland Verbleibst du Wacht am Rheine treu unb fest.

Germatstas Herrscher! Hoch gesegnet sei D e Hand, die emst den Hammer schwang, Gesegnet sei das Wort, bas warm und treu, Aus seinem edlen Kaiserherzen drang.

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_ , Vernehmen nach hat Herr Stadtverordneter unb Commerzienraih Adolph Noll bei ber Stadtoerordneten-Versammlung einen Antrag auf Versicherung ber beiden hiesigen Feuerwehrmannschaftey gegen Unfall auf Kosten ber Stadtkasse eingebracht. Wir begrüßen btefen Antrag unb wünschen, baß er die Zustimmung ber

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Gießen, 25. August. Se. Königl. Hoheit ber Großherzog fuhren gestern Mittag von hier aus mit ber Oberhessischen Bahn nach Romrob und werden von dort aus wieder über Gießen nach Jagdschloß Wolfsgarten, woselbst bte Großherzogliche Familie Sommeraufenthalt nimmt, reisen- Se. Großh- Hoheit Prinz Heinrich ver­weilten bis gestern Nachmittag Vz5 Uhr tn unserer Stabt-

Zur Feier bes hohen Namenstages unseres Großherzogs fanb gestern Abenb großer Zapfenstreich statt-

Gießen, 25. August. Bei bem Interesse, welches für bte hiesige Aliceschule in immer wetteren Kreisen rege wirb, möchten wir unsere geschätzten Leserinnen spectell auf bie bevorstehenbe Ausstellung am 28 und 29. b- Mts. aufmerksam machen.

Die Arbeiten in ben verschiebenen Zweigen ber feinen Weißnäherei unb Stickereien, welche bis zu Kunstarbetten ausgeführt werben, wie bes Kleivermachens, finden stets allseitigen Beifall, im Zeichnen werden auch recht gute Resultate erreicht.

Der Segen ber von unserer hochsel'gen Großherzogin Alice gestifteten Industrie­schulen tritt beim Anblick ber erzielten Erfolge in schönster Weise zu Tage unb muß man diese Anstalt nur auf das Wärmste empfehlen-

Gießen, 26. August. Zu unserer kürzlich gebrachten Notiz über die anläßlich bcs landwirthschaflltchen Festes in Büdingen am 29. I. M. gehenden Extrazüge geben wir nachstehend deren Fahrzeit an:

Diese kraftvollen, echt deutschen Worte, welche mit ber schwungvollen Melodie ber Composition so recht innig verschmolzen sind, werben wohl halb in Jebermamis Herzen wiederklingen unb für immer bem beutschen Volke durch Germanias Wacht all bem Ntederwalb erhalten bleiben.

Das Lieb ist für eine Singstimme mit Clavierdegleitung unb auch für Männer- Chor gearbeitet und damit Jedermann billig in dessen Besitz kommen kann, bat der Componist Albert Arndt in Frankfurt a. M ben Verlag selbst übernommen. Preis ^ 60 Pig

Gießen

Abfahrt 53°

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Bübingen

Abfahrt 820 Abends

Garbenteich

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