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III. Ergibt sich Verbrauch in Gtetzen gleich (Schluß folgt )

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Unterrichts anftalten. Im Schuljahre 1883/83 wurde das Gymnasium im Ganzen von 400 Schülern besucht, wovon 109 auf die 3 Vorschulklassen kamen Die Zahl der Abiturienten betrug Michaelis 1882 und Ostern 1883 zusammen 11' Avon sich 6 dem Studium der Medtctn, 2 dem Studium der Rechtswissenschaft 1 dem Studium der Theologie, 1 dem Studium der Elektrotechnik widmeten. 1 Abiturient ping zum Postfach über. Sauriern

Der Präsident läßt Moritz Scharf vorführen und fordert den Ankläger und die Vertheidtger auf, sich über die Beeidigung desielben zu äußern. Staatsanwalt Szeiffert führte aus, daß das Alter des Moritz zwar nicht genau festgestellt sei, doch müsse nach den Aussagen der Hebamme angenommen werden, daß Moritz 15 Jahre alt sei. Er könne daher die Beeidigung desselben nicht beantragen; außerdem habe Moritz ein un­moralisches, unreligiöses und herzloses Betragen gezeigt, indem er seinen eigenen Vater beschimpfteiiund die Symbole seines Glaubens verspottete. Ueberdies habe er auch bei der Localbksichtrgung in Eszlar anders ausgesagt als vor Gericht, alles dies spreche gegen die Beeidigung des Moritz Scharf. Der Vertheidtger Friedmann ist aus denselben Gründen gegen die Beeidigung. Der Vertheidtger EötvöS nennt Moritz Scharf einen Zeugen des Comttats, wie es in England Kronzeugen gebe. (Der Präsident rügt diesen Aus­druck.) Moritz könne unmöglich bei einem Gotte beeidigt werden, welcher für ihn nicht exifttre. Die Vertheidtger Heumann und Funtak äußern sich in gleichem Sinne. Hierauf zog sich der Gerichtshof zurück; nach einstündiger Berathung verkündete der Präsident, daß Moritz Scharf nicht beeidigt werden soll. In den Motiven für diesen Beschluß wird besonders hervorgehoben, daß der Knabe sich gegen seine Religion ge­hässig ausgesprochen und außerdem von einander abweichende Aussagen gemacht habe. Während sich der Gerichtshof zur Berathung zurückgezogen hatte, stand Moritz Scharf unbeweglich, an den Schranken sich festhaltend. Plötzlich sprang sein Vater Joseph Scharf auf und rief seinem Sohne zu, er möge auf sein Leben Acht geben, man werde ibn aus dem Wege räumen wollen, damit er nicht später verrathe, wer ihn abgerichttt. MoUtz Scharf erwiderte nichts. Der Angeklagte Scharf mußte aus dem Sa a.'e ge­führt werden.

Moskau, 24. Juli. Der Vorsteher des hiesigen serbischen Klosters ist auf Anordnung des Moskauer Metropoliten seines Amtes enthoben worden, weil er für den nicht kanonisch gewählten serbischen Bischof Mraowitz Gebete verrichtet hat.

Arbeite

Vermischtes.

. . lMilttärdienstnachrichten.) Major Müller, aggregirt

beTP Aoßh. Jnf--(Leibgarde-)Reg. Rr. 115, wurde als etatsmätziger Stabsofficier in das 3. Ostpreußische Grenadier - Regiment Nr. 4 (Danzig) versetzt. Sec-Lieutenant Stumpf vom Jns.-Reg. Rr. 54 in das 2. Großh. Jnf.-Reg. (Grobherzog) Rr. 116, Zbc-Lieut. Lange vom 3. Großh Jnf.-Reg. (Leib-Reg.) Nr. 117 in das Jnf.-Reg' Nr- 19 versetzt. Hauptmann Naglo, Compagnie-Chef vom 4. Großh. Jnf.-Reg. (Prinz Earl) Nr. 118, mit Pension und der Uniform des Jnf.-Regts. Nr. 62 mit dem Ab- zetchen für Pensionäre nebst Aussicht auf Anstellung im Civildienst der Abschied be­willigt. Premierlieutenant Block vom 4. Großh. Jnf.-Reg. (Prinz Carl) Nr. 118 zum Hauptmann und Comvagnie-Chef befördert. Nissen-Meyer, seither überzähliger PvemierUeutenant von demselben Regiment, in die vacante Premierlieutenantsstelle

r t24, $ulL Den Bemühungen des Herrn Landraths v. Tieschowitz

hierselbst ist es gelungen, bei der Königlichen Eisenbahn-Direktion in Frankfurt a. M. eine Vergünstigung im Bahnverkehr zwischen Wetzlar und Gleiberg, bezw. Gießen aus­zuwirken, die namentlich von den zahlreichen Besuchern der alten Burg dankbar auf- genommen werden dürfte. Nach einem dem genannten Herrn zugegangenen e? D0m 1 August dss. Js. ab gestaltet sein, mit einem Retourbtllet Wetzlar-Gießen die Routen Wetzlar-Gleiberg oder Wetzlar-Gießen in beliebiger Weise zur Hin- und Rückfahrt zu benutzen. Es wird demnach künftighin freistehen, mit einem derartigen Billet nach Gleiberg zu fahren und über Gießen heimzukehren oder umge- anzutreO n iU rci^en unb mit ben von Gleiberg abgehenden Zügen die Rückfahrt ort Eisenach, 24. Juli. Die Vertreter der deutschen Turnerschaft hielten gestern Abend zur Vorfeier des 8. deutschen Turntags im Restaurant Tivoli einen solennen Commers ab. P'äcis 8V2 Uhc begrüßte der Vorsitzende des Eisenacher Turnvereins (Wilhelm) die anwesenden Vertreter. Rechtsanwalt Georgi von Eßlingen. Vorsitzender der deutschen Turnerschaft, eröffnete hierauf den officiellen Commers und brachte ein Gut Heil" auf die Turnerei Deutschlands und Deutsch-Oesterreichs. Es verflossen nunmehr die Stunden bis nach Mitternacht sehr rasch und wechselten mit Reden und Gesängen. Den mufikalischen Theil belebten hauptsächlich die Vertreter des 9 Kreises mit Auffahren verschiedener Rheinlieder. Eine zündende Rede hielt ein Vertreter Deutsch-Oesterreichs (Honiz aus Wien), welche ein nicht enden wollendesGut Heil" veranlaßte.

Eisenach, 24. Juli. Morgens in derErholung": 8. deutscher Turntag. Geh. Reg.-Rath Rose, Bürgermeister von Eisenach, begrüßte im Namen der Stadt die Vertreter und hob besonders hervor, wie in Zeiten der Bedrängniß die Thüringerlande eine Pflanzstätte der Turnerei gewesen seien. Der Vorsitzende Georgi dankte im Namen der Abgeordneten und eröffnet ben 8. deutschen Turntag. Es wird die Präsenzliste aufgestellt und constatirt, daß 192 Abgeordnete (10 aus Oesterreich) anwesend, daß außerdem 2799 Turnvereine, in Deutschland incl. Deutsch-Oesterreich mit 221471 Ver- einsangchörigen und 19629 turnenden Mitgliedern bestehen.

Marburg, 23. Juli. Dem Vorstand des landwirthschaftlichen Kreisvereins Witzenhausen, Herrn 0. Keysenberg zu Bischoffsbausen, ist auf eine diesbezügliche Ein­gabe an die Königliche Regierung (das Abschießen der Sperlinge betreffend) folgende Erwiderung zugegangen:Auf die Eingabe vom 24 v. M. eröffnen wir Ew. Hoch­wohlgeboren, daß eine die Sperlinge in Schutz nehmende Bestimmung nicht besteht- Die einzige jetzt noch geltende gesetzliche Vorschrift bezüglich des Schutzes nützlicher Vögel findet sich im § 30 des Kurhessischen Gesetzes vom 7. September 1865. Hier­nach wird Derjenige, welcher Nachtigallen sängt oder deren Nester zerstört, um zehn Thaler und Derjenige, welcher anderen kleineren, vom Raupen und Insekten sich nährenden Vögeln auf diese Weise nachstellt, um 21/2 Thaler bestraft. Zu den insekten­fressenden Vögeln können die Sperlinge nicht gerechnet werden; ihrer Verfolgung steht deßhalb dort, wo sie sich in Schaden bringender Weise vermehrt haben, nichts im Wege."

Kassel, 21. Juli. Auf der Bergisch-Mäikischen Bahn ist gestern ein Schaffner verunglückt. Bei dem gegen Abend hier von Arnsberg eintreffenden Zuge fiel der Schaffner Kroll beim Coupiren der Btllets vom Trittbrett vor dem Perron der Starton Bestwig; es wurden ihm beide Beine abgefahren, so daß derselbe nur mit großer Vor­sicht in das Krankenhaus nach Meschede gebracht werden konnte. Derselbe ist schon am nämlichen Abend gestorben. Er hinterläßt eine Frau mit 6 Kindern.

Die Dispositionen für die Manöver des 11. (Kasseler) Armee-Corps, denen der Kaiser beiwohnen wird, sind nach demRh. C." nun wie folgt getroffen! Die 21. Division (Frankfurt a. M.) manöorirt am 17., 18. und 19. September zwischen Oberursel und Hofheim. Die 22. Division (Kassel) in denselben Tagen nördlich von Hanau und die 25. (Großherzogltch Hessische) Division aus Darmstadt zwischen Seligen­stadt und Offenbach, resp. nördlich von Frankfurt a. M. Die große Parade vor dem Kaiser, sowie die Corpsmonöver finden in den Togen vom 21. bis 26. September bei Homburg v. d. H. und Frankfurt a. M. statt. Außer dem König Alfons von Spanien und dem Prinzen von Wales werden noch mehrere fremde Fürsten und gegen 105 fremdherrliche Osficiere Gäste des Kaisers sein.

Petersburg, 18.Juli. Wie russische Blätter melden, ist es unter den Kosaken aus sonderbaren Gründen zu Ruhestörungen gekommen. Als nämlich in der 1. und 2. Nowotscherkassischen Kosaken-Staniza vor 14 Tagen die Kosaken von ihrem Hetman aufgefordert wurden, gegen die in ungeheuren Schwärmen aufgetretenen Heuschrecken zu Felde zu ziehen, erklärten die Kosaken mit vollem Recht, daß man die verlangten Maßregeln viel früher hätte vornehmen müssen und daß es jetzt, wo die Heuschrecken schon fliegen könnten, ganz nutzlos sei, sich gegen dieselben aufzumachen. Der Hetman ermahnte nun die Leute zum Gehorsam, sie hörten aber gar nicht auf ihn und begaben sich unter großem Lärm nach Hause. Am 3. Juli berief der Hetman der 1. Staniza abermals eine Versammlung ein und legte in derselben ein Papier auf, in welches sich alle die einzeichnen sollten, welche gegen die Heuschrecken gehen wollten und welche nicht. Kaum aber hatte der Hetman diese Forderung gestellt, so ergriff auch schon ein alter Kosak das Tintenfaß und warf es ihm an den Kopf. Dann packte man ihn und warf ihn, roie weiland einen kaiserlichen Rath, zum Fenster hinaus, und ähnlich wie in dem Prager Falle that sich glücklicherweise auch der Hetman keinen Schaden. In der 2. Staniza, wo gleichfalls eine Versammlung tagte, ging es nicht weniger stürmisch her, nur wurde hier der Hetman anstatt zum Fenster zur Thür hinausgeworfen. Vor­läufig, durch welches Mittel ist noch unbekannt, ist es den Behörden gelungen, die Kosaken zu beruhigen, so daß sich 3000 von ihnen bereit erklärt haben, den Feldzug gegen die Landplage aufzunehmen.

Das Organ des sächsischen Gewerbevereins in Dresden schlägt vor, abge­nutzte Stahlfedern, ähnlich wie Cigarrenabschnitte, zu sammeln und den Erlös zur

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D'- s ch »l - zühlte In allen 3 Abth-llung-n (l. und II. Ordnuna nebst ^nnn^ q Schüler. Mit dem MaturitätSzeugniß gingen ab 13 Schüler

um Mathematik (4), neuere Philologie (3) Natur- militäUsche Laufbahn ^Wissenschaft (2) zu studtren, das Postfach wählten 2, die

c. Den Ausbau des Oberhesstschen Eisenbahnnetzes betr hefnrtAt der Bericht die Frage der Secundärbahnen. Er bemerkt, daß Gießen die Verb nbi Nordoften zum möglichst unmittelbaren Anschlußan b^tbürlna(fAe^ und sächsischen Eisenbahnlinien fehle, unb betont, baß erst, wenn das den oherbesM-» Bahnen fehlende Stück Alsfeld-Hersfeld, welches im Ganzen dne ßanae dIh1 n ,r 44 Km. haben würde unb damit für die Strecke Coblenz-Eifenach-Ldvria^^^sn Gießen-Eisenach-Leipzig eine Abkürzung von 43 Km. dringt, gebaut werdet mürbe' was als Vollbahn geschehen müsse, dem Verkehr der StabtäiÄ'nbVna Ä Verbindungen geschaffen seien- v^uiuiuigcn

Der Bericht schreibt ferner: Handelskammer. Im Jabre 1881

24 Sitzungen, im Jahre 1882 18 Sitzungen statt- Erledigt wurden in er ft er en 493 ^lnsSnae, in letzteren 452 Eingänge. Die Zahl der Mitglieder der Kammer wurde auf Antrag derselben von Großh. Regierung im Jahre 1881 von 7 auf 9 erhöbt Um , für Handelssachen. Die bei dem Landgericht der Provinz Öber-

hfffin errichtete Kammer für Handelssachen hatte im Jahre 1881 im Ganzen 122 $rort>6- facben zu bearbeiten. Die Zahl der Beschlüsse über Gesuche um einstweiligeVersüaunaen und Arreste betrug 4, die Zahl der KostenfestsetzungSbeschlüffe 37. Im Jabr? 1882 waren zu bearbeiten 10 im Jahre 1881 unerledigt gebliebene Sachen. Neu anbänaia ?oorbXim ordentlichen Verfahren 89, tm Urkunden- und Wechselproceß 34 zusammen 133 ^älle. Die Zahl der Beschlüsse über Gesuche um einstweilige Verfügungen und Arreste belief sich auf 4, die Zahl der Kostenfestsetzungsbeschlüsse auf 32. 9 0

Unterricht sanftalten. Im Schuljahre 1883/83 wurde das Gymnasium

Lokale-.

Gießen, 25. Juli. (Sterblichkeit in Gießen) Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 15. bis 21. Juli betrug im Ganzen 12, davo» bet Kindern 5, bet Erwachsenen 7. Von 3 Kindern im ersten Lebensjahre starb eins an allgemeiner Ab- zehrutzg, das zweite an Darmcatarrh und bet dem dritten, welches nicht ärztlich beob­achtet worden war, konnte eine bestimmte Todesursache nicht angegeben werden. Von 2 schon älteren Kindern erlag eins der Diphtherie, das andere einer Nierenentzündung. Bei den erwachsenen Personen wurde als Todesursache bezeichnet: Krebs zweimal, Gehirnerweichung, Schlagfluß, Bronchtenentzündung, Ruhr je einmal. Ein Mann verlor das Leben durch Herabstürzen von einem Gerüste. g.

** DieOberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde" wird am Mittwoch den 1. August ein schönes Fest, das ihres fünfzigjährigen Bestehens, feiern. Dem Programme gemäß wird um 11 Uhr ein Festactus in der großen Aula der Universität stattfinden, wobei Herr Professor Dr. Pfluglieber animale Nahrung Snbtbrr gesundheitsschädliche Beziehung zum Menschen" und Herr Professor Ur. Buchner überDie Geschichte der Gesellschaft", sprechen werden. Daran wird sich eine Mittagstafel im Hötel Einhorn und am Nachmittage eine gesellige Vereinigung in Wenzel s Garten anschließen. Die Betheiligung der Damen bei allen diesen Acten wird erbeten.

Gießen, 25. Juli. Der Jahresbericht der Großh. Handelskammer zu Gr en für die Jahre 1881 und 1882 ist im Druck erschienen. Derselbe bemerkt einlettungswelse, daß seit dem Erscheinen des Jahresberichts, worüber zwei Jahre ver- strichen sind, sich eine langsame, aber stetige Besserung unserer wirthschaftlichen Ver­hältnisse bemerkbar gemacht habe, welche zu der Hoffnung berechtigt, daß die lange andauernde Periode des Stillstands, ja Rückgangs im GeschSftsleben endlich vor­über fei.

T, m üblich, ,erfüllt der Bericht In drei Theil-: I. Gutachten, Ansichten, Wünsche: II. Berichte über Thatsachen; III. Statistische Notizen.

Dem ersten Theil entnehmen wir bezüglich des Baues neuer Eisenbahnen die folgenden Bemerkungen: v

zur t ®lb/1nba$.'2ollör. Bekanntlich ist schon seit Jahren ein Comitä, welches in Gladenbach seinen Sitz hat, bemüht, von Gladenbach einen Schienenweg nach hem Lahnthal, speciell nach Lollar, zu errichten. Nachdem dasselbe die zur Deckung der ftaatlicherseits verlangten Beiträge, in Summa 167,000 Mark, zum größten Theil in Form von Zeichnungen der dabei intereffirten Kreise, Gemeinden und Industriellen gesichert hatte (zusammen 117,825 Mark), wandte sich dasselbe an die hiesige Handels­kammer mit dem Ersuchen, dieselbe möge die Vertretung der Stadt Gießen bestimmen Mr Deckung der noch fehlenden 50,000 Mark ebenfalls einen Beitrag zu bewilligen Wir haben dieses Gesuch der Bürgermeisterei der Stadt Gießen übermittelt. Dieselbe bat die Angelegenheit in der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt. Das Ansuchen wurde jedoch von dieser Versammlung abgelehnt. Es blieb der Kammer nichts zu^br'ingen b ®efd?Iu& 3ur Kenntniß des betreffenden Comstös in Gladenbach . . c- d. Kinzenbach-Gladenbach. Außer obiger Bahnverbindung, welche wesentlich die Interessen des früheren hessischen Hinterlandes berührt, ist neuerdings noch eine

--proiectirt worden, welche vornehmlich die Eisenindustrie der oberen Lahn und Dill fordern sollte. Es ist dies eine als Secundärbahn geplante Linie welch? s°a i«inr?enla?' <^at,LOrn?ert. Verbindungsbahn Wetzlar-Lollar, abzweigen und du-^ch ker ^aI naf$ Gladenbach und Laasphe geführt werden soll, um auf diese Welse nnttelft der damals projectirten Fortsetzung der Linie Cölbe-Laasphe nach Altenhundem die Eisenwerke der oberen Lahn und Dill in directe Verbindung mit dem wes phälischen Kohlenrevier M bringen Das hierzu niedergcsetzte Comitö, welches sein n Sitz n rit^tete. besh°lb eine Petition an die preußische Reglung und an das preußische Abgeordnetenhaus. Bekanntlich hat aber die preußische Regteruna den Ban der Linie Laasphe-Hllchenbach bem der Linie Ln°sph--Altenyunb-m -org-zog n unb das preußische Abgeordnetenhaus hat diese Abweichung genehmigt. cln RnInAt.ff.-n 5at bte oben gedachte Linie Kinzenbach-Gladenbach-Laasphe ihre eigentlich?Bedeu un« da ber auf ber Strecke Laasphe-Hilchenbach zu machende Umweg zur Er- -ichung des westphälischen Kohlenrevters nicht viel geringer ist, als der über Betz'

Die hiesige Fortbildungsschule wurde im Jahre 1882/83 von 210Schülern str 8 Abtheilungen resp. Classen besucht. Die Mehrzahl waren Lehrlinge bei hiesigen Meistern, einige hatten sich als Arbeiter in Fabriken angemeldet.

Der II. Theil enthält zunächst über den Bergbau folgende Mittheilungen- dem in unserem Bezirk gelegenen Brauneisensteinbergwerk wurden gefördert im

Braunstein 1276 Ctr.,

Manganeisenstein 1,444,180 Ctr.

n, . Der beträchtliche Rückgang der Production (gegen 1880 Minus 221,000 Ctr.) rührt, nach den Mittheilungen der Verwaltung, von dem Sinken der Verkaufspreise K" Spiegeleisen (wozu der hiesige Eisenstein hauptsächlich verwendet wird) her, und »ic? '* wieder eine Folge ber verringerten Nachfrage von Spiegeleisen für welches im Jnlanb nicht genügende Verwendung vorhanden ist für England. Dieser Rückgang macht sich seit einigen Jahren bemerkbar und nimmt voraussichtlich im laufenden Jahre noch größere Dimensionen an. Weiter heißt es:

r rr 7 65 ? u cj 11. $robuctton und Absatz sämmtlicher Bierbrauereien in Gießen lassen sich in folgender Weise annähernd feststellen:

I. Production durch das Hauptzollamt Gießen:

1) Verbrauch von Malz ä 50 Pf. per Hectoliter

o B/er ^ich..... . 45 261 Hectoliter.

2) Einfuhr von Bier...... 4 679

Tr A, r r Production und Einfuhr in Summe gleich 49,940 Hecioltter.

II. Ausfuhr abgezogen nach den Registern für die

Rückvergütung von Octroi..... 17 745,7

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