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2) Ber Ausführung des Heilverfahrens außerhalb seines Wohnorts kann der Veterinärarzt außerdem die unter VII Ziffer 19 und 20 der Medicinaltaxe vorgesehene Reisevergütung nach Maßgabe der Entfernung (bei deren Bemessung selbstverständlich die Zeitdauer der Beiwohnung bei dem Heilverfahren nicht mit in Betracht kommt) und der nichtbeamtete Veterinärarzt (welcher keine Fourage- vergütung oder TranSportkosten.Aversum vom Staate bezieht! noch die unter VII Ziffer 23 der Medicinaltaxe bestimmte Transportvergütung berechnen , B Sämmtliche Kosten haben die bei der Herde oder den zusammenqe- brachten Herden betheiligten Bescher nach dem Verhältniß der Zahl ihrer den^Remlgungsverfahren (Heilverfahren) unterworfenen Schafe gemeinsam zu Zl-mStt«”"9'* """ "" k“ ** *“ e*”™« -
Darinstadt, den li. Juli 1883.
Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz.
v. Starck.
——— Fuhr.
Lokale«.
sssssäs» MMN5MZ-W---WS wattigen Feuerwehren. Das Gewoge froher Menschen Mn A" 1° 0Dcr H QU§;
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„ t 2lm 10. Juli, Nachmittags zwischen 5 und 6 Uhr, wütbete wie her ffih- genösse berichtet, zwischen Meggenhorn und den beiden Nasen ein furchtbarer ftöbir f»iffb^a,^,äbk,C^C' D-° ©eemauer wurde beiMeggenhorn^ggerstsenÄe ?^bdeckt und weggespült Die Dampfschiffe konnten dem Sturm theilwetse trotzen, die Gemüseschiffe dagegen von Weggis und andere kleine Scbiffcken wurden von den über einen Meter hohen Wellen wie einSpielballherum^^^^
hnaft Mo rm ein Schiff sammt Insassen auffsLand. Ein Weggiser-
schiff, das die Einkäufe für eine Pension mitführte , konnte bei Meaaenbmn das gespült^wu?M.' aber dort so herumgeschlagen, daß die ganze Ladung heraus- h_= fUn"(7fniofaUnst ^nc äußerst komische Seene hat sich bet Gelegenheit
8 Mitglieder des Berliner Restdenztheaters in Schwerin abgespielt! sttben L „K. I." dem wir die Verantwortung für bieÄ?dtbe£
leiben überlajfen, folgendermaßen erzählt: Herr Haak will eben mit einer Nrobe be- ftnHfinMt^r s>ern^^rn*"Cb1e8 Schweriner Thalia-Theaters, in welchem das Gastspiel ^i^adet, sind alle beschäftigten Darsteller vereinigt. Das Klingelzeichen ertönt Herr ttnternrn^hp mr ?^giestuhl Platz und die Probe nimmt ihren Anfang. Aus dem ^ft !8 m.?hPCK m ? “f?1 uran störendes Gemurmel, das der Regisseur mit ftarp!?em<\o ix dahinten!" zu beseitigen versucht. Aber das Geräusch wird f ffo un^ebüE^HA E Meinung, das WirthschaftSpersonal b?nebme
Qu f.ln^CB.JLh’ rA(um unb E hinab: „Sie stören doch die Probe nicht." Zu leiner Verwunderung sieht er an der der Bühne entgegengesetzten Wand mehrere Herren, darunter einige Offtciere, um einen Tisch gruppirt und hört sie lebhaft be< bflttfren. Im höchsten Maße indigntrt über diese leider in Provtnzstädten vielfach
Telegraphische Depeschen.
Wolff'» teuer. Corresponden,-Bureau.
■n t, ??’ 3uni. Der dieffeitige Gesandte beim Vatikan, v. Schlözer,
ist heute Mittag btrect aus Rom hier angekommen. 8 n
Prag, 23. Juli. Im Lanbtage brachten Rieger und 71 Genossen einen Slntrag em, betr. bte Wahl einer aus 15 Mitgliedern bestehenden Commission zur Vorberathung einer Reform der Landtags-Wahlordnung. Das Reform- k ^.nächsten Session vorgelegt werden; das Wahlrecht soll ruck- be.r Bevölkerung und der Steuerleistung gleichmäßig vertheilt und die Wahlbezirke derart abgegrenzt werden, daß den beiden Volksstämmen ein gleiches Recht zu Theil werde. Die Commission soll auch die Theilung des nichtfidei- Großgrundbesitzes in mehrere Wahlbezirke und die Ausdehnung des Wahlrechtes auf die Fünfgulden-Männer erwägen. H
.23. Juli. Tisza - Eszlarer Proceß. Die Eingabe Joseph Scharf s um Zurückstellung des Moritz Scharf unter die elterliche Obhut J>eWieben worden. In dem Bescheid wird ausgeführt, daß Moritz Schars ,ich in Folge einer Verfügung des Ministers des Innern bei dem Comitate befinde und daß mit Rücksicht aus die persönliche Sicherheit des Knaben der Vicegespan die Zeit noch nicht für gekommen erachte, um den Knaben herauszugeben. Der Vertheidiger Eötvös hat Namens Josepb Scharf s gegen den Bescheid an das Ministerium Recurs eingelegt. In der heutigen Sitzung wird der Bericht des Vicegespans über Pflege, Erziehung und Unterricht, welchen Moritz Scharf unter Obhut des Comitates genoß, verlesen ^borM^wurde^^°"""b deponirt, daß Moritz Schars im August 1868
, .. Kairo, 23. Juli. (Telegramm des „Reuterh'chen Bureaus.") In den
2^ Stunden bis heute früh sind hier 427 Personen, davon 273 in der an^rt.^°Ie1rn S-storben. In Chibin-el-Kum starben 150, in (591309 68 und m Mehallet 46 Personen.
Vermischtes.
iNationaldenkmal auf dem Niederwald 1 Wie Mr sw«. « - £ c
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M2p1^iHlroi?nF0mmen'Jimr^ ba Wagen auf den Niederwald zu beaeben und ^ ^ ^ihung zu vollziehen. Die dabei ftattfindevden Feierlichkeiten § als 8 Festrede Chorgesange rc, werden nach der Seit bemessen welche hnffir Mfrimmi milk 5 ? ' Enthüllung des Denkmals sollen auf efn !^ J8et ber
K-^"b^e,Ortschaften durch fetettiches Festgeläute uno zwei Batterien Art'llerte^durck Ä0Ihiniler{ r■ freubtgen Vollzug des feierlichen Actes verkünden. ' Se. MaieM m r cdajc1 k'i ^E^olgt von den Fürstlichkeiten und hohen Würdenträgern des Reich?« mC bem Bahnhof zu Rüdeshetm antreten. Auf dieser wird der Kaiser
die Huldigung der Stadt Rüdeshetm unter einem hierzu eigens hLrtchtenden Kai - entgegennehmen. Auch sollen bei dieser Rückfahrt sämmtliche Se Mai?sint in 128 Wagen begleitenden Fürstlichkeiten und Würdenträger seitens der w-'ben - dl- Mafien je -fn-S Wagens burtb^ 2 ®amenÖünb^ Xi tn Walde vom Platze des Denkmals bis zum Engerweg die Krieaerveretn? mit imp« ^hnbnf®^aIT 6Ub,n fo sollen in ber Stabt »’m' fatX faÄ S
©r. Majestä? Huld?guagen ' durch^Erttchtung'' sinn"rttch^ Ehrenpfotten ^dar^ubttngen' Flaggenstangen, Laubgewtnbe, Blumen-Urnen -c. schmücken wirb bis su bem BahÄ genommen haben werden. Um i/»3 Uhr, heißt es soll Se RNMSMi ü * k
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hat, welchem ja Ihre opferwilligen Beftredunaen etnUa^und bkaS .^/metnwohl
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Himmelskraft, — Wenn sie der Fesseln sich entraM ' "^^Doch furchtbar wird die Spur - Dte freie Softer ber »ater. - ffiX ^ntTn,auf ber -'«neu ohne Wiberstanb - Durch bte volkSbelebten Gassen - SBäIxt ben £i, ~ ®^*fcnb - Denn bte Elemente hassen - Das Gedilb der Menschenhanb" UnflC&Urren ®ta?b' Herren, wir wissen Alle, daß das Feuer der Schrecken 2 5 " ~ td? sage, meine
Menschen werden kann, wenn ihm nicht mit aller Kraft und ß^pr^ar^e SHnb des ständiger und geübter Hand sofort entgegengetreten wird mit fac^oer=
Feuerwehren, und zwar oft mit sch wer-/Gefahr "lü" eigenes^Leben" und un -r 'Srer schönen Devise: „Gott zur Ehr', bem Nächsten zur Web?» ® u,nBbt,<1*' freier Entschließung unb Vereinigung in den Kampf mit b-m enttestelten (Su ®runb getreten sinb bilden fie in ber Kette ber Brofceü DrflanifaHon n” b« @runbla0e bte Freiwilligkeit unb S-lbsthüls- ist, eines ber wichtigsten Glüd^ ,bIre" bie ungetheilten Spmpathien ber Bevölkerung, wie ber Behörden m,.^nb'^lchem S-tt- ft-ht. Freilich hat auch kaum irgend e°in anderer Zweig betXÄB8’SS‘-.,.“t fett so schone Erfolge aufzuwetsen, als gerade die Ihrige und befibnih^sa 05 35nen heute umsomehr Glück dazu wünsche», als der schöne Verband ™ r
«rtiAP^T'^r16 Mehren hier In Darmstadts Mauern geschlossen jestt bereM ®Je artige Dimensionen erreicht hat. Auch unsere Stadt ertrn 1 d/ verekts so groß-
o^ganisirten freiwilligen Feuerwehr, deren vollen Werth *mir ^ft?RnM?nb - theilt mit mir gewiß den Wunsch, daß es ollen Theilnebm^nb^^
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XI. Hessischer Ieuerwcsirtag.
m. Darmstadt, 23. Juli.
Ueb-r ben gestrigen Hauptfesttag tft im Allgemeinen zu berichten dost derselbe
<T UnBu?6n l'^ünstigt war, baß bie Einwohnerschaft unserer Stabt nament-
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Die Lieferung 1883/84 für die chrderlichen T Wieml, befiehl 1420 Str. 1690 „ 750 „ 120 „ 100
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