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Lj.n-f.-nk,» e^Aiiheninn bett Varnanaes bei einer iünaft stattaebabten De-

|W a' [ff ine Degradations-Scenes Das Oesterreichische Armeeblatt erhält aus ,.treft nachstehende Schilderung des Vorganges bei einer jüngst stattgehabten De- Äruna eines rumänischen Offiziers:Ein ebenso peinlicher wie zum Lobe der E??S -s gesagt seltener Fall einer militärischen Degradirung spielte sich diese Z n der Malmaison-Caserne ab. Der hierzu Verurtheilte war ein ArttUerie- ??mM-r dritter Classe (Lieutenant), welcher, des Diebstahls arartschen Pulvers aus nL flfripnal überwiesen, zur Degradation und zu einer 51/rjahrigen Kerker-

L üerie-Arsenal überwiesen, zur Degradation und zu einer 51/rjahrigen Kerker- Eurtbeilt wurde. 8ur Urteilsvollstreckung waren sämmtliche Garnisonstruppen ^ 'Commando eines Stabsoffiziers o.uf dem Plateau vor der Caserne zu einem iormtrt ausgerückt. Dem Deltquenten brachte man in das Arrestlocal seine Se-Uniform, die er anzuziehen sich weigerte, bis man ihm drohte, man werde anwenden. Mil Säbel, Feldbinde und Patronentasche erschien nun derselbe wrhfllb einer aus sechs Mann mit aufgez)flanztem Bajonnet bestehenden Escorte im 5M^wobnach erfolgtemPräsentiren" der königliche Comm ssar beim Kriegsgerichte Eigenschaft als öffentlicher Ankläger im Namen des Königs das Urtheil verlas. 2em er bändigt, trat ein Unteroffizier an den Verurtheilten heran, riß ihm das K vom Kopfe, warf die als Dienstzelchen angebrachte Wollrose vor die Füße desselben Trj6 >,je silbernen Tressen davon ab, mit denen er ebenso verfuhr. Hierauf wurden ,L gbnsich-r Procedur die Epauletten und Aermeldistinctionen adgetrennt, wobei der i ,flUent m'tzubelfen begann, aber vom königlichen Commissar, der ibn zur Ordnung ries davon abgehalten wurde. Zum Schlüsse nahm man ihm den Sabel ab, brach .Hl mtrwei, zerriß die silberne Kuppel und warf sie vor ihn hin. Nachdem er auf 1, Meise aller Ehrenzeichen beraubt worden, setzte man ihm das Käppi auf und Äte ibn unter Escorte die Front der gesammten Truppen entlang, auf welche traurige Procedur einen tiefen Eindruck hervorbrachte. Am Flügel angekommen, bezähm ihn ein Zellenwagen, um ihn zum Strafantrstle der Civilbehorde zu

, ein Schuß und er stürzte zusammen. Doch auch der Hund war

beschwer! « n zerfleischt, unter den Klauen- und Schnabelyieden seines

8 «prenbet Der Räuber scheint ein echter Gold-oder Kaiseradler zu fein (Aquda Die Spannung zwischen beiden Flügelspitzen beträgt 7V2 Fuß- Das dunkle, ,11V k, tdnnam Gefieder mit den schneeweißen Schultern deutete schon auf das Alter ^Eaels Diese Vermuthung fand eine überraschende Bestätigung. Am linken Fuße kjcht über den Zehen befindet sich nämlich ein aus starkem Goldblech »ÄVZter Seif mit den noch d-utllch lesbaren Buchstaben H KS, o. A, fünfer dos^Wort EPERJES; auf der anderen Seite des Reifes das Datum

Abtrieben.

WitterungSkunde.*)

24 August. Freitag Frühmorgens trüb bis bedeckt, namentlich in den west- M Küstengegenden, mit steigender Sonne jedoch allgemein aufgehettert, wärmer, tirittaeife gewitterhaft und besonders Nachmittags schön.

25 August. Samstag. Frühmorgens dunstig bis drohend bedeckt, mit steigender Sonne aufgebessert, auf Mittag zu Schleier bis zerstreute Ballen, örtl'ch bis gewitterhaft, «gen Abend namentlich in den südlichen Gegenden böige Niederschläge mit elektrischen »düngen, nach Norden zu Nachmittags und Abends meist aufgebessert bis schon cnb warm.

*) Nutz vr. L.Overzier's Wetter-Prognose für den Monat August, obgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, ?ref$ 1 AY Nachdruck verboten.

Handel und Verkehr. -

Limburg, 22. August. Rother Weizen A 17.40, Korn A. 12.75, neuer Weizen 18.25, Gerste A 00.00, Hafer A 7.80, Erbsen A., Kartoffeln A..

Frankfurt, 22. August. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu A 3.003.25, Stroh 2.302.70, Eier das Hundert A 56, Stück 6 H, Butter 1. Qualität A 1.10, 2. Qualität A 1.25, Kartoffeln per Centner A 2.252.60, Kohlrabi St. 4 - 6 per Stück, Erbsen per Pfd. 0000 Rothkraut per St. 1525 Poularden A 00, Huhn 1.301.80, 1 Ente A 2.203.00, 1 Taube 5060

Hahn A 1.601.85, Gans A 00.00, Welsche A 511.

Berlin, 19. August. Nach einer Meldung derB- B.-Z " ist eine Aenderung in der Postbeförderung ganz kleiner Geldbeträge innerhalb der Stadt von der Post beabsichtigt, welche am 1- Januar 1884 ins Leben treten soll. Wenn j tzt Jemand 65 Pfg. durch die Post versenden will, muß er dafür 20 Pfg. Porto zahlen- Künftig würde er statt dessen eine Correspondenzkarte im Werthe von 70 Pfg. kaufen. Auf derselben befindet sich über dem für die Adresse bestimmten Raum der gedruckte Ver­merk: Empfänger erhält . . . Der Postbeamte schreibt mit Buchstaben hinzu, wie viel. Die Karte hat einen Coupon, den der Empfänger abreißen und unterschreiben muß. So erspart man Postscheine und bezahlt für Stadtsendungen im Betrage von unter 3 Mark nur 5 Pfg. Porto-

Die Aufschriften der Manöverbriefe lassen nach den seitherigen Wahrnehm­ungen, ungeachtet aller Anmahnungen der Postbehörde, in Bezug auf Deutlichkeit und Genauigkeit noch vielfach zu wünschen übrig. Fehlleitungen und Verspätungen m der Ueberfunft, wenn nicht gänzliche Unbestellbarkeit sind die unausbleiblichen Folgen. Angesichts der bevorstehenden Herbstübungen der Truppen kann daher allen Betheiligten in deren eigenem Interesse nur aufs Neue dringend empfohlen werden, die Briefe rc. an Offiziere und Mannschaften der zu den Herbflübungen ausgerückten Heerestheile nach Art der Feldpostsendungen deutlich mit Name, Charge und Truppentheil (Regiment bez. Bataillon, Compagnie, Escadron, Batterie oder Colonne) zu bezeichnen und zwar am Besten unter Hinzufügung des betreffenden ständigen Garnisonortes, nicht des häufig wechselnden Cantonnementsquartiers. Die schleunige Nachsendung derartiger richtig bezeichneter Briefe nach den einzelnen Abholungsorten ist durch besondere Ver­abredung zwischen Post und Truppeniheilen sichergestellt.

Frauksurt a. M., 22. August, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 250%, Staatsbahnactien 27174, Galizier 252%, Lombarden 129%, Nord- weftbahnactien 1707/8, Gotthardbahnactien 1127t, Darmstädter - Bankactien 1557t, Disconto Commandit 1957k, Oesterr. Silberrente 677t, 4% Ungar. Goldrente 75V2, 40/0 1880er Russen 727z, 5% 1877r Russen 91%, 2. Orient-Anleihe 57%, 4o/o Spanier 58%, 5% Rumänische Rente 9374. 4% Unistc. Egypter 713/s, 5% Türken , Marienburger 104%, Hess. Ludwigsbahnact.. Tendenz: matt.

Wafferwärme der Lahn.

Am 23. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: 4- 17° R-, Luftwärme + 22%° M.

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Georg Kaspar Schmandt und seine

in Steinberg haben nach [' Kaufbrief vom 29. Mai 1864 in der Gemarkung Watzenborn und Steinberg iit Wiese Flur IV Nr. 328 von lftorg Drelchior Schäfer in Senborn für 77 fl., fällig bis Martini 1865, gekauft, können aber tie erfolgte Zahlung nicht nachweisen.

Wer Ansprüche an den Kaufschilling Mt bilden zu können, hat solche ton zwei Monaten so gewiß hier tonb zu machen, als sonst die .jahlung als geschehen angesehen und

Beschränkung des Eintrags im Mutationsverzeichnisse gelöscht wer­den soll.

ließen, den 19. August 1883.

. Troßh. Amtsgericht Gießen.

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