Gaffel 15 Juni. Der Kaufmann Jakob Wallach dahier «ar durch Erkennt:
™et aßecbfdfiempelmarten. bie zusammen -tn-n W-rth von 2 50 r.prSMrt^
Ltrfh 9iiiffrfirelben eines Datums unbrauchbar gemacht. Nun Erstattet ole 45O|i oet E “fj?^unbvouXr flemoTbene Merkzeichen nur dann zurück wenn derselbe ä SÄfsi1 Ä'ÄÄiw««? .-*? s «TnnVFfnnt? führte aus das? tbm durchaus der Gedanke ferngelegen habe, das; er durch
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seiner Handlungsweise bewußt gewesen und daher unter Aufhebung des erftinstanzltchm Urthe'ls kostenlos freizusprechen sei.
Erfurt. Mr den Lutherfestzug, welcher hier am 8. August cr. stattftnden soll bat das eingesetzte Eomiiä folgendes Programm festgesetzt: „Dem Zuge voran mar'schirt eine Anzahl der aus der freiwilligen Turnerfeucrwehr gebildeten Festpoltzet, welche überhaupt den ganzen Zug zur Rechten und Linken begleitet; dann folgt ein costümirtes Musikcorps. Ein stattlicher kaiserlicher Herold zu Prerbe befindet fich> an der Spitze der den Lutherwagen (dessen Insassen Luther, Justus Jonas der Rechs- aelkhrte Schürf und der dänische Student Peter Suaven sind) umschließenden Fuß, aanaer. Diesen folgt das Banner der Universität, der Rector. Eoban Hesse, Sturz, Drako und die Magister, sämmtlick zu Pferde. Der Zug der 600 Indenten wird in npmiffrti Zwischenräumen unterbrochen durch die Banner der theologischen, juristischen, mebic'mschmMbphll°s°vMch-n FacuUSt Ein Musikcorps bllb-t bi- Spitz- b-s n ninmenhe Harnische aekletdeten Rstterzuges. Dem berittenen Rathsmetster reitet ein na^^Rerstt^emn begleiteter Bannerträger mit dem Banner der Stadt Erfurt voran: den Rathsherren folgen die vornehmen Bürger zu Pferde und eine wettere ^bchetlung daselbst zu Fuße. Geführt von einem Herolde zu Fuß kommen nun bie mit dem lAretckencostüm angethanen Jungfrauen, denen berittene Gepanzerte und eventuell auch Landsknechte sich anschließen, den dann folgenden stattlichen Zug der^versch^edenm ^nmtnnen Gewerke der Schützencorps und der Kriegerveretne marklren zahlre chr A°n«eL°ä°r »u Ä- (@8 finb bi- bet b-m vorfäbrfflen Würzburger Ursiv-rsiiaiS- Pubdfefi« beretlä gebrauchten b'storischen Cosiüme sür bi-seu F°»»ug ang-kaust worbn, Auch 30 Panzer der Bürgerschützencompagnie in Torgau sind»zu erwarten. DaS Programm ist so eingerichtet, daß es, falls noch größere Geldmittel zur Verfügung gestellt werden, noch leicht ausgedehnt werden kann.)
— sNeuestes Schema zu einer Windthorst'schen Rebe.) S^ren! Wenn
-ich -r-i°n-n rönnen. Ich versichere Sie, baß von allen Dentbarteiten Feine einsige ausgeschlossen ist. Ich kann so sprechen ober anbers, ganz wie esmir r cht« erscheint; ich spreche aber immer anbers, ausgenommen wenn ich>so spreche, ® “
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kann. Dessen seien Sie versichert!" Mlk.) ____——
Verwischte-.
Mainz 18. Juni. Ein interessanter Prozeß ist beim hiesigen Landgerichvon einem auswärti'aen Bienenzüchter gegen einen Mainzer Conditor anhängig gemacht. Im
ÄEiZ ffi stellte her Angeklagte aus b-m Dache seiner Coastven- fadrik in der Pfandhausstraße Honig mit Bierhefe aus, durch dessen Genuß die Eenen massenhaft zu Grunde gingen. Dem Kläger allein wurde eine große Anzahl von Bmen- ftöcken vernichtet, andere stark beschädigt; der Schaden belief sich aufunsefähr 1OO Allerdinas belästigte« die Bienen den Conditor tn seinem Geschäftsbetriebe, alln es wäre ein Leichtes gewesen, ohne große Kosten durch ein einfaches Drahtgeflecht fti vor ben Bienen zu schützen und erbot sich der Imker, die Hälfte der Unkosten dafür zu tvgen. Der Conbttor w^ bst,es"Anerbieten ab unb erklärt-, -r werbe bie V-rntchtun ber Bienen noch mehr betreiben, so daß alle Stöcke in der Umgegend der Stadt zu Gunde gehen ™ün16™amfiag tam b(c Klage zur Verhanblung, würbe aber wegen Vernehnung von Experten auf einen später<!N Termin vertagt. Der Angeklagte berief sich zu,einer Verthechigung auf ein Schreiben deS hiesigen Gesundheitsamts, m welchem die Br»en- zucht in der Nähe der Städte für Menschen und Vieh sür — gefährlich erklärt Wirde, dieselbe sei nur sür das Land geeignet. Hierzu sei die Frage erlaubt: Sind auf dem Lande keine Menschen und Thiere? Der klagende Bienenzüchter betreibt außer finer Bienenzucht die Landwirthschaft mit großem Vtehstand, hat zudem tn fidem Somner eine Milchkur eröffnet- Hunderte von Menschen trinken täglich in unmittelbarer liahe der Bienenstände ihre Milch - und nie ist über die geringste Belästigung durch Bmen geklagt worden. — Mit großer Spannung sehen alle Bienenzüchter demsAusgani des Prozesses entgegen. Handelt es sich doch um einen Zweig der Landwirthschaft^ den In neuerer Zett größere Aufmerksamkeit wie früher zugewandt wird. Viele Mtllvnen Mark gehen jährlich für Honig und Wachs ins Ausland und somit dem Natbnal- wohlstand verloren, so daß selbst von Seiten der Regierungen im öffentlichen Jntzresse Alles aufgewandt wird, die Bienenzucht im deutschen Reiche zu heben. Umsomehr wäre es zu bedauern, wenn durch das Vorgehen eines einzelnen Privatmannes die Btmen- zucht unmöglich gemacht würde. (Mzr. I.)
Hanau, 18. Juni. Herr Landrath v. Schrötter publictrt die hessischeSalbath- ordnung vom 13. Mat 1801 und ersucht bie Ortspoltzetbeamten. über die Befolgung dieser Vorschriften zu wachen. Da ist u. A- am Sonntag das unnothtge Herunigehen auf den Straßen und das Sitzen vor den Hausthüren, das Schuldenemmahnen, das Heißen und Gehen in den Dienst, das Schafezählen, das Drängen und Schieden tn ber Kirch- ^beot”*s m a f t n e rolrb geliefert für 25 Cents (1 Mark) in Postrn-rk-n » So war in vielen amerikanifchm Leitungen, zu lesen. Viele schickten ihre Mailen ein und erhielten pünktlich zugesandt eure — Nähnadel.
— Große Angst stand dieser Tage ein Wirth in Borbeck um seine beiden schönen Sckwcine aus, indem dieselben plötzlich wie toll im Hose herumstürmten und endlich, nachdem sie ausgetobt, sich wie tobt niederlegten unb nicht mehr aufzubringen waren. Nach langem Nachdenken ging ihm plötzlich ein Licht auf. Unser Wirth hatte nämlich einige Eimer verdorbenen BiereS in die Tröge der edlen Borstenthiere ge chüttet und diese hatten sich einen „regelrechten" Rausch angetrunken. Nunmehr stimmte alles ein in ein herzliches Gelächter über diese — betrunkenen Schweine.
— Zwei Heumacher aus Fulda unterhielten sich beim Mähen, wie doch in der Welt die Gaben ungleich ausgetheilt seien. „Ich wollt' ich wär e-Kaiser, sagte- der Eine „No Henner, was theste dann do mache?" fragte der Andere. „Ich, sagte Henner, „ich thet mich uff de Heiboddem leje un Tubak kaue."
liches Arrangement zwischen der Pforte und den Albanesen im Zuge. Die Albanesen sollen in den letzten Gefechten mit den türkischen Truppen ater Lasiz Pascha geradezu enorme Verluste erlitten haben und dies durst bie Aufständischen wohl hauptsächlich zu ihrer Nachgiebigkeit bewogen haben.
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