l.
ng
-edners
I
* rhardt,
itä daraus auch zur
7599 den.
, daß ich
eniidcr
er, ndlung.
imburg
WE
IM.
hiermit zur
X 16 16 20 16
9 4
4 16-19 15-18 28-33 71-76 70 18-22
inet
im
Neuzeit
ME
inde Scmcu
hon, Pom-
lanueS Huß-
iomons des ertennm im :te am Tor
ben : Das Das Grab [baltna und
a nicht mr- : zeitgemäße rnch Bildern oorhandenen Erstellungen
hen, ist der
Rh.
oollen. Bis irben. Ohne >hne Marki- 7574
ibten Ha«s- zu miethen. otter, hanblung.
ter.
ibcr 1883, nement-
ektir»
Moser.
10 Uhr.
utleeht-
1883
Donnerstag den 22. November
-re. 272.
Gureatl r Schulstraße 7.
Deutschland.
»erlitt, 20. November. Der preußische Landtag wurde heute vom Minister •Wsääw䮫» SjB&rÄgÄ «'■™ ««Warm U»<rl«ui b"™= M«<»
LLW? SB
und wiederum «g*“ undBftch/snZn- jedes neuen oder
steuer zu etroarten 6aben, bet ftreng« sprurung । @innat)men unb Ausgaben verwehrtm Ausgabebedarfs so ausst-llen lass n. n Gleichgewicht hallen,
ohne eine ergänzende Inanspruchnahme deS Staa ... . b;e Besriebiguug.
Hierin kann indessen selbst nur dafür daß bei ^atg^der Camden Jahre"sich^ebmso vieler an sich anzuerk-nnenden Bedürfnis «de Etats der solgenden
iV.'*s f it ^abret^ NervelEttllene'und 'von der^Staatsregterung gellend
Ihnen entfpre^enbe g‘B”b« welÄ” über die Preußen -allein zur Per-
dm Wohlstand, zu welchem er seine Landsleute gebracht, näher kennen gelernt
De^r'französische Ministerpräsident Ferry hat nun eberffalls feine Attentäter. Die neueren Mittheilungen über den jungen Mann, weicher, mit einem Revolver bewaffnet, am Freitag in Pans im Ministerium des Unterrichts verhaftet wurde, besagen, daß das betr. Jndwibuum Culien heiße, von Profession Bäcker und aus Hagenau im Elsaß gebürtig sei. Der verhaftete erklärte im ersten Verhöre ganz offen, daß er den Attentatsversuch wiederholen werde, sobald er aus dem Gefängniß entlasten worden ser; er gehört einem revolutionären socialistischen Vereine in Lille an. Ob Culien von demselben nut dem Auftrage abgeschickt worden ist, Ferry zu ermorden, oder ob er auf eigene Faust gehandelt hat, wird wohl die eingeleitete Untersuchung ergeben.. Die Nachrichten über die kriegerischen Vorkehrungen der Chinesen lauteni immer be- droblicher. In Hau-Kau, Provinz Jünnan, soll em Adjutant (?) aus Pengyulia eingetroffen sein, um im Auftrags der chinesischen Regierung 20,000 Freiwillige für den Fall des Eintrittes von Feindseligkeiten zwischen Frankreich und China
Die Pariser ministeriellen Blätter veröffentlichen folgende Mit- theilung: Morgen beginnt auf dem Boulevard Richard Lenoir em Jahrmarkt. Wir erfahren, daß der Polizeipräfekt bei dieser Gelegenheit eine treffliche Maß' regel ergriffen hat. Die Polizeicommissare der Viertel, wo m Zukunft Jahr ZK&. w»rd-n »UriW, d°i auf dm° « !« S-»dl°-. Gaukler u. s. w. geduldet werden dürfen, die nicht darthun können, daß sw Franzosen sind. In Zukunst müssen sich alle diese Leute mit ihren Papieren auf der Polizeipräfektur einstellen, um sich dort auszuweisen; es wird ihiien dort eine Bescheinigung eingehändigt werden. Mehrere Abtheilungen der Sicher- ieteXi werben 6<tr«ut, bi« Jb-nIM «ewifler S-nbl-r-n prüfen, bie m Wirklichkeit kein anderes Handwerk ausüben, als das von Spionen.
Diese neue Verfügung wurde in Ausführung gebracht uno mehr als 200 deutsche, belgische und andern Nationalitäten angehörige Händler bet einer ersten Jnivection vom Jahrmarkt ausgeschlossen. .
Das gute Einvernehmen zwischen Deutschland und der Durker -st neuerdings wieder in mehreren Füllen thatsächlich zum Ausdruck gekommen- Der von dem General v. Kähler in Konstantinopel ausgearbeitete Plan der türkischen Armeereform war einer besonderen Commission überwiesen wegen etwaiger mit Rücksicht auf die örtlichen Verhältnisse nothwendigen Aenderungen Die Commission hat, wie man hört, solche auch vorgeschlagen, ohne daß dre wesentlichen Bestandtheile des Kähler'schen Entwurfs davon berührt werden- General v. Kähler hat sich mit diesen Vorschlägen einverstanden erklärt und der sehr umfangreiche Bericht ist dem Sultan nochmals, vorgelegt worden. Dieser hat auch von den monatlichen Berichten, welche die in Bersin nut dem Unterricht der jungen türkischen Officiere beauftragten deutschen ^ffi-nere erstatten, Kenntniß genommen. Der Sultan soll von den Berichten sehr be- friediat gewesen sein und hat den deutschen Ofsicieren türkische Orden verliehen. Dieses interessante Wechselverhältniß besteht auch außerhalb des militärischen Bereiches. Es sind in Berlin neuerdings eine Anzahl von jungen Leuten au<. Konstantinopel eingetroffen, die in hiesige landwirthschastliche Schulen ern- treten Aiich der vor Kurzem zum preußischen Geh. Regierungsrath ernannte Herr v. WAtendorff soll seinen Urlaub für einige vertrauliche Auftrage gut verwerthet haben. ______
Politische Neberskcht.
Gießen, 21. November.
p,ur Frage der Entschädigung unschuldig Verurtheisier enthält die Jurist Wochenschr." einen offenen Brief de» Rechtsanwalts Dr. Jakobi zu Mrlin an die deutschen Rechtsanwälte, worin er dieselben um ihre Mstwrrkung £ einer von ihm beabsichtigten Herausgabe einet Sammlung flrafrecht cher, iin wieder ausgenommenen Verfahren ergangener Entscheidungen durch Mü h ' üma aktenmäßiger und objectiv gehaltener Belichte über solche rssälle ersucht. Dem Briefe ist ein aus Zeitungs-Nachrichten zufammengestelltes Verzeichnis; von mpntner 22 aus den Jahren 1882 und 1883 dasirenden fällen bei» -tefiiat i/ welchen nach Wiederaufnahme des strafrechtlichen Verfahrens Frei- svrech'i'ngen erfolgten, während die betroffenen Angeschuldigten vorher zu groß» riprtffir’iffi schweren Strafen darunter in einem Falle zur Todesstrafe und IN sechs Fällen zu Zuchthausstrafen von längerer Dauer, rechtskräftig verurtheilt morden waren, auch die erkannten Freiheitsstrafen schon zum ^.heil verbüßt Hatten. Von den in dem Verzeichnisse aufgeführten 22 Strafurtheilen erging nrttt nreunischen 2 von sächsischen, 2 von hamburgischen und 1 von bat>ri- fto Gerichten Der offene Brief bemerkt weiter, daß nicht minder wichtig als § Frage de7 Entschädigung unschuldig Verurtheilter die Feststellung emer En» MÄgungspflicht gegenüber denjenigen sei, welche durch unverschuldete Unter suchungshaft ruinirt oder erheblich geschädigt seien, und betont
Is vor Allem einer Reform des Strafprocesses tm Sinned.r Rechtssicherheit Her Verfolgten bedürfe, weil zur Zeit nur em kleiner Theil der Jrrthumer .Durch Wiederaufnahme des Verfahrens berichtigt werden könne, übrigens auch die Geldentfchädigung und Ehrenerklärung, welch-- der Staat -benfall» gewah Wime immerhin keineswegs eine Ausgleichung des Unrechts darstelle, sonoern -nur einen kümmerlichen Nothbehelf Die
Dr. Jakobi bezweckt, zur Herbeiführung emer Nesoim des Sttafprocesfes
Die Reise des Herrn v. Giers und namentlich sein Besuch in Friedrichsruhe wird von der in* und ausländischen Presse noch immer ^ng com* Etirt wobei die französischen Blätter, wie mimer besonderS groß sind tn allerhand merkwürdigen Combinationen. So meint dre »Ropub . franda^e , daß Herr v. Giers es nicht umsonst verlangt habe, daß sein Besuch bei em deutschen Reichskanzler mit der ausdrücklichen Empfehlung zusammenfiel, welche der russischen Presse gemacht worden sei und dahin ging, ihre Angriffe und HAti^n Erörterungen an di?Adresse des russischen Reiches einzust-Äen. Das Blatt unterläßt nicht, die Version hinzuzufügen, wonach Deutschland Bemerk °n
Uiißlaiid und Oesterreich mit einander zu verhetzen suche, mit dem .üeineiten, derartige Prophezeiungen oftmals in dem Augenblicke dementirt werden, in mckchem sie sich verwirklichen sollen. Ueber das Haltlose derartiger Auslassungen L-s -- wchl tomn »°ch State.;im 1.UbnjenÄ'X' "’S «Vatt bie iünaft veröffentlichte Note der „Nordd. Allg. Ztg. beachten, an deren Schluß es heißt, daß die französische Hehpresse einen Abgrund zwischen den Dynastien Europas und der französischen Nation gegraben habe.
• Der am Dienstag erfolgte Zusammentritt des preußischesn Landtages zu seiner neuen Session drängt die übrigen politischen und fort» Kigen Nachrichten au» dem deutschen Reiche in deu Hintergrui^ Am Dien g Mead hielten alle Fraktionen Sitzungen ab,, um über ihre ^^^jKeten» Präsidentenwahl zu berathen. Das blsyerlge Präsidium des Abgeordneten Hauses bestand bekanntlich aus den Herren v. Koller (c°nserv.), v. Heeremann ?Eentruml und v Benda (nat.-lib.), welche Zusammensetzung den drei stärksten Pattesin entjüricht^ Von größeren Vorlagen wird dem Abgeordnetenhause zu- Mchst der Et!t zugehen und wird das Haus tüchtig arbeiten muffen, wenn es Stof eiben bis zu den Weihnachtsferien erledigen will.
Da« amtliche Blatt von Brasilien hat, wahrend der Prinz Heinrich von Preußen sich dort befand, einen Artikel gebracht, dem wir SCnt5eÖÄ&d auf die ausgezeichneten Beziehungen , die seit langer Zeit zwischen Brasilien und Deutschland bestehen, im Hmblick auf dre ^Eresten- -Gemsinschaft der beiden Länder, von denen dieses gern die krftigen. Arme auf Nimmt, die ihm das andere sendet, wahrend jenes die Markte Brastsiens fu fta Absatz seiner industriellen Erzeugnisse nüthlg brauch und auch st 'det, im LiMick endlick aus die Freundschaft, welche die beiden Herrscherfamlsien -MLnder verbindet, ist es eine glückliche Fügung, daß Brasilien, wennauchnur Äür kurte Qeit die Ehrenpflicht der Gastfreundschaft einem jungen Furnen Staenüber erweisen kann, dem Enkel des mächtigen Kaisers, dem es vergönnt gewesen, an seinem Lebensabend dem sehnsuchtsvollsten Verlangen der deu sch n Ä,'0on deren Gesinnungsadel und Thatkrast
ift Beiriediauna ;u aewähren. ... Der Besuch, den Se. Kontgl. Hoy. Prinz HLütrich Brasilien abstattet, wird nicht nutzlos für 3t^eL~an ^tn m/^jgnd Lazu beitragen, daß Deutschland die Wahrheit erfahrt. über: unflr Vaterland, Lamit seine Auswanderer ihm den Vorrangs vor audern Gegenden g , sich bemühen, die Europäer, deren Fleiß, Intelligenz undKapitalkraft un risLhwendig, zu sich in das Land zu ziehen. Niemand w II sein, Ausschlüsse über die Vortheile, die Brasilien dem arbe amen europasich Einwanderer aewäbrt zu ertheilen, als der Sohn de« deutschen ^htonerven, sobald er nu? einen Theil der natürlichen Reichthümer unserer Provinzen und
Breis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerietzn.
Erscheint täglich mit Avsnahme des MontagS. Durch bie Pest bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.


