die Concerte der größten Meister auf einem Klavizin mit und ohne Schweif ausführen, mein Junge auch ein Concert auf einer Violine. Mein Sohn wird die Taften des Klavizin mit einem Tuche zudecken und auf demselben spielen, als wäre es nicht zugedeckt. Von Weitem wie aus der Nähe wird er jeden Ton, jeden Accord errathen, den man ihm auf dem Klavizin oder an einer Glocke oder auf irgend einem Instrument angeben wird. Zum Schlüsse wird er so lange frei phantasiren, als man nur will und zwar nach Wahl, auf der Orgel oder am Klavizin, in allen Tonarten, in den allerschwterigften, nach Wahl. Sein Orgelspiel ist aber ein ganz anderes als sein Klavtzinspiel!"
— lieber Monaco und seine Spielhölle cursiren wieder Gerüchte, wonach Fürst Karl III. das ganze Fürstenthum der französischen Republik für 10 Millionen Francs angeboten haben soll, weil er sich in Geldverlegenheiten befindet- Die Scheidung des Sohnes von der Hamilton soll den Fürsten allerdings ganz bedeutende Summen gekostet haben: ferner erzählt Hans Wachenhusen in seinem interessanten Buche „Monaco" (Berlin, bei Otto Janke), daß dieser Sohn sich von der Spielbank bereits in Bezug auf seine Erbrechte habe abfinden lassen. Nach einer Convention mit Frankreich von 1860 soll Monaco ohne jede Entschädigung an Frankreich fallen, sobald der Grtmaldtsche Mannesftamm ausftirbt. Die Frage der Auflösung der Spielbank könnte diesen Fall beschleunigen und da soll sich der Sohn bet Zeiten vorgesehen haben. Die Administration der Spielbank hat sich im vorigen Herbst von dem Fürsten losgekauft, indem
sie ihm die Jahresabgabe von 600,000 Francs capitalisirte und ihm 8Vr Mill, auszahlte. Mit diesem Gelbe ist der blinde Karl III. nach Marseille abgezogen und hat sich bislang noch nicht wieder sehen lassen. Er kümmert sich um sein Ländchen ebenso wenig wie der Sohn. Nach Wachenhusen fühlt sich auch Madame Blanc mit ihrer Spielbank nicht ganz so sicher mehr; es steckt was in der Lust, das Unheil verkündet. Freilich besteht die vom Fürsten ertheilte Concession noch bis 1910, aber wer hat die Blanc'schen Rechte in Deutschland entschädigt? Frankreich hat die Rechte der Spielbank sicherlich nicht garanttrt und wenn wirklich, so kann Frankreich eines Morgens unter einer andern Regierungsform erwachen und da Fürst Kail III seine Unterthanen nicht überreden, auch mit seiner Armee von 70 Mann nicht zwingen kann, ihm Steuern zu zahlen, so würde er höchstens die Achseln zucken und seine Concessionäre ihrem Schicksal überlassen. Die Riviera würde allerdings dadurch bedeutend verlieren; Hunderte von Etablissemenis und meist sehr luxuriöse, sind in Rechnung auf die Spielbank errichtet und foUen colossale Summen. Die Hotelwirthe, großenthetls Deutsche, müssen enorme Zinsen und Pacht zahlen; einer derselben in Monto Carlo überließ soeben erst das von ihm gepachtete Haus einem Andern gegen einen Abstand von 300,000 Frcs.; 40 b's 50,000 Frcs. Pacht kommen hinzu; das muß natürlich während der kurzen Wtntersaison wieder herausgebracht werden- Hiernach tonn man beurteilen, welchen Krach die Auflösung der Spielbank Hervorrufen würde.
Allgemeiner Anzeiger.
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wirkende Druckpumpe, 1 Wasserpumpe,
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Größe und Stärke, Bürsten tür Kammmaschinen, Stopfbüchsenpackung, Spindelschnur,
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1 Reservekopf und Reservekränze hierzu,
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3 Tambours,
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1 Spülmaschine u. große Quantität Spulen,
2 Reißkrempel d
1 Vorspinnkrempel £ g
3 Feinspinnmaschinen mit je 240 gj « Spindeln,
1 Schleifmaschine mit 2 Schmiergelwalzen,
1 Schleifmaschine mit 1 Schmiergelwalze, 6 Wölfe, wobei Reiß-, Kletten- und Klopfwolf,
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