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Lokales.

Gießen, 2L Februar. Montag den 26. l. Mts.^findet eine öffentliche Sitzung Jtrei9üu0i4uHe6 statt. Es kommt zur Verhandlung:

1. 'Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben in der Gemarkung Gießen.

2 Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Saasen-

3. Reklamation des Rechtsanwalts La b roisse dahier gegen einen Polizeibefehl wegen Anlegung rc- von Abtrittsgruden rc.

4. desgleichen destelben als Vormund rc. der Ferdinand Win decket Erden dahier.

5. desgleichen des Fabrikanten Wilhelm Wallen.fels dahier.

Gießen, 21. Februar. ^Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit im Laufe Woche vom 11- bts 17. Februar war eine geringe, da im Ganzen nur 3 Todesfälle ?Uc\Dkri ,d)nen_ n^ren. ®,n ^onn starb an Bronchienentzündung, ein Knabe von 6 Jahren an Diphtherie, ein Knabe von 4 Jahren an Scharlach. G.

Gießen, 21. Februar. (Sitzung der Großh. Handelskammer am 14. Februar 1 Anwesend die Herren Ed. Stlberetsen, L. Georgi, S Heichelheim A- Kraatz, R- Scheel und A. Ztnßer. 8 ' -v^cyelyetm,

Die Handelskammer Mainz sucht um Unterstützung des Eisenbahnproiects Mainz- Vrussel nach Der Antrag, Uebergang zur Tagesordnung, wird angenommen.

Der Vorsitzende theilt mit, daß laut Einladung Großh- Mtn'stertums der Finanzen Dorm-rs ag den 8. Ma>, eine Sitzung des hessischen Eisenbahnbeiralhs siatlfinden SoUIcn von S iten deS HondelSstondes tn Beziehung nuf Eisenbahnverkehrs- verhaltmsie in Hessen Wünsche ausgesprochen werben, so wärrn diese bis dalnn an die Handelskammer Gießen zu richten.

Die Handelskammer Mainz zeigt an, daß sie den 3. hessischen Handelskammertag, in welchem über die Steuergesetzvorlage der Regierung und über die Vorlage, betr- d.n Bau von Skcundarbahnen, berathen werder, soll, auf den 11-März angesetzt. Die Kammer delegirt zum Besuche des Handelskammertages die Herren L- Georgi e>. Heichelheim und Dr. Engelmann.

Der gestern Abend im Volksbtldungsverein von Herrn Realschuldirector ön gehaltene Vortrag »über das el ektrts che Licht" war ganz außerordentlich zahlreich besucht Kopf an Kopf folgte die Menge dem sehr interessanten Thema deS ^or^Q10f ^Lbncr erklärte tn verständlicher klarer Weise das Wesen, Entstehen und die Wirkung der Elektricitat. Unterirützt durch zahlreiche wohlgelungene Experimente wurde den Zuhörern vor Augen geführt, wie die elektrische Kraft entsteht, sowie welche Wirkungen sie äußert und wie diese Wirkungen vom Menschen nutzbar gemacht und burw fast täglich neu auftauchende Erfindungen und Verbesserungen immer mehr dienstbarer gemacht werden. In einem 2. Vorträge am nächsten Dienstag r.nrb der geschätzte Redner auf das für Jedermann interessante Thema zurückkommen und die neueren elektrischen Maschinen rc. erläutern und erklären Hoffentlich wird dann wiederum ein zahlreiches Auditorium dem Redner, wie gestern geschehen, mit Aufmerk­samkeit folgen.

Telegraphische Depeschen.

LÜolff's telegr. Correspondenz-Bureau.

Landtag. Auf eine Anfrage Hammacher's erwiderte der Mmlfter Maybach, daß die Privatelsenbahnen nur von Reichswegen zu Anlagen im LandesvertheldigungSinteresse gezwungen werden könnten. Preußen habe für die Vor- Atzung eines solches Ges-tzts Schrille beim Reichslage gelhan. wenn dabei besonders Eisenbahnen im Ollen der Monarchie ,n Be,rächt gekommen feien, so müsse man elnslellen^könnte, sallen^lasseu^ p°l't'scher Derwi-kelangen, der sich dabei leichl

Nach wenig erheblicher Debatte wurde die Diskussion über den Eisenbahnraih Handelseiat rechisirtigt der Unleiftoatef.tieiät Möller gegenüber r Dom Handelsminister gegen die Handelskammern

aÄT.a ^h6n?S .Die Handelskammern hätten Behördenqual tät, wie aus dem E« hervorgehe weiches insbesondere Hand-lskummern als «e- Das Recht zur Auflösung gehe aus dem Landrecht hervor, weiches sElchatten und oneniliche An,lallen dem Aussichlsrecht des König« unlerslelle. Auflösungen von Handelskammern seien während der Mjährigen Ausübung des Ge- K" Malen erfolgt, m einem Falle selb,! von dem Abg-ordnetenhause ^oroen. Die Forderung der Einreichung der P-otokolle sei gleich­falls ein Recht der Regierung, der Minister werde daher auf dem bisherigen Stand­punkte verharren. * vluuv

nJäuL«1» bJ- Position für den Volkswirthschaftsrath gestrichen haben, worauf UnterftaatSfekretar Möller erklärt, daß das Institut für die eigenen Informationen ^?!ikrUn0 unentbehrlich sei. Wtndthorst plädirte gegen den Volkswirthschasisrath und nachdem der Reglerungskomm'ssar nochmals entschieden für denselben ein getreten

Stimmen"ergab ^Erstrmmung, welche Ablehnung der Position mit 177 gegen

<5t uemfafe$aUÖ er^c^^te Curaus das Ordtnartum des Handelsetats. Morgen: m 201 $ebruar* Bei ausverkauftem Haufe und vor einem disttnguirten

« ftnt? ^bmb 7 im Holthe°ter für Wagner e.ne Gedächtniß-

Jtkr statt. Viele Prinzen und Prinzessinnen waren anwesend Alle Damen waren in £laer- Feier begann mit dem Trauermarsch aus der Götterdämmerung, wobei An«? Lk r&an? ^Nttfam erhob. Zwischen den brennenden, mit Flor behangenen und prachtvollen Palmen Uanb die mit Lorbeer bekränzte Büste Wagner's, 3 0le,$faUd MU Flor behangenen Piedestals lagen zahlreiche Lorbeer- und ben l-tztt» Tollen des Malsches senkte sich der Vorhang wicher fffnnrTmnnn8! Ppet "5rlftan unb Älolde", worin das Ehepaar Vogel und Frau jr?m 7h an, EroULt eM.®er ernsten Feier angemessen verharrte da« Publikum von linsarg b s zu Ende (11 Uhr) In lautloser weihevoller Stimmung.

~ 20 Febr. Das JournalNemzet" bedauert, daß der deutsche

^^.^rein durch die Ultra-Sachsen dazu geführt worden sei, das deutsch-öster- ^ü?bntß ^^^rgraben. In leitenden politischen Kreisen sei man der

Ansicht, daß man das Bündniß nicht trüben lassen dürfe. Ungarn bedrücke '

Nach einer Mitthetlung des Abgeordneten Schröder wird in Kürze der Großh. Regierung eine Vorlage gemacht werden zur Bewilligung eines Credits von 2 Millionen Mark, um damit den Gemeinden des Großherzogthums, welche durch die jüngsten Hoch- wasserfluthen Schaden gelitten haben, Darlehen zu gewähren. In welcher Weise die Darlehen gemacht werden sollen, zu welchen ober ohne Zinsen, barüber ist noch fein bestimmter Beschluß gefaßt.

Bad Nauheim, 19. Februar. Wie verlautet, beabsichtigt ein auswärtiger Unternehmer, hier eine Colonade zu erbauen unb sollen desfallsige Verhandlungen be­reits etngeleitet sein.

Marburg, 17. Februar. Gestern wurde bei der Steinmühle bei Cappel die Leiche des seit dem 4. Januar b. I. vermißten Postschaffners Koch aufgefunden.

Offenbach, 19. Februar. Unserer Polizei ist es gelungen, einem Falschmünzer aus die Spur zu kommen, der fein Handwerk schon längere Zeit ganz im Stillen betreibt und die Erzeugnisse seiner Kunstfertigkeit er machte falsche Thaler- und Markstücke in verschiedenen Läden dahier, in welchen er Einkäufe machte, auszu­geben versuchte, auch verschiedentlich solche an den Mann brachte, die nachträglich als falsch erkannt wurden. Gestern Abend gelang es, ben Burschen in der Person eines hier in Arbeit stehenden Posamentier-Gehilfen zu ermitteln und zu verhaften. Bei einer noch in der Nacht in seiner Wohnung vorgenommenen Haussuchung fand die Polizei auch die zur Herstellung der Falsifikate nöthige Gießform, Tiegel, Metall unb sonstige Werkzeuge, welche in Beschlag genommen wurden. (£). Z.)

Wien, 16. Februar. Nach einer soeben an ben Ehrenpräsidenten Grafen Hans Willzeck gelangten ofstciellen Zuschrift hat der Kronprinz Rudolf das Protektorat über die internationale electrische Ausstellung in Wien 1883 übernommen und bei diesem Anlasse das wärmste Interesse für die mit diesem Unternehmen zu erhoffenden Fort­schritte in der Wissenschaft, sowie für das Emporblühen vaterländischer Industrie aus­gesprochen.

Berlin, 14. Febr. DerFigaro" hat die Nachricht gebracht, daß ein Mitglied der französischen Gesandtschaft bei Eintritt in das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater mit dem Rufe empfangen worden sei:Thibaudin 'raus!" Diese Angabe ist, wie unsere bei allen irgendwie in Betracht kommenden Quellen gestellten Anfragen ergeben, ganz und gar erfunden. Bei der vomFigaro" erwähnten Vorstellung ist überhaupt kein

keine Nationalität, das erkennten auch die Jung-Sachsen an, jede Agitation welche den Frieden Hören könne, müsse aufhören.

Paris, 20. Februar. Ferry beendete noch nicht die Bildung des neuen' Cavmets. Die bedeutendsten Journale beharren darauf, daß alle Parteien be­züglich der Ansichten Opfer bringen müßten.Temps" sagt, das Land wolle eine starke Regierung, welche sich weniger damit beschäftige, ausnahmsweise zu forcuen, als zu sorgen, daß von allen Bürgern diejenigen Gesetze befolgt werden welche der Ruhe, Arbeit, der öffentlichen Wohlfahrt, Sicherheit und nationalen Ehre dienen. Es sei die Aufgabe des Ministeriums, ein Programm aufzustellen, nicht der Kammer, welche Programme nur anzunehmen oder abzulehnen habe' Paris" glaubt zu wissen, Fern) werde Donnerstag mit vollständigem Ministe- rmm sich der Kammer vorstellen und eine kurze Erklärung verlesen. Lesseps versammelt nächsten Montag die Unternehmer, welche im März nach Tunis ab­gehen, um die Bedingungen zur Herstellung eines Binnenmeeres zu untersuchen und die Kosten zu präcisiren.

Rom, 20. Februar. DieAg. Stefani" meldet aus Konstantinopel: Corti ver- langte von der Pwrte Bestrafung der Urheber der Beleidigung des italienischen Con- n lalü in Tripolis eine sofortige öffentliche Satisfaktion. Er zeigte ben Abgang eine« ^l'Poli§ an.Ag. Stefani" bementirt die Nachricht, Italien rüste Armeekorps aus und sende weitere zwei Panzerschiffe zur Okkupation von .«Li Ipoi 3 ab.

,, ~ Dcr Papst empfing ar.Iäfetid) be« 5. Jahrestags seiner Erwählung bte

o.aröinäle unb hielt einen Cercle in feiner Privatbibliothek. b

hd "F?lsiuUa" meldet unter Vorbehalt: Der Commandant

drs Pm.zertchiffesAncona überbringe dem italienischen Consul in Tripolis ein eiben, wodurch derselbe angewiesen werde, falls die Behörden von Tripolis nicht innerhalb einer gewissin Frist Italien volle Genugthuung geben, das Wappen unb bie Flagge von dem Confulat zu entfernen, sich an Bord des Panzerschiffes zurück- zuzuben unb dem deutschen Consul ben Schutz der Nationalen und des Archives anzuvertrauen.

. ,, London, 20. Febr. Die Donau-Conserenz trat heute Nachmittag um haw 3 Uhr,u einer Sitzung zusammen, welcher alle Delegirten der auswar- Ligen Mächte mit Ausnahme Rumäniens beiwohnten.

Gerüchtweise verlautet, die Regierung werde am nächsten Freitag in Dublin eme geheime Untersuchung eröffnen wegen einer Verschwörung, welche eine noch größere Tragweite und noch vernichtendere Zwecke haben soll, als das jüngst entdeckte Complot.

Frieden ju gelangen. Die Wiederherstellung des religiösen Friedens werde die Herzen der katholischen Untertanen noch fester an den Thron knüpfen, sie werde die würdige Krönung einer langen und ruhmreichen Regurung fein

Der zweite Brief, welcher als Antwort auf das kaiserliche Schreiben vom 22. December v. Js- bient ist vom 30. Januar battrt. In demselben heißt es bte kaiserliche Antwort habe bie Hoffnung bes Papstes, btn Constict einer Lösung zugeführt zu sehen, bestätigt, ba ja bei Kaiser sich zu einer Revision ter gegenwärtigen Gesetz­gebung geneigt zeige. Er (der Papst) habe burch ben Cardin! Jacobmi dem Gesandten v. Schlözcr eine Note zufieUen lassen, in welcher er den Entschluß ausdrückte, den Bischöfen zu gestatten, die Wahl neuer Pfarrer (cur&) der Regierung zu notificircn ohne eine fomplete Revision der in Kraft befindlichen Gesetze abzuwarten. Der Papst verlangt jedoch, daß man die Maßregeln mildere, welche die Ausübung des geistlichen Llmtes unb bte Ausbilbung des Clerutz verhindern. Küche wie Staat müßten in der Lage sein, die Personen, bereu sie sich bebienen, jeher Theil seinem eigenen Geiste emfprechenb, auSzubilben. Der Papst glaubt, baß diese Änderungen für das Leben ber Kirche unvermeiblich sind. Sei hierüber eine Einigung erzielt, so sei es leicht zu einem wirklichen unb bauerhaften Frieben zu gelangen. '

Rom, 19. Februar. Der fignalifirte Brief deS Papstes vom 30. Januar er lautet:Das Schreiben, welches Ew. Kaiserliche Königliche Majestät uns im December letzten Jahres burch ben Gesanbten v. Schlözer zustellen ließ, hat bie Hoffnung, welche mir feit langer Zeit hegten, burch ein volles Einvernehmen ben religiösen Conflikt im Königreich Preußen einer Lösung zugeführt zu sehen, bestät-gt. Das erhabene Wort Ew. MateftSt, welche sich geneigt zeigt, bie Hanb zur Revision ber gegenwärtigen Kirchengesetzgebung zu bieten, läßt uns eine demnächstige Herstellung biesetz Ein­vernehmens erblicken. Wir sprechen Ew. Maj.stät unfern Dank unb unsere Genug- ibuung für biefe Geneigtheit aus. Wir haben in Folge beffelben Ihrem Gesastbten d. schlözer durch ben Cardinal Jacodini eine Note zustellen lassn, welche, wie wir glauben, derests zur Kenntmß Ew. Majestät Regierung gebracht worden ist. In dieser Note wollten wir bu Regierung Ew- Majestät auf'S Neue unseres festen Willens ver­sichern, ben wir schon zu vcrschtebenen Main gezeigt haben, btn Bischöfen zu gestatten blejenigen Personen ber Regierung zu notificircn, welche zu Pfarrern ernannt werben sollen. Wir haben jeboch verlangt, baß man gleichzeitig mit einer Modificat-on ber Maßregeln beginne, welche heute bie Ausübung der geisil chen Macht, deS geistlichen Amtes, sowie ben Unterricht und bie Ausbildung deS Clerus verhindern: denn wir glauben, daß diese Modificationen für das geben der katholischen Kirche selbst unent­behrlich sind. Diese verlangt, daß bie Bischöfe bie Fähigkeit haben, bie geweihten Kliener zu unterrichten, sie unter ibrer Aufsicht auszudilben, sowohl ben Lehren wie dem Geiste der Kirche entsprechend. Der etaat würde nicht weniger für seine eigenen B-amten verlangen können. In gleicher Weise ist eine verständige Freiheit in Aus­übung dcr geiftlichcn Macht und des geistlichen Amtes für datz heil der Seelen um ! Grundbedingung für das Leben der Kirche. Es würde veigeblich fein für r,e PAruellen neue Inhaber zu ernenne, wenn dieselben sich sodann verhindert sähen den Pflichten gemäß, welche ihnen das geistliche Amt auferlegt, zu hand-ln. Sobald über diese Punkte eine Verständigung hergestellt ist, wird es bei gegenseitigem gutem ^biüen leiwt fein, sich auch über andere nothwendige Bedingungen zu verständigen einen wirklichen dauernden Frieden, das Zi.l unserer gemeinschaftlichen Wünsche zu sichern. Inzwischen bitten mir. die wiederholten Ausdrücke der warmen Wünsche ent- fi.genjun.btnen weläc wir unauiyörl-.ch für da« Wohl-rg-h-n Ew. Maj-ftä! Kaifrr- liche und Königliche Familie hegen.

Im Vatikan, 30. Januar 1883. Leo XIII., Papst."

Frankreich.

Paris, 19. Februar. Der Stand b.r Ministerkrisis ist unverändert. Sicher schernt, daß Ferry, Feuille, Waldeck, Tirard, Thibaudin. Cochery und Raynal in datz ^abinet treten wirden. Die Journale der Opportumstenpartei äußern sich sehr günstig über die Bildung eines Cabinets Ferry.Temps" meint, die Hauptaufgabe desselben ^de sein, bie Kammer zu ihrer wahrhaft parlamentarischen Tiabition zurückzuführen nämlich Tür bas Ministerium ohne Controle, ohne Sanct'on ber Kammer bie Regier­ungsfunctionen zurückzufordern, welche bisher durch die Phantasie der Deputirten be­ständig gehemmt worden. Mehrere Journale glauben, die Veröffentlichung der Decrete stehe unmittelbar bevor, durch welche die bet Armee angehörenben Prinz n ihrer Stellungen enthoben würden. In parlamentarischen Kreisen oetlouM, die radikale Stufe, bie äußerste Linke und bk Bonapartisten beantragen eine Revision der Ver­fassung.£a France" zufolge, würde das Programm Ferty's bie Revision der Ver­fassung und Wiederherstellung des Listenscrutiniums enthalten.

Äcgypten.

Kairo, 19. Februar. Oberst Stewart meldet telegraphisch aus Khar­tum, Oberd sei am 17. v. Mts. in die Hände desfalschen Proph ten" gefallen, unter den Anhängern des Propheten beständen aber so große Zwistigkeiten, daß voraussichtlich viele derselben der egyptischen Armee sich alischließen würden, sobald diese vorrücke. Khartum sei nicht in Gefahr.