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meerhäfen wie bisher in den Staub drückt. Die Marseiller und die Franzosen über­haupt werden sich daran gewöhnen müssen, daß in Genua und Trieft auch Kaufleute von Verstand und Rührigkeit wohnen, wie die Havrer sich die steigende Concurrenz der Amsterdamer, Antwerpener u. s. w. gefallen lassen müssen. DieCorr. Havas" meldet, daß am 14. ds. in Marseille im Eldorado eine Strikerversammlung gehalten wurde, welche beschloß, daß die Mitglieder sich solidarisch erklärten und die allgemeine Arbeitseinstellung aufrecht erhalten werden solle. Die Arbeiter stellen folgende Be­dingungen: Arbeitszeit 10 Stunden, von 7-12, von 27 Uhr; Tagelohn 5 Fr.; die Zusotzstunden würden mit je 75 C- bezahlt- Nachtarbeit von 9 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens kostet 3 Fr., Zusatzstunden 70 C. bis 2 Uhr, darüber hinaus ist für die ganze Nacht zu zahlen; SonntagSarbett 5 Fr. von 7 Uhr Morgens bis 5 Uhr Abends.

England.

London, 14- April. Nachdem Carey gestern die ihm vorgezctgte Photographie vonNr. V tbenttficlrt, ist der Schleier von dem geheimnißvollen Spender der Ver­schwörungsgelder gefallen. Die Polizei kennt seinen Namen, seine Vergangenheit, seinen jetzigen Aufenthalt. Er heißt Patrick I. Tynan, ist ein Mann von 45 Jahren, starkem Körperbau und kohlschwarzem Bart. Eine Zeitlang betrieb er den Zettungs- verkauf an der Station von Kingstown, ward dann Geschäftsreisender und schließlich Mitglied der fenischen Brüderschaft, deren Schoß die Brut der Uabesieglichen gebar. Seine hervorragende Thättgkeit bei der Bildung und Entwickelung dieser Bande ist aus Carey's Aussagen bekannt. Er weihte Carey in den Bund ein, ernannte ihn zum Hauptcentrum" von Dublin und zahlte Geld aus behufs Beförderung der Bundes­zwecke. Er verblieb in Dublin einige Zeit nach dem Phönixparkmorde, entfloh am Vorabend der Carcy'schen Enthüllungen nach England, ward im Anfang dss. Js. in Paris und später in Cannes gesehen und befand sich sogar während des Carnevals unter eben dem Balkon in Nizza, von welchem aus Gladstone den Faftnachtszug an­schaute. Es heißt, daß er jetzt in Mexico weile; aber die Polizei theilt diesen Glauben nicht. Es gibt zwei Photographieen von ihm; die eine stellt ihn in Gesellschaft seiner Tochter dar, die andere in der Freiwilligen-Uniform-

Die Schlußscene der gestrigen Verhandlung in Dublin war sehr ergreifend. Joseph Brady verlor die Ruhe, die er bis dahin zur Schau g-tragen, und beantwortete dasSchuldig" der Geschworenen mit einem zischendenIch bin unschuldig". Und als der Schreiber an ihn die Frage stellte, ob er noch etwas etnzuwenden habe, erwiderte er mit rauher Stimme:Ich bin unschuldig an diesem Verbrechen". Der Richter aber bemerkte ihm, daß er nach der gewissenhaftesten Untersuchung für schuldig befunden worden und schloß mit den feierlichen Worten:Sie werden Ihren Opfern in's Grab nachfolgen." Er bedeckte darauf sein Haupt und sprach unter dem tiefen Schweigen aller Anwesenden das Todcsurtheil über ihn aus. Brady machte eine letzte verzweifelte Geberde, verneigte sich vor seinen Vertheidigern mit den Worten:Ich danke Ihnen, Dr. Webb, ich danke Ihnen, Herr Adams!" und bald darauf verschwand wie der Daily Telegraph" bemerkt das Gesicht, in welches Lord F. Cavendish' Augen zum lehtenmale geblickt von der Tribüne. Brady wurde sofort nach Kttmainham zurück­gebracht, in Verbrechergewand gehüllt und in die Zelle der zum Tode Verurteilten unter der Aufsicht zweier Wärter eingesperrt. Er soll bis zum letzten Augenblick an die Wirksamkeit disAlibi" geglaubt haben. Bekanntlich spielt diesesAlibi" eine große Rolle innerhalb der irischen Geheimbünde. Sobald ein Mitglied eines Ver­brechens überführt werden soll, ist es Pfl cht der übrigen, einAlibi" zu beschwören.

Der in Glasgow verhaftete Bernard Gallagher, ein Bruder desDr." Gallagher, soll der Regierung so wichtige Aufklärungen gegeben haben, daß das Ministerium des Innern ihn wahrscheinlich als Zeugen gegen die Londoner Nitroglycerin Verschwörer benutzen wird.

Die Vorsichtsmaßregeln des Parlaments gegen eine mögliche Dynamit­sprengung werden alle Tage verschärft. Augenblick! ch werden alle Kisten und Packete, die zum Gebrauche der Ausschußzimmer bestimmt sind, geöffnet und untersucht.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Brrreair.

Berlin, 17. April. Seine Maj. der Kaiser hat heute Nachmittag um 4 Uhr den Fürsten Reichskanzler empfangen.

Der Kaiser ist Abends 10Vz Uhr mittelst Extrazug nach Wiesbaden abge­reist. Der Kronprinz geleitete den Kaiser zum Bahnhof, wo der Gouverneur, der Com- mandant und der Polizeipräsident zur Verabschiedung anwesend waren. Abends 7 Uhr hatte der Kaiser den Kronprinzen und den Prinzen Wilhelm empfangen.

Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute den Bahnbau Lauenburg Oldesloe als Abkürzung des Weges Berlin Kiel, wofür 9^2 Millionen gefordert waren, ebenso Deutz-Kalk, Praust-Karthaus, Bromberg-Fordon, Gnesen-Nak l, Bcntschen-Mescritz, Der Minister Maybach trat wiederholt für die einzelnen Projecte ein Das Haus ge­nehmigte ferner die Bahnbauten von Mittelsteine bis zur Landesgrenze, Quedlinburg- Suderode-Ballenstedt, Münster-Rheda Lippstadt, Hemer-Iserlohn, Lennep-Dahlerau, Solingen-Vohwirkel, Aprath-Wülfrath, Kirchen-Freudenberg, Altenhunden-SchmaUen- berg, Hilchenbach-Laasphe, Altenkirchen-Au, Grünebach-Daaden, Wengerohr-Wittlich.

Fortsetzung Donnerstag.

Seitens der Fortschrittspartei und der Secessionisten hat man von einer Beantwortung der kaiserlichen Botschaft durch eine Adresse abgesehen, weil die National- liberalen sich nicht dazu geneigt zeigten.

Wien, 17. April. Der Abg. Giovanelli erklärt, die Tyroler werden für die Schulvorlage unter Vorbehalt einer meitergehenden Resolution der Tyroler Landtags-Majorität stimmen. Der Schluß der Generaldebatte wird mit 153 gegen 143 Stimmen angenommen.

Pesch, 17. April. In Folge der gestrigen Interpellation des Abg. Füzeffery (von der Unabhangigkettspartei), daß die Grazer Polizei einen Abgeordneten mit einer hier ihr Wesen treibenben internationalen Diebesbande in Verbindung gebracht habe hatten die Parteiklubs in der Nacht Conferenzen abgehalten. Heute wurde im Abge­ordnetenhause die Angelegenheit auf die Tagesordnung gebracht. Der Abg. Polonyi (von der Unabhängigkeitspartei) erklärte, daß die Interpellation Füzessery's sich auf ihn bezogen habe, er sei von seinem Advokaturgehülfen darauf aufmerksam gemacht worden daß die Abgeordneten Verhovay und Füzeffery sich zu einem Angriff gegen ihn verab­redet hätten und daß er deßhalb die Sitzung nicht versäumen möge. Der Präsident teiner Partei habe gestern bet dem Oberstadthauptmann durch Einsichtnahme von den Akten festgeftellt, daß wieder fein Name, noch auch der Name eines anderen Abge­ordneten in dem Diebsvetzeichniß der Grazer Polizei vorkomme, daß aber in demselben ein Brief en die Grazer Sparkasse enthalten sei, worin er in feiner Eigenschaft als Advokat auf Grund der Anzeige einer Privatperson um nähere authentische Details über einen Diebstahl nachgesucht habe, um nötigenfalls wegen weiterer Verfolgung der Schuldigen das Erforderliche veranlassen zu können. Polonyi weist die gegen ihn er­hobene Verdächtigung daher als eine grundlose zurück und bemerkt, er wisse nicht ob eine internationale Diebesbande hier existire, aber daß eine Ehrenräuberbande in Pefth exiftire, das sehe er bei dem gegenwärtigen Anlaß. Dem gegenüber könne er nichts tbun, als den Abgeordneten Füzeffery, wenn derselbe seine Verdächtigung nicht begründe oder wenigstens erkläre, daß er bona fide gehandelt habe, als einen niedrigen Ver­leumder zu bezeichnen. Der Präsident ruft Polonyi wegen des letzteren Ausdrucks zur Ordnung und bemerkt, daß er eine von zehn Mitgliedern des Hauses verlangte ge­heime Sitzung sofort anberaumen werde. Verhovay (Unabhängigkeitspartei) tritt der Anschuldigung Polony.'s entgegen, als ob ein Cowplott gegen ihn existire und ver- thetdigt Füzeffery gegen die Angriffe desselben. In der darauf folgenden geheimen Sitzung wurde beschlossen, von der Regierung Aufklärung über die Angclegenbeit zu verlangen und bis diese erfolgt fei, von einem weiteren Vorgehen Abstand zu nehmen. Morgen Vormittag 10 Uhr wird wieder eine geheime Sitzung bezüglich dieses Gegen­standes statisinden und in der um 11 Uhr zu eröffnenden Plenarsitzung soll die Beanfi Wartung der Interpellation erfolgen und die von der Regierung verlangte Aufklärung rt)Toften»Mmfhr'h "och der geheimen die Plenarsitzung nicht fotf, de-

' bioR vielmehr, die Tagesordnung zu sistiren.

AM. Die Regierung bringt bei dem Zusammentritt der s $°rtQSe betreffs der Bewilligung von 5 Mllionen Tongking-

Der Großfürst Konstantin ist heute hier eingetroffen und beabsichtigt, einige Zeit hier zu verweilen.

London, 17. April. In der Paternoster-Square-City brach in der verflossenen Nacht Feuer aus, wodurch zwei Gebäude, darunter dasjenige der Verlags-Firma Kegan Paul Trench u. Comp., gänzlich eingeäschert wurden. Auch mehrere Nachbarhäuser wurden von dem Feuer beschädigt. Der Gesammt- verlust wird als sehr bedeutend angegeben.

Der durch Feuer in der Paternoster-Square-City verursachte Schaden wird aus 90,000 Pfund angeschlagen.

Aus Zanzibar wird gemeldet, das englische KriegsschiffDragon" erhielt Befehls sofort nach Madagaskar zu gehen.

Dublin, 17. April. Im Processe Carley begann der Vertheidiger sein Plaidoyer und suchte nachzuweiseu, daß Curley zur Zeit des Mordes im Phönix- Parke nicht dort gewesen sei. Im Uebrigen ergab die Verhandlung weiter nichts Neues.

Petersburg, 17. April. Die Adelsmarschälle und der hohe Adel sind eingeladen worden, sich spätestens am 18. Mai (6. Mai a. St.) in Moskau einzufinden. Zufolge Allerhöchst bestätigten Dekretes des Reichsratheö wird bei Eröffnung der Schifffahrt von in Kronstadt einlaufenden Segelschiffen 1 Kopeke, von Dampfern 2 Kopeken pro Last als Steuer für die Entfernung von Schutt und Unrath erhoben.

Warschau, 17. April. Ein Stuvent der Medicin, Namens Buffe, in- sultirte gestern den Univerfitäts-Curator Apuchtin in dessen Kanzlei. Die Un­tersuchung ist eingeleitet.

Konstantinopel, 17. April. Das Gerücht vom Ausbruch der Pest ir Dschoanera an der turkeperfischen Grenze bestätigt sich; alle prophylaktischen Maßnahuten sind ergriffen.

Lokales.

Gießen, 18. April. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Zahl der Tobesfälle betrug in ber Woche vom 8. bis 14. April im Ganzen 9. Von erwachsenen Personen starben 7, bavon 4 an Lungenschwinbsucht, eine an Gehirnerweichung, eine an Darmtuberculose, in einem Falle, ber nicht ärztlich beobachtet worben war, konnte eine bestimmte Todes­ursache nicht angegeben werben. Kinber starben 2, bavon ems an Diphtherie, bas anbere an Keuchhusten. g

Gießen, 18 April. Schon seit einigen Wochen sind in diversen Orten unserer Provinz an herumziehenden Personen Erkrankungen an Blattern constat'rt worden. Auch in Groß-Linden kamen vor einigen Wochen mehrere Erkrankungsfällevor. Wir glaubten bis dato hteroon feine Notiz nehmen zu sollen, um das Publikum nicht zu beunruhigen. Da jedoch jetzt im hiesigen Provinzialarresthaus an einer eingebrachten Person die Blatternkrankheit constatirt wurde, geben wir im Nachstehenden Bericht, was bis jetzt über die Erkrankungsfälle bekannt wurde:

Heber die tm hiesigen Provinzialarresthause vorgekommene Blatternerkrankung erfahren wir aus zuverlässiger Quelle, daß bis jetzt nur ein Mann erkrankt ist, ber oor einigen Tagen erst hierhergebracht worben war unb an einem früheren Aufent­haltsort angefteeft worben fein muß. Der Kranke würbe auf Anordnung des Arztes alsbald in das Jsolirgebäude der Klinik gebracht, die Zelle, in welcher er g s.ssen wurde geschloffen und gründlich desinficirt, die Bettmatratze verbrannt. Alle im Provinzialarresthause untergebrachten Gefangenen wurden noch an demselben Tage geimpft, ebenso bas Aufseherpersonal und bte Mannschaften ber Militärwache welche in den letzten Tagen bte Bewachung bcs Gefängnisses gehabt.

Hoffen wir, baß es durch das rasche Einschreiten gelingen möge, die Weiter­verbrettung aufzuhalten.

In Groß-Linden sollen 8 Personen befallen gewesen sein, seit beinahe 3 Wochen aber keine neuen Elkrankungen wahrgenommen worden sein. Dagegen wurde e ne schon seit Jahren vagabundirende Familie (Mann mit 2 Kindern) tn ber vorigen Woche in das Jsolirhaus der Klinik gebracht, weil die Kinder an Blattern litten. Dieselben sind sehr wahrscheinlich in einer auswärtigen Herberge angesteckt worden. , Se. Maj. der Kaffer Wilhttm paffirte heute Vormittag 7^2 Uhr auf der

Rerse nach Wiesbaden die Station Gießen.

~ Gestern gertetb auf der Actienbrauerei dahier ein mit Deien einer Maschine beschatt-gter Arbeiter aus Unoorsichttgkeit mit einem Fuß in das Triebwerk und wurden demselben zwei Zehen zerquetscht.

Vermischtes.

Berlin. Die öffentliche Verhandlung gegen Sobbe, den Mörder des Brief­trägers Cossäth, wird neueren Dispositionen gemäß nicht am 23., sondern Samstag den 28. d. M. stattfinden. Vorsitzender des Schwurgerichtshofs ist ber Lanbgerichtsrath Herr Brausewetter.

Ein entsetzliches Unglück hat unlängst vor Honolulu stattgefunden. Der Capitän des britischen Kriegsschiffes Royal-Albert, welches vor Honolulu in Station war, hatte eine zahlreiche Gesellschaft eingelaben, um einen Ball an Bord zu geben. (Sin Thetl ber Gelabenen befanb sich bereits an Bord, als die Matrosen, um Platz für den Tanz zu schaffen, die schweren Geschütze auf die Seite schoben. In unbegreiflichem Mangel an Vorsicht brachten sie habet sämmtliche Kanonen auf bte eine Seite des Schiffes, so daß der Schwerpunkt vollständig verlegt wurde. (?) Um das Unglück voll zu machen, erhob sich gerade in dem Augenblick ein schwerer Windstoß, so daß bas Schiff kenterte und tn wenigen Augenblicken sank. Von 300 Personen, die sich an Bord befanden, haben sich nur 40 gerettet. Die Stadt Honolulu wurde durch bas Unglück in große Trauer versetzt, da bte Opfer ber Katastrophe den besten Familien ber Stabt angehorten.

Mombach, 14. April. Der Verwalter der hiesigen chemischen Fabrik war gestern in Gemeinschaft mit einem Arbeiter und dessen beiden Söhnen damit beschäftigt, zum Zwecke ber Säuberung der Ableitungsrohre Schwefelsäure in bte Cisterne am Rhein zu lassen, als alle dabei Betheiligten bis auf den einen Sohn des Arbeiters tn Folge der auffteigenben Dünste die Besinnung verloren und in die Grube herabstürzten. Auf den Hilferuf des einen zurückgebliebenen Sohnes eilten sofort Arbeiter herzu, unb mit großer Anstrengung gelang es benfelben auch, die Verunglückten wieder heraus­zuschaffen, doch waren dieselben in bewußtlosem Zustande unb überhaupt so übel zugerichtet, daß sie in ärztliche Behandlung genommen werden mußten.

Offenbach, 13. April. Heute Morgen 11 Uhr wurde ber lebige Arbeiter Carl ©cbnabel aus Gießen, in ber Oehler'schm Fabrik dahier beschäftigt, von einem schweren Unglück betroffen. Derselbe wurde nämlich durch aus dem Dampfkessel ausströmenden Wasserdampf so schwer verletzt, daß seine sofortige Ueberbringung ins Hospital erfolgen mußte. Der Verunglückte soll, wie wir vernehmen, derart starke Brandwunden erlitten haben, daß das Schlimmste für ihn befürchtet wird.

Herr Nicolaus Stollwerck aus Köln, Theilhaber ber weit und breit bekannten Chocoladenfabrik Gebrüder Stollwerck, welcher vor einigen Wochen eine Reise nach dem Orient angetreten, fiel auf einer Fahrt vor den Thoren von Jerusalem vom Wagen und brach das Genick. Nicolaus Stollwerck war ein erst in den vierziger Jahren stehender, äußerst rüstiger Mann von herzgewinnendem Charakter unb seltener Arbeitskraft. Seine gleichfalls noch junge Frau ging ihm bereits im vorigen Jahre im Tode voran

Unser Kronprinz ist bekanntlich ein sehr starker Raucher, und wie auf der Jagd und bet dem Herbstmanöver, so schmeckt ihm auch zu Hause sein Pfeifchen ganz besonders gut. So Mancher mag sich wohl schon die Frage gestellt haben, was das wohl für einedles Kraut" sei, das unser Fritz zu rauchen pflegt. Wir sind in der Lage, drese Frage zu beantworten. Der Tabak benamset sich:Feine Canaster M Zoort, beste Varinas Porto Rico en andere Zoorten by Hermann Oldenkott en Zoonen te Amsterdam. Das Pfund dieses in ber Efcat köstlichen Rauchtabaks kostet 7 Mark 50 Pf.

Guntersblum, 15. April. Gestern kamen als Liebesgaben für die Wasser- beschädigten zwei Waggons Saat- refp. Steckkartoffeln hier an. Dieselben wurden aber von dem hiesigen Vertrauensmann, da viele davon zum Stecken ganz ungeeignet

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