Ausgabe 
18.11.1883 Erstes Blatt
 
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Von heute ab

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Filet bordelaise

I» Meuschling, Photograph

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Klostermann.

Montag: Führer

haben

Anfan

Rosenkohl

Schwarzwurz

Potage h, Fempereur.....

Victoria-Suppe . ......

Zander, Kartoff., Petersilien-Butter Ochsenfleisch mit Beilage . . »

Ausgewählte Tageskarte, Vorzüglich. Bock-Ale und Brauerei

Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Prospekt des Herrn Rich. Mohrmami aus Nossen in Sachsen bei. 7620

Ochsenzunge in Madeira Kalbsragout, sauee Robert .

Hasenbraten mit Salat . .

Fricandeau de veau mit Salat

Brod-Torte......

Käse (diverse).....

Weiizels Garic».

Sonntag; den 18, Hov,

Menu.

20 PJg.

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Gießen, den 16. November 1883.

Der Präsident des akademischen Gesangvereins

Prof. Dr. W. Oncken.

Dsi werden in Mönche bi öercbtes 5 «och frisch Lagen, ruh Massen, deutschen Hauptstab Asch tvuri dis jtt dies Auch ein Zconprini Lung des Lieser nei iona ein Lie spanii König A Emissäre Msersoh seinem B Mächten krmrten.

Julius Noll, Gold- u. Silberarbeiter.

Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Cbr. Viel sch in (Siegen.

Wetzsteingasse.

7649 Ein Student erbietet sich, Privat­stunden in den mathemat. Fächern und neueren Sprachen zu ertheilen.

Näheres in der Exped. ds. Bl.

Gesangverein Gintracht

Sonntag den 18 November:

Stiftungsfest auf Iony's Rerkeller

Anfang 8 Uhr.

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Für Weihnachten halte ich mein Atelier bestens empfohlen. Spezialität: Gut© Kmderaufnahmen mittelst Momentverfahren.

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mit 2 angrenzenden Zimmern, sowie der 2. Stock und ein möblirtes Zimmer auf sofort zu vermiethen.

Günsatteyeln

bei Jv. Hortnann,Brauerei Pöschel".

Stadt-Theater in Gietzen.

Sonntag den 18. November 1883.

Außer Abonnement

Nachmittags 4 Uhr.

S5SS Gxtra-Borstellung für Kinder»

Mit neuer Ausstattung.

3X Zum ersten Male:

GolcLmarie und Pechmarie.

Märchen mit Gesang in 3 Akten und 5 Bildern von Maria Günther.

Musik von Hauptner-

Anfang 4 Uhr. Ende 6 Uhr.

Abends 7</2 Uhr:

1. Vorstellung im 3. Abonnement.

Zum 2. Male:

Der tolle Wenzel.

Große Posse mit Gesang in 4 Akten von Mannstädt-

Anfang 7>/r Uhr. Ende 10 Uhr.

F. SBrautlecht.

en Theil Haber mit 20«30000 Mk. 7627

Adressen sind zu richten an die Annoncen- Expedition von Fr. Kling in Tecklenburg.

Danksagung.

Dem Unterzeichneten ist es eine angenehme Pflicht, all den verehrten Damen und Herren, welche in Folge der öffentlichen Ein­ladung des Vorstandes durch ihre gütige Betheiligung zum Gelingen unseres letzten ConcerteS so wesenilich beiaetragen haben, ganz ins­besondere den MannergesangvereinenSiillgerkran?" undLieder- kran;" für ihre aufopfernde Mitwirkung, den allerherzlichsten Dank hiermit öffentlich auszu sprechen.

, 7647 Ein LogiS zu vermiethen an eine einzelne Person.__Teufelslustgärtchen 22.

Auf sogleich g eine Stube für eine einzelne Person zu vermiethen. A. Werner, Korbmacher.

7650 Ein Zimmer an 2 Arbeiter zu verm.

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Oeffentliche biblisch^Börträae^Z werden Sonntag und Mittwoch, Abends 8 Uhr, Canzleiberg 5 eine t ibgehalten-___ jt Hohl^*

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sowie Wohnungen in meinem neu herge- richleten Hause in der Wettergasse zu ver­miethen und sofort beziehbar. Jul. Buch.

Eutroe für Nichtmitglieder 25 X 7ßn.

E» lad-, höflichst em__Der Vorstau

IIWpÄötürApr Hof,

Sonntag den 18. November:

Gutbesetzte Tanzmusik,

wozu ergebenst einladet (7628) JT, Raues

Mrmifchte Anzeigen.

7593 Eine Dame mittleren Alters sucht Stellung als Pflegerin einer alten Dame ober als Vorsteherin eines kleinen bürger­lichen Haushaltes.

Näh. Auskunft ertheilt die Exped. ds.Bl.

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Die hiesigen Agenturen einer der ältesten, solidesten Feuer-Ver- sicherungs-Gesellschasten und einer ebensolchen Lebrnsverficher.-Gesell- schäft, welche auf Grund bestehender Kundschaft bereits jährlich eine erheb­liche Rente abwerfen, sind neu zu be­setzen. Qualificirte, eautionssähige Be­werber sind gebeten, ihre Offerten sub A. 108 bei der Exped. ds. Bl ein$u- reichen. 7630

7601 Ein Schweizer, der des Melken gründlich versteht, auf sogleich oder auf Weihnachten gesucht-

Näheres zu erfragen bei Carl Heuze- roth, Gießen-

Aufruf.

Evangelische Männer, allen Theilen Deutschlands und den verschiedensten Berufsklasien angehörig, haben wir uns verbunden, um am Reformationstage zu Leipzig Luther zu Ehren in diesem Jubeljahre eine

allgemeine deutsche Kuther-Äistung zu begründen. Dieselbe ist bestimmt, mit Rath und That die Erziehung von Söhnen und Töchtern evangelischer Pfarrer und Lehrer zu fördern, namentlich solcher, welchen die Entfernung von den Bildungsstätten die gute Erziehung ihrer Kinder erschwert. Der 400 jährige Gedächtnißtag der Geburt Luthers mit seiner Erinnerung an die großen Segnungen der Reformation für Kirche und Vaterland, für Schule und Haus, darf nicht vorübergehen, ohne ein blei­bendes, das ganze evangelische Deutschland zusammenfassendes Zeugniß, daß das deutsche Volk diese Mahnung verstanden hat. Wie könnten wir den Mann, der seinem deutschen Volke den freien Zugang zu der Gnade Gottes im Glauben bezeugt, die Bibel verdeutscht, das Kirchenlied vorgesungen, die Unabhängigkeit von der hierarchischen Gewalt erstritten, das Pfarrhaus und die Volksschule gestiftet hat, angemesiener ehren, als durch ein gemeinsames Liebeswerk, welches den in Kirche und Schule vorzugsweise zur Hütung und Pflege der Lebens­güter der Reformation berufenen Familien ein Opfer des Dankes darbringt. Nach der bewährten Organisation des Gustav-Adolph-Vereins soll die Luther- Stiftung in den verschiedenen deutschen Ländern und Provinzen selbstständiges Wirken entfallen, aber durch ihren Verband in einem Centralvorstand dauernde Anregung für die gemeinsame Arbeit in einem Austausch des Gebens und Nehmens, wo es Roth thnt, finden. Wir rufen unsere Glaubensgenossen auf, bei diesem Denkmal der Einmüthigkeit aller evangelischer Deutschen zu helfen. Zweierlei thut vorerst Roth, daß sich an allen Orten evangelische Männer zu­sammenfinden, um Vereine zu gründen, die als Glieder sich der Stiftung ein­stigen, und daß an allen Orten sofort Geldsammlungen veranstaltet werden, um bis zum Schluß des Lutherjahres ein ansehnliches Grundcapital zu bilden, über dessen Zinsen dem Vorstande der Stiftung die Verfügung zusteht, um je nach der Verschiedenheit der Bedürfnisse eine ausgleichende Thätigkeit üben zu können. Millionen über Millionen sind von Deutschland nach Rom geschickt, um fremden Zwecken zu dienen. Gedenket der mahnenden Worte, die Luther darüber an den christlichen Adel deutscher Nation gerichtet hat. Auch heute mahnt des Reformators nie verklingende Stimme die Fürsten und den Adel, die Rathsherren und die Bürger, sie mahnt das ganze evangelische Volk: aus den Früchten deutschen Fleißes erwachse der evangelischen Kirche und Schule ein deutsches Liebeswerk. Gott lasse das heute gelegte Samenkorn zu einem weitschattigen, Zweige und edle Früchte tragenden Baum wachsen.

Leipzig, den 31. October 1883. 7623

I. A. Der Central-Verstand.

Graf Behr-Ncgendank, Ober-Präsident, Stettin, von Bennigsen, Landes" Director, Hannover. Dr. Bertram, Stadt-Schulrath, Berlin. Bötticher, Oberbürgermeister, Magdeburg. Dr. Brückner, General-Superintendent u- Probst, Berlin. Büchtemann, Mitglied des Reichstages, Berlin. Delbrück, Geheimer Commerzienrath, Berlin. Doll, Prälat, Karlsruhe. Duncker, Geh. Reg.-Rath u. Bürgermeister, Berlin. Dr. Erdmann, General-Superintendent, Breslau. Fay, Pastor, Crefeld. Dr. Gildemeister, Bürgermeister u. Mitglied des Bundesrathes, Bremen. Frh. von der Goltz, Ober-Consistorialrath u. Probst, Berlin. Dr. Günther, Ober-Consistorialrath, München. Dr. Harnack, Professor, Gießen. Hermann, Hauptmann a. D., Bonn. Dr. Kaysel, Prä­sident, Schwerin. Dr. Kögel, Oberhofprediger, Berlin, von Levetzow, Prä­sident des Reichstages, Berlin. Lindemann, Oberbürgermeister, Dortmund. Dr. Lisco Prediger, Berlin. Dr. Meier, Consistorialrath u. Superintendent, Dresden, von Meyeren, Oberverwaltungsgerichts-Rath, Berlin. Dr. Miquel, Oberbürgermeister, Frankfurt a. Main. E. Perthes, Buchhändler, Gotha. Dr. Schneider, Geh. Ober-Regierungsrath, Berlin. Selke, Oberbürgermeister, Königsberg i. Pr. Sengenwald, Präsident der Handelskammer, Straßburg i. E.

Dr. Wach, Geh. Hofrath u. Profesior, Leipzig.

Zur Empfangnahme von Beiträgen ist bereit Professor Dr. Harnack. Dieselben werden alsdann dem prov. Schatzmeister der Stiftung, Herrn Heimen Commerzienrath A Delbrück in Berlin, übersandt werden.

KermieLyrmgeu.

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Wwe. Röber, auf dem Brand-