Ausgabe 
15.3.1883 Zweites Blatt
 
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B-rmifcht«,.

») Luftheizung

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270,97 642.16

138,00 364,49

769,11

2) Heizungskosten pro Tag: 0,16 JL 0.15 0,15 0.13 0,13

~ tK-st-n ber oerfsiebenen Hri,-Systems DI- König!, sächsisch- Regierung b-,w. ba? Lanb'sm-bIcinal.C°ll-grum hat. nach demWürttemberg. G-werdebl >, in o).Rt6r?I*,i0ller*.b^ Sachsen Ermittelung darüber anstellen lassen, welche

fi* hn6 ^n<n iU» »nw-ndung gebrachten H-izsystern- -rjorbern. ES ergab sich, baß pro 100 Cbm. beS zu hetzenben Raumes ersoibern:

1) Herstellungskosten:

Rüb-Shelm, 5. März Sicherem Vernehmen nach wirb noch im Laufe dieses äUonatS baS Gerüst zur Ausstellung ber Germania-Statue auf dem Rrcderwald-Denkmal errichtet werben. Die einzelnen Stücke ber 700 Centn« schweren German,« werden D2n '-^iU"l*en Gießerei zu München, zu drei Haupttheilen vereinigt, per Achse hi-rh-rg-dracht, was jedcSmal ca. 12 rcsp. incl. Rückkehr deS eigen« acbäuten Wagen« 24 Tage beanspruchen wird. Die Montirung wird in ca. 8 Wochen beendet sein und dann zur Ausstellung d« au« den anderen Gießereien heroorg.»enden Tdeil- geschritlen werden. Es ist zwcifelhast, ob in diesem Jahre all- Schmuckthelle de« Denkmals werden montirt werden wahrscheinlich dagegen, daß trotzdem die Enthüllung noch tm kommenden Herbst feierlich ooll-ogen wird. v H

AuS Baden, 7 März. Bet der in Rüopur bet Karlsruhe vorgekommenen Bürgermeisterwahl hat sich in der Wahlurne folgender Wahlzettel oorgefunden- Wer nunmehr Bürgermeister fei, Ist mir ziemlich einerlei;

Nur soll er tm Gewissen rein, Vernünftig, treu und ehrlich sein; Soll rechtlich denken, menschlich fühlen, Gegen Bürger nicht den GroßhanS spielen; Soll Ordnung lieben, Tugend pflegen, Nicht Feindschaft führen. Lumpen hegen, Soll sorgen, sparen tnsgemetn, Und federn Freund und Vater fein; Verträglich, freundlich, gutgesinnt, Wie wackere Bürgermeister sind. Wenn so er ist, wie ,ch benennt, Ob er lutherisch sich bekennt, Ob altkatholisch oder neu, Ist mir egal, Zch bleib ihm treu.

Eine entsetzliche Episode wird aus Preß bürg vom 8. d. M mitaetbeilt- Die Gattin des Bahnwächters Johann PoSpijchtl. welcher auf der Staatsbahnstrecke in einem Wächterhause wohnt, war seit längerer Zeit kränklich. Vor detläusig vier Tagen nahm ihr Unwohlsein heftigere Dimensionen an; oft delirirte sogar d!e arme Frau. Ihr Gatte^ welcher tagsüber tm Dienst ist, wachte an der Seite seiner kranke» Frau durw drei Nachte und pflegte dieselbe, sowie sein 14 Monate altes Kind so lange X 3n der folgenden Nacht aber machte die Natur ihre Rechte

geltens der Schlaf übermannte Pospischil und er schlief neben dem Bette seines WeibcS ein. Gegen 3 Uhr Morgens erwachte er und war wcht wenig erstaunt, als er be- if' 'e*n Weib lammt dem Kinde aus dem Zimmer verschwunden war. Da

alle ihre Kleider im Z'mmer lagen, mußte die Aermste, nur mit dem Hemde bekleidet

'$' S'bßt-r Angst gefoltert, mit feinem' JJaJ)baimatter auf bie suche und enbllch gegen halb 7 Uhr Morgens tanb man bie Setdje beä Äinbeä unb jene ber jungen Frau b-s Wächter? in einem Pumpbrunnen. ®aMier ein ®elbftnwb vorliegt, tst ohne Zweifel unb bürste bie Frau im Delirium TH-iUwhme"^ haben. Das Unglück be8 armen Wächters erregt allgemeine ~ [S»r«fltc6!] Wir lesen imUlf": Eine französische Novelle au« aller» n4t»fier Zeit. Herr Damala, ber Gatte Sarah Bernharbl'8, war ©olbat geworben ®r famufte in Attika. Ernst nahm er Urlaub; mit Winbeseile k hrte er nach Pari« t* icioe Gattin wieberzusthen. Als er zu ihr in8 Zimmer trat, zog er, um mif h,n T.?* ^n-n Säbel unb legte biefen, als es zur Umarmung tarn,

auf ben Tisch Rach zehn Minuten steckte er ihn roieber in bie Scheibe. Da war Sarah plötzlich oerschwunben. Er suchte sie Überall. Umsonst l Mit einetnmale «ti,nnrn?eM®^miri,n8r^ DOn br G-g-nb beB Fußbodens her dumpf an f In C&r. Seftürjt blickte er an sich herunter. Himmel, wo« gewahrte er I In ber ®*c lalte " sich »ergriffen unb statt beS Degens seine geliebte Sarah in bie leere Sdieibe gesteckt.Verfluchte Magerkeit', murmelte er unb zog st- wieder heraus. Da zu fein 9?OVCae Ju ®nbe' 2(°tr " »ahm sich fest vor, in Zukunft behutsamer

b) Dampfwasserheizung

c) Dampfwasserluftheizung

d) Heißwasserheizung

e) Heißwasserluftheizung

f) gewöhnliche Ofenheizung 85,90 0 22 "

o Das Normalwärmemaß (nicht unter 14° und nicht über 16°) war am besten bei "k,6 a Vb5.nf° Normalmaß des Feuchtigkeits^Gehaltes der Luft, S b/».?x.?^wasserheizung. Am wenigsten günst'g hat sich in Berücksichtigung h^n * die gewöhnliche Ofenheizung erwiesen, welche noch dazu in Bezug auf den Verbrauch an Heizmaterial die theuerste war. 8 B

SchiffSbericht. Mitgttheilt von dem Agenten des Norddeutschen Llovd in Bremen, C- W- Dietz Nachfolger, Gießen.

Oder nnT transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer

£ ' vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am °m 27 Februar von Southampton abgegangen war ist am Sonnabend 2 Uhr Nachmsttags wohlbehalten in Newyork angekommen.

cn März. Der Postdampfer Werra, Cavt- Barre nnm

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. 77 seltene Münze an seltener Stelle.) In einem Meierbofe bei wurde dltser Tage eine Kuh krank. Der Eigenthilmer ließ st? schlachten und sand ihren Etngeweiden eine schwere Goldmünze. Die Kub batte bie WAniV toÄ? auf einer Wiele geschluckt do« Goldstück hatte die Hlngewe' - urchbohtt und dadurch d?a ^7-7l»^zandung herbeigeführt. Die Münze, die in so eigenthüml^er Weise das Tageslicht erblickte und welche in der königlichen Bibliothek in Brüssel bennnili

? ?tad)e ?fPoIc Fronche-Comtö und wurde im Jahre 1578 IwBesanecm SÄÄ5Ü"* "»> < 5.i «Ä aufflehinben, das verdient, der Oeffentlichkeit übergeben zu werden. Es ist dies ei» Brandschatzungsschreibcn deS renommirten RäuberhauptmannS Schinderbannes ober ZA"" durch den Wald, wie er sich selbst nannte. Eigentlich aber hieß er Johann roflrn ^astädten im Nassauischen und wurde am 21. November 1803 ju Mainz enthauptet, wenn ich nicht irre, im Alter von 23 fahren Dieses hin^tihn* Raubgenie trieb auch In unserer Gegend sein Unwesen wie u^ da« erwähnte Schreib vesoll'b! bn? b ..®ler*{Ib°0,n kesten Handpopier« vorliegt, da« die Zeit nicht fian äranbie ift m.rh.n'b 9 . Daß es just kein Muster der Ortho- und

ik i ? r 2?tlc lieser, auch ohne die Handschrift zu sehen, glauben ffs Lüfferen^Mür^ loo l^ckff ?? entziffern: .Wie Würd zu greven Hausen

unn ntr o^gleich 200 Carrion in golt und zwey goldene Uhren bey Ihrer Wohn­ung ver Lust (d. h. wobl: er würde sie sonst niederdrennknt ibr Pßfffrä b?ü n a a ff in3 fi SAHA H° den Berg Hinauf liegt desgleichen da w'rde ich dem lieber« ff^r * b fit uiit geben damit ihr daß feier könnt Fünden und Wege»

u?d der Ei er er m er sicher Hut. Der Ueberbrünger bekleitet süch mit Einem Lücht ^^Ff'iltogrQtet. Fußweg hinauf. Wenn ihr ES nicht glauben wollt daß Würklich Zum brande gerigt ist so aehek nur in des Hüßbürd (?) Sttenlich (?) nur in fernem Garten am untersten Eck da die bank ist Ueiat auf ben hn hpfin"^ M ein Hügel aufgedeckt Da sieht ihr die brobe ein. Warne ich Eick nückt brau^! Aur .^.s^^ndtgkeit zu gebühten weider sage ich eich nüchts als Hünten den fünfer bön ich Keinem gnih vor daß Leben ich halte bmoll.^Joannes durch den Wal^ kben^^pHrtn^V an!C TC Albliothek. Unter diesem Titel versendet A. Hart­le en s Verlag in Wien soeben die ersten Lieferungen einer vielversoreckenden Unter- ' roc lür die weitesten Kreise von hohem Interesse ist und die in etmfi stellnna^b^^ (gteich 16 Banden), geschmückt mit ca. 1000 Abbildungeneine Dar- foil ^ip Elektticitat nach dem Standpunkte der Gegenwart^ buten

x Bearbeitung der einzelnen Bände liegt, nach dem Prospecte dieser Sammlunn

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Gebieten menschlicher Tätigkeit Besitz ergreifen9 ja mir (eben bie Srö Sbafi m 'i Z 5° ,b,f EIcktricliSt mele unbere RaturkrSfie überflüssig machen wirb' Daß bei solchen Fortschritten die Kenntntß ber Elektricitätslehre in allen ihren An­wendungen jedem Gebildeten unentbehrlich ist, wird wohl^ Jedermann ttar sein und dieser Umstand läßt unS das Unternehmen, das in glücklichster Weise wissensckaftlicki» Gediegenheit mit leichr verständlicher Darstellung verbinde, als ein d m Ättae tti angemestenes Werk begrüßen, wie auch der V'rlagshandlung den be ten Mola hn ftr ou 4$r. öu EtS ob Kop. Das Programm verspricht die Bebandluna fninenhw

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