deutschen Volk di- christliche Freiheit verkündigten, seine unvergleichliche Bibel- ; Übersetzung, seine herrlichen Katechismen uns der reiche Schatz seiner geift» ' ltchen Lieder. ;
Und weil er hiermit überhaupt im Mittelpunkt aller menschlichen Lebens- s äußerungen stand, und weil er zugleich in feinem genialen Geiste alle Lebenskräfte der Zeit kraftvoll zusammmfaßte, so war er auch im Stanoe, mit seinen GeisteSarmen in ! alle Gebiete des Menschenlebens hineinzugreisen und alle Lebensgeister seiner Sache, j der Sache des Evangeliums dienstbar zu machen und medetzuwersin, was dem neuen i Geiste widerstrebte. Wie aus dem Stamm die Aeste, so erwuchsen aus den Aestea reichliche J Zweige. So hat Luther das edle deutsche Bürgerthum mit seinem Geist erfüllt und ' auf die schönen Bahnen geleitet, denen es längst zustrebte, so daß in neu aufwachendem echt bürgerlichen Gemeinsinn auf allen Gebieten bürgerl.chen Ledens zur Geltung kam, was heute noch der Wuhlspruch einer besonderen Vereinigung ist: Golt zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr! So Hut er die Bauernschaft nach blutigen Erschütterungen mit seines Geistes Kräften neu belebt. So hat er dem entarteten, absterbenden Ritterthum den Todesstoß versetzen müssen. So hat er auch den Kriegerstand von rohen Sitten zu reinigen gesirebt und seinem blutigen Handwerk einen nationalen Untergrund verschafft. So hat er seine ganze Nation mit neuem, echt deutschem sinn und Wesen durchdrungen. Aus demselben gesunden, religiösen Mark und Stamm seine? Leben? heraus hat er ferner dem weltlichen Beruf der Menschen seine sittliche j Würdigung erworben; hat er auch der weltlichen Obrigkeit wieder ihre richtige i Stellung als einer selbstständigen Gottesordnung zurückerobert; Hat er das deutsche \ Haus geadelt mit der Weihe heiligster Gemeinschaft; hat er der Volksschule ihre | neue Gestalt und Ausdehnung gegeben; hat er die höheren und Hochschulen auf j neue Geistesbahnen geleitet und zugleich Sprache und Wissenschaft von hemmenden Fesseln befreit.
Wie aber dipse Linde, je mächtiger sie in die Höhe und Weite wachsen wird, desto tiefer ihre Wurzeln tu die nährende Erde gräbt, so hat auch Luther, je gewaltiger er nach allen Seiten sein Getsteswirken ausdehnte, desto tiefer sich allezeit hineingesenkt tn den nährenden Boden des göttlichen Wortes, mit seinem Geiste unermüdlich nach Wahrheit forschend, mit ftinem Gemüihe beständige Erqüickung nehmend aus dem Friedensevangelium, mit seinem Willen sich festhaltend an das geoffenbarte Gesetz.
Also steht der Mann Luther vor uns im Bilde der Lmde, die wir heute feinem Gedächiniß pflanzen.
Und wer künftig diese Linde anschaut und wer später unter ihrem Schallen sitzt, der gedenke unseres großen Luther und der Segensgaben, die er uns geschaffen Hai! Und wenn ins Künftige die Vögel de s Himmels in den Zweigen dieses Baumes singen, dann mögen sie uns erinnern an die Wittenberger Nachtigall, die so schöne Lieder sang. Und wenn aus den Blüthm dieses Baumes die Bienen sich den süßen Honig saugen, dann mögen sie uns daran gemahnen, daß auch wir süße Erquickung uns Erbauung finden können in unseres Luihers Wort und Werk. Und wenn wir unsere lieben Tobten hinausbegleiten zur letzten Ruhestätte und an dieser Lutherlinde vorbeikommen, dann möge sie uns zum harten Gang ans Grab aus der Trostesfülle der Worte Luthers einen Trostgruß zusenden in das betrübte Herz! Und wenn wir selbst hinausgefahren werden, vorbei an dieser Lutherlinde, dann möge sie aus Luthers Liedeswoeten uns den seligen Abschiedsgruß in den Sarg, auf die bleichen Lippen senden: „Mit Fried' und Freud' fahr' ich dahin"!
Barum, Ihr Turner und Schützen, Ihr Krieger und Feuerwehrleute, Ihr Sänger in ernster und heiterer Kunst, Ihr Beamten jeglicher Art, Ihr Bürger und Bürgerinnen allzumal, laßt uns doch heute mit unseren Kindern und unserer ganzen Schuljugend und akademischen Jugend, im Bilde dieser Linde auf den Reformator Luther schauen, den Knaben, den Jüngling und den Mana, und fröhlich bekennen: Dr. Martin Luther mit seinem Geist und Wirken gehört uns allen an; In unser aller Leben sind seines G-fftes Segensspuren eingedrückt: Drum dank-t alle Gott!
Aber hat es für uns Gießener nicht noch eine besondere Bedeutung, daß wir unserem Luther eine Linde pflanzen hier auf dem Ludwigsplatz? Die Lutherlinde auf dem Ludwigsplatz! Stellen uns nicht des: Namen den Reformator Luther . H ute neben unser edles hessisches Fürstengeschlechi, wie er einst neben dem Großmülhigen Philipp von Hessen stand? Wahrlich! wenn überhaupt die deutschen Fürsten, die Luthers Geist und Werk verstanden und sich ihm beugten, groß geword-n sind aus ihren Thronen durch den Segensgewinn der Reformation, so dürfen wir es insonderheit unseren hessischen Fürsten nachrühmen, daß sie, sich und ihrem Volk zum Heil, allezeit treu zur Reformation gestanden haben. Möge denn auch unsere Lutherlinde auf dem Ludwigsplatz uns ein neues Wahrzeichen und eme gute Vorbedeutung davon sein, daß bei uns, nicht etwa geistliches und weltliches Regiment in einander gemengt werde, daß aber Reformator und Hessenfürst, Reformation und hessisches Fürstenhaus, der Kirche Verfassung und Erbauung aufs beste schaffend, stets treu zu einander hatten!
Doch nicht nur solche Hessenfreude, sondern auch ein echt deutsches Wonnegefühl durchdringt uns heute bei dem Gedanken, daß wir am 400. Geburtstag Luthers feiernd hier zusammen stehen als Bürger eines geeinigten, mächtigen Deutschlands. Wahrlich, wir ersehnen nicht zurück jene Reichseinheit unter dem Spanier Karl v., welche die vielen deutschen Gebiete doch nur zur Knechtesstellung verdammte. Allerdings hat damals jener römische Nuntius Recht behalten mit seinem rauhen Wort: „Wenn ihr deutschen Bestien von Rom abfallt, dann werden wir dafür sorgen, daß ihr im Blute waten müßt in gegenseitigen Kämpfen"-. Ja wir haben im Blut gewatet bis in unsere Tage. Aber das ist vorbei; auch mit den deutschen Bestien ist's vorbei; vorbei durch den endlichen Sieg der edlen Geistesmächte, die unser Luther auf den Kampfplatz führte- Unter einem evangelischen Kaiserhaus, unter dem Heldeilkaiser Wilhelm, dem Hohenzollern, ein fest gefügtes Reich, aufgebaut mit deutscher Kraft, auf urdeutschem Boden: so dürfen wir im Jahre 1883 Luthers Geburtstag feiern — und auch in solcher Freude pflanzen wir unsere Lutherlinde-
Ach, daß wir doch mit den Wurzeln derselben auch die Streitaxt der einzelnen Confessionen in der Erde vergraben könnten! Ein deutsches Reich — Eine deutsche Kirche: wie wäre das schön! Aber eitles Hoffen führt nicht zum Frieden- Wird doch auch diese Linde, wenn sie Blätter und Blüthen treibt, uns sagen, daß kein Blatt dem andern, keine Blüthe der andern, kein Ast und Zweig dem anderen völlig gleicht, und doch bildet der Baum ein harmonisches Ganze- So ist auch in der Kirche die Einer- leiheit und Gleichheit der Anschauungen und Glaubensäußerungen nicht nothweudig: wenn nur überall die Liebe waltete, die Harmonie und Frieden schafft!
Theure evangelische Glaubensgenossen! Laßt uns denn heute an dieser Lutherlinde, die uns eine Friedenslinde sein soll, das Gelübde erneuern, so viel an uns ist, Frieden zu haben mit allen Confessionen!
Nun noch ein kurzes Schlußwort!
Vor einigen Tagen wurde ich gefragt: „Bilden Sie sich dmn ein, daß diese Lutherlinde hier in Gießen unverletzt stehen bleibt?" Ich antwortete und rufe es auch heute an dieser Stätte aus: Ja, das bilde ich mir em; das glaube und hoffe ich fest! Denn es wäre eine Beleidigung gegen die katholische Gemeinde unserer Stadt zu denken, daß auch nur ein Glied derselben fähig wäre, die Hand frevelnd an diese Lutherlinde zu legen- Und es wäre eine Schande für uns Protestanten, wenn auch nur einer unter uns sich fände, der mit rohem Sinn wider diese Lutherlinde die Hand erhebt- Unsere Lutherlinde steht hier unter Gottes freiem Himmel, der mit Sonnen-, Mond- und Sternenaugen schirmend und bewahrend auf sie niederblicken möge! Sie steht int Schutz der biederen Einwohnerschaft dieser Stadt und in der Obhut ihres hochachtbaren Stadtraths; je, sie steht hier buchstäblich unter den Augen des erwählten Hauptes der Stadt, unseres allverehrten Bürgermeisters: auch das möge ihr ein guter Schutz und Schirm werden!
Was aber auch im Lauf der Zeiten Sturm und Wetter oder Menschenhand an diesem Bamne schädigen oder verderben mögen: Eines wissen und bekennen wir heute an Luthers 400. Geburtstag: Die Lutherlinde kann zu Grunde gehen, aber Luther und sein Werk, deß zum Gedächtniß wir die Linde pflanzten, wird dadurch nicht zu Grunde gehen:
„Gottes Wort und Luthers Lehr Vergehen nun und nimmermehr!"
Lokales.
Sieße«, 13. November. Tagesordnung für die Stadtverordueten-Sitzung am Donnerstag den 15. November 1883, Nachmittags 4 Uhr.
1. Die Ausführung des Reichsgesetzes Über die Krankenversicherung der Arbeiter.
2. Antrag auf Versicherung der Mitglieder der beiden freiwilligen Feuerwehren gegen Unfall.
Die W»sserbude oeS Heinrich Rain dahier betr.
8. Beleuchtung des Wirsecker Wegs.
9. Den Feuerlauf in der Sonner.straße gegenüber der Eclengasse betr 10. Die Oetroierheberstätte am Settersthm betr.
11. Die P üfung und Stellung der Rechnung der Stadt Gießen vro irro/qs 12. Die Feier des 400jährigen Geburtstages Dr. Martin Luthers. i Gießen, 13. November Den würdigen Schlußstein unserer Lutberfesili^.n. wird das am Mittwoch den 14. November, Nachmittags 4 Uhr, tn der Siadtk,.^ aufzuführende Oratorium von Meinarvus „Luther tn WormS" bilden. Wir weil?» nochmals auf diese Feier und den zu erwartenden hohen Genuß hin.
— Anläßlich der Lutherfeier hat die evangettsch-theologisch- Facultät der Landes Universität eine van Herrn Professor Dr. Kattenbusch verfaßte Festschrift: Luib-r« Stellung zu den ökumenischen Symbolen" herausgegeben. " ’ 18
— Der Gauner, welcher profeisionsmäßig den Diebstahl von Bettwerk betrieb ist in Hildesheim dingfest gemacht worden. Er ist ein Cigarrenmacher aus Dannenberg. “8
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Die Erbauung eines Schlachthauses.
Gesuch des HandelSkammer-Secretärs Dr. jur. Engelmann nm u u lassung des RathhauSsaales zur Abhaltung von Vorträgen. Ueber- G°/uch des Schreinermeisters CH ristop h Weiß dahier um käufliche Ueber lassung städtischen Geländes. ' w ueDer:
Den Gießener Eisverettt betr.
Bermtschr- r.
Darmstadt, 10. November. Die 22. Generalversammlung des V-r ems,ur Unterstützung und Beaufsichrgung der aus den Strafanstalten ,m Großh-rzogtbum Hessen Entlassenen wurde am 8. ds. hier bei guter Bttheiligung der Mitglieder des Vereins unter dem Vorsitze des Hofgerichts - Direelors Dr. Zimmermann abgehoben Aus dessen Berichterstattung ergab sich die segensreiche SBitff mteit des Vereins in Bezug auf di- Besserung der Pfleglinge. Nach einer Beaufsichtigung der Schutz- besohlenen de? Verein? während der Dauer von drei Jahren tonnte etwa ein Sechs- theil derselben als gebessert entlassen werden. Der Verein hat auch im Publikum mit Rücksicht auf seine Wichtigkeit in neuerer Zeit mehr- Anerkennung gefunden, indem die Zahl der Mitglieder, welche im Jahre 1877 auf 478 gesunken war, sich sitzt auf 1295 gehoben hat. Die Pfleglinge werden in der Weife unterstützt, daß ihnen Handwerkszeug, Arbeitskleidung und sonstige zu ihrem Fortkommen nothtgen Bedürfnisse auf Kosten d-s Vereins geliefert werden. Im laufenden Jahre sind bereits nahezu 3000 zu derartigen Unterstützungen angewtefen worden. — Eine lebhafte Diskussion wurde durch den Antrag des Direetiors des Landeszuchthausrs zu Marienschloß hervorgerusen au8 geeigneten Mitgliedern d-s Vereins eine Commission zu bilden, um bte Zustände in den verschiedenen Strafanstalten eingehend zu prüfen und eine durchaus nothwcndtg- Reform des GefängnißwesenS in Hessen durchzuführen. Die Beamten der Strafanstalten erkennen mehr und mehr an, daß bte Vereine zur Besserung der Sträflinge für die Bekämpfung der Rückfälligkeit von der größten Bedeutung sind, und der Kongreß der Beamten der Strafanstalten zu Wien hat in Folge hiervon auch am 2. October beschloss.'N, auf alle möglich: Weise derartige Vereine zu fördern.
Bensheim, 9. October. Metzger Paulin von hier, der, wie der „B. B." meldet, bei der Bensheimer Bürgermnsterwahl von dem Wirth „zu den drei Königen" daselbst so unsanft aus dessen Wirthsloeal vor die Thüre gesetzt wurde, daß er die eine Kniescheibe stark verletzte und ein steifes Bein davontrug, hat eine Ents^ädigungsklctge gegen den genannten Wirth, wie wir hören, im Betrage von 6000 erhoben. In der Privatklage wurde Wirth Garnier zu 60 Jt Strafe und in die Kosten vermtheilt.
Vom Vogelsberg, 9. November. In einer benachbarten Stadt fehlt seit einigen Tagen der Gerichtsvollzieher. Dem Vernehmen nach war gegen denselben eine Diselplinaruntersuchung eingeleitet. Er scheint vorgezogen zu haben, dieser aus dem Wege zu gehen, allerdings nicht ohne R-iscg ld mttzunehmen.
Binnen. Während des hiesigen Schützenfestes kam ein eigenthüml cher Fall vor. Ein Mitglied der hiesigen SchÜtzengtlde, wie wir Horen, ein geborener Sachsen- Häuser, versuchte, durch Bestechung des Zeigers, eines Untcoffielet6, in den Besitz einer der höchsten Preise zu kommen. Der Anschlag wurde entdeckt, um aber keinen Mißton tn die festliche Stimmung zu bringen, verfchwiegen. Allerdings wurde der Unter officier — derselbe war zum Zeigen abkommansirt worben — von der Militärbehörde, welcher der Sachverhalt nicht verschwiegen werben konnte, mit 3 Monaten Hast bestraft. Obwohl die Presse über die Angelegenheit Stillschweigen beobacht-:-, Eannie man bald Überall den Hergang und deutete mit Fengrrn auf das in die Angelegenheit verwickelte ehemalige M tglieb der Schützengilbe. (D e letztere hat sofort den Äe- treffenben ausgeschlossen.) Der betreffenbe Herr fühlte sich merkwürdigerwuse durch diese Reden beleidigt. Anstatt still zu sein, erließ er in dem „Rhein-Nahe Boten" einen Artikel, in welchem er über Beleidigung und grobe Verleumdung sich b:Elagte, obwohl bet Schützenmeffter Beweise von ihm in Händen hat, in denen er seine Thai eingestthi und um „gutes Wetter" bittet. Die Angelegenheit kommt nun auf Antrag der SchÜtzengtlde vor das Forum des Staatsanwalts. Der Erfolg dürste nicht zweifelhaft fein.
Fulda, 9- November. Mehr Licht — brachte unserer lieben Stadt die vor nunmehr etwas über 20 Jahren hier eingeführte Gasbeleuchtung. Dem Drange nach „Mehr Licht" folgend sand am 7. d. M. zum ei sten Male in-Beleuchtung eines Thest-s der hiesigen Köntglichen Eisenbahn-Hauptwerkstätte mittelst elektrischen Lichtes statt. Wir erfahren hierüber, daß die betreffende Einrichtung von Herrn Dr. Rippold aus Frankfurt a. M. als Vertreter der weltberühmten elektrotechnischen Fabrik von Siemens und Halske in Berlin, auSgeführt worden ist. Zur Erzeugung des ettkrischen Stromes dienen zwei dynamo-elektrische Maschinen, welche im Raume der Wctkstätte>Damps- maschine ausgestellt find und mittelst TranSnnision von btef<r in Betrieb gesetzt werden- Vertheilt auf 3 Stromkreise sind mit jenen Dynamo-Maschinen 10 elektrische Differentiallampen verbunden, von denen 5 in den 2 Locomottv-Reparaturschuppen, 2 Int Drehsaal, 1 in der Schmiede und 2 im Schreinersaal das elektrische Lccht spenden. Jede Lampe liefert ein Licht von 350 Normalkerzen Helligkeit Di- hervorgebrachte bedeutende Helligkeit, sowie das magische Acht, neben welchem sich daS der zahlreichen Gasflammen fast trübe und .dunkel ausgenommen haben soll, hat unter dem Werk- stätten-Personal allgemeine Bewunderung und Freude hervorgerufen. Außer einem hin und wieder bemerkbar gewesenen Fluthen (Zucken) der elektrischen Lichtflammen, soll der Versuch ohne jegliche Störung verlaufen sein und es steht die definitive Inbetriebnahme der Anlage alsbald zu erwarten. Zur Lösung der wichttgen Frage der künftigen Beleuchtung wird hiernach ohne Zweifel auch auS unserer Stadt ein Scherflein beigetragen werben.
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Schiffs nachrichten.
Bremen, 12. November. Wer transatlantischen Telegraph) Der Postdampfer Werra, Eapt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher em 31. October von Bremen und am 1. November von Southampton abgegangen war, ist am 10. November, 4 Uhr Morgens wohlbehalten tn Newyork angekommen.
Bremen, 12. November. sP-r transatlanttfchen Telegraph.) Der PostdamM General Werder, Eapt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 28. Octoder von Bremen und am 3t. Dctober von Southampton abgegavgen war, ist am 10. November, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten kN Newyork angekommen.
LoealgefchichtlicheS Museum.
Neu eingelaufen: Diverse Gegenstände No. 1219—1491 von den Herren Rahn, Eckstein, Bach, Großinann, Milbrand, Georgi, Rothenberger, Kaul, Seeger, Bnegled, Buchner, Reyher, Garth, Ziegler, Schwan, von Gehren, Soldan, Schulhof, Landmann, Montanus, Thront, Snell, Kant, Gilmer, Streng, Schweitzer, Haupt, Eichbaum, WoM- Kilbinger, Lindpaintner, Paul, und durch Ausgrabungen des Vereins- ,
Sw gefl.
Schriftliche Anfragen wegen AuSknnftsertheilung über Inserate ic. können mir nur bann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort bergelegi (st. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Exp dtttou tt- keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine befhmmten gegentheiligev Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuholen.
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