!r versehen werden sollen, genehmigt - Die Herstellung beS geftfaateä der Realschule wurde bereits tn einer früheren Sitzung beschlossen,; aus Grund oorgelegter Pläne und Kostenberechnungen erhält Herr Weitzdtnber Gottlieb Nauheimer den quicklaa - 4ur Anschaffung eines Gaslustrcs für gen. Localitat werben die erforder- Ucken Kosten bewilligt. - D-rPachtvertrag zwischen berStabtGt-tzenunb Frtebrich Simon s Wtttwe wirb auf unbestimmte Zeit verlängert. — Der Zustand des von bem Teuselslustgärtchen nach ber Bahnhofstraße sührenben Cana s hat Großh. Poltzei- amt veranlaßt , Schritte zur Beseitigung ber vorhandenen U-belständ- zu thun. Die 'unäebst hierüber angegangenen hierbei interesstrten Grundbesitzer haben es abgelehnt, «etträge zu den H»stellungsrosten, welche sich nach dem Voranschlag- aus 1245,90 .A belaufen xu leisten, infolge desfen Großh. Polizeiamt bei Großh. Kreisaml die Ver- pfltchlung der Stadt zur Herstellung des fragt. Canals 'n besonderer Emgabe dargelegt hat. Die Versammlung beschließt auf Antrag der Baudeputation Großh. Kreisamt zu berichten, daß sich die Stadt bereit erkläre, die Kosten für die Legung einer Stetnsohle in Den Canal zur Hälfte auf die Stadt zu übernehmen unter der ausdrücklichen Verwahrung, daß sie sich hierzu verpflichtet erachtet, daß i-doch die andere Hälfte der Kosten und derjenigen, welche durch an Gebäuden nothweabtge Reparaturen entstehen, von den Anarenzern des Grabens getragen werbeu, sowie baß bie Entfernung ber an den Canal grenzenden Abtrittsanlagen erfolge. - Das zur Herstellung entsprechenden Abflusses des rechtsseitigen Grabens an ber Grünbergerstraß- nothig werbende^Ge- länbe soll vorerst vermessen werben. — Dem Gesuche bes Fabrikanten Ang. Ackermann um käuflich- Ueberlassung städtischen Geländes zwischen seinem unb bem Eigen- thum des Herrn Carl W-nzel tritt die Versammlung nicht hei Der hierbei gestellte Antrag auf V-räuß rung der Hollergasfe wird angenommen. - Die Ausstellung zweier Hofthore wird dem Gastwirth Wilhelm Wenzel gestattet, desgl. den Erden bes CommerzienrathS Gg. Carl Gail ber Anschluß einer Rohrleilung an eine städtische Röhrenmstage, ferner dem Kalkbrennereibesitzer Carl Haas die Abhebung eines städtischen Rains. - Dem Gesuch- des Fabrikanten Gg. H. Schirmer um Erlaubniß zur Anlage von Cemenltrottoir an dem Fabrikgebäude au der Ostanlage wird unter dem Vorbehalt Genehmigung zu Theil, daß Gesuchfleller die Unterhaltung des gen. Trottoirs übernimmt. - Unter Vorlage eines Gesuches um Geland-üderlassung wird beschlossen, zwei bereits früher auSgebotene, an ber Ludwigsstraße gelegene Bauplätze nochmals zu versteigern.
Gießen, 12. October. sTheater.) Der Freitag brachte eine aus drei Ein- actern begehende Vorstellung, welche in dieser Zusammensetzung einen sehr sreundlichen Eindruck erzielte und eine ansprechende Abwechselung bot.
Zunächst gelangte die Offenbach'sche Operette „Die Verlobung bei der Laterne" zur Aufführung. „Sie sind der Mozart der Champs Elysäes" schrieb Rossini an den Schöpfer der modernen Operette, als dieser m den elysaffchen Feldern seine ersten Triumphe feierte. Mag nun auch der Ausspruch eine versteckte Bosheit enthalten oder nicht, so viel ist sicher, daß Offendach damals nichts weniger als der spätere Eomponist der „Schönen Helena", des „Pariser Lebens" rc. war. Seme damaligen Werke mit ihren einfachen gefühlvollen Melodien sind grundverschieden von der Cancan-Musik, die in den Bouffes Parisiens ertönte. Die „Verlobung bet der Laterne" ist ein Stück von gefälligem, melodischem Fluß. Zu den besten Nummern gehört vor Allem das reizende zweite Quartett und dann das Zankduett, die beide m einer komischen Oper ihren Platz mit Ehren behaupten könnten und einen mehr als ephemeren Werth haben. ..
Um die Wiedergabe machten sich in erster ßtnte die Damen Hoffmann und Pögner II. verdient, welche mit dem Duette reichen Beifall fanden. Fräulein Des- mont (Liese) brachte ihr schönes Stimmmaterial zu vollster Geltung. Herr Peters spielte den Pächter Peter recht lebendig; im Gesänge hatte er mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonderes Lob verdient die Deutlichkeit seiner T xtaussprache
Eine nicht minder freundliche Aufnahme fand das neckische Stückchen: „Ein gemüthlicher Schwabe" von Castelli. Einen wahren Triumph feierte Fräulein Kohrs en I. als schwäbisches Mädchen. Es ist eine Rolle, die ganz im Bereich des glücklichen Talentes dieser Künstlerin liegt. Herr Muff (Schloßvogt Zwieseln) und Herr Schreiner (Obrfft) füllten ihre Partien befriedigend aus.
Den Schluß des Abends bildete die Burleske „Gute Nacht, Herr Fischer" (so lautet wohl richtiger der Titel) von W- Friedrich (nach Lockroy). H.^rr Peters stellte den Amandus mit guter Laune und großem Geschick dar; auch feinen gesanglichen Part führte er geschmackvoll durch. Herr F. Brautlech l (Doctor Hippe) gab eine neue Probe seines Talentes für drastische Komik- Seine Frau Aurora war nach unserem Empfinden etwas zu lebhaft und gefticultrte zu viel. Fräulein Hoffmann (Guste) war ein echtes Berliner Kmd. Fräulein Pögner II. und Herr Schreiner boten annehmbare Leistungen. Die musikalische Leitung hatte wieder Herr Capellmeister Searle. Das Haus war nahezu ausverkauft.
Gießen, 12. October. Samstag den 20. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses statt, in welcher zur Verhandlung kommt: ■ 1. Recurs des Kaufmanns Samuel Falk (in Firma Alexander Meyer) in Gießen gegen einen Polizeibesehl betr. Aufbewahrung von Lumpen.
2. Recurs des Bildhauers Wilhelm Barthel und Anderen dahier gegen einen Polizeibefehl betr. Reinigung des Chausseegrabcns an der Grünberger Straße.
3. Desgl. des Maschinenmeisters Daudt dahier gegen einen Polizeibefehl betr. Reinigung des Chausseegrabens in der Frankfurter Straße.
4. Ansinnen Großh Kretsamtes Gießen an die Gemeinde Klein-Linden wegen Anlage eines Gossenpflasters an der Straße Gttßen-Wetzlar im Orte Klein-Linden.
WerMischtsZ.
Londorf, 11. October. Bei der heute dahier abgehaltenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Carl Weber einstimmig wiedergewahlt. Gewiß für denselben ein Zeugniß des ehrenden Vertrauens und für die Gemeinde Londorf lodend, welche sich rühmen kann, von allen Parteien frei zu fein.
— [@in vertauschter £jut] Doctor H. war bekannt wegen seiner Manie, Hüte zu vertauschen Mau sagt, daß er einst um die Hand etmr jungen Dame anhielt und aus Versehen den Hut des Livrcebedienten mit hinauf genomm-n hatte — also, daß er abfiel" und noch jetzt Junggeselle ist. Unlängst regnete es nun stark, als er aus einer Gesellschaft heimgehen wollte. Darüber merkte er natürlich wieder nicht, daß er einen reuen fremden Hut statt des seinen aufgesetzt. Er ist nun meng conservattv in Bezug auf seinen Hut und trennt sich nur im Falle dringendste Noth von einem alten liebgewordenen Genossen. Infolge dessen sehen seine Hüie meist aus, als stammen sie direct aus der Zeit des Faustrechts. Der Doctor war nach Hause gekommen, natürlich sehr überrascht, einen Cylinder statt seines alten Schlapphutes mitgebracht zu haben und da es ein hochnobler Cylinder war, söhnte er sich schließlich mit dem neuen Gaste aus. Aste groß aber war seine Enttäuschung, als am nächsten Tage der iunae Herr v S. mit der liebenswürdigsten Miene auf ihn zutrat und ihn um Rückgabe seines neuen Cylinders bat. „Es regnete gestern Abend in solchen Strömen, daß ich mir erlaubte, Ihnen meinen Hut zum Verwechseln hinzuhangen. Sie hatten einen SchirM-Und ich Die „Sarja" erzählt folgende schauerliche Geschichte:
cvm Dorfe „Bairakowka" war eine junge Frau im Kindbett gestorben. Als man sie andern Tages beerdigen wollte, kam Die Frau wieder zu sich; sie war nur scheintodt gewesen Die grau begann dann zu erzählen, daß sie sich bereits in jener Welt befand, aber nicht aufgenommen wurde. Ihre Zuhörer meinten, etne große Sünderin
sein müsse, wenn Gott sie nicht zu sich nehmen wollte. Das unglückliche Werb griff diesen Gedanken auf und begann darüber zu grübeln, daß sie wohl dem Teufel verfallen fein müsse, wenn Gott sie von sich Spiesen. Einige Tage spater erhängte sie sich. Die Dorfgemeinde mar darüber einig, daß die Selbstmörderin eine Hexe und daß sie auch nach ihrem Tode für die Ueberlebenben unschädlich gemacht werden müsse. Lu diesem Zwecke machte man einige junge Kerle betrunken, welche bte tobte „Hexe" bet den Haaren vors Haus hinaus in einen Kreuzweg schleppten und in etne Grube warfen, die man zu diesem Zweck zuvor hergeftellt hatte Hierdurch wurde der Hexe die Fähigkeit genommen, dem Dorfe „Dürre", überhaupt bösesWetterzu bringen. Nach einiger Zeit begann einer der dortigen Ackerwirihe zu erzählen, chrn sei die Selbstmörderin im Traume erschienen und habe gebeten man möge auf ihr ödes Grab ein Kreuz setzen und es mit Weihwasser besprengen; sie würde dann Alle in Ruhe lassen und Keinem mehr im Traume erscheinen. Die Bauern veranstalteten eine Sammlung
und errichteten für das Geld eine „Figura" (b. h. ein Kreuz) auf dem Grabe der Um glücklichen und ließen ihre Ruhestätte auch weihen.
Eingesandt.
Wir haben schon mehrfach Artikel, welche von städtischen Angelegenheiten handelten, in diesem geschätzten Blatte veröffentlicht, aber wir können versichern, daß wir stets nur im reinen Interesse unserer Vaterstadt geschrieben, und die verehr lichi Redacttvn dieses Blattes, die dies genau wissen kann, wird uns gewiß dieses Zeuznlß nicht versagen. Wenn wir nun abermals die Feder eintauchen, um über die bevorstehende Ergänzungswahl der Stadtverordneten einige Bemerkungen zur öffentlichen Kenntntß zu bringen, so haben wir auch habet nur die reine Sache im Auge. Ge, nannte Wahl ist von der größten Bedeutung für das Wohl unseres ®emeinb.ewefen§, denn tn den Händen ber Stadtverordneten-Versammlung liegt das Wohl unb Wehr unterer (Stabt, und bas oergegcnma tige man sich nur recht klar unb deutlich, damit Jeder weiß, wenn ber Wahltag (Montag) kommt, bah er seine Schuldigkeit thun muß. Es handelt sich dabei nicht um Privatinteressen, es gilt vielmehr, Männer zu berufen, welche mit voller Hingebung sich an den unserer städtischen Vertretung Obliegenheit Arbeiten beteiligen und die städtischen Interessen zu fördern geeignet sind. Wir müssen Männer haben, Denen die Ehre, das Empocblühen, das Gedeihen unserer Vaterstadt höher steht als ihr eigenes Interesse, welches sie vollständig dem Interesse der Gemeinde unterordnen müssen- Ein Stadtverordneter, welcher dem entgegen ban beit, verkennt seine Pflicht unb setzt sich in Wiberspruch mit der Meinung unb bem Willen seiner Wähler. Wir müssen also Männer von erprobtem Charakter haben, Denn biese lassen sich nicht leicht tn das Schlepptau nehmen, fonbern sie werben stets überall ihre wahre Meinung zu vertreten suchen. Männer, von benen man annehmen kann, daß sie tn anderer Weise zu handeln gedenken, bte vielleicht geneigt sind, in der Versammlung stets so gestimmt zu haben, wie es gerade Die Gesellschaft, in ber sie sich spater befinben, wünscht, bie haben entweder keine eigene Meinung, ober sie verleugnen dieselbe aus einem nichtswürdigen (SVunoe, und sie können gewiß nicht als wahre Vertreter betrachtet werden. Die hiesige Bürgerschasi verlangt gebieterisch von den Stadtverordneten, daß die tn jeder Hinsicht so schön begonnene Entwickelung unserer Stadt für alle Zukunft sicher gestellt werde, und sie ist bereit, die Mittel zur Weiterentwickelung zu gewahren, jedoch Darf dabei kein Stadi- theil vernachlässigt werden, denn man verlangt mit Recht, daß allen Stadttheilen gleiche
Freitag > 4n 2 Bauplätze b der Aula, ml -ermittelter Tiefe, cheruug bekannt
Gießen, d
DtnselbeN' 5
PÄ 5
*
E Denselben- $
-'S'»»
m 11- A
Rechnung getragen wird.
Obschon wir nun wissen, daß bie ausscheidenben Stabtverorbneten roiebtr gewählt werden können, so sind doch sehr viele Bürger der Meinung, daß es im Interesse der Stabt als bringend nothwendig erscheine, die Stadtverordneten-Versammlung von Zfft zu Zeit durch möglichst viele neue Mitglieder zu ergänzen, wozu ja auch die Regierung durch das Wahlgesetz Veranlassung geben will.
Die Wähler sollen Gelegenheit finden, benannte Versammlung nach ihrem Willen durch andere Mitglieder umzugestalten, unb es ist bies gewiß eine recht wch Bestimmung, denn neue Mitglieder müssen ber Versammlung zugeführt werden, damit diesen die Möglichkeit gegeben wirb, ben ausgebreiteten Gang ber städtischen Verwaltung kennen zu lernen. Nene Mitglieber werben zweifellos neue Ansichten, neue Idee«, welche vielleicht, wenn sie irrig sinb, bekämpft werben müssen, in die (StabtoerorbnM Versammlung hineinbringen. Aber gerade dadurch kommt in eine jede Sache ein neuer Zug und ein regeres, frischeres Leben und wird sicherlich auch dadurch in einer jede« Versammlung befördert. r , Q
Damit nun Männer, welche bie bezeichneten Eigenschaften besitzen, aus der Wahlurne hervorgehen, so darf man diese w chtige Angelegenheit nicht bem Zufall überlassen, sondern die Bürgerschaft muß schon vorher über bie zu Wählenden an Klaren sm» Wir machen aber dennoch keine Vorschläge, denn wir haben durchaus nicht die Absichi, Stadtverordnete aufoctroyiren zu wollen; wir schreiben aber auch n>cht unter der gewöhnlichen Unterschrift „mehrere Bürger", sondern wir vertreten tn der That die Ai- sicht von vielen, vielen Wählern, ja, wir können sagen, daß wir <m Ganzen genommen, die öffentliche Meinung vertreten, unb diese muß nicht allein gehört werben, fonbern sie verbtent auch Berücksichtigung. Es sinb nun in biefem Blatte eine recht große Anzahl Männer in Vorschlag gebracht worben, unb mir bitten nun unsere Mitbürger, dieselben ber strengsten Prüfung zu unterziehen unb bet der Wahl nur bcn Mannern ihre Stimmen zuwenben zu wollen, von beren Charakter man überzeugt fein kann, daß sie bestrebt sein werben, stets nur bas wahre Wohl unserer Vaterstadt zu vertreten. Venta^-
to______
Die Rechn n ßießen für 1882/t ar Einsicht der B Gießen, bi Der
W___
Nächsten Mittwoc !• Ai Nachmittags 2 ih Hofraithe dahie< Gnstände zmaugsu n »ersteigern:
11 Hecretär, 1 § j Äschchen mit 8 Mike, 1 Stanl
, ! Sessel, 1 Sy« ferner: i Comn leüpba, foroiel tisch, 1 kleines j 1 btto mit Ms, O Bilder.
13. £
Großh
Stück Jt. 1.00—
JL 8.00—9.50.
Prj,
Öchsenfleisch per Pfund - . ■ . hA
54 5>, Schweinefleisch 62-64 Hammelfleisch 62-70 Kartoffeln per 100 fflj
M. 2.80—3.80, Milch pr.Ltr. 13—18 Gänse pr. Pfd.H 50-56. Zwiebeln per Qtr
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. , . (
Den 11. October. Jakob Braun, Metzger dahier und Katharine Wilhelms Rusag, des Weichenstellers Heinrich Ludwig Rusag eheliche lebige Tochter.
Getaufte.
Den 7. October. Dem Schlosser Wilhelm Dörr etne Tochter, Wilhelmine. bören den 15. September.
2tufgel>Ole. ii im« s. p -’-'iimi
October. 8. Glaser Wilhelm Lapp zu Büdingen mit Elisabethe Reuter, XoSItfl TeintZ. des verstorbenen Hirten Adam Reuter zu Gießen 10. Weißbinder Heinrich SaLwil ■ ' Karoline Reh, Tochter des verstorbenen Landwirths Johann Wilhelm Reh zu 12. Kappenmacher Salomon Walldorf mit Johanna Stein, Tochter des Der flotten
Handelsmanns Moses Stein zu Gießen.
Eheschtietzungen.
October. 10. Metzger Jacob Braun mit Katharine Wilhelmine Rusag, ToÄtn des Weichenstellers Heinrich Ludwig Rusag zu Gießen.
Geborene.
September. 29. Eine Tochter von auswärts, Karoline. October. 1. 5>m Metzger Julius Rosenbaum eine Tochter, Estella. 2. Em Sohn von auswärts, AugA 2. Dem Postschaffner Wilhelm Magen eine Tochter. 3. Dem Metzgermeister HeiM Kiefer ein Sohn. 4. Dem Taglöhner Johannes Winecker etne Tochter, Matgarithe 4- Dem Bäcker Jacob Klingelhöffer eine Tochter. 5. Dem Stadtkaffengehilfen «Hn Stohr eine Tochter. 6. Dem Tapezier Friedrich Sauberer ein Sohn. 7. Dem Scich machermeister Christian Weeg eine Tochter, Elisabeth. 8. Dem Professor HermM Stebeck eine Tochter, Helene. 9. Dem Schreiner Georg Lind eine Tochter, Kar M Elise. 9. Dem Oeconomen Ludwig Euler eine Tochter, Katharine. 10. Dem Aeu- unternehmer Heinrich Adami eine Tochter. 11. Dem Conbitor Georg Lind ein Schn
Gestorbene. ,
October. 7. Elise Margarethe Kröck, geb. Sack, 60 Jahre alt, Wittwe des Jacob Kröck VII. von Heuchelheim. 8. Katharine Beck, 18 Jahre alt, von HelperöhM 9. Christine Seng, geb. Wißker, 33 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners Heirrilb Seng. 12. Gastwirth Maximilian Joseph Affxanber Philipp Edmund Schram, 33 Jahre alt.
Damea- UI ,, kleid
>___ »
Handel und Verkehr.
Gießen, ben 13. Oktbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per W cX 1.03—1.05, Hühnereier per Stück 6—7 Käse Stück 5—8 A, Kasematte 3 4
Erbsen per Liter 22 Linsen 3'2 Tauben per Paar 6o—80 Hühner per
-1.50, Hahnen per Stück JL 0.60-1-30, Enten pr. St l;40-^|| Pfund 70—72 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Kalbfleffch 5i> bli
Hilfe Auszug aus den Standesawtsregistern des Standesamts ®ieW | Mn-,' ii. ?Ur coSmpttu.
ManrfArr a. M.. 13. Oktbr., Nachmittags 2 Uhr — Mim (Teleg, aphtlcht Coursbericht. Mttgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann In Gresey.) Creditactien 2453/4, Staatsbahnactien 2697/b, Galizier 245V», Lombarden 128Vs, ^>rd- westbahnoctien 163V4, Gotthardbalmactil-n 102^, Darmitadter - Bankactien 15S’/t Disconto Commandit 19OVr, Oesterr. Silberrente 66^/16, 4o/v Ungar. Goldrente 7^ 40.0 1880er Russen 713A, 5°/0 1877r Russen 90ffr, 2. Onent-Anleihe 56%,
Spanier 58Ve, 5°/o Rumänische Rente 93Vö. Unisic. Egypter 71V^, 5% TQffei | z —, Marienburger 104, Hess. Ludwigsbahnact. 1091/»- Tendenz: ziemlich fest.
„ML


