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fordert, mit 111 gegen 101 Stimmen abgelehnt. Staatssecretär Bötticher verlas 'sodann die kaiserliche Botschaft, welche den Reichstag schließt.

Das Abgeordnetenhaus verwies heute die kirchenpolittsche Vorlage an eine Commision von 21 Mitgliedern und vertagte sich sodann bis zum j 21. b.Nordd. Allg. Ztg." sagt, die Vrandats-Riederlegung Bennigsen's werfe neues Licht aus die Zerfahrenheit und die Zustände der Fraktionen und ihrer Stellung nicht blos zur parlamentarischen Gesammtheit, sondern auch den eigenen Leitern gegenüber. Für das Ansehen der parlamentarischen Körper­schaften sei Bennigsen's Rücktritt jedenfalls ein bedauerlicher Verlust. Für die einstwellige Situation werde der Sieg seiner Gegner in der Fraktion kaum an­dere Folgen haben können, als die Verschiebung des Schwerpunktes zu Gunsten der kirchlichen Ansprüche. Die Theoretiker hätten aber den Sieg über den prak­tischen Staatsmann Bennigsen davongetragen.

Brüssel, 12. Juni. DieJndöp. Belge" erfährt, daß die Regierung demnächst einen Gesetzentwurf über den obligatorischen Schulunterricht vorlegen werde. Die beabsichtigte Erhöhung der Branntweinsteuer hat heute eine Manifestation der Händler mit geistigen Getränken veranlaßt. Dieselben zogen in starken Massen vor das Parlamentsgebäude und protestirten gegen die neue Steuervorlage. Ernstliche Ruhestörungen sind nicht vorgekommen.

London, 12. Juni. Rach einer Meldung aus San Francisco sind die astronomischen Beobachtungen der Sonnenfinsterniß am 6. v. Mts. auf den Karolinen-Inseln im Stillen Ocean vollständig gelungen.

Warschau, 12. Juni. Das einen Theil des großen Theaters bildende Variötö-Theater ist in der vergangenen Nacht abgebrannt. Ein Verlust an Men­schenleben ist nicht zu beklagen. Der entstandene Schaden wird auf 100,000 Rubel geschätzt.

Berlin, 13. Juni, 7 Uhr 20 Min. (Privatdepesche.) Der Brief- tragermörder Sobbe wurde heute früh 6 Uhr hingerichtet.

Lokale-.

Gießen, 13. Junt. (Sterblichkeit In Gießen.) In Gießen belief sich die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 3. bis 9. Zunt im Ganzen auf 8. Davon ereigneten sich 3 bet erwachsenen Personen, welche sämmtltch der Lungenschwindsucht erlagen- Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre starb eins an Krämpfen, das andere konnte bet Lebzeiten nicht ärztlich beobachtet werden, eS blieb deshalb die Todesursache unbekannt. Kinder zwischen dem 2. und 10. Jahre starben 3 und zwar je eins an Lungenschwindsucht, Scharlach, Gehirnentzündung- G.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurden in der Südanlage mehrere Lindenbäumchen dadurch beschädigt, daß anscheinend mit einem Säbel in die Rinde gehauen wurde. Hoffentlich wird der Thäter ermittelt und dürfte eine exemplarische Bestrafung am Platze sein.

Gestern Morgen wurde an der Wieseckerstraße ein Obstbäumchen demoltrt und ausgerissen. Der Thäter wurde in der Person eines Knechtes ermittelt und zur Anzeige gebracht.

Verwischtes.

(Die Solisten Bilse's) Wohl kein Orchester Europas hat eine solche Anzahl hervorragender Solisten aufzuweisen, wie das des Hofmusikdirectors Bilse. Zwei Geigenvirtuosen stehen an der Spitze, Johan Smit, der Concertmeffter des aus­gezeichneten Orchesters und Charles Molä, beide der famosen belgischen Schule ent­sprossen, der wir die meisten großen Virtuosen verdanken. Der Solocellist ist Herr Cornölis Liägeo's, der in Brüssel den 1. Preis erhielt. Christian Kriens, der berühmte Clarinetten-Virtuose, ist ein Kassenmagnet geworden, und ferner Henry Chausster, ein Waldhorn-Virtuose ersten Ranges, ein Unikum, von dem das Berliner Fremdenblatt sagt: Er bläst die schwierigsten Coloraturen unb trillert gletd) einer prima donna assoluta. Merkwürdige Effecte erzielt Herr Chausster mit seinem Piano und den originellen Echonachahmungeu; der Künstler wird unstreitig binnen Kurzem eine Berliner Be­rühmtheit werden! In Hugo Türpe besitzt die Capelle einen unvergleichlichen Cornet- a-Piston-93irtuofen, in Fräulein Elise Jansen die bekannte poetische Harfenistin unb endlich in Josef Elam einen Virtuosen hors ligne auf dem Contrabaß. Wer würde es dem Contrabaß ansehen, daß man ihm so wohlklingende Weisen entlocken kann! Josef Elam hat es verstanden, dieses Fundament des Orchesters zu einem prächtigen Soloinstrument zu erheben.

Mit Recht sagt eine Berliner Zeitung in Rückblick auf ein solches Virtuosen- Bouquet: Wahrlich, Bilse hat seine Befähigung nie in überzeugenderer Weise documentirt, als indem es ihm gelang, eine Reihe so hervorragender Künstler an sein Orchester zu fesseln. Allerdings fügen wir hinzu ist auch das pecuniäre Opfer, welches Bilse bringt, ein enormes. Von den Gehältern der Solisten kann eine ganze Capelle leben.

Mainz, 8. Juni. Eine schreckliche Verletzung hat sich heute Vormittag ttfn Metzgerbursche zugezogen; derselbe war nämlich damit beschäftigt, einem bereits ge­schlachteten Stück Vieh mittelst eines Beiles den Kopf vom Rumpfe zu trennen; mit zwei Händen hob der Bursche das Beil empor, der Hieb fiel mit aller Wucht nieder, aber er verfehlte sein Ziel und der Bursche hieb sich mit dem Beil das Knie und einen Theil der Röhre mitten entzwei. Es wurde sofort ein Arzt herbeigeholt, doch wurde constatirt, daß die Verletzung leider eine lebensgefährliche ist. Schleckte Geschäfte macht bedauerlicherweise Herr Adlon und fein Compagnon Tod auf der Amsterdamer Ausstellung, deren Restauration sie übernommen haben. Der stoische Holländer speist Abends 6 Uhr zu Mittag und da geht Alles zur Stadt. Ueberdies kostet dort das Entree einen Gulden und die Fremden sind noch sehr rar, weil wirklich die Ausstellung noch ganz unvollendet ist.

Frankfurt a. M. (Tob den Kaninchen und Katzen) Die Feldschützen dürfen jetzt des Schadens halber, welchen die Kaninchen in der Gemarkung anrichten, dieselben von Morgens 4-6 Uhr abschießen, ebenso die im Felde umhertreibenden Katzen, wenn solche 500 Meter von einer menschlichen Wohnung angetroffen werden. Erfreulich wäre es, wenn man diese Vogelräuber auch in der Promenade und in den Gärten vertilgen würde.

Mannheim, 6 Juni. Ein Unglücksfall, welcher sich gestern Abend hier ereignete, illustrirt die Warnungsrufe der Presse bezüglich des Eingießens von Petroleum ins Feuer auf geradezu schreckliche Weise. Das Dienstmädchen eines hiesigen Rechts­anwalts beging die so oft gerügte Unbesonnenheit und goß Petroleum auf das Küchen­feuer; die unmittelbare Folge war natürlich, daß der Inhalt der Petroleumflasche Feuer fing, letztere zerplatzte und die Kleider des Mädchens im Nu lichterloh brannten. Verzweiflungsvoll stürzte das am ganzen Körper von Flammen umgebene Frauenzimmer die Treppe herab und stürzte auf dem Hausflur zusammen. Hier wurden die Flammen von den zusammeneilenden Hausbewohnern rasch gelöscht, doch war das Mädchen an allen Körperteilen so schauderhaft verbrannt, daß es nach mehreren qualvollen Stunden ihr junges Leben (sie war erst 18 Jahre alt) aushauchte.

Aus dem Ried, 9. Juni. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat angeordnet, daß der höchste Wafferstand bei den letzten Hochfluthen an möglichst vielen festen Punkten dauernd bezeichnet werde. Am einfachsten geschehe dies dadurch, daß in Stein horizontale Striche mit beigesetztem Datum eingehauen, durch schwarze Oelfarbe augenfällig gemacht und diese Markirungen an öffentlichen Gebäuden und Ortsstraßen angebracht werden. Diese Bezeichnungen sollen nicht allein die Er­innerung an die überstandene Waffersnoth bewahren, sondern auch in späteren Zeiten werthvolle Anhaltspunkte bei Errichtung von Gebäuden, Anlagen von Straßen, Gräben, Dämmen u. s. w. bieten.

Basel, 8- Juni. Heber einen schrecklichen Unglücksfall berichten Baseler Blätter: Am Mittwoch Abend wollte Metzgermeister Gasser, ein junger Mann, eine Cisterne, welche er als Ablagerungsort für die Abfälle von Gedärmen und dergl. benutzte, leeren lassen, und ba ihm beim Abheben des Deckels ein Stück desselben hinunterfiel, stellte er eine Leiter und stieg in das 2530 Fuß tiefe Cifternenloch, um das Stück zu holen. Zwei junge Maler, Gebrüder Carlsohn, welche anwesend waren, sahen den Mann

plötzlich von der Leiter fallen, und in der Meinung, Gasser habe den Tritt verfehlt, betrat sogleich einer von ihnen bie Leiter, um nachzusehen und den Gefallenen herauf- zuholen. Kaum war er etwa 10 Sprossen binuntergefttegen, als ihn sein Bruder ebenfalls den Halt verlieren und in die Tiefe sinken sah. Schnell entschlossen und bie schreckliche Gefahr nicht ahnend, eilte der andere nach und wurde vom gleichen Schicksal ereilt. Die herbeigeeilten Leute beschlossen jetzt, die wahre Sachlage kaum noch erkennend, jemanden an einem Seil hinunterzuschicken; einer der Mctzgerknechte war sofort bereit, aber als derselbe in eine gewisse Tiefe kam, ließ er die Leiter los und konnte, wie eine leblose Masse am Seile hängend, nur mit Mühe heraufgezogen und zum Leben zurückgebracht werden- Jetzt war jeder Zweifel verschwunden und mit Hülfe von Haken und gekrümmten Eifenstangen gelang es, die drei schrecklichen Leich­name aus dem Pestloch herauszuziehen Belebungsversuche blieben ohne Erfolg.

Es naht die Zeit, wo die lästigen Gäste auf den Gemüsebeeten, die Raupen wieder ihre verheerende Thatigkeit beginnen. Folgendes Mittel gegen die Gemüse­raupen wird deshalb unseren Lesern willkommen fein. Dasselbe besteht in dem Begießen der Pflanzen mit einer Auflösung von 2 Pfund Kochsalz und 30 Gramm Salpeter in 10 Liter Wasser. Am anderen Tage sollen viele Raupen tobt auf der Erde gefunden werden. Bei Kraut unb Wirsing, deren Blätter den Raupen so viele Verstecke bieten, muß das Verfahren wiederholt werden- Dies ist besser und bequemer als die so umständliche Anwendung von heißem Wasser, wodurch auch die Blätter gelb gefärbt werden-

Es dürfte jetzt nicht ungelegen sein, etwas von der Lebensweise und der Tafel des Kaisers von Anam, Tüdüc, zu erfahren- Als Vasall des Kaisers von China hat dieser Fürst an seinem Hofe auch das Ceremoniell und die Lebensweise des Pekinger Hofes eingeführt unb bie Hosküche in Hue, die Rsibenzstabt Anams, unter­scheibet fick baber nur sehr wenig von der in Peking- Gle!ch dem des 1875 ver­storbenen chinesischen Kaisers Pong-Tsi besteht auch der Speisezettel Tüdücs aus sieben- ur.dzwanzig Gängen, bei dem der saftige Affenbraten nie fehlen darf. Die Statthalter Tüdücs pflegen daher sehr oft, um ihrem Gebieter eine kleine Aufmerksamkeit zu er­weisen. einige gut gemästete Affen in die Hofküche zu senden, wo für die Zubereitung dieser Thiere eigene Köche bestellt sind. Aus die kaiserliche Tafel kommen dann noch Schnecken, Kameelhöcker, Haifischfloffen unb zum Dessert gewöhnlich eine Art rother lebmbiger Würmer.

Dreizehn Kilo Romane" sind so lange der Vorrath reicht für nur 10 Mark zu haben Dieser literarische Ausverkauf wirb von einem bekannten Verleger burch ein Inserat in berBreslauer Zeitung" proclamtrt; bemnach kommt bas Kilo Roman auf nicht ganz achtzig Pfennig zu stehen! Das scheint selbst vom Staub- punkt des Makulaturhänblers eine sehr annehmbare Offerte zu sein. Die Viel- schreiberei unserer Tage ist allerdings niemals drastischer illustrirt worden, als durch diesen Romanverkauf nach dem Gewicht.

(Ein gemüthliches Casino) Das Spielhaus in Monaco wird fortwährend durch heimlich gelegte Bomben gefährdet. Innerhalb 14 Tagen wurden, wie bas dortige Blatt©finge" mdbet, sieben solcher Bomben gefunden und zwar in Oertlichkeiten, wo sie das Publikum in die größte Gefahr setzten: eine unter einem Spieltische, nahe dem Stande des Croupiers, in einer Kapsel, die bei dem geringsten Anstoße hätte explodiren können, eine zweite in dem eben in der Einrichtung begriffenen Kaffeehause unter dem Theatersaale, drei weitere in den Anlagen. Eine sechste Bombe wurde am vorigen Montag unter einem Roulett-Tisch aufgefunden, der sogleich gesperrt wurde, eine siebente unter einem anderen Roulett Tische. Die Zünder dieser beiden Bomben waren halb abgebrannt. Die Bomben wurden der Polizei übergeben, welche conflattrte, daß dieselben mit sog. rothern Dynamit, das am leicytesten explodirt, gefüllt waren. In Folge dieser Entdeckungen wurden 20 Feuerwehrleute und 12 Gensdarmen zu be­ständigem Dienst in das Casino beordert. Sehr gemüthlichesCasino" !

(Gut herausgeholfen) Wir lesen in Berliner Blättern: Auguste, eine nicht mehr junge Küchenfee, hat bet einem hiesigen Garderegiment einen Anbeter, der indeß wegen seiner häufigen Besuche in der Küche von der Herrschaft nicht sehr gern gesehen ist, so daß diese durch einige btrecte Verbote die Heimsuchungen bes Kriegsmannes ein­zuschränken suchte. Am vergangenen Sonntag sand ber Hausherr inbeß den Liebhaber wieder auf dem Küchenschemel. Auf die Frage an den Soldaten, was er hier zu suchen habe, antwortete der Tapfere unverfroren:Ich wollte mir erlauben. Sie, Ihre Frau Gemahlin unb Auguste zur Parade am Mittwoch einzuladen."

(Ein schläfriger Minister-Präsident) Vergangenen Donnerstag hat sich in ber italienischen Deputirtenkamrner ein heiteres Intermezzo ereignet. Auf ber Redner­tribüne ftanb ein Oppositioneller unb donnerte selbstverständlich gewaltig gegen die Regierung. In dieser Noth hatte jedoch Gott Morpheus Erbarmen mit dem eben anwesenden Ministerpräsidenten Depretis (derselbe hat bekanntlich das 70. Lebensjahr schon längst überschritten), denn er schickte einen süßen Schlummer über ihn und ließ ihn in seinem dornigen Ministerfauteuil so sanft schlafen, gleichsam als säße er zu Haufe im Großvaterstuhl. Deputirte und Galerie-Publikum fingen nun zu lachen an, doch Niemand wollte den Greis in feiner Ruhe stören- Endlich ergriff der Kammer­präsident Farint irgend eine Gelegenheit und läutete mit der Glocke, worauf der Ministerpräsident erwachte und nun neuerdings das Donnerwetter von der Redner­tribüne her über sich ergehen lassen mußte.

Die Engelmacherei ist leibet in Englanb in ungewöhnlich starkem Schwünge und bie Auffindung einzelner Kinderleichen gehört zu den alltäglichen Vorkommnissen- Ein schauerlicher Fall wurde aber dieser Tage m Gloucester entdeckt. Einige Personen führten bei der Polizei über bie furchtbaren Miasmen Klage, welche aus einem Garten zu kommen schienen, ber zu dem von einer Wartefrau bewohnten Hause gehörte. Eingeleitete Nachforschungen führten nun zu ber Entbeckung von sieben halbverwesten Kinderleichen, welche ganz oberflächlich in dem Garten begraben waren. DieEngel­macherin" unb ihr Mann befinben sich in gerichtlichem Gewahrsam.

Furchtbare Gewitter mit Molkenbrüchen entluben sich in ben letzten Tagen in allen Theilen Frankreichs, bie in verschiedenen Gegenden, so z. B. in bet Umgebung von Tours, wahre Verheerungen anrtchteten, während in anderen Leute durch den Blitz erschlagen wurden. Bei Angers verursachte ber Hagel großen Schaden; auf einem Maierhofe der Gemeinde Econflant wurde nach dem Unwetter ein Agglomerat von Schloßen gefunden, das über einen Cudikmeter maß. Von einem ganz außer­ordentlichen R gengutz wurde Bordeaux heimgesucht. Aller Verkehr auf ben Straßen mußte eingestellt werden und als man nch wieder hinauswagte, war an manchen Orten das Pflaster aufgerissen und unterwühlt. In dem Regenmesser der öffentlichen Gärten wurden 8 Zentimeter Wasser gefunden, welche ungefähr den achten bis neunten Theil des Regens darstellen, der im Laufe des ganzen Jahres in der Gironde zu fallen pflegt.

Witterungskunde.*)

14. Juni- Vorwiegend heiter unb schön bet schwachen Winden, namentlich nach Osten zu. Im westlichen und südwestlichen Europa frühmorgens etwas bedeckt, Neigung zu Gewittern Mittags und in der Nacht.

15. Juni. Im Allgemeinen nach Osten zu noch heiter unb sommerlich schön, nach ber Küste zu frühmorgens bunftig bis trüb, spätabenbs wolkig unb gewitterhast, namentlich auf Nordwcsten zu.

16. Juni. Nach Norben unb Nordosten zu frühmorgens trüb und dunstig, tagsüber noch sommerlich schön und febr warm. In West- und Süddeutschland, auch in Frankreich zahlreiche Gewitter, besonders spätnachmittags dis Nachts mit Hagel und Rückgang der Temperatur, namentlich in Subdeutschland.

c Dr> Overzter's Wetter-Prognose für den Monat Juni,

abgeschlossen am 15 Mai (Verlag der M. Lengfelb'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 JL). Nachdruck verboten.

731) Geber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von MAANENSTEIHJ «fr VOtiEEH ic Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt

Wafferwärme der Lahn.

Am 13. Juni, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: 4-15° R-, Luftwärme +15° 9L L. Chr RÜbsamen.

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