freudigen Zurufen begrüßt. Vom Bahnhofe bis zum Hütet, in welchem der Prinz abstieg, bildeten die Turner, die Feuerwehr und mehrere Baugewerke mit brennenden Fackeln Spalier. Heute früh 7 Uhr wurde dem Prinzen vom städtischen Singchor ein Ständchen gebracht, um 7V2 Uhr hat sich der Prinz zu Wagen nach dem Manöver-Terrain begeben.
Wien, 11. September. Die Enthüllung der am Kahlenberg zur Erinnerung an die Befreiung Wiens errichteten Gedenktafel ist heute Vormittag tn feierlicher Weise -rfolgt. Anwesend waren der Gemeinderath in corpore, Vertreter der Armee und der Behörden von Wien, Nachkommen der Kämpfer von 1683, eine große Anzahl Künstler und Schriftsteller und Gesangvereine. Nach dem Festgottesdtenst in der Kirche am Kahlenberg begab sich die Festversammlung nach dem Ktrchplatz, wo der Bürgermeister tn einer mit stürmischem Beifall aufgenommenen Rede die Ereignisie von 1683 schilderte. Die Rede schloß mit den Worten: Wir wollen stets innig fefthalten an dem Bande, welches die Völker Oesterreichs mit der erlauchten Dynastie Habsburg- Lothringen verbindet. Gott schütze das ruhmvolle Fürstengeschlecht Hobsburg-Lothringen! Hoch lebe sein erlauchter Sproß der Kaiser Franz Josef und das gesammte kaiserliche Haus! Alsdann erfolgte die Enthüllung der Tafel unter Böllerschüssen und unter dem Vor trog einer Festhymne.
Pesth, 11. September. Heute Nachmittag fand im Palais des Ministerpräsidenten eine Eonferenz über die kroatische Frage statt. Der Ministerpräsident, anknüpfend an die veröffentlichten Communique's und die Proklamation Ramberg's, legte seine Ansicht dar und forderte die anwesenden Kroaten auf, ihre Meinung zu äußern. Nachdem dies geschehen war, ersuchte der Ministerpräsident, darauf hinzu- wttken, daß die Angelegenheit unter Mitwirkung des Reichstags baldigst eine befriedigende Lösung finde, wozu die Anwesenden ihre Bereitwilligkeit aussprachen.
Krakau, 11. September. Die Stadt ist anläßlich der Sobteskt-Feter sehr belebt und festlich geschmückt. Nach dem Trauergottesdtenst für Sobieski und die polnischen Krieger wurden am Sarkophag SobieSkl's zahlreiche Kränze und Blumen durch Deputationen niedergelegt. In der Eröffnungsrede der historischen Ausstellung wies der Landmarschall auf den civilisatortschen Charakter des Entsatzes von Wien hin. Die Heldenthat SobteSkl'S bilde den unauslöschlichen historischen Beweis von der vitalen Zusammengehörigkeit der polnischen Nation mit dem Abendlande..
— Anläßlich der Sobieskifeter erfolgte ferner die Eröffnung des Natonal- museums für Kunst. Mittags hielt der Landmarschall an die tm Florianithor versammelten Bauerndeputattonen eine Ansprache. Die Bauerndeputattonen begaben sich darauf tm Festaufzug zum Wawelberg und zur KöntgSgruft. Sodann fand eine Be- wtrthung derselben statt. Abends war ein Volksfest und eine Theatervorstellung.
Paris, 11. September. Eine Londoner Depesche der „Temps" hebt hervor, der Botschafter Lyons kehre nach Paris zurück, ohne das Ende seines Urlaubs abzuwarten. Es heiße, das britische Cabinet wolle nach vorgängigem Einvernehmen mit Frankreich und China über die Grundlagen des zu vermittelnden Arrangements seine guten Dienste anbtcten für die Feststellung der neuen Grenzen von Tongktng und für die Regelung der bezüglichen Fragen.
— Admiral Pterre ist gestorben.
— Nachrichten aus Hanoi besagen, die militärischen Operationen seien durch schlechtes Wetter und Ueberschwemmungen gehindert. Die Truppen befestigen sich in Ihren Kantonnements.
Petersburg, 11. September. Anläßlich des heutigen Alexandernewskifestes und Namenstags deS Kaisers fand ein Tedeum 'M Alexandernewskikloster statt, welchem die Großfürstin Wladimir und Alexis, sowie die übrigen Mitglieder der Kaiserlichen Familie, daS DiplomatencorpS, die Spitzen der Behörden und die Generalität beiwohnten. Nach dem Tedeum folgten die Großfürsten einer Einladung des Metropoliten zum Dejeuner. Die Stadt hatte festlich geflaggt, in den Fenstern und auf den Balkons sah man vielfach mit Blumen und Kränzen geschmückte Büsten des Kaisers. Abends waren die Straßen bei wahrem Prachtwetter bis spät illuminirt und von einer festlich erregten Bevölkerung durchzogen In Moskau und den Provinzen fanden ähnliche Feierlichkeiten statt.
— Nach einer Meldung des „SimbirSk" wurde bet der Kirchenparade des Kaluga-RegtmentS ein Glückwunsch - Telegramm deS deutschen Kaisers verlesen. Das Regiment nahm das Telegramm mit stürmischen Hurrahrufen auf und die Regtments- kapelle intontrte die preußische VolkShymne.
Konstantinopel, 11. September. Aleko Pascha kehrt übermorgen nach Philippopel zurück.
New-Uork, 11. Septbr. Ein Telegramm des „Newyork Herald" aus Hongkong meldet, in Canton sei ein chinesischer Volkshausen in einige auf dem Quai gelegene Häuser ausländischer Kaufleute gewaltsam eingedrungen und habe die Häuser alsdann angezündet. Von chinesischen Truppen sei die Ruhe später wieder hergestellt worden.
Wie der „Newyork Herald" weiter meldet, wurden die Austritte in Canton durch den zufälligen Tod eines chinesischen WohnungS-Comissars hervorgerufen, welcher an Bord des Dampfers „Hankow" bei seiner Ankunft in Canton gehen wollte und dabei verunglückte. Die Volksmenge warf alsbald mit Steinen nach dem Dampfer, welcher sich in Folge deffen entfernte. Mehrere Häuser auf dem Quai wurden durch den Pöbel in Brand gesteckt, ein Angriff auf Personen hat jedoch nicht stattgefunden. Chinesische Soldaten erschienen später, zerstreuten die Menge und stellten die Ordnung wieder vollständig her. Drei Kanonenboote sind von Hongkong zum Schutze der Ausländer nach Canton abgegangen.
London, 11. September. Eine Depesche des Bureau Reuter aus Hongkong besagt: Bei den Ruhestörungen tn Canton habe das E genthum der Europäer zwar Schaden gelitten, nach den bisherigen Berichten sei aber kein Europäer getödtet. Eine anderweitige Depesche aus Hongkong gibt als Ursache der Ruhestörungen die Tödtung eines Chinesen durch mehrere Portugiesen an. Die erbitterte Volksmenge steckte darauf einige Häuser von Ausländern an. Kein Europäer wurde getödtet. Eine größere Anzahl Europäer begab sich an Bord der vor Anker liegenden Schiffe.
— Der Lordkanzler für Irland, Law, ist gestorben.
— In Glasgow sind die neun Irländer, welche der Betheiligung an den dortigen Dynamtt-Excessen angeklagt sind, gestern vor die Geschworenen verwiesen worden.
Vermischte S.
Mainz, 8. September. Heute Morgen um 6 Uhr wurde der letzte Caisson und zwar in einer Tiefe von 10 Meter unter der Rheinsohle auf festen Baugrund versenkt und haben um diese Zett die Caissonarbetter das Innere des Caissons verlassen. In Folge dieses für die Bauten unter Wasser abgeschlossenen Ereignisses waren heute die Gerüste der Brücke festlich mit Fahnen geschmückt und von dem Gerüste des ltzten Caissons wurde jedes den Rhein passtrende Schiff mit Böllerschüssen begrüßt; ein Gleiches geschah, als die leitenden Ingenieure und Architekten des Brückenbaurk an der Baustelle erschienen. — Bet den 11 Erhebestationen der Pfennigsparkasse sind im Monat August JL 3506.40 eingezahlt und 915 zurückerhoben worden. Seit Begründung der hiesigen Pfennigsparkasse sind JL 81605-70 erspart worden.
Frankfurt, 9. September. Die Verhandlungen über die Einführung eines Blitzzuges auf der Route Paris-Mainz Berlin-Petersburg sind nunmehr so wett gediehen, daß dieses Project baldigst seiner Verwirklichung entgegengehen dürfte. Dieser Zug wird verstellbare Räder erhalten, um in Eydtkuhnen resp. Wtrrballen auf das russische Geleise übergeführt werden zu können, so daß die Reffenden zum Umstetgen nicht genöthtgt sind. Die Fahrgeschwindigkeit wird eine sehr große sein und stellenweise bis zu 90 Kilometer (cxcl Aufenthalt) pro Stunde betragen. Der Zug wird nach amerikanischem System eingerichtet sein und Küche, Speisesalon, Lese-und Musik- zimmer u. s. w. enthalten, kurz allen Anforderungen der Neuzeit gemäß auf das Com- fortabelste eingerichtet sein.
Berlin, 7. September. Die beiden Geschwister des bei dem Erdbeben in Ischia getödteten taubstummen Malers Ginsberg haben einen Theil der von ihm hinterlassenen Erbschaft zu wohlthättgen Zwecken bestimmt. Die Hinterlassenschaft hat sich qaa flan3 f° groß ergeben, wie man anfänglich annahm. Sie stellt sich auf circa 800,000 v*L. Hiervon ist nun von Herrn Ginsberg in Berlin und von seiner Schwester
Frau v. Boschan in Wien — nachdem die Armen von Berlin bereits mit einer Summe bedacht worden sind — der Betrag von 100,000 JL zu einer Stiftung für nolhttib.n)c Künstler bestimmt worden. Von den Z'nsen dieser 100,000 JL. sollen Künstler tn Berlin, München und Wien, an welchen Orten der Verstorbene gelebt hat, unterftüat werden. Die näheren Bestimmungen der wohlthätizen Stiftung, die zu begründen mm sich entschlossen hat, sind indeß noch zu treff n.
Berlin. Nachdem die Staatsanwaltschaft am Landgericht II in Sachen Steglitzer Effenbahn-Unglücks schon die Emleitung eines gerichtlichen Verfahrens ah- gelehnt hat, sind aus den Kreisen des Publikums so viele graoirende Mom nte zur Kenntniß der Anklagebehörde gelangt, daß dieselbe sich nunmehr veranlaßt gff hen bif, gegen den Inspektor Buchmann vom Steglitzer Bahnhof die Anklage zu erheben D r- selbe stützt sich auf die Paragraphen 222 („Wer durch Fahrlässigkeit den Tod einer Menschen verursacht, wird mit Gefängniß bis zu drei Jahren bestraft. Wenn der Tbäter zu der Aufmerksamkeit, welche er aus den Augen setzte, vermög? seines Amte-, Berufes oder Gewerbes besonders verpfl chtet war, so kann die Strafe bis auf fünf Jahre Gefängniß erhöht werden"); 315 („Wer vorsätzlich Etsenbahnanlagen, Besördrr, ungsmtttel oder sonstiges Zubehör derselben dergestalt beschädigt, oder auf der Fahr- bahn durch falsche Zeichen oder Signale oder auf andere Weise solche Hindernisse bc reitet, daß dadurch der Transport in Gefahr gefitzt wird, wird mit Zuchthaus dis zu zehn Jahren bestraft- Ist durch die Handlung eine schwere Körperverletzung verursach! wordm, so tritt Zuchthausstrafe nicht unter fünf Jahren und, wenn der Tod eines Menschen verursacht worden ist, Zuchthausstrafe nicht unter zehn Jahren oder lebenslängliche Zuchthausstrafe ein") und § 316- Als gravtrende Punkte scheinen besonders in Betracht gezogen zu sein: Das weite Vorfahren des Local-Extrazugs, der Umstand, daß das Publikum nicht genügend unterrichtet worden zu sein sch'int, daß außer dem Potsdamer auch noch der Berliner Courierzug passiren mußte, und endlich der Umstand, daß die Barriere, nachdem der erste Strom hindurch war, n cht wieder geschlossm worden und dadurch die Möglichkeit gegeben wurde, daß fortwährend noch Leute frei passiren konnten und daß von den Nachzüglern noch einzelne verunglückt sind. Die Anklageschrift befindet sich gegenwärtig zur Rückäußerung in den Händen der Betriebs- Direction in Magdeburg.
Kaiserslautern. Die hiesigen Blätter melden einen eigenthümltchen Fall von Blutvergiftung. Ein fünfjähriger Knabe des Cantors der dolligen ISraelitsi-en Gemeinde, Feibelmann, neckte sich mit seinem achtjährigen Brüderchen, fiel m-t dem Kopf auf das Gesicht des letzteren und verletzte sich die Stirn an ein m Zahn dessfiden leicht. Das kaum sichtbare Ritzchrn in der Kopfhaut wurde so schlimm, daß der arme Junge, trotzdem mehrere Aerztc zu Rath? gezogen wurden, an den Folgen einer Blutvergiftung starb.
Metz, 5. September. Wie die „LothringerZeitung" schreibt, treten in Lothringen die Wölfe bereits hervor, wie sonst beim Eintritt der strengeren Jahreszeit. Auf einem Köhlerhofe wurde ein Knabe zerrissen und am Waldesrande holten zwei Wölfe d<n Arbeitern das Fleisch aus dem Brodkorbe. Im Durchschnitt weiden in Lothringen alljährlich 50 Wölfe erlegt.
— sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereich des 11- ArmeecocpSj Kassel, Postamt, Landbriefträgek, 830 X Gehalt. Dietz, Bürgermeisteramt, Polizii- diener, 720 JL Gehalt, Uniform wird gestellt. Hanau, Pulverfabrik HülfSschreibn, 85 Remuneration monatlich- Friedewald, Postagentur, Landbriefträger, 510 * Gehalt. Ichtershausen, Direction der Gefängnißanstalten, Aufseher, 1200 JL jährl'ch: der Ort der Stationirung wird bei der Einberufung bestimmt. Bezirk des Kön glich«! Eisenbahnbetriebsamts zu Wiesbaden, 5 Stations-Aspiranten für den ©tationS; un) Erp.'dttionsdtenst, anfänglich je 75 JL monatlich.
Eingesandt.
Gelegentlich der jetzt vielfach erörterten Frage über die zweckmäßigsteAufstellunz der öffentlichen Brunnen bei der städtischen Wasserleitung dürfte eS wohl angezchi sein, das Augenmerk der zuständigen Commission auf einen Bezirk zu lenken, der ir sanitärer Hinsicht mehr wie jeder andere Anspruch auf Berücksichtigung hat. ® handelt sich hier um den Häusercomplex hinter der Nordanlage, nach dem BahndiW zu (dem sogen. Gartfeld), dessen Trinkwasserverhältaisse mit zu den schlechtesten kr Stadt gerechnet werden können. Der im Hofe der höheren Töchterschule aufzustelleck Brunnen würde für die Bewohner dieses Stadtthetls jedenfalls keinen großen W rtl haben, da das Herbetschaffen des Wassers aus solcher Entfernung Vielen doch ui1 stündlich und zeitraubend ist. Daß nun bet Aufstellung einer beschränkten Anzahl da- artiger Brunnen nicht nach Jedermanns Wunsch und Ansicht verfahren werden law ist selbstredend, doch ist in solchen Angelegenheiten auf die Lage der Verhältnffse b liiß! Rücksicht zu nehmen Nach den Ansichten berufener Männer wäre die Aufstel^ eines Brunnens in der Nordanlage, etwa zwischen Asterweger Brücke und Ederstrch sehr leicht zu bewerkstelligen und für die Umwohner jedenfalls eine große Wohl'hat - Jndem auch wir dieser Ansicht voll und ganz beistimmen, geben wir obigen Vorshi:i dem Gutachten verehrlicher Stadtverordnetenversammlung anheim und hoffen, Wj demselben in demnächstiger Sitzung die Befürwortung zu Theil werde.
Einige Menschenfreunde.
(Klassenloose.) Die in Hessen zum Vortheile einer Kirche in der Neustadi- Mainz neu eingeführte „Mainzer Klassenlotterte" wird um so williger gekauft, dl £ Allgemeinen Klassenloose beliebt und die Mainzer Lotterie die einz'ge ist, welche !« uns gesetzlich zugelassen. Während andere Loose, also solche, die nur einmal \ptv.k werthlos, sobald die Nummer nicht gezogen wird, bleiben Loose von Klassenloli!«« in ihrem Werthe erhalten, da ein Loos, welches in erster Klasse nicht gewinnt, £5« eine Mark zur nächsten Z'ebung erneuert wird.
In dieser Weise hat sich die Mainzer Kirchenbaulotterie einer regen Theilnch^ zu erfreuen und bietet der Plan derselben dem Käufer außergewohnlrche vortheile. — Schon mit zw:i Mark kann man sich betheiligen und um alle Kur« nach und nach zu kaufen, — es sind deren vier — sind nur acht Mark erformi Für diese acht Mark ist ein Gewinn i. W. von hunderttausend Mark in Ausstch- Sechstausend Gewinne werden planmäßig gezogen und dafür 337,980 Mark oerwü!» - Die Z ehung der ersten Klasse ist nächsten Mittwoch am 19. dieses; Einlage Mark. Der Vertrieb dieser Loose ist, wie aus den Inseraten ersichtlich, dem 4*™ Moritz Strauß junior in Mainz im alleinigen Generaldebit Übertrager r'j Loose bei demselben, sowie an allen Orten bei den bekannten Verkaufsstellen, W
solche Vorrath, zu haben.
— sAmsterdamer Colonial- und Exporthandel-Ausstellung) Die BethelLz^ Amerikas am Maschinendepartement der Ausstellung beschränkt sich fast gani J Nähmaschinen, diese aber sind von der Singer Company in der Auswahl von blii schiedenen Modellen, worunter riesenhafte (1200 Kilogramm schwere) auf Damplvv eingerichtete Fabriknähmaschinen, zur Aufstellung tn einer gut erhellten Seitens" des Ausstellungspalastes gelangt. Das Streben, den eigentlichen Zweck durch die Kunstfertigkeit des Möbelschreiners zu maskiren, wie man eS apnlffl Geldschränken liebt — wenn auch jetzt wieder weniger, als vor 5 und 10 SWy- dieses für viele Haushaltungen wichtige Problem ist von Singer (Bern . G. Neidlinger) sehr hübsch gelöst. Allerdings hat man 200 Gulden und mehr i legen, wenn man eine gute Singer-Maschine haben will, die sich durch wentg wegungen in einen zierlichen Schrank ober Tisch, jedem Salon zur Sterbe vln verwandelt. Das Hauptgewicht bei ihrer diesmaligen Ausstellung legt bte ’S- Company auf die erhöhte Haltbarkeit, d. h. umS Drei- bis Zwölffache verrirv Abnützung ihrer Maschinentheile. Wenn andere, namentlich französische Nahmai« Fabrikanten ihr Hauptgewicht auf die Beseitigung des Pedals legen und auf D-«•' theilc, welche die Nothwendigkeit der Pedalbewegung schon für die Gesundheit arv • - Frauen gehabt hat, so weist die Singer-Gesellschaft auf die ungemein geringe anftrengung hin, die es bei ihren Maschinen bedarf, um das Pedal in istXDta» setzen. Ein vierjähriges Kind vermag dies, ohne sich einer Anstrengung 0' •.
werben. Das neue „Ringschiffchensystem" Smger's macht die Kammrader en und gestattet, daß beim Einlegen der Svule das Herausnehmen des Schistw j lassen werde; dabei nimmt das neue Schiffchen doppelt so viel 3®*rrn o ntcrfaM bisher gewöhnliche, und durch Umdrehen einer kleinen Schraube erhalt der " \ \
jede beliebige Spannung. Das Oscilliren des Schiffchens, statt des Rot die Ursache der geringeren Abnützung aus. Der Spitzschaft, welcher tn des Nadelfadens eingreift und sie beim Aufwärtsgange der Nadel so lang z sucht, bis das Nadelöhr aus dem Stoff wieder herausgetretenJn, QöJ Maschine eine besondere Form, wodurch die Reibung des Oberfadens
niScptttiM1
Wend
Mamentserbiii
■'*it Mw M von Gießen,
*8 Sari Nc Wrich daselbst, I hr unter der ® Msses angenomi . L Alle, welche Ans
!Äj zu bilden hab ; Mi, solche so ™, von heute -:krijtsschreiberei anzumelt
iFisiellung des Hiigt bleiben.
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Stamml
18.
Nachmittags!
. an der Str )> in Abth. 102.
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