Ausgabe 
12.8.1883 Erstes Blatt
 
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Vermischtes.

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gemeine, hohe Freude.

Der hiesige Turnverein erhielt auf dem 13. niederländischen Turnfest in Amsterdam dte goldeneMedaiIle.

E nächsten Tage sand eine B-rathung hinsichtlich der in Gießen auszust°ll-nd-n Statue Li-big's statt, bei welcher sich das ersreultche Ergebnih fand, daß die vor, bandenen und noch zu erwartenden Mittel genügen werden, für Gießen eine ganz neue Statue Ltebig's, ihn in seinem kräftigsten Alter darstellend, so öle wir Ihn in Gießen kannten, anferttgen zu lassen. n , ,

Gieren, 11.August. Der gestrigen Mtttheilungbezüglich der Kunstfertigkeit des Herrn Bürg.rmetfters Brink in Offenbach auf so vielen Gebieten möchte Ein: sender dieses nock ergänzend hinzufügen, was die Offenbacher Morgen-Zeitung Nr. 36 dieses wahres berichtet. Der Herr Bürgermeister ist nämlich nicht allein vorzüglicher Fechter, Turner, Reiter, Schlittschuhläufer, Velocipedist Schwimmer - er ist auch gewandter Gabelsberger'scher Stenograph! - Bet seinem festlichen Empfang im Gabelsberger Stenographen-Verein zu Offenbach erwiderte er aus die Begrüßung des Präsidenten u. a.,daß er schon seit 20 Jahren die Stenographie betreibe und die Anwendung dieser Kunst, welche ihm in seinem früheren und auch in feinem letzigen Amt außerordentliche Vortheile geboten habe, resp- biete, Jedermann, der in seinem Beruf viel zu schreiben habe, nur empfehlen könne, was e r zur Ausbreitung in dieser Begehung zu thun vermöge, werde geschehen; jedenfalls ersuche er um Aufnahme als Vereinsmitglied." Die Ausführungen des Herrn Bürgermeisters erregten all-

10 nbr Besichtigung des hiesigen Regiments dort ab und fahrt um 11 Uhr 53 Mm- ffSrmittnna weiter nach Marburg. Aufenthalt also nur 2 Stunden-

Vormittag Der commandirende General, welcher Tags vorher (am 23.) kommt, nebst Mju ant;'3 Generalstabsoffiziere und 2 persönliche Adjutanten des Kronprinzen, welche am 23. d. M., 7 Uhr 15 Min- Abends, eintreffen.

meftcn, 11. August. sZur Festfeier in Münchens Die Münchener 91IIaemdne Rdtunfl hat die schöne Rede des Geheimraths Professor Dr. HoNmann i l?nt5ülluna des Liebig-Denkmals und die des Bürgermeisters Dr. v. Er Hardt in ber zweiten Beilage vom 8. August au* über das F-stdin-r berichtet, Den^ttsten^Toaft brachte Herr Bürgermeister vr, v, Erhard, auf 6t. Majestät den Aänia von Bayern und auf den deutschen Kaiser aus. Cultusminister v. Lutz toaftirte nns die Kamille LiebigOZ Den dritten Trinkspruch auf die Gründer des Liebig-Denkmals aab H rk Unio rsi äts-Profchor vr, M o r i tz C a r r i - r Diesen Reden folgten als- dann isoch gar manche; zunächst brachte Herr Prostssor Kopp von Heidelberg en Hoch auf Se, Kgl, Höhest den Großherzog von Hessen aus und bann sprach Herr (« Bauratb uod Professor Dr. v. Ritgen aus Gießen.

® * ^Hochverehrte Anwesende! Gestatten Sie einem bescheidenen Gießener auch einige Worte. Der Herr Eultusminister hat vorhin so beredt bte acbt ber 5qm111enbqnt)e ^frhHhcrt 4a sie ftnb eine gewaltige Macht, aber nächst ben Banben, welche b'.e Fam'lte umschlingen, sind die schönsten und edelsten gewiß diejenigen, welch-die Schüler Mit dem aeliedten unb verehrten Lehrer verbinben. ,, , £

Als ber älteste hier anwesenbe Schüler Liebig's erscheine ich heute unter 2dnen, rualeich als Abgesandter ber Universität unb ber Stabt Gießen, unb als Mitglieb bcs (Snm hk für bas Liebigs-Denkmal. 56 Jahre sind es bereits, daß ich meine erste Vor- Mung bei Liebig hörte und dann ein Jahr lang in seinem Laboratorium arbe iete Weniae Jahre später war er Examinator bei meiner Doctorprüfung unb wieder e nige c>ahre später ward ich fein College in der Facultät für mehr als 20 Jahr^- Als solchen habe ich ihn stets hochverehrt und geliebt und als er dem Ruse nach München folgte^ da blutete mir das Herz unb mit mir betrauerte ganz Gießen Weggehen. Auch Liebig war es schmerzlich, Gießen zu verlassen. Dennoch hatte München ben Si g über Gießen davongetragen und auch heute wieder hat München gesiegt^ indem cs in b-r Statue Liebigs einen großen Schatz erworben bat. Aber unter Schwestern soll kein Neid bestehen unb Schwestern finb ja alle Universitäten unb ganz besonders unsere deutschen Universitäten- (Hier unterbrachen laute Bravos den Redner und der Rus, ia sie alle bilden nur eine einzige Familie.) Dann schloß er mit den Worten: So beneid ct^auch die kleine Schwester Gießen ihre große Schwester München nicht, sondern Gieüen sendet durch mich München den freundlichsten Gruß.

Lauter Beifall erscholl und Bürgermeister Dr. v. Er Hardt dankte im Namen

Ein hochinteressanter Verbrennungsproccß mit unverbrennbaren nicht im- vrägnirten Stoffen, welche ebenso absoluten Schutz gegen das Wasser gewähren sollen, fand nach einem Berichte derBerl. Volksz." kürzlich auf dem ausgedehnten Terrain des Moabiter Gesellschaftshauses bei Berlin im Beisein einer großen Zahl geladener Gäste und eines zahlreichen Publikums statt und ergab ein in der That befriedigendes Resultat. Zwei von der Firma Többeke und Christiani gefertigte kleine Schweizer­bäuschen von denen das eine mit der unverbrennbaren MasseSuperator", (aus Asbest und chemikalischen Mischungen welche Geheimnisse des Erfinders sind, bestand) bekleidet war, während das andere in seinem natürlichen Zustande oeiblieb, wurden auf ein mit einer Superatorplatte versehenes Bockgestell placlrt- In dem einen der Häuschen fand eine kleine aus Superator gefertigte Kiste Aufstellung, welche zum Auf- bewahren von explosiven Stoffen dienen soll, und in dem zweiten im natürlichen Zustande befindlichen Häuschen befand fick ein aus der unverbrennbaren Mufft her- aestelltes Spind, in welches Bücher, alte Akten, Notenpapere, Geschäftsbücher, kurz alle solche Dinge hineingelegt waren, welche dem zerstörenden Elemente den wenigsten Wider­stand leisten können. Hierauf wurden die Häuschen im Innern fußhoch mit Hobel­spänen U' d trockenen Holzabschnitien angefüllt, das Ganze mit einigen Gießkannen voll Petroleum durchtränkt und in Brand gesteckt. In etwa 8 Minuten, während welcher die brennende Masse eine wahrhaft t fernal'fdje Glut ausstiomte brach das Holzgebäude zusammen und die Zuschauer konnten sich überzeugen, daß die Wände aus unverbrennbarem Stoffe sogar mit der bloßen Hand angefaßt werden konnten, und baß die unter derselben befindlichen Holzwände nur an den Aestm Kien aus- aeschwitzt hatten, im Uebrigen aber unverletzt geblieben waren, wie der Erfinder Herr Nagel, trotz seines deutschen Namens ein Ungar, an Ausschnitten aus ber Masse zu beweisen vermochte. Auch ber Kasten für explosive Stoffe war nicht nur unverletzt, sondern die in demselben enthaltene Masse absolut kalt geblieben, und nach Öffnung des Spindes zeigte sich auch dieses trotz der gewaltigen Glut ebenso unverletzt, als die in demselben enthaltene Makulatur, welche nur durch einen schwachen Rauchgeruch an das Heuer und feine gewaltige Macht erinnerte. Selbst die an den Fenstern des Häuschens befindlichen, aus Superator geschnittenen Lambrequins waren vollständig unversehrt und die Zuschauer der Feuerprobe, unter denen sich außer dem FlÜgel- abfutanten Gras von Alten, Baron von Wangenheim Fürst von Tbmn und Taxis, Beamte ber Feuerwehr rc. befanben, erklärten sich von bem Resultat sehr befriedigt.

sGlänzendes Schwarz aus Eisens Ein glänzendes Schwarz kann, nach der D Jnd-Ztg.", auf Elfen unb Stahl bergefteUt werben, wenn man mittelst eines seinen Haarpinsels auf dasselbe -'n- gekochte Losung von Schwefel M T-rpenttn auf- trägt. Wenn ba§ Serpentin verdunstet, bleibt auf dem Metall ine dünne Schicht (Sfhmefei rnrück welcher sich aufs innigste mit bem Metall vereinigt, sobald man daffewe eine Ai lang Über einer Spi itusflamme erwärmt. Dieser Firniß bildet für das Metall einen vollkommenen Schutz unb ist sehr bauerbaft.

sStickmuster zum Aufplätten auf ©taff ] Eine neue Erfindung, welche alle Damenkren- mit Recht im höchsten Grade Interesstrt, stnd Muster zum Suchen welche derartig gedruckt sind, daß man sie mtt einem warmen Eisen auf den zu b-nahenden Stoff Plätten kann, Dte Schwierigkeiten mit denen Damen, die in kteipm Stidtm ober auf dem Lande leben, bislang zu kämpfen hatten wenn s>- eine Sticker i aast gezeichnet zu Haden wünschten, sind somit besiegt, da diese neuen Aufplattmuster mtt Le'chtrgkeit nach allen W-ltgegenden verfandt merben rönnen unb 3ebem iuaang 6 ftnb. Die Auswahl ber Zeichnungen wirb bur» ein illustrirtes Musterbuch erle chleit, welches über 300 der beliebtesten Vorlagen zur Anschauung bringt und welches zu dem geringen lireife von 1 Mark 10 Pi von bem Verleger Fran, Ebharbi in Berlin W.62 franco bezogen werben kann Es kann baher jebe Dame chienBebarf an Wnungen selbst wägten unb sie findet das Material zu der Arbeit in zedem Geschäfte ihres Wobnoites, Eine Erfindung von fo allgemeinem ?nterfff%D'rb'e" ,',n8$Ä" Resrbreibuna an dieser Stclle. De geneigten Leserinnen stellen fick also cknen Ltreisen ULopier 7o- auf einer Seite in'kräftiger Linie unb deutlicher Zeichnung mit eimni Muster in gelber, töthlicher ober blauer iyatbe bedruckt; dieser Streifen, dessen Bre . dem Muster unb bessert Bestimmung entspricht, mißt mehrere Meter und wttd"h°l bas Muster zu verfchlebenen Malen, Will man nun die L-^nung zu ner Bo büre auf (Stoff bringen fo legt man das Setdenvapier mit der Musterfeite auf bas Gewebe und fährt mit einem leichtwarmen Elfen (tischwarm) _über die Rückseite des Papiers Die Wärme des Eisens löst die Farbe, welche sich praets und scharf auf d<m do'unttr liegenden Gewebe absetzi. Für alle Arten VON Stickereien sind Vorlagen °°rhanben. für Kiffen Pantoffeln, Tischläufer, Deckchen, Schürzen u. s, w und zwar ftnb c Muster! für die verfchieb-nartigsten Techn ken zu verwenben, sei es Schnur-ober Linier stickerei, Kreuz- ober Plattstich, ober Applikation, In zahlreichen, wirklich schön«. Vorlagen finden sich alle Stckarten vertreten. Die Preise der Muster sind sehr niedrk, fo kostet beispielsweise bas Muster zu einem Trschlänfer so Pf zu einem^^Ig Eosiüm-Ornament für Rock, Tunika und Taille 1 Mark 50 Pf. 23tj tonnen Muster, welche unleugbar eine lang gefühlte Lücke auf das glücklichste ausfüllen,

Wilhelmshaven, 6.August. Gestern Nachmittag hat sich hier eine Revoloer- affaire zugetragen, die leider einen sehr bedauerlichen Ausgang genommen hat. Die Wes-Ztg." berichtet darüber: Bei einem Schiffszimmermannr der Kaiser!. Werft wohnte ein Arbeiter zur Miethe, welcher seinen Verpflichtungen als Mi ther nicht nach­kam Zur Zahlung der Miethe am 1. d. M. aufgefordert, weigerte er sich und streß obendrein Drohungen aus. Als nun am gestrigen Tage der Vermrcther zu ihm gmg. hm abermals die Zahlung der Miethe zu verlangen, kam es zu Streitigkeiten, welche damit endeten, daß der Miether dem Vermieter beim Verlassen des Zimmers drei Revolverschüsse nachsandte, welche leider alle den letzteren in den Rück-.n trafen, so daß derselbe zusammenbrach. Ein sofort herbeigerufener Schutzmann glaubte allein den Attentäter welcher sich inzwischen eingeschloffen hatte, richt festnehmen zu können und requtrirte daber eine Militärpatrouille, welche bald am Ort der That mit geladenen Gewehren und dem Befehl eintraf, nickt eher von der Waffe Gebrauch zu machen, als bis auf sie geschossen werden würde. Es wurde sofort zur gewaltsamen Eröffnung der verschlossenen Thüre geschritten, als jedoch eine Oeffnung hine^ngcschlagen war, gab der Wütherich Feuer, glücklicherweise ohne Jemanden zu verletzen. Hierauf feuerte auch die Patrouille und der Attentäter wurde so schwer in den Oberarm getroffen, daß er reden weiteren Widerstand aufgab, sich feftnehmen und in's Lazareth führen ließ. Hier mußte ihm ein Arm amputirt werden. Leider ist der sckwerverwundete Schiffszimmer- mann bereits seinen Munden erlegen. Wie man sagt, soll der Atten:äter schon längere Zeit geladene Revolver bei sich getragen und mit Erschießen gedroht haben, so daß an seiner völligen Geistesklarbelt gezweifelt wird.

(Ein Jubiläum ] Unter dieser Überschrift bringt dieKöln. Zig." aus der Feder Ferdinand Hiller's nachstehenden Artikel: Nächsten Freitag, den 10. August, feiert man in Frankfurt a. M. das fünfzigjährige Doctor-Jubiläum des Geheimraihs Dr. Heinrich Hoffmann, eines Mannes, der sich um seine Vaterstadt und um gar viele arme kranke Menschen außerordentliche Verdienste erworben hat. Seiner energischen Ausdauer, seiner begeisternden Anregung verdankt man die großartige Irrenanstalt, der er schon vorstand, ehe sie schloßartig die schöne Stadt zu ihren Füßen liegen sah. Aber wenn Dr. Hoffmann hier Tausenden die Wohlthat seines erfahrungsreichen Wissens, seines genialen Könnens zu Theil werden ließ ein zufällig, seiner väter­lichen Güte und tief wurzelnden Heiterkeit entsprossenes Merkchen hat einer ganzen großen Welt so viele Freude, so belebende Luft gebracht, daß man es zu den Wohl- thaten rechnen muß, die der Privatmildthätigkeit entsprießen. Die Welt ist die Kinder­welt - und die Wohlthat heißt:Der Struwwelpeter".

Der Literatur-Kalender, aus welchem ick das Alter des ewig jungen Freundes genau erfahren wollte (er ist, beiläufig gesagt, im Juni 1809 geboren), gibt die Titel einer größeren Anzahl poetischer Productionen, die sich viele Freunde erworben haben. Sie sind meistens humoristischer Art: (Handbuch für Wühler",Das Brevarium der Ehe",Ein Liederbuch für Aerzte und Naturforscher^ u.s. w.) der berühmte Struwwel­peter ist nicht genannt erschien er doch ohne den Namen des Autors. Aber welcher deutsche Dichter kann sich einer ähnlichen Popularität rühmen? Weitaus über hundert Auflagen haben die Nachfrage nickt erschöpft mtt jedem neuen Frühling beginnt er ehr neues Leben. Und wie viel warmer, begeisterter Dank ist dem Verfasser geworden! Hat doch unser huldvoller Kaiser selbst sick mündlich von demselben ein Exemplar zum eigenen Gebrauche ausgebetrn Aerzte und Naturforscher, die zugleich gute Väter, haben ihn enthusiastisch umarmt auf ihren Versammlungen, ihm gedankt für alle Freude und Heiterkeit, die er in ihr Familienleben gebracht. Es gibt viele glänzendere Erfolge, die man gegen einen derartigen gern austauschen möchte. Deputationen ohne Ende werden bei dem zu Feiernden sick einfinden, ehe man ihn auf das Oberforsthaus entführt, um dem großen Festbankett, der Spitze jeder Feierlichkeit, seine Gegenwart zu schenken. Hoffentlich werden unter den Gesandtschaften die der Kinderwelt nicht fehlen. Von Königsberg bis München müßten die nettesten Knaben und Mädchen ausgesucht unb auf Reichskosten nach der Goethe-Stadt befördert werden, wenn man dem Ver­fasser desStruwwelpeter" gereckt sein will.

[(Sine jugendliche Frau ] Vor dem Schöffengericht zu Bromberg kam am 2. August der seltene Fall vor, daß eine Frau wegen ihrer großen Jugendlichkeit sie war noch nicht 15 Jahre alt nicht vereidigt werden konnte.

Zum Lernen f st man nie zu alt. Dieser Satz finbtt feine BestStigunS <n vollsten Maße, wenn wir den letzten Jahresberickt des Technikum zu M " ba Sachsen, Fachschule für Maschinen- und MÜHlen-Jngen-eure und We'kme sttr dur scheu und unter den Schülern Leute von 30 und 40 Jahren ja fogar finden Offenbar sind dies Männer, die im praktischen Leben schon Stellungen . haben, aber sckfteßlich zur Einsicht gelangt sind, daß zum Fortkommen der W lnc; nicht dlos praktische Bildung gehört, sondern auch theore isches Wen , wciaes den strebsamen Techniker befähigt, den Fortschritten in seinem Fache zu folgen unv, eine bessere Stellung im Leben zu erringen. , .mäbnin

Nesen vielen interessanten statistischen Notizen finden wir in b |fanhl Jahresberichte auch noch, daß die Elterni ber ca 400

Ingenieure, Gewerbetreibende rc. ftnb, ein Beweis, baß bie Schule gerade

Kreisen das größte Vertrauen genießt. frnt.erer Stuck-

Ferner zeigt uns ein dem Programme brigefügtes Verzeichn ß render der Sckule, welche ausgezeichnete Stellungen dieselben im praktische °^""LgE sipb unen.g-ttlich von bem Direttor C. Weitzel in Mi.i«eid-tt Sachsen zu beziehen. —g

Handel! unb Verkehr. .

Gießen, ben 11.August. Auf bem b-uckgenMarkt kostete: Bitttcr^per Pi M 1.00, Hübnereier per Stück 58 X Kafe Stuck 5 Hübner U

Erbsen per Liter 22 Linsen 32 A Tauben per ^a«7 gt /l l-30-« Stück JL 1.001.20, Hahnen per Stuck JL 0.6°100, Enten p .^s^eisch 456y. Ochsenfleisch per Pfund 70^, Kuh- und Rindfleisch Ä"(n per 100 50 Schweinefleisch 62-64 HANsElfletsch 62-70 Katt N o-0

5-8, Kirschen pr. Pfd.12-14 Milch pr. Liter 13-18

Zwiebeln per (Str. 4.507

Witterungskunde/) ,

12. August. Sonntag. Allgemein tübl, zeitweise w«nb«g, srahmor«-»« °e bis regnerisch, nachher wolkig, Nachmittags kurze Zett aufgebeffert, Abcnbs ffibienA-derf»lagem^^ 5ortbauer des kühlen jeitmeife^böifleri ff« dann .bewölkten. Nachmittags aut kurz- Zett °ufgebef,erten. AdenbS v regnerifchen Wetters, mit auffällig niebriger Mlnimumlemp-ratur der Naq s

14. August. Dienstag Fortbamr bes kühlen, regnerischen, Nachmittags kurze Zeil etwas °usgebesf-rlen Abends beb-cki n^^^«^ regnerischen Wetters. Die Minimumtemperatur ber Nacht Hegt noch a 6 August sehr tief.

*) Aus Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose ^r den Monat Aug^^ abgefckloffen am 20. Juli (Verlag der M. Lengseld'schen Buchhandlung Preis 1 XY Nachdruck verboten. -

Die häufigen Klagen über die Erfolglosigkeit einer Annonce und^a^ weggeworfene Geld würden verstummen, wenn man von Haascnfte 3u»or

Frankfurt (Main) über die Form, den Inhalt und die geeigneten Zenung fachmännischen Rath einholen möchte.