Ausgabe 
11.11.1883 Erstes Blatt
 
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Herzogl. Baugewerksclwle Holzminden!

damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. Müllerschule, 8 jggaa Sommers. 16. April. Winters. 5. Nov. Pensionat. Dir.: G. Haarmann.gassg

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-es Königs wesentliche Fortschritte gemacht hat, ist dennoch eine Lungenaffection zurückgeblieben, deren Beseitigung von dem italienischen Aufenthalt erhofft wird. In der Begleitung des Königs befinden sich: Generaladjutant General der In­fanterie v. Spitzenberg, CabinetSvorstand Griesinger, Leibarzt Gärttner, zwei Flügeladjutanten, sowie der Vorleser Jackson. Hinsichtlich der Besorgung der Staatsgeschäfte verfügte der König, daß wichtige Gegenstände nachzufenden seien, die übrigen werden auf Vortrag der Minister durch Prinz Wilhelm in Voll­macht des Königs erledigt.

Leipzig, 9. November. Anläßlich der morgigen Lutherseier ist die Stadt fest­lich geschmückt. Zur Vorfeier findet heute Abend ein großes geistliches Concert in der ThomaSkirche statt-

Eisleber», 9. November. Das Lutherfest wurde Nachmittags um 4 Uhr mit allen Kirchenglocken feierlich emgeläutet. Die Stadt prangt im reichsten Festschmuck. Alle Einwohner, ohne Unterschied der Confession, haben sich an der Ausschmückung der Straßen und Häuser mit Gutrlanden, Tannenreisern, Flaggen und Sprüchen berheiligt- Am reichsten geschmückt ist der Marktplatz mit dem Rathhaus, vor dessen Mitte das noch verhüllte, van Stemering modellirte broncene Lutherdenkmal sich erhebt- Am Fuße des Denkmals halten vier Bürgerschützen die Ehrenwache. Die zum Platz führenden beiden Straßen sind mit Triumphpforten überbaut. Das Denkmal ist von großen Tribünen umgeben. Die umliegenden Häuser tragen bis zu den Dachspitzen reichen Gnirlanven- und Flaggenfchmuck. Die Kanzel der Andreaskirche, von welcher Luther predigte, ist von exotischen Gewächsen umgeben. Im Sterbcztmmer Luther's, welches heute von vielen Tausenden besucht wurde, ist Beckmann's Kolossalbild aus­gestellt, Luther nach der Rede auf dem Wormser Reichstage darstellend. Der Fremden­zuzug für die morgende Feier ist sehr groß- Vom Einläuten des Festes an sind alle Straßen und Plötze von einer festlich bewegten Menge durchwogt. Nachmittags 5 Uhr fand n der Andreaskirche Festgoitesdtenst statt. Der Generalsupertntendent Dr. Schultze hielt die Festrede unter Zugrundelegung Luther'scher Worte.

Die Begrüßung der auswärtigen Gäste fand Abends 8 Uhr im Saale des Mansfelder Hofes statt. Nachdem die Musikkapelle des 27- Infanterie-Regiments die Reformations-Symphonie Mendelsohn's vorgetragen, hieß Herr Bürgermeister Dr. Funk die Gäste Namens der Stadt willkommen, indem er ein kurzes Bild von dem Leben und Wirken Luther's in Eisleben entwarf. Superintendent Rothe sprach Namens der hiesigen evangelischen Geistlichk-it- Darauf folgte eine Ansprache des Pastors Fliedner, des Predigers der evangelischen Gemeinde in Madrid. Der Kultusminister ist Abends 8Vr Uhr eingetroffen und bei dem Landrath Wedell, der ihn am Bahnhof empfing, abgestiegen. Auch der regierende Graf Otto Stolberg ist Abends hier eingetroffen.

Wien, 9. November. In der Sitzung des Budget-Ausschuffes der Neichsraths-Delegation antwortete der Minister des Auswärtigen auf eine In­terpellation, betr. die Unruhen in Serbien, dieselben seien nur localer Natur und wären bereits durch die Maßnahmen der serbischen Regierung unterdrückt. Die Nachricht von der standrechtlichen Hinrichtung des Pros. Giaia sei unrichtig. Die Occupations-Kreditforderung, zu welcher der Reichs - Fnanzminister ein Expose gab, wurde schließlich nahezu unverändert angenommen.

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von Heuti dagegen i Schuldsch <6974

Loyales.

Vietze«, 10. November- (Lutherfeier). Wir wollen nicht verfehlen, mitzutheilen, daß die beiden Fest-Gottesdienste in der Stadtkirche auch gesanglich reich ausge­stattet sein werden. Abgesehen davon, daß 'die Gemeinde, den Gottesdiensten der reformatorischen Zeit entsprechend, mehr als sonst am Gesang betheiligt sein wird, wird auch der Kirchengesangverein in beiden Gottesdiensten, besonders aber am Abend, in ausgiebiger Weise mitwirken. Es werden dabei unter andern zum Vor­trag kommen: Psalm 100 von Mendelssohn, die große Doxologie von Bortniansky, und eine Reihe der schönsten Choröle von Luther in ihrem ursprünglichen Satze.

Die Akademische Lutherseier, deren Programm wir gestern mittheilten, dauerte l3/4 Stunden. He^r Prof. Dr- Harnack sprach in gediegener, in Form und Inhalt vollendeter Rede überLuther's reformatorisches Wirken". Nach derselben verkündete Herr Prof. Dr- Stade die von der evangelisch-theologischen Fakultät zur Feier dieses Tages vollzogenen Ehrenpromotionen-

Im Gymnasium und in der Realschule hatten die betr. Religionslehrer, Herr Gymnasiallehrer Stamm und Herr Reallehrer Schwabe, die Festansprachen gehalten.

Vietze«, 10. November. Aas Anlaß der Feier des 400jährigen Geburtstages Martin Luthers promovirte die evangelisch-theologische Facultät unserer Landesuniversität zu Doctoren der Theologie honoris causa die folgenden um die evangelische Kirche und Theologie verdienten Männer: Den Oderconststorialrath und Superintendenten Sell zu Dermsiadt, einen als Kanzelredner und Schriftsteller gleich ausgezeichneten Theologen, den Oberhofprediger F- Bender ebenda, einen um die evangelische Diakonie sehr ver­dienten Mann, den Vicrprästdenten der evangelischen Landcssynode und Dekan von Mainz Pfarrer Walther zu Nieder-Jngelheim, den Dekan von Gießen, Lio. theol. Strack, Pfarrer zu Lang-Göns, den Sttstsdechanten Clemm zu Lich, den bekannten und um die Gustav-Adolsssache hochverdienten Hofvrediger Rogge zu Potsdam und die Professoren der Theologie Budde zu Bonn und Müller zu Berlin. Die Pro­motionen wurden am Schluffe der akademischen Festfeter durch den Dekan der Facultät antiquo ritu vollzogen.

Vietze«, 9. November. (Theater.) Die Karlsschüler von Laube. Schon Palleske hat in seinem Leben Schiller's darauf hingewiesen, daß in der Karls- akademie keineswegs jener geistige Druck und jene Mißhandlung geherrscht haben, von der in diesem theatralisch-aufgedunsenen Wertstück die Rede ist; diese Redensarten haben zur Befestigung falscher Ansichten über diese Schule reichlich bas Ihrige beigetragen. Als aus den Schulzimmern der Karlsakademie das MeteorDie Räuber" aufgestiegen war, verbot der Herzog bald darauf dem Feldscheer Schiller, etwas anders als medi- ctnische Abhandlungen drucken zu lassen. DaS ist vielfach mißdeutet worden. Der Herzog war nicht so weitblickend, um in den ästhetischen Extravaganzen des Eleven Schiller eine welterschütternde Wirkung zu ahnen. Nicht wegen des bedenklichen Mottos aus dem Hippokrates nicht wegen des aufsteigenden Löwen mit der Devise »in tyrannos" auf dem Titel nicht, weil er etwa die Ansicht hegte, dieses Buch müsse absolut von dem Schinder verbrannt werden: sondern lediglich weg-n eines sehr un­wesentlichen, aber zufälliger Weis- für den Herzog sehr vertu i-ßtichen Umstandes, gebot er unserem Schiller, bis aus Weiteres di- Beschäftigung mit der Poesie einzustellen. In denRäubern" kommt nämlich die ganz absichtslose Aeußerung vor:im Grau- bünder Lande seidas Aihen der Gauner"; diese Aeußerung machte an Ort und Stelle böses Blut, der Herzog erfuhr davon, und solche albernen Wichtigkeiten wogen auf der Wagschal« der kleinen Regenten jener Zeit weit mehr als Ideen, die wir jetzt für ge­fährlich halten würden.

Geben wir zu, daß der wirkliche Gang der Ereignisse in denKarlsschülern" eine ziemlich willkürliche Umgestaltung erfahren hat Laube sieht die Dinge gleichsam mit der überreizten Phantasie des jungen Schiller so kann doch dos Bild, welches er uns von dem jugendlichen Dichter und dem Leben und Treiben d-r Karlsschüler entworfen, gerechten Anspruch auf Wabrheitstreue erheben. Schon deßhalb werden Laube'sKarlsschüler" sich noch lange als wirksames Repertoirestück deutscher Bühnen erhalten. Der literarhistorische Stoff des Dramas ist in seinem echt deutschen Idealis­mus ganz auf ein feinfühlendes Publikum berechnet. Daß das Pathos an einigen Stellen gar sehr aufgetragen ist, können wir nicht leugnen. Wenn Laube für eine seiner Personen eine stolze Tirade auf der Zunge sitzt, können wir gewiß sein, daß die Scene mcht eher abschließt, bevor diese sich nicht nach allen Richtungen erschöpft hat. Der letzte Auftritt ist darin für unser Gefühl sehr merkwürdig. Die Stunde für Schiller's Flucht ist gekommen, Alles mahnt zum schnellen Aufbruch, jede Minute ist kostbar; aber Schiller kann sich nicht losre<ßen; da kommen erst noch die langen thränenreichen Abschiede von Laura, von der Generalin und Franziska, und dann vor Allem muß noch die große Apostroph; an die deutsche Nation gesprochen werden. Erst nachdem dies Alles vollbracht, darf der junge Mann sich entfernen. Wir haben die unwillkürliche Empfindung: wenn Deme Flucht jetzt mißlingt, bist Du selbst daran Schuld durch Deine langenDeclamationen". In der Oper sind wir ja an derartige Unnatürlichkeiten gewöhnt, aber im Schauspiel verursacht uns dies Un­behagen.

Handel und Verkehr.

Gießen, den 10. Novbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per M 1.031.10, Hühnereier per Stück 67 4, Köse Stück 59 4, Kasematte 3 s? Erbsen per Liter 18 H, Linsen 30 H, Tauben per Paar 5570 H, Hühner »7/ Stück -M 1.001.70, Hahnen per Stück M. 0.651.20, Enten pr. St. M1.404 ra Ochsenfleisch per Pfund 7072 H, Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Kalbfleisch 5o' 54 Ö), Schweinefleisch 6264 H, Hammelfleisch 6070 H, Kartoffeln per WO Mn M 2.803.30, Milch pr. Ltr. 1318 H. Gänse pr. Pfd. H 4556. Zwiebeln per Gtr M 7.00. Weißkraut per Hundert M 2-50-5. Mr

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gieße«. Aufgebote.

November. 6. Der Sergeant tm II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Heinrich Reitz zu Gießen mit Margarethe Carle, Tochter des Müllers Adam Carle II. von Nieder-Ohmen. 8. Fabrckarbe ter Johann Carl Buddig zu W-tzlar mit Eltsab-lhe Kreiling, Tochter des Fabrikarbeiters Johannes Kreiling zu Gießen 9. Bahnarbeiter Georg Conrad Einhäuser zu Gießen mit Elisabeth- Oßwald, Tochter des Oeconomen Jacob Oßwald II. zu Wieseck.

Eheschliehungen.

November. 4. Uhrmacher Karl Martin Vogt mit Johannette Caroline Hopfner, Tochter des verstorbenen Conditors Adolf Höpfner zu Gießen. 7. Gastwtrth Heinrich Wßner mit Anna Margarethe Stetn, Tochter des verstorbenen Oeconomen Wilhelm Stein III. ju Gießen. 9. Taglöhner Wilhelm Dcchert mit Katharine Leinweber, Tochter des verstorbenen Oeconomen Carl Leinweber zu Gießen. 9. Steinbrecher Friedrich Valentin mit Lomse Margarethe Nicolai, Tochter des verstorbenen Nagelschmieds Friedrich Carl Nicolai zu Gießen. 9. Weißbinder Johannes Von Eiff mit Ernestine Scheuplein, Tochter des Oconomen Bernhard Scheuplein zu Gi-ßen.

Geborene.

November. 1. Dem Maurer Heinrich Roth V. eine Tochter, Paula Marie. 1- Dem Lokomotivführer bei der Main-Weser-Bahn August Nöding ein Sohn, Louis. 1. Dem Bierbrauer Ernst Otto Franke eine Tochter. 1 Dem Grav-ur August Haßler line Tochter, Auguste Caroline Elisabeth?. 4. Dem Bierbrauer Peter Worch fine Tochter, Anna Elisabeth«. 4. Dem Friseur Gustav Gehrhardt eine Tochter. 5. Dem Zugführer bei der rechtsrheinischen Bahn Heinrich Röhrig eine Tochter, Katharine Emma.

Gestorbene.

November. 1- Karl, 8 Monate alt, Sohn des Fuhrmanns Carl Jughardt II. 2. Hilfsbremser Johannes Müller, 18 Jahre all, von Lang-Göns. 3. Georg, 9 Jahre alt, Sohn des Schuhmachers Georg Hoos. 5. Ernst, 9 Jahre alt, Sohn des Revier- sörsters Johannes Dörmer von Hohensolms. 5. Caroline Günther, ged. Franz, 29 Jahre alt, Ehefrau des Bäckermeffters Gottfried Günther. 5 Rentner Jonas Buch, 77 Jahre alt. 6. Der Seconde-Lieutenant im II. Großh Hessischen Infanterie-Regi­ment Nr. 116 Otto Julius Tarnogrocki II., 30 Jahre alt. 8. Johann Heinrich Ludwig August, 2 Jahre alt, Sohn des Musikus Johann Heinrich Schneider.

731) Ueber die Höhe der Kosten, wslche die Einrückung einer Anzeige In ein, oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von SSA ASEXSTEitlSI «£ VO&äLEa in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfördert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichet Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt

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WitterungskA«-e.

Nachdem Herr Dr. Overzier mit seiner Kälte-Prophezeihnng vom 1.10. No­vember, als Antwort auf die Ausführungen der deutschen Seewaite, so gründlich hineingefallen, glauben wir von einer ferneren Wiedergabe seines Opus für die Folge absehen zu sollen. D- Red.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraut«.

Den 4. November. Karl Martin Vogt, Uhrmacher dahier, und Johannttie Karoline Höpfner, des verstorbenen Conditors Adolf Höpfner eheliche ledige Tochtw

Den 7- November. Heinrich Wtßner, Gastwtrth dahier und Anna Margarethe Stein, des in Beuern verstorbenen Ackermanns Wilhelm Stein III. eheliche ledige Tochter.

Den 9. November. Wilhelm Dcchert, Taglöhner zu Gießen und Katharine Leinweber, ledige Tochter des verstorbenen Ackermanns Carl Leinweber zu Steinbach.

G«ta«fte.

Den 4. November. Dem Professor Dr. Hermann Siebeck eine Tochter, Helene, geboren den 8. October.

Denselben. Dem Stadtkassengehülfen Carl Stohr eine Tochter, Marie Wilhelmine Karoline Friederike, geboren den 5. October.

Denselben. Dem Schuhmacher Max Simon eine Tochter, Margaretha Christina, geboren den 22. September.

Beerdigte.

Den 3. November. Johannes Decker, Metzger, alt 69 Jahre, starb dw 1. November.

Den 4. November. Heinrich Müsstng, Sohn des Reoisions-Controleurs Kaspar Müsstng, alt 15 Jahre, starb den 2- November.

Den 7. November. Caroline Günther, geb. Franz, Ehefrau des Bäckermeisters Gottfried Günther, alt 29 Jahre, starb den 5. November-

Den 8. November. Otto Julius Tarnogrockt, Sccondelieutenant im 2. Groß­herzoglich Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116, lediger Sohn des Königlichen Re- gicrungsraths Otto Tarnogrocki zu Oppeln, alt 30 Jahre, starb den 5. November.

Herr Schönwasser lieferte uns in seinemSchiller" ein entsprechendes h-itsgetreu-8 Bild. Daß eS ,m Detail noch viel zu feilen gibt, bevor wir Schönwassers Spiel als ein tadelloses nennen können, wird sich der iunae selbst eingestehen. Muß dieserSchiller" sich fortwährend in der höchsten N befinden? Zum Theil ja! Es ist dies di- Schuld deS Dichters, der diese Barten so gut wie gar keinen ruhigen, maßvollen Momenten ausgestattet hat. und fihL,1 gehört Extase so ,um Wesen des jugendlich n Schiller, daß wir sie in der Wied..? jenes Bildes gar nicht missen könnten. Für den Schauspieler ist tS nun a»Äbe nicht leicht, hier die Grenze zwischen dem Zuviel und Zuwenig inne zu halten Herzog Karl" ist eine überaus tüchtige Leistung des Herrn Muff, dessenDmstüi» dem landesväterlichen Despoten vollständig gerecht wird. Nur zuweilen gingen ehna9 Worte durch zu schnelles Sprechen verloren. Fräulein Pögner 1. (Franuse-i errang in ihrer dankbaren Partie einen vollständigen Erfolg. Fräulein Kobrien, war eine zarte, feinsinnige Laura. Frau Brede brachte die Generalin Run,. < trefflicher Weise zur Anschauung. Auch die übrigen Personen: Herr Schreiner k? frömmelnde Commandant Rieger), Herr Schölermann (Hauptmann Seekalki Herr Rickelt (Bleistift) fügten sich mit Glück in den Rahmen des Ganzen ein °

Ueber der ganzen Aufführung herrschte der Geist einer zielbewutzttn und ständnißvollen Regie. Das gut besetzte Haus nahm das Stück sehr beisällig auf

Bezugnehmend auf unsere gestrige Mittheilung, betreffend Diebstahl Bettwerk von Seiten eines professionellen Gauners können wir heute die weitere richt bringen, daß derselbe Bursche am Morgen des 7. November in Cassel aennu dasselbe Manöver mit Erfolg ausführte. Das hier gestohlene Bett wurde in CaM versilbert, eine möblirte Wohnung gemiethei, das Bettwerk wiederum gestohlen i nh damit das We te gesucht- Seinem Schicksal wird der Gauner doch hoffentlich bald