Antrags Lassen aus Ertheilung des Volksschulunterrichtö in Nordschleswig ausschließlich in dänischer Sprache, zur Tagesordnung überzugehen, nachdem der Cultusminister den Antrag Lassen lebhaft bekämpft hatte. Auf der morgigen Tagesordnung stehen: Verwaltungsgesetze und Kanalvorlage.
— Die Militärrelicten-Commission beschloß gegen die Stimmen der fortschrittlichen Mitglieder die Frage der Communalbesteuerung der Officiere mit dem Gesetze nicht in Verbindung zu bringen und genehmigte mit 11 gegen 10 Stimmen die Heranziehung unverheiratheter Lieutenants zur Zahlung der Wittwen- und Waisen-Kaffenbeitrage. Das ganze Gesetz wurde schließlich mit 16 gegen 4 Stimmen angenommen.
Belgrad, 8. Juni. Nach Meldungen hiesiger Blätter ist ein italienischer katholischer Missionär, welcher den beim Bau des Ripaintunnels beschäftigten Arbeitern die Beichte abnahm, ermordet worden; alle zur Ermittelung des bis jetzt unbekannten Mörders erforderlichen Maßregeln sind im Gange.
London, 8. Juni. Nach einem Telegramm des „Times"-Correspon- denten in Kalkutta aus Singapore von gestern wird dort ein Krieg zwischen Frankreich und China für durchaus unwahrscheinlich gehalten, die diesbezüglichen Nachrichten seien übertrieben.
— Gestern fand wiederum eine Versammlung von Schiffsrhedern statt in Angelegenheiten des geplanten neuen Suezkanals. Man nahm eine Resolution an, die Arbeit energisch sortzusetzen, da die von Graf Lesseps in der jüngsten Generalversammlung der Actionäre abgegebenen Erklärungen sehr wenig befriedigend lauteten. In der nächsten Woche soll eine andere Versammlung stattfinden.
Skutari, 8. Juni. Das Pulvermagazin der Festung wurde durch einen Blitzschlag in die Luft gesprengt. Ein Theil des Bazars ist zerstört. Zahlreiche Todte und Verwundete.
Lokales,
Gieße«, 9. Juni. Thierschutz-Verein. In der Montagssitzung wurde zunächst das Modell eines 4rädriaen Kippwagens von Hübner u. Schlesinger in Leipzig vorgezeiat und erläutert. Dasselbe fand allgemeine Anerkennung in Bezug auf Bau und einfache Handhabung, nur wurde die Befürchtung ausgesprochen, daß der hohe Preis seiner Einführung hindernd im Weg stehen wird. Die Firma bietet jedoch an, ihr einen tüchtigen Schmiedmeister zu empfehlen, der das Nachbaurecht erwerben will und der dann den Wagen wohl zu einem billigeren Preis herstellen kann- Schon 80 Schmiede in verschiedenen Städten sollen dies Recht erworben haben. — Es wird beschlossen, in Darmstadt Erkundigungen einzuziehen, wie hoch sich der Wagen dort gestellt und ob der von der Firma C. Merk bei chren Bauten verwendete Wagen sich bewährt hat, ferner Erkundigungen nach weiteren Modellen einzuziehen und endlich das Anerbieten des Herrn Bürgermeisters dankbar anzunehmen, das Modell einstweilen auf dem Bureau des hiesigen Stadtbauamtes aufzustellen, wo alle Interessenten es einsehen und sich von der practischen Construction überzeugen können. Es wird mit- getheilt, daß die sämmtlichen aufgehängten Staarenkästen bevölkert sind und die Vögel jetzt zur zweiten Brut schreiten. Herr Curschmann hat im botanischen Garten beobachtet, daß die Alten 24—30 mal in der Stunde den Jungen Futter bringen. Da dies Futter aus schädlichen Jnsecten besteht, wird^Jeder den großen Nutzen der Anbringung von Nistkasten begreifen und wird der Verein im nächsten Jahr noch eine größere Zahl aufhängen lassen. Es wird das. Anpflanzen von dichten Dornhecken, die noch weiter geschützt werden sollen, in den städtischen Anlagen angeregt, um dadurch Nachtigallen hierher zu ziehen und zum Brüten zu veranlassen. Wegen Maßregeln zur Verminderung der Katzen, die wohl eine Hauptursache sind, daß sich bis jetzt keine Nachtigallen in den Gärten rc. hiesiger Stadt dauernd angesiedelt haben, soll mit dem Hauptverein in Verbindung getreten werden.
Die statutenmäßige Generalversammlung wird auf Montag den 25. d. Mts., Abends 8 Uhr im Cafe Schwinn anberaumt und als Tagesordnung bestimmt: Rechenschaftsbericht, Finanzübersicht, Vivisectionsfrage, Frage wegen Einhalten der Tauben zur Saatzeit.
Hoffentlich finden sich die Freunde des Vereins und Alle, die sich für die zu berathenden Fragen interessiren, recht zahlreich ein.
— (X1V. Mittelrheinisches Turnfest.) Die Vorarbeiten für das diesjährige Turnfest sind beendigt und die einzelnen Sub-Comitä's in voller Thätigkeit begriffen; das Ordnungs- und Vergnügungs-Comitä hat bereits Ausschreibungen für die ver- schiedenenen Volksbelustigunyen (Caroussels rc.) erlassen und sollen die Anmeldungen recht zahlreich eingelaufen fern. Auch sind dem betr. Comitä von Seiten der Direc- tionen der Oberhessischen, Hess. Ludwigs- u. Main-Neckar-Eisenbahn in anerkennendster Weise Fahrpreis-Ermäßigungen bewilligt worden, welche gewiß für den Besuch unseres Festes von günstigem Einfluß sein werden. — Wie man uns noch mittheilt, hat man beschlossen, zur Erinnerung an das Fest eine sehr geschmackvolle Festmedaille anfertigen zu lassen und dieselbe zu dem billigen Preis von 30 Pf. durch eigens von dem Comitö hierfür engagirte Colporteure verkaufen zu lassen. —h.
— Zu der Sonntag den 17. Juni er. in Berlin stattfindenden Amateur-Regatta sind Einladungen an den deutschen Ruderoörband ergangen, welche derselbe angenommen und beschlossen Hat, gleichzeitig eine Ausschußsitzung am Tage vorher, also am 16. Juni zu berufen. Wre wrr vernehmen, wird die hiesige Rudergesellschast durch ihren Dele- girten auch vertreten sein. _h
— Am Sonntag den 17. Juni wird das langersehnte Fest der Eröffnung der Burg Gleiberg gefeiert werden. Wir sind in der Lage, unseren Lesern aus den Verhandlungen des mit den Vorbereitungen zu dieser Feier betrauten Comitä's die Mittheilung zu machen, daß das Fest ein schönes und heileres zu werden verspricht. Musik und Gesang und, wenn das Verlangen darnach sich geltend macht, auch Tanz soll die Feier verherrlichen, und wenn auch das Festspiel, welches im vorigen Jahre zu Gunsten der Gletbergrestaurirung und der Tonhallegründung im Clubsale zu Gießen aufgeführt wurde und dessen Wiederholung die damaligen Veranstalter freundlichst zugesagt hatten, aus polizeilichen Gründen nicht auf der Burg wiederholt werden darf so sollen die Besucher doch durch anderweite Veranstaltungen — im Freien — unterhalten w-rden. (Die zuständigen Behörden versagten die Genehmigung des Festspiels im Burgsaale deshalb, weil der Nossauerbau nur eine verhältn ßmäß'g schmale Holztreppe hat und daher bet einer Feuersgefahr oder Panik großes Unglück entstehen könnte.) Die Bargwirihschaft wird am Tage des Festes von Herrn W. Wenzel mitbetriebcn werden, um den Anforderungen eines recht starken Besuches nach allen Richtungen möglichst gut und rasch gerecht zu werden. Feuerwerk und bengalische Beleuchtung soll das Fest am späten Abend abschlteßen und eine Anzahl von Pechkränzen den Burghof und auch den nächtlichen Heimweg von der Burg herab erleuchten.
— Meister Btlse wird mit seinem unübertrefflichen Orchester demnächst bei uns concerttren. Programme, wie sie eben nur Bilse zu machen versieht. Solisten allerersten Ranges für alle Instrumente und jene anerkannte wunderbar präcift und schwungvolle Ausführung eines jeden Stückes, — dies Alles sichert dem Altmeister jener schönen, allgemein beliebten Concerten den gewohnten und unausbleiblichen Erfolg, lieber die Solisten, welche in Berlin die Anerkennung des Publikums und der Presse einstimmig gefunden, bringen wir demnächst nähere Details.
Vermischtes.
** Grüningen. Am 6. Juni feierte der Solmser Zwetgoerein dahier sein diesjähriges Gustav-Adolf-Fest, eine Feier, welche allen Theilnehmern durch ihren in jeder Beziehung gelungenen Verlauf unvergeßlich bleiben wird. Von allen Seiten waren zahlreiche Festgäste herzugeftrömt, in Folge dessen unsere geräumige Kirche kaum im Stande war, die Menge der Andächtigen zu fassen. Im Morgengottesdienst hielt Herr Pfarrer Walz aus Bad-Nauheim eine geistvolle, innige, dabei praktisch ins Leben greifende Predigt Über Joh. 14, 12—14. Aus dem Rechenschaftsbericht, den Herr Pfarrer Wahl aus Trais-Horloff erstattete, heben wir hervor, daß die Hauscollecte des Solmser Zweigvereins pro 1882 die Summe von 634 at ergab. Um 2 Uhr zoa
h * den gelegenen Wald, wo Gesänge der Gemeinde und des Cho.s mit Ansprachen abwechselten. Herr Pfarrer Friedmann aus Martenschloß
entwarf in wohlgelungenen Zügen ein Lebensbild Luthers, Herr Pfarrer Klingel- Höffer aus Lich gab in volksthümltch anmuthender Weise Bilder aus der Wirksamkeit des Gustav-Adolf-Veretns in Oesterreich. Besonderes Verdienst um den schönen Verlauf des Festes hat sich der hiesige Kirchcngesangveretn erworben, der unter der trefflichen Leitung seines Dirigenten, des Herrn Lehrer Eckel, tm Gottesdienste wie im Walde die Festgäste durch Vortrag geistlicher Lieder erbaute. Hervorzuheben ist außerdem die musterhafte Haltung der Gemeinde, welche sich diesen Tag zu einem Feiertag gemacht und auch durch Schmücken der Häuser ihre Theilnahme ausgedrückt hatte. Kein Mlßton störte unser schönes Fest. Für die Bewirthung der Gäste hatte die Gastwtrth- schaft von Arnold in trefflicher Weise gesorgt.
— Eine echt amerikanische Wette fand kürzlich in Cincinnati statt. Einige Herren befanden sich zum Gabelfrühstück in dem Weinhause des Herren Heinly, darunter Exbürgermeister Jakob, Mike Ryan, Präsident des Gemetnderarhes, Philipp Emtg, einer der sechs Superintendenten des Straßenreinigungs-Departements, und William Scharnhorst, Besitzer einer Blechwaaren-Fabrik. Dieselben tranken, lachten und machten allerlei Hokus-Pokus, als plötzlich Emig sagte: „Sie hier, Scharnhorst, Sie können keine harte Arbeit verrichten; Sie haben in Ihrem ganzen Leben noch keine harte Arbeit gethan." — „Ich kann so hart arbeiten wie Sie", erwiderte Scharnhorst, „und es mag fein, daß meine Arbeit noch als die beste anerkannt wird." — „Sie können nicht mit meinen Leuten als Straßenreiniger arbeiten," replicirte Philipp Emtg. — „Das kann ich wohl, für je eine Flasche Champagner für Alle, die hier versammelt sind." — Die Wette wurde angenommen und alle Anwesenden gezählt Es waren deren 17. Scharnhorst sollte am nächsten Tage seine Probe ablegen und Punkt 7 Uhr stellte Scharnhorst sich ein, in seinen gewöhnlichen guten Kleidern, aber ohne Cylinderhut und Diamant- brnstnadel, die er sonst zu tragen pflegte, und nachdem ibm der eiserne Besen überreicht worden war, fing er an, die Vine-Straße oberhalb des Canals tapfer mit reinigen zu helfen. Es konnte nicht ausbleiben, daß die Neuigkeit sich schnell verbreitete und die Folge war, daß die Freunde des Herrn Scharnhorst sich massenhaft um ihn versammelten, um sich über das ungewohnte Schauspiel lustig zu machen. Scharnhorst aber kümmerte sich nicht um sie, sondern arbeitete unverdrossen weiter. Einladungen, einen Trunk zu nehmen, lehnte er nur mit einem wundervollen Schütteln des Kopfes ab. Gesüllte Biergläser, welche ihm in der verführerischsten Weise von schöner Frauenhand htngehalten wurden, konnten seinen an der Arbeit gefundenen Geschmack nicht verscheuchen und welche Witze auch über ihn gerissen werden mochten von Männern, Jünglingen und Frauen, er verhielt sich ihnen gegenüber standhaft, und selbst als der Photograph mit seinem Apparat erschien, um ihn in seiner absonderlichen Position aufzunehmen, ließ er sich dies gefallen, ohne seinem Besen abtrünnig zu werden. Erharrte standhaft auf seinem Posten aus, bis die Stunde der Ablösung schlug und gewann unter großem Halloh die Wette.
* Stuttgart, 5. Juni. ^Allgemeiner Deutscher Versicherungs-Verein.) Im Monat Mai 1883 wurden 233 Schadenfälle angemeldet und zwar 220 äußere Verletzungen und 13 innerliche Erkrankungen. Von den Unfällen hatten 4 den sofortigen Tod und 16 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben im Monat Mai 29. Neu ausgenommen in den Verein wurden in diesem Monat 1739 Personen. Alle vor dem 1. April 1883 ein- getretenen Schäden, incl. der Todes- und Jnvalidenfälle, sind bis aus die von 17 noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. 4001
Handel und Verkehr.
Gießen, den 9. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund aL 0.85—1.00. Hühnereier per Stück 5 Käse Stück 4—9 Käsematte 3 X Erbsen per Liter 24 Linsen 32 H, Tauben per Paar at 0.60—0.80, Hühner per Stück at 0.80—1.30, Hahnen per Stück aL 0.85—2.00, Enten per Stück -H. 1.50—2, Ochsenfleisch per Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 4, Kalbfleisch 45 bis 50 Schweinefleisch 60—64 H, Hammelfleisch 60—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo aL 7.00 —8.00, Kirschen per Pfund 40—50 Milch per Liter 13—18
FraEurt a. M., 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gichen.) Creditactien 250%, Staatsbahnactien 278%, Galizier 258%, Lombarden 128, Nord- westbahnactien 169%, Gotthardbahnactien 119%, Darmstädter-Bankactien 15013/18, Disconto Commandit 194%«, Oesterr. Silberrente 67%, 4% Ungar. Goldrente 75% 4% 1880er Russen 72%, 5% 1877r Russen 90%, 2. Orient-Anleihe 56'%«, 4%
Spanier 63%, 5% Rumänische Rente 93%, 4% Uniftc. Egypter 73%, - 5% Türken 11%6. Tendenz: —. '
Frankfurter Ztadttheater.
Zwischen Josephine Gallmeyer und der Intendanz der hiesigen Theater ist eine Vereinbarung zu Stande gekommen, der zu Folge die Künstlerin, welche seit mehreren Jahren keine Gelegenheit hatte, in Frankfurt aufzutreten, in nächster Woche lm Schauspiclhause an einigen Abenden gastiren wird. Josephine Gallmeyer wird in den wenigen Tagen, welche dieselbe für ihr diesmaliges Gastspiel in Frankfurt zur Verfügung hat, dem Publikum ihre heitersten und originellsten Gestalten vorführen.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giehen.
Evangelische Gemeinde.
o Getaufte.
Emilie g?borm den Gerlchlsvollz.eher Emil Geißler -ine Tochter, Elisabeth geborenen 5° Mai^^ ®Iafcr $einti* Kröninger eine Tochter, Mathilde Justin-, Charl°tt-Ebo7en tMmT &lemenS ^w-rdtseger -ine Tochter, Johann-Luise geborenem 8° Maschinenwärter Konrad Jockel eine Tochter, Margarethe,
Auszug aus den Standesamtsregistcrn des Standesamts Gießen.
Aufgebote.
Juni. 5. Kaufmann Ludwig Hill mit Karoline Auguste Loos, Tochter des Kaufmanns Friedrich Emil Loos in Gießen. 5. Schuhmacher Johannes Moos, Witwer, mit Margarethe Pfeffer, Tochter des W-ißbinders Nicolaus Pfeffer in Gießen. 6. Fuhrmann Heinrich Kömpf mit Margarethe Seibert, Tochter des Ackermanns Johannes Seibert in Gießen. 8. Kaufmann Johannes Wilhelm Schaumlöffel mit Böttg^iu Först?°"^ 5rlcbertfe Böttger, Tochter des Oeconomen Heinrich Zacharias - «yx i Geborene.
24. Ein Sohn von auswärts, Bernhard August. 26. Ein Sobn von auswärts, Wilhelm Ferdinand. 26. Ein Sohn von auswärts, Karl- 28. EineTochter non au§n)a 29. Dem Schutzmann Stephan Pfeffer eine Tochter, Marie Verena- Löhner Johann Niepoth ein Sohn, Wilhelm. 6. Dem Bahnarbeiter U'Ä'-'ch Büchner eine Tochter, Anna. 7. Dem Schlosser Karl Christian Klaus eine ®«miht eta ©^n®4 " 8ampuS ein 71 Dem Schuhmacher Martin
Gestorbene.
Mai. 31. Schuhmacher Karl Quenzer, 16 Jahre alt, von Altenkirchen Paul, 4 Jahre alt, Sohn des Taglöhners Peter Schupp. 1 Wilhelmine Marie Alice, 4 Monate alt, Tochter des KleiderbändlrrstAustnn Ä 2- Friedrich Karl Wilhelm, 5 Jahre alt, Sohn des Locomotivfübrers Ludwia Klein 2. Oeconom Johannes Stmernagel I„ 71 Jahre alt, von Meiches 2 E.n Sobn von auswärts, Jean, 1 Monat alt 3. Frieda Elisabeth Marie 11 Monate alt Tockter des Kaufmanns Friedrich Schaaf. 3. Schneider Johann Peter Werner 51 4abre alt MCSetm5 k ^eorg Adolf 3 Jahre SltT Wbä Georg Mo hl. 5 cand, med. vet. Heinrich Balser, 21 ^abre alt 5 q alt, Tochter des verstorbenen Vergolders Peter Ritsert. 6^Christine Schneide?' 18 Jahre E' Tochter des verstorbenen Schreinermeisters Johann Heinrich Schneider-' 6. Emilie Marie Margarethe Charlotte, 3 Jahre alt, Tochter des Gelbgießers Heinrich Schwan.


