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Magdeburg, 7. April. Das Landgericht in Magdeburg erklärte heute die Sonntags-Verordnung des Oberpräsidenten der Provinz Sachsen formell für gilttg, weil die Cabinetsordre vom 7. Februar 1837 noch tn Kraft stehe. Sie sei auch materiell gilttg, weil der S 366, Nr. 1 des Strafgesetzbuchs von der Feier des ganzen Sonntags, nicht blos von der Zeit des Gottesdienstes spreche. Die Sache kommt nunmehr vor das Naumburger Oberlandesgerccht, gleichzeitig auch im VerwaltungSstreit- verfahren an das Oberverwaltungsgericht.
Bremen, 7. April. Nach amtlicher Verfügung soll für die Folge die gesammte Deutsche Post nach den Vereinigten Staaten von Amerika mit den Mittwochs und Sonntags von Bremen und Donnerstags und Dienstags von Southampton abgehenden Dampfern des Norddeutschen Lloyd befördert werden, sofern nicht vom Absender ausdrücklich anders bestimmt worden ist.
Hesterreich.
Pesth, 7. April. Die Mörder des Präsidenten Mailath befinden sich in den Händen deS Gerichts. Pitely, Javor und der Leibhusar des Ermordeten, Berccz haben gestanden, die That gemeinsam begangen zu haben und daß Spanga ihnen dabet behilflich gewesen sei. Der Mord wurde von Spanga geplant, Pitely und Javor verbargen sich im Badezimmer, während Spanga im Balkonzimmer wartete. Berect ließ die Complicen einzeln ein. Pitely und Javor sollten, sobald Mailath sich niederaeleat habe, aus dem Badezimmer vorbrechen und Mailath erwürgen. Die Mörder hörten Mailath heimkehren, warteten ein wenig und stürzten sich dann auf ihr Opfer das sie niederwarfen und würgten. Mailath wehrte sich und ries nach Hülfe. Berecz ging auf die Aufforderung Spanga's in das Zimmer und stopfte seinem Herrn ein Hand- in den Mund. Die Mörder erklärten, daß Spanga an dem Morde nicht thät- lich thetlgenommen habe, sondern nur der intellektuelle Urheber sei. Die Wunden und blutunterlaufenen Stellen am Körper des Ermordeten rühren davon her daß er im Todeskampfe von den Mördern mit den Füßen getreten worden ist.
England.
London, 7. Aprll. Sicherem Vernehmen nach ist die Polizei davon verständigt worden, daß eine weitere Quantität Dynamit von Liverpool nach London abgesandt worden fei Vor einigen Tagen wurde hier eine Höllenmaschine entdeckt.
— Die Polizei glaubt, daß Whitehead und andere in Hast genommene Personen an der Explosion in Whitehall und anderen fenischen Verbrechen be- thelligt find. Die Polizei hat auch die Spur eines Mannes entdeckt, welcher zur Explosion in Whitehall Explosivstoffe von Birmingham nach London verbracht hat. Man vermuthet, daß Whitehead und Andere zu der Verbinouna gehören, welche der McMhaten im Phönixparke beschuldigt wird. Von Polizei- beamten ift heute in London ein Individuum Namens Kirton und gestern in Glasgow ein Individuum Namens Gallochar verhaftet worden In der Be- sorgmß, daß die Fenier wegen der Verhaftung Whitehead's einen Racheakt unternehmen könnten, sind Truppen nach Birmingham gesandt worden.
aiprit- Den Behörden sind Mittheilungen zugeganqen, wonach Versuche, das Stadthaus in die Luft zu sprengen, zu erwarten ständen Folge deffen ist bte Zahl der zur Bewachung des Stadthauses aufgestellten Polizeiosficianten verdoppelt worden.
Atalien.
apriL . Die gerichtliche Untersuchung zur Feststelluna des Thatbestandes über eine bei Moricone (nahe bei Passocorese) stattgefundenen Explosion ist im Gange. Die Ursache der Explosion ist noch nicht festqestellt. Wie es heißt,soll die Katastrophe durch Unvorsichtigkeit herbeigeführt roflpW fein, indem sich em Arbeiter mit einem offenen Lichte in den Keller des betr Hauses, m welchem Pulvervoräthe lagen, begab, um Werkzeuge zu Men. Die W der sammtlich aus den Abruzzen gebürtigen Arbeiter, welche sich in dem Hause befanden, betrug 47, von diesen wurden 18 getödtet und 24 verwundet. ST,9?* dem Maire von Moricone. Dieser, sowie der Ingenieur der Wasserleitung am Orte sind wegen Fahrlässigkeit unter Anklage gestellt und nmk bln UÄU^Ur9än$teL Fladen worden. Bon Rom wurden unter Bei- Gesellschaft vom Rothen Kreuz alle möglichen Hülfsmittel an den Sulf fr,°P^1.9efanbt Der Kardinal Mio,,zu dessen Diöcese der Ort gehört, traf gestern dort em und gestattete, die Verwundeten in die Kirchen zu bringen Die Behörden sind bemüht, Hülfe zu schaffen; es ist bereits eine ^Elung für die Verunglückten, resp. die Hinterbliebenen derselben, eröffnet • V U V vvll«
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, n, 5. April. (Internationale Kunst-Ausstellung in München 18831 V°n d m Berliner Lokalverem d.r deutschen Kunstgenossenschaft ist dem Centralcomite Kunllaussteüung zu Müncden 1883 die Mitthe lunz zuacaanaen Ä w tCn ber Münchmer Künstlerschaft alle Differenzer
0- L (Privat - Depesche). Der wegen Ermordung seiner t^in^e.rr^um ^ode verurtheilte Kutscher Conrad ist heute früh um
6Vr Uhr hmgenchtet worden.__________
Lokale-,
9- April. (Wilhelmi-Concert.f Was August Wilhelms zum ?^^ster ober tollen wir sagen: zum Großmeister? — der Violti.spielkunst macht mÄs bere'!5 b5r Musikgeschichte angehört, als bekanm gelten. Gleich-
n0t blnzelne der bekannten Vorzüge, so oft man den Meister auch hören Bewunderung des Hörers: diese Durchdachtheit und Noblesse dieses seelische und durchgeistigte Spiel, das trotz einer fabelhaften unT*LiaPrntD°nh 6a Vutuosenthums sich bewegt, und dabet diese
bc§ Ausdrucks und der Tongebung - jede Note ein Brustton pVyÄ" Ueberzeugung, — alles das fesselt stets von neuem und entzückte auch fdimere ^funftitnnf9cd JBublifum- Das kunstvoll gearbeitete/ unendlich
®l£conna oon I S. Bach war ganz geeignet, den weltberühmten bem vollen Glanze seiner Kunst zu z- igen. Der Vortrag der Eantrlene war „l?nerIn F^ers und bestrickender Innigkeit, die Flageolettöne von unfehlbarer Reinheit. In dem Adagio aus dem Bruch'schen Violmconcert und der (rOn Laub-Wilhelmj) riß er auch das große Publikum, das über die tu rcnifdbenbenFVfnDoppelgriffe u«d Octavgänge nicht g.nug staunen konnte, ö,tfaU und Hervorruf hm. — Dem Pianisten, der das Accompagnement einzelner Nummern und außerdem als Solist bie Öffnung des Concerts mit der ^pp?sillmata von Beethoven und den Vortrag einiger P öcen übernommen batte, brachten nur keine großen Erwaitungen entgegen; es gehört sehr viel dazu um heutzutage als Pianist glänzm zu können; auch ließ der Vortrag der Beethooen'schen
Auffassung und künstlerische Reproduction vermissen, im Laufe beö Abends jedoch, namentlich bei dem Vortrage des Spanischen Liedes und des
Liegenden Holländer- documentirte sich HerrRud. Niemann und n?r9?nM.rn unbedeutender Technik, reMem und geschmackvollem Vortrage Ina ? wußte namentlich im „Spinnerliede" dem Blüthnerffchen
m rtelfl0:r des Herrn Wtlh. Rudolph) seine vollen, wie
zu entlocken. Auch er fand lebhaften Anklang und Hervorruf. Das Concert ctmute sich eims zahlreichen Besuches. 1
, Schwurgerichtsverhandlung vom 6. und 7. Avril
hn ^ojers Ehefrau von Staden, 2. Marie Grtefemer, leÄ
fttftung 3uÄ6etn"b ®rtcfcmer’8 Ehefrau von da wegen Meineids und Av-
Die 3 Angeklagten waren beschuldigt und zwar:
I. Heinrich Mösers Ehefrau:
a* m^'iner zur Abnahme von Eiden zuständigen Behörde, nämlich dem G^oßh. Amtsgericht Nidda, am 11. Jul. 1882 in der Proc ßsache der Marie Griesemer von Staden, Klägerin, gegen Heinrich Muth V. von G ttenau
2US0 bety2 ben,D0r l?rer Vernehmung geleisteten Eid wissentlch
, durch ein falsches Zeugniß verletzt habe, "
b. daß sie in der Proceßsache der Marie Griesemer von Staden, Klägerin aeaen
Muth V. von Settenau, B°kl°gt°n, Forderung b°t7?v°r Gr°ßh Amtsgericht Nidda am 2. December 1882 eine Versicherung unter Berufuna abgegeben"habe' 3uH 1882 ln betf<IbeH Sach- geleisteten Eid mlffe. tl'dj falsch
II. Marie Griesemer:
btC ^^nrich Möser's Ehefrau von Staden zu den von dieser verübten unter l a. und d. näher bezeichneten strafbaren Handlungen durch Versprechen oder andere Mittel vorsätzlich bestimmt habe. -versprechen
III. Johannes Griesemer's Ehefrau:
zur Abnahme von Eiden zuständigen Behörde, nämlich dem ÜÄ» ^'U^sericht Nidda, in ber Proceßsache der Marie Griesemer von Staden, Klägerin, gegen Heinrich Muth V von Gettenau, Beklagten Forderung 3eußnirO”k8t6r6ab^rnC6mUn0 ®el<ifldCn ®‘b °"ss°n'lich durch em falsches d-mg-Mß ®mt”?at:en ertann*tn fämmtlid,i Ang-schuldigt- für schuldig und wurden
HbtnrtÄ Möser's Ehefrau in eine Gesammtzuchthausstrafe von 4 Jabren und Aberkennung der bülgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren $
nn„Marte G'lesemer in eine Gesammtzuchthausstrafe von 5 Jahren und Abel- kennung drr bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren
o» - 31 Johannes Gr-esemer's Ehefrau m eine Zuchlhausstrafe von 2V, Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren
Lammtlichen Verurtheilten wurde auch die Befugn'ß abgesprochen ie wieder als Bl^n und Sachverständigen eidlich vernommen zu werden. 1 ° r 613
Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Correspondenz-Bur eau.
i, .^^^Egart, 8 Aprll. Das heute Vormittag ausgegebene Bulletin besagt. Der Komg hatte eine ruhigere Nacht und schlief einige Stunden. Der Katarrhlst besonders auf der linken Seite in Lösung begriffen.
T. . ?• ®e^ern Abend fand bei dem deutschen Botschafter
Prinzen Reug, eine Theatervorstellung statt, an welcher Mitglieder der hervorragendsten adeligen Famllren Oesterreichs mitwirkten. Sämmtliche in Wien anwesenden Erzherzoge und Erzherzoginnen wohnten dem glänzenden Feste bei.
er?a^V,^kemrxena att'^tommt auf die Nachricht von einer Tripelallianz zwischen Deutschland, Oesterreich und Italien zurück und sagt der aestriae Ar- t'kel der „Nordd. Allg Ztg.", welcher das Gepräge einer üu&iMn9y3r?ng von maßgebendster Seite an sich trage, müsse den Franzosen auch den letzten Zweifel benehmen, und die französischen Staatsmänner müßten zu der sicheren Ueberzeugung gelangen, daß Frankreich keinen Krieg zu befürchten habe roenn es ihn nicht selbst Hervorrufe. ’ '
Bern, 8 April. Eine Feuersbrunst zerstörte den ganzen auf dem Men Ufer der Orbe gelegenen Theil des Dorfes Vallorbes im Kanton Waadt 140 H-iuser wurden von den Flammen zerstört, darunter auch das Postaebäude mit erheblichen Werthbeständen; 1200 Personen sind obdachlos Man sckäüt den entstandenen Schaden auf 2 Mill. Francs. " ™
Brüssel, L. April. Wie die „Chronigue" meldet, hat bei einem hiesigen Franzosen, welcher nach der Explosion von Granshoren verschwunden war eine Haussuchung stattgefunden. Eine umfangreiche chiffrirte Correspondenz soll dabei entdeckt worden sein. 6
Madrid, 8. April. Die Kammer hat eine neue Eidesformel für die Parlaments-Deputirten angenommen, derzufolge dieselben den Eid leisten können Mit den Worten „vor Gott" oder „auf Ehre"
sturre ' ri’ ®reenöiC[e (Texas) kamen bei dein @in«
Öbas6ei m 9ran0 geneth, 24 Menschen um's Leben, geschrieben. * lrb b r Crlt$ünbun9 von Pulver mt Souterrain des Hotels zu-
fid,ett vu>m>-hr eine rege Beihelligung bei Beschickung der internationalen ü-llung zu. D^gl-ichen erhielt das Crntralcomits von seinem Verireter in Belgien, Herrn Consul Paul Volck in Brüssel bte erfreuliche Nachricht baß eine glanzenbe Collection Kunstwerke von Belgien nach München gelangen mirb'
J?’® Spaniens verspricht über alles Erwarten bebeutenb ni merben
Königliche Hoheit Infantin Donna Paz legt bas lebhafteste Jnteresie für hne gelingen ber spanischen Sect'on an ben Tag unb hat für tjr ßano^ Ort%rotect^ 8UKÜbCIn' mmn 9erut)t* Aks spanischer Commissär für bie Münchener Ausstellung würbe HerrM.Tud.no, Mitglied der Akademie inMabrtb unter ßettung bereits die spanische Abtheilung der Wiener Ausstellung arrangirt war ernannt "ZSÄT—.?"'8 “W1S smDon Spanien hatten bie große Gnade, aus seiner Vrioat- l°ssung dessen Ministerium die Ueber-
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O-st-rr-ichcr, Schweizer, Elsässer, Russen und Amerikaner". ° übr,8Cn “arcn
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