Ministeriums für Schottland, in zweiter Lesung mit 99 gegen 21 Stimmen angenommen, womit eine alte Forderung der Schotten endlich in Erfüllung gegangen ist. Ferner wurde die schottische Pachtbill, welche die Lage der Pächter in Schottland bedeutend verbessert, in dritter Lesung definitiv genehmigt; die Pachtbill war eine höchst nothwendige Maßregel, da sich auch bereits unter der schottischen Landbevölkerung eine gewisse Mißstimmung gegen die Großgrundbesitzer geltend machte. Endlich sanden am Sonnabend noch die Choterabill und die Erfindungs-Patentbill die Zustimmung des Hauses.
Aus Rußland wird wieder einmal von Judenhetzen berichtet. In der Stadt Jekaterinoslaw unternahm vor einigen Tagen ein Pöbelhausen einen thätlichen Angriff aus die jüdische Bevölkerung der Stadt, wozu die Menge angeblich durch eine schwere Beleidigung, welche ein Jude einer Bauersfrau zufügte, gereizt worden sein soll. Es wurde Militär requirirt, welches den Tumultuanten gegenüber von den Waffen Gebrauch machen mußte. Von den Tumultuanten, die größtentheils aus fremden, im Eisenbahnbau beschäftigten, Arbeitern bestanden, wurden 10 Mann getödtet und 13 Mann verwundet. Der Stadtrath von Jekaterinoslaw hat nach Wiederherstellung der Ruhe beschlossen, den geschädigten Juden aus städtischen Mitteln eine Entschädigung von 5000 Rubeln zu gewähren und zur Vertheilung der Summe eine Commission von Christen und Juden eingesetzt. Zugleich hat der Stadtrath beschlossen, die Obdachlosen in städtischen Gebäuden unterzubringen und den Erzbischof ersucht, auf die Beruhigung der Gemüther hinzuwirken.
In Lissabon geht das Gerücht von einer republikanischen Militär- Revolte, welche in der portugiesischen Grenzfestung Badajoz stattgefunden haben soll. Die Telegraphen- und Eisenbahn-Verbindung mit Badajoz ist unterbrochen. Die Beamten wurden von den Aufständischen gefangen gesetzt.
Aus Madagaskar wird gemeldet, daß die dortige Lage unverändert sei, da die geringe Anzahl der französischen Truppen kein weiteres Vorrücken gestattet. Die Howas halten die ganze Umgebung von Tamatave besetzt, haben aber ihre Angriffe auf die französischen Truppen eingestellt.
m. Darmstadt, 7. August. Einer bereits in dem Edtct über die Verfassung der evangelgchcn Kirche des Großherzogthums gegebenen Zusage gemäß ist der Landes^ synod: von Seilen des OberconsiNoriums em Gesetzesentwurf, betr. die Erhaltung der kirchlichen Ordnung in Bezug aus Trauung, Taufe und Eon- firm atton oorgelegt worden, welcher m der bevorstehenden Session zur Berathung kommen wird. Die dem Entwurf belgegebenen Motive führen auö, es könne nicht die Absicht sein, mehr als eine Anzahl nothwendig erscheinender kirchlicher Schlußbesttmm- ungen gesetzlich zu fixiren. Am wengsten könne tntendtrt sein, ein voll ausgearbeitetes Zuchtgesetz, welches sich namentlich auch auf sittliche Verfehlungen erstreckte, vorzulegen. Es sollte nur das im augenscheinlichen Bedürfntß Gegründete, Nothwenbigste und dem christlichen Volk an sich Verständlichste dargeboten werben, weiter Gehendes fernerer Entwickelung überlassend. Zur Ausübung eigentlicher und intensiv-christlicher Krrchen- zucht erscheine weder der religiöse Zustand unserer gegenwältigen (Semembuü, noch der Wille, die Kraft und Macht der Organe derselben, welchen jene Uebung Übertragen werdm müßte, als geeignet; ein hierauf sich einlassendes Gesetz würde nicht begriffen werden, nur Streit und Zwietracht säen und so der Kirche schaben statt nützen.
Der Gesetzgebungsausschutz der Landessynode, welcher durch den Abgeordneten Dieffenb ach (Schlitz) Bericht an das Plenum erstatten Uetz, pflichtet diesem Gesichtspunkte bet. Ein Mitglied des Ausschusses bemerkt jedoch, datz das vorliegende Gesetz nicht wett genug gehe, Indem es weder der Pflicht der erbarmenden L'.ebe, noch der Pflicht der Selbstbewahrung genüge; ja selbst als bloses Schulgesetz aufgefaßt, könne cs seinen Zweck nicht erfüllen. Als äußerste Schutzmaßregel verordnet das Gesetz die Aberkennung der Wählbarkeit und des Wahlrechts zu kirchlichen Gemeindeämtern, eoent. noch die Entztehunz des Rechtes der Taufpathenschaft.
Damit wird aber, nach Ansicht der Minorität des Ausschusses, bet der bekannten Gleichgültigkeit in Bezug auf die kirchlichen Wahlen nichts erreicht werden. Der Zweck jeglicher Krrchenzucht nicht nur, sondern auch schon der L-chutzzwcck erfordern durchaus weltergehende Maßregeln, also Suspension von der The.lnuhme am heiligen Abendmahle, die Versagung des kirchlichen Begräbnisses, bezw. die Androhung dieser Versagung und in letzter Consequenz die bestimmte Erklärung, daß die Kirche ein Glied, welches beharrlich die Erfüllung seiner kirchlichen Pflichten verweigert, nicht mehr als zu ihr gehörig betrachten könne. Die Minorität des Ausschusses macht diesen ihren Standpunkt bei den einschlägigen Paragraphen des Gesetzes in Form von Abändecungs- anträgen geltend, auf welche wir bet der principtellen Bedeutung der Sache zurück- kommen werden.
Berlin, 3. August. Mit dankenswerther Schnelligkeit veröffentlicht das kaiserliche staliftifchc Amt des Reiches die Ermittelungen, welche die im vorigen Jahre statt- gehabte Berufszählung ergeben hat. Das Maiheft der „Statistik des Deutschen Reichs" gibt uns u. a. auch Aufschluß über die Belheilrgung des weiblichen Geschlechts an der deutschen Erwerbsarbeit. Unter den 17.6 Millionen Erwerbsihätlgen im Deutschen Reiche ist fast ein Viertel weiblichen Geschlechts. Dies Verhältntß ist aber in den einzelnen Gruppen sehr verschieden. In der Landwirthschaft ist, da unter den Dienenden und Arbeitern (4 935,301) das weibliche Personal (2,130,290) dem männlichen (2,805,011) an Stärke nahe kommt, fast ein Drittel der Selbstthätlgen weiblich. In verschiedenen anderen Gruppen übersteigt der weibliche Antheil sogar ein Drittel. Er beträgt nämlich bci „Lohnarbeit wechselnder Art rc." 46 pCt, weil in dieser Gruppe die vielen weibliche Dtenstarbett verrichtenden Personen, welche nicht im Hause der Herrschaft leben, vorkommen; bei der Bekleidungsindustrie 43 pCr., weil hier die Näherinnen, Putzmacherinnen, Wäscherinnen sehr stark vertreten sind; bet der Gast- und Schank- wirthschaft 39 pCt., da hier zwar unter 143,373 Selbstständigen nur 29,900, unter den 134,250 Personen deS Dienstpersonals aber 77,820 weibliche sich befinden. Bet der Textilindustrie, wo 38 pCt. weibliche Selbstthättge sind, erscheinen dieselben fast m allen Zweigen, als Selbstständige namentlich im Hausbetrieb, stark vertreten. Daß einzelne Berufsgruppen der Industrie, z. B. Baugewerbe, sowie des Handels und Verkehrs, nur eine geringe Bethetligung des weiblichen Geschlechts aufwetsen, kann nicht befremden, viel eher, daß einzelne davon einen nicht ganz unbeträchtlichen Bestand weiblicher Arbeitskräfte haben, so namentlich die Gruppe Bergbau rc. 3 pCt, die Industrie der Metalle sogar fast 14 pCt. Letzteres rührt namentlich von der häufigen Verwendung von Arbeiterinnen bet der Veraroettung edler Metalle (worunter z. B. auch Btjoutertewaarenfabrtkatton) her.
Berlin. Gegenüber den ungehobelten Auslassungen der „Germania" über den neuernannten Generalsupertn'oenten der Rheinprovinz, Hofpredtger Dr. Baur bemerkt der „Retchsbote" u. A.;
Es widerstrebt uns, selbst einer derartigen Provokation gegenüber, die gesellschaftlichen und Bildungs-Vorzüge, welche die „Germania" für die katholischen Geistlichen im Vergleich mit der evangelischen in Anspruch nimmt, einer näheren Prüfung zu unterziehen; im Allgemeinen pflegt man auf Seiten der katholischen Gesttltchkeit höchstens em Plus an jovialer „Gemüthltchkeit", an volksthümlicher Derbheit und, namentlich soweit es sich um die jüngere Generation handelt, an jesuitisch geschulter Dialektik anzunehmen. Am allerwenigsten aber haben wir jemals eine besondere Neigung zur Höflichkeit oder Abneigung gegen massive Polemik, a.s Früchte ihrer „guten Erziehung", bei den Kapiänen der katholischen Presse, in den Rundschreiben der katholischen Bischöfe und den Encykltken der Päpste bemerkt; man kann im Gegen thril den polemischen Leistungen der „Germania" wie den Aussprüchen des gegenwärtigen Papstes und seines Vorgängers über die evangelische Kirche eine sehr brauchbare Zusammenstellung aller von den betreffenden Sprachen gebotenen Kraftausdrücke entnehmen und wir haben gegen die Selbstetnschätzung, welche die Redactcure d r „Germania" so an ihrer eigenen „guten Erziehung" wie derjenigen Pius IX und ßco XIII. vollziehen, selbstverständlich nichts einzuwenden. Die Bezeichnung des Herrn
«^ers Baur als eines „Hetzredners" und des Inhalts seiner Reden als eines | ^ne jener dreisten und ungezogenen Unwahrheiten, mit denen 1 1t nur gewisse Blatter zu operiren pflegen oder mit denen sich jüdische Handlungs- '
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Gießen, 8 August. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Zahl der Todesfälle wahr^» der Woche vom 29. Juli bis 4. August erreichte die Höhe von 19, ohne daß j w gerade eine Jnfcctionskrankheit ungewöhnlich viele Sterbfälle veranlaßt hätte. « im ersten Lebensjahre starben 4, davon eins, nur wenige Stunden alt, an angeoo Schwäche, eins an Brechdurchfall 2 an allgemeiner Abzehrung. Von alteren Kl - starben 6 und zwar an Nierenentzündung, Keuchhusten, Gehirnentzündung, BNgy i Krankheit je eins, an Scharlach 2, darunter eins von auswäcts. Bei 9 ,
Personen war Todesursache: Lungenschwindsucht 3mal, Starrkrampf, Herzentzun - Herzfehler, Rückenmarkentzündung, Tuberculose des Bauchfells, Krebs je einmal.
t Gießen, 8. August. Nun beginnen sie endlich, die herrlichen Zage, o der Ferien, zwar nicht für alle, aber doch für einen Theil der im Schweig v Angesichts arbeitenden Menschheit. Am 11. August wird der Unterricht in deny Schulen auf sechs Wochen geschlossen. Welch' zauberhafter Klang liegt in dem
Sie sind ja offenbar das Poetischste im Leben eines Schulknaben, das eigentli ^ Ideal von Schülcrglück. Und wäre es ein Nachmittag Htzferien im Juli, w augenblicklich die frischen Kinderaugen, sobald das Zauberwort gesprochen ist. jg>, es lhnen nicht Übel, wenn auch die fleißigsten und lernbegierigsten von foiwei v freude ergriffen werden: Das ist das Freiheitsgefühl in seiner unschuldigsten Und so wenig der gewissenhafteste Lehrer Verdruß darüber empfindet, lvenn versehens ein freier Tag In die Woche fällt, so wenig muthen wir dem sich aus lauter Lrneifer auf der Schulbank festzunageln. m
Würde je ein Individuum uns begegnen, das den Ferien ^Erlich 6^ dem würden wir prophezeien, daß es zwar vielleicht — aber gar nicht gew 8 s ein stockgelkhrter Mann, ganz gewiß aber der prosaischste, langweiligste Ptsti i würde, dm je die Erde getragen- nicht ^edek
Mit den Ferien erreicht auch die Reisesaison ihren Höhepunkt, «b man(ii erweist Gott die rechte Gunst, ihn in die weite Welt zu schicken. Da glvt Vorbedingungen, vor allem freie Zeit und das Wichtigste — ®*lb. m derjen'g<n, für welche das Wort Ferien ein Fremdwort ist, das nicht in Y
beflissene, wenn sie öffentlich etwa von Herrn Hofprediger Stöcker reden in eini™, Beachtung hinaufzuflegeln versuchen. Ein Urtheil über das innerste Wesen der römstch n Kirche wie es Herr Hofprediger Baur in streng wissenschaftlicher Form, wenn au* n etwas scharfer Weise auf einer evangelischen Conferenz und im Kreise CDanaeltfAr Amtsbrüder abgegeben hat, ist keine „Hetzrede", und die „Germania" m.t ihrem Gottheh und Janssen und mit ihren „Impertinenzen" und „Flegeleien" sollte am aüerroeniaft r den Muth bei sich finden, sich über confessionelle Hetzereien zu beschweren und baÄh der Höflichkeit zu singen.
Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Correspondenz-Bureau.
Wildbad Gastein, 7. August. Se. Maj. der Kaiser Wilhelm hat heute Nachmittag 1% Uhr im besten Wohlsein Gastein verlassen und bei freundlicher Witterung die Reise nach Salzburg angetreten. Kurz vorher hatte ßch die Großherzogin von Sachsen-Weimar von Sr. Majestät verabschiedet. Bei der Abreise hatten sich die Honoratioren des Kurortes und die hier zur Kur weilenden Fremden von Distinction vor dem Badeschlosse eingesunden, dieselben wurden vom Kaiser mit huldvollen Ansprachen beehrt; bei der Fahrt' durch den Ort wurde der Kaiser überall mit Hochrufen begrüßt.
Salzburg, 7. August. Se. Maj. der Kaiser Wilhelm ist um 5J/2 mr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und im „Europäischen Hos" abgestiegen. Morgen früh erfolgt die Weiterreise nach Ischl zum Besuch des öster- rtichischen Kaiserpaares.
Berlin, 7. August. Dr. v. Kraszewski ist gegen eine Caution von 30,000 und unter fortdauernder Beobachtung durch die Polizei aus der Untersuchungshaft entlassen worden und heute nach seiner Villa bei Dresden abgereist.
Berlin, 7. August. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt, von der Feier des 26 Oktober, an welchem Tage der Kaiser vor 25 Jahren die Regentschaft übernommen, solle auf Befehl Sr. Majestät abgesehen werden, da der Tag des Regierungsantrittes dem Kaiser schmerzliche Erinnerung an das jahrelange Siechthum seines Bruders und an die Zett schwerer Heimsuchung des Königshauses bedeute, deren Gedächtniß festliche Veranstaltungen ausschließe.
— Der „Deutsche Reichsanzeiger" meldet, daß die vom Kaiser vollzogenen Vtt- waltungsgesitze bereits in der Mitte der vorigen Woche hier angelangt fd n. Daß Organisationsgesetz tragt als Vollz ehungstag das Datum des 30. Juli, das Manbia-, keitsgesetz 1. August.
Kiel, 7. August. Reichstagswahl. Nach amtlicher Feststellung sind bei der Wahl im Ganzen 22,073 Stimmen abgegeben worden, hiervon erhielt Professor Hänel (Fortschr.) 13,243. Heinzel (Soc.) 8830 Stimmen, der erstere ist sonach gewählt.
(Erfurt, 7. August. Zu der hier stattfindenden Vorfeier des Luther- festes sind gestern und heute die Hallenser, Göttinger, Erlanger, Bonner, Berliner und Leipziger Studenten in festlichen Zügen in die geschmückte Stabt eingezogen.
Pesth, 7. August. In den Abendstunden versammelte sich eine zahl- * reiche Volksmenge vor dem Hotel, worin die Familie Scharf abgestiegen, lärmte | und warf die Fenster ein. In Folge des Einschreitens der Polizei und des um i halb 11 Uhr niedergegangenen Platzregens zerstreute sich die Menge. Auch einige Gaslampen wurden zertrümmert.
Paris, 7 August. Ferly ist heule Früh nach den Vogesen abgereist, Thlbaudln I zu Inspektionen nach der Weslgrenze. — Heute fand zwischen dem Mumclpalralh Santon und einem Redacteuc der „ßanterne" em Degenduell statt. Der erstere wur)r • am Handgelenk und Bein leicht verwundet.
— Das Gerücht von 3 Cholerafällen im hiesigen Hospital ist gänzlich unbegründit. Der Gesundheitszustand in Paris ist durchaus zufriedenstellend.
— Die letzten Nachrichten aus Nam-D'nh besagen, daß die dortige franjö|is-e Besatzung keiner ernstlichen Gefahr ausgesetzt fei, obwohl die feindlichen Banden zuweilen auf Schußweite der Stadt nähern Französische Schiffe haben die vom Feiwk am Canal von Nam-Dinh errichteten Dämme zerstört.
London, 7- August. Unterhaus. Gladstone theilt mit, Dufferin äußerte n einem Pdocubriefc, die Reorganisation der egyplischen Armee sei fast vollendet, went (et die der Gensdarmerie und für die Polizei sei noch viel zu thun. Betreffs der Gerichls- barkeit glaubt Puffert.:, daß genügendes Richterpersonal gesichert sei; die Uebersetzu'z des Codex ins Arabische verursachte eine Verzögerung. Wie weit die Ernennung stt gesetzgebenden Körperschaften gediehen, wisse Dufferin nicht. Für die wählbaren tfärpp schäften seien die Arrangements getroffen. Der egyptischen Regierung seien m Jrrigationsplane für das Delta unterbreitet, aber die positive Entscheidung sei noch nt»l getroffen. Auch betreffs der Besteuerung der Ausländer seien der egyptischen RegierniK Vorschläge gemacht. .
Madrid, 7. August. Die Führer der Aufständijchen in Badcr^ waren der Director des dortigen republikanischen Journals, zwei OberstlieL:' nants, ein Commandant und verschiedene andere Osficiere. Die AufständiiHn hatten am Sonntag, Nachts, den Präfekten, den commandirenden General ul» mehrere höhere Osficiere in ihren Wohnungen festgenommen. Bei der Flw'i i nahmen >die Insurgenten 750,000 Pesetas aus der Militärkaffe mit. >2 • ■ spanische Presse verurtheilt einmüthig die aufständische Bewegung.
Beirut, 7. August. Gestern sind hier zwei Cholera-Todesfälle v i. - gekommen. —


