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Gingeiandt.
ff8 rn eine notorische Thaisache, daß das Theater bisher ein todttr Punkt in , ,m8eunflleben gewesen ist. Welchen Umständen dies zuzuschreiben ist, weiß ich irl?f ,nnn bieVbetlna6me des Publikums für ein Schausptelunternchmen pflegte ""aVtrner%'eit einjuroften, oder wurde überhaupt nicht recht warm. Und die Leiter ^unternehmens schlossen die Saison mit einem empfindlichen Deficit.
1C8 “ Run aber haben wir eine Gesellschaft, die, mit allen Mitteln ausgerüstet und h.n haften Bestrebungen beseelt, den ernsthaften Versuch machen will, uns Neues ,Oh Knies oor,erführen. Ob dieser Versuch gelingen wird, hangt lediglich davon ab, Publikum demselben die erforderliche Unterstützung entgegenbrtngen wird.
" ante man vernimmt, beabstchtigt die Dtrection, nachdem fie in den Probevor- jn#m Mpmei« Könnens abgelegt hat, das Publikum zu einem testen etnzuladen. Das Abonnement ist das Fundament, dessen jede Büynen- ?5ung bedarf, um sicher operiren zu können. Der finanzielle Erfolg bedingt aber auch ^mnen^unfere aut situirten Mitbürger durch ein zahlreiches Abonnement Zeugniß fclfür Vgen daß em Theater in besserem Stile - wenigstens für den Winter - Ä die Unioersitäts- und Garnisonsftadt Gießen ein Bedürfnitz sei.
’n Ein Theaterfreund.
Witterungskunde.*)
6 Oktober. Samstag. Frühmorgens noch vielfach nebelig mit Neigung zur MlÜeiteruna zumal nach Westen zu und dann in Folge der Besonnung warmer; Ins Mittag m schleierig bis ballig bedeckt, Nachmittags kurze Zeit besser, dann wieder Äm^zogen weiVbis dunkel ballig, Abends aufgeb-ssert. Nachts anfangs sterntg, mcbhcr bedeckt mit Niederschlägen; besonders in Irland und England spatnach^ Regen- In Deutschland herrscht Neigung zu Aufheiterung Morgens, kurze Zeit Nachmittags md kurze^tt Abends. Die nächtliche Temperatur liegt noch tief, stellenweise mäßiger Nachtfrost. ..
7. Okiober. Sonntag. Die nächtliche Mintmumtemperatur liegt v-rhä niß- °Wg Les. so daß Fröste noch stattfinden. Frühmorgens kühl °n den englisch n Men stürmisch und regnerisch, im Binnenlande wäßiger Wind, dabei dunstig bis Mublau: Morgens Neigung zur Ausheiterung, die stellenweise am 7. oder 8. Morgens wWndig blauen Himmel schaffen dürfte; in Folge der Besonnung warmer, Mlltag "streute Ballen bis Bewölkung, die Nachmittags wied-r -chnimmt spätnachmittags st« zum Abend zunehmend schletertg bis dunkel bedeckt, örtlich mit .ühlen Windstößen, welche die Abendtemperatur erniedrigen, Nachts sternig.
♦) Aus vr. L> Overzier^s Wetter-Prognose für den Monat Oktober, abgeschlossen am 20. September (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Ms 1 Jto. — Nachdruck verboten.
Stuttgart, 4. Oktober. sNllgemeiner deutscher Versicherungs-Vereins Im Monat September 1883 wurden 271 Schadenfälle angemeldet und zwar 239 äußere Nerletzungen und 32 innerliche Erkrankungen. Von den Unfällen hatten fünf den fertigen Tod und 16 eine gänzliche oder theilwetse Invalid tat der Verletzten zur Hfl«8 Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben im Monat September 18. Neu «Genommen in den Verein wurden in diesem Monate t^7 Personen. Alle vor dem 1. August 1883 eingctretenen Schäden incl. der Todes- und Jnvaliditatsfalle sind bis auf die von 27 noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. dbl/
/$2^^****Sms**4>A Ick) zahle für alte deutsche Postcouverts
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1852—1866) wie: Thurn und Taxis, Baden, Hannove, , P rußen, Braunschweig, Mecklenbur g, Oldenburg, Lübeck, Bremen, Hamburg, von 5 Pfennig bis zu 20 Mark per Stück je nachdem die Couverts selten und gut erhallen sino. Auch kaufe ich Briefmarken obiger Länder. Baarzahlung sofort nach Erhalt. Heinrich Horstmann, Verleger des „General-Anzeiger" in Frankfurt a. M- 6632
Frankfurt a. M.. 5. Oktbr., Nachmittags 2 llhr — Mtn. ( telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 2475/s, Staatsbahnactten 2703/4, Galizier 245’/8, Lombarden 1297s, Nord- weftbahnactien 164V-, Gotthardbabnactien 103-/4, Darmstädter - Bankactien 1547/8, Disconto Commandit 1927/e, Oefterr. Silberrente 67^8, 1% Ungar. Goldrente 74 V4, 40/n 1880er Rusten 717/e, 5% 1877r Rusten 903/<, 2. Orient-Aniechc 96V2, 4° 0 Spanier —, 5% Rumänische Rente 93Ve, 4°/o Unific. Egypter 71, 5% Türken
—, Marienburger IO6V2, Hess. Ludwigsbahnact. 1143 6. Tendenz: schwach.
Kirchliche Anzeigen der Stadt Giesten.
Evangelische Gemeinde.
Gotte-dienft:
Sonntag den 7. Oktober (20. nach Trinitatis).
Vormittags 9^2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Kinderkirche: Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser.
Gemäß vielfach ausgesprochenem Wunsche soll die Katechrsmuslehre für bie confirmirten Mädchen auch während des Winters, in etwas geänderter Form, gehalten werden. Die nächste Zusammenkunft findet am Sonntag, Nachmittags 3 Uhr, also nach dem Nachmittagsgottesdienst, in der Kleinkinderschule statt. Auch dre m den vorangehenden Jahren confirmirten Mädchen sind zur Theilnahme freundUchst em- geladen: Pfarrer Dr. Naumann. o ,
Die Bibelstunden können am Montag, den 8. Oktober, noch nicht beginnen, sondern erst am Montag, den 15. Oktober, Abends 8 Uhr, in der Kleinkmderschule.
Donnerstag den 11. Oktober, Abends 6 Uhr, in der Kirche: 2. Erbauungsstunde, Luther's Leben: Pfarrer Dingeldey. t
Am Sonntag, den 14. Oktober, wird das heilige Abendmahl gefeiert werden; die Beichte findet am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, statt.
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 7. bis 13. Oktober besorgt für Pfarrer Dingeldey: Pfarrer Schlosser.
Katholische Gemeinde.
21. Sonntag nach Pfingsten- Rosenkranzfest.
Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. i/210 Uhr: Feierliches Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Festandacht und Segen.
Gottesdienst in der Synagoge.
Freitag Abend 5™ Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 615 Uhr. „
Versöhnungstag: Mittwoch Abend 530, Donnerstag Morgen 7 Uhr, Donnerstag Abend 6$.
Skffentliche Aufforderung.
Nachstehende mit Flur und Nummer l ezeichnete Liegensch aften:
Gemarkung Allendorf a. d. Lda.
Vor dem Namen: Wiesner, Paulus M. S.:
Flur III Nr. 867, Flur XIX
Nr. 13, Flur XXVII Nr. 211 stllen von dem dermaligen Besitzer, Ehristof Wagner IV. zu Allen- M a. Lda., veräußert werden. Derselbe vermag jedoch das Eigenthum und die Bezahlung des Kaufschillings mcht genügend urkundlich nachzuweisen. Er werden darum Alle, welche Eigenthums- oder sonstige dingliche Rechtsansprüche an v orbezeichneteLiegen- ichasten machen zu können glauben, Fermis ausgefordert, solche so gewiß ^nnen sechs Wochen dahier geltend machen, als sonst die Veräußerung ^stätigt und der Eintrag in das ^utationsverzeichniß verfügt werden Wb.
Gießen, den 26. September 1883.
Großh. Amtsgericht Gießen.
I. V.:
^16 Lang sd o r s f.
Sudmisston.
Dienstag den 9. ds. Mts., Vor- Mtags 11 Uhr, soll eine zu 621,60 .X '«anschlagte Pflasterarbeit in Submission vergeben werden, wofür Voranschlag nebst Bedingungen auf ,em städtischen Baubureau während .er üblichen Amtsstunden einzusehen ulnd die Angebote daselbst einzu- lerchen sind. 6639
Gießen, den 5. Oktober 1883. ^roßherzogl. Bürgermeisterei Gießen. _ A. Bramm.
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^/uskunft in der Exped. ds. Bl. 6614
Atlgemeiner Anzeiger.
Moutug den G. Oktober, Nachmitlssts 2 Uhr,
sollen in der Wohnung der Fräulein Geyger im Kaufmann L. Plank'schen
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Oeffkntlilhe Aufforderung.
Es werden hiermit aufgefordert alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an Friedrich Stumpf IV. von Burkhardsfelden zu machen haben, solche binnen 10 Tagen bei Unterzeichnetem schriftlich oder mündlich geltend zu machen, als sonst nach Ablauf dieser Frist keine Berücksichtigung stattfindet.
Burkhardsfelden, den 4. Okt. 1883.
Der Bevollmächtigte: 6615 Rechner Heuser.
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