Ausgabe 
5.8.1883 Erstes Blatt
 
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enthoben und Ihren Familien und der Gesellschaft wiedergegeben. Nicht die Richter sind für die vielen Mühsalen und Leiden, welche Sie erduldet haben, verantwortlich ai machen, sondern nur die traurigen Umstände waren es, welche Ihnen Unheil brachten. Tragen Sie Ihr Schicksal ohne Grollen. Das ist es, was ich Ihnen als Begleitbrief auf den ferneren Lebensweg mitgebe. In diesem Saale haben sich Joseph Scharf, Buxbaum, Groß und Klein wiederholt gegen die Würde dieses Ortes vergangen. Ihre Vergehen sollen jedoch ungeahndet bleiben. Sie Alle sind frei." (Eljens im Publikum.)

Verthetdtger Eötvös dankt dem Präsidenten und dem Gerichtshöfe, deren Wahr­heitsliebe und Gerechtigkeitssinn verhinderten, daß auf Grund jener Versäumnisse und Vergehen der Untersuchung ein Jrrthum entstand und Gesetz und Recht nicht nach jeder Richtung hin gewahrt wurden. Nicht nur als Verthetdtger und Juristen, sondern als Söhne dieses Vaterlandes sprechen wir dem Gerichtshof unfern Dank aus.

In der Stadt selbst herrschte die größte Ruhe, im Gefängmß spielten sich die ergreifendsten Scenen ab. Die Frauen der Freigesprochenen wurden tn den Hof ge­rufen, wo sie m,t den Kindern erschienen. Jeder Fretgesvrochene erhielt von einem Vertreter der Landeskanzlet 150 fl. Die Freigesprochenen erklärten, nachdem sie sich hierüber berathen, auf die Fragen der Vertheidtger, daß sie nach Ttsza-Eszlar nicht mehr zurückkehren wollen, Alle gehen zu ihren Angehörigen. Die Fretgesprochenen ver­ließen um 4 Uhr durch eine der Htnterpforten das Komitatshaus. Moriz Scharf wurde zum Vtcegespan gerufen und fand dort seinen Vater und Eötvös. Beide redeten ihm zu, in's Elternhaus zurückzukehren. Eötvös zeigte dem Knaben drei Offerten: Moriz, ein Uhrmacher tn Budapest, will ihn an Kindesstatt annehmen; nach einer zweiten will ihn ein Holzhändler tn Großwardein in's Geschäft nehmen und nach einer dritten will Baron Hirsch in Paris den Knaben erziehen lassen. Lange währte die Besprechung, doch erklärte der Knabe, nicht mitgehen zu wollen. (F. Z.)

Amerika.

Port au Prinee, 2. August. Der von dem früheren Präsidenten Barzelais Ende März begonnene Ausstand, welcher jetzt, nachdem die Aufständi­schen seit länger als 3 Monaten in der Stadt Miragoane von den Regierungs- Truppen eingeschlossen waren, dem Erlöschen nahe zu sein schien, hat plötzlich durch die Erhebung von Jacmel und einiger anderer Städte eine ernstere Be­deutung gewonnen.

Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. Correspondenr-Birreair.

Berlin, 3. August. Der Director der ersten Abtheilung im Reichs­postamte, Budde, ist heute gestorben.

Kiel, 3. August. Bis Abends 11 Uhr sind für Hänel 8483, für Heinzel 8266 Stimmen gezählt.

Wien, 3. August. Der Kaiser und die Kaiserin ließen durch ihren Botschafter in Rom der italienischen Regierung die vollste Antheilnahme an dem so furchtbaren Unglücke aussprechen und spendeten 20,000 Frcs. für die Nothleidenden.

Bern, 3. August. Der Choleragefahr wegen hat der Bundesrath die Einfuhr von egchptischer Baumwolle verboten.

Paris, 3. August. In den Gebäuden der Pulverfabrik zu Angouleme sanden heute Vormittag 3 Explosionen statt. Sechs Personen wurden getödtet. Der Schaden beträgt 1 Million.

Nach einer Meldung aus Saigon ist der Kaiser Tuduc am 20. Juli gestorben; Phudac hat den Thron von Anam bestiegen. General'Bonet ist am 29. Juli in Haiphong eingetroffen, um mit dem General Harmant und dem Admiral Courbet einen Operationsplan zu vereinbaren.

London, 3. August. DieTimes" meldet aus Hongkong, daß die Unterhandlungen Tricou's keine sriedliche Lösung erwarten lassen.

Nom, 3. August. Es heißt, die Antwort Gr^vy's auf das Schreiben des Papstes sei eingegangen und solle Jakobini heute überreicht werden.

Neapel, 3. August. Von Deutschen auf Ischia sind weiter gerettet: Zwei Fräulein Merzer aus Hamburg.

Das Ende eines Derräthers.

London, 1. August.

Das Interesse an Suezcanal und Cholera ist längst in den Hintergrund ge­treten gegenüber der Neugier nach den Einzelheiten der Ermordung Carey's. Man fühlt hier sehr lebhaft, was in Dublin offen ausgesprochen wird, daß dieses Erergniß einen Steg der irischen Nationalpartet darstellt. Die Nemesis, welche den Angeber getroffen, wird in Zukunft abschreckend auf die Verrälher wirken; und sollten sich die Vorgänge des Phönixparks wiederholen und wer bürgt dafür, daß dies nicht ge­schehe so dürfte sich nicht so leicht ein zweiter Carey finden, welcher die Entdeckung des Vorganges herbetführt. Dre Regierung hat Im höchsten Grade unklug gehandelt, indem sie Carey das Gehässige seiner That fühlen ließ, ihm weder die schriftliche Begnadtgungserklärung, noch auch den ihm gebührenden Anthetl an der ausgesetzten Belohnung von 10,000 L- gewährte und ihn schließlich mit solchem Mangel an Vor­sicht wegsandte, daß seine Entdeckung durch die Fenier unvermeidlich war. Carey selbst würde sicherlich den Tod durch Henkershand vorgezogen haben, hätte er sein Schicksal tn Südafrika voraussehen können; für die zukünftigen Unbesieglichen aber wird die Erinnerung an sein Ende stets ein Mahnruf:Wehe dem Verrälher!" sein. Es ist eine Thatsache, daß die Regierung außer Stande ist, ihre eigenen Zeugen zu schützen und daß sie nicht gewillt ist, sie entsprechend ihren Leistungen zu belohnen; weßhalb also sollte noch Jemand zum Verräther werden? Viceköntg und Staats- secretär haben durch diesen Fehlgriff ihre früheren Erfolge sehr beeinträchtigt; fast darf man sagen, daß sie, ohne es zu wollen, sich zu Werkzeugen der Fenier machten. Für letztere war die Htnwegräumung Carey's fast eine Existenzfrage, sie war der Maßstab ihrer Macht und Lebenskraft. Seit der Hinrichtung der Phönixparkmörder war sie deßhalb ihre ausschließliche Aufgabe geworden. Kaum hatten daher die Thore von Kilmainbam sich hinter ihm zusammengeschlagcn, als auch schon die Jagd auf ihn be­gann. Die Vermuthung, daß er schließlich dort anlangen werde, wo sich seine Familie befände, lag nahe, denn Carey war trotz aller Schlechtigkeit ein vortrefflicher Gatte und Familienvater. Die Bewegungen seiner Familie aber waren offenkundig, man wußte, daß sie nach London gegangen und auf dem Kinfanns Castle sich eingeschifft. Demgemäß nahm denn auch der zu seiner Ermordung ausersehene Mann, O'Donnell, cm Biller auf demselben Schiffe nach der Capstadt und machte die Fahrt mit seinem Opfer unwissentlich zusammen, bis er tn ihm den Verräther erkannte. Seine Frau oder seine Nichte befreundete sich mit Frau Carey, vermuihlich um ihr An­deutungen über ihres Gatten Verbleib zu entlocken. Die Fahrt war lang; ein Wort gab das andere, sie sprach, Carey sprach, ihre Kinder sprachen und die Wahrheit kam heraus. Mittlerweile war auch Carey's früherer Bart und sein Haar wieder gewachsen und so wurde er immer mehr der Photographie gleich, welche sein Verfolger tn der Tasche trug. Sein Mord sollte vermuthltch tn der Capstadt vor sich gehen, wo O'Donnell schon entkommen wäre. Aber Carey's Billette lauteten auf Port Elizabeth und daher folgte ihm O'Donnell auf das Schiff Melrose Castle, als er dorthin abfuhr. Dort saßen sie zechend tn der Kajüte zusammen, als O'Donnell plötzlich seinen Revolver zog und Carey dreimal in Nacken nnd Rücken schoß. In 20 Minuten war Carey eine Leiche. Kein Wort, kein Geständniß kam über seine Lippen. Sein Mörder ließ sich ruhig festnehmen. Er ist ein hochgewachsener Mann von 45 Jahren und militärischem Anstande, gibt sich für einen calffornischen Goldgräber aus und bekräftigte im Verhör zu Port Elizabeth, daß er zum Morde Carey's auserseben war. Frau Carey richtete an ihn die Frage:Haben Sie meinen Mann erschossen?" Und er erwiderte:Jawohl, ich war ausgesandl, ihn zu tobten." Das Gefängniß, in welchem er untergebracht wurde, wird stark bewacht, weil man einen fentschen Unfall behufs seiner Befreiung befürchtet. In der Capstadt sowohl als in London werden schon Sammlungen behufs

Bestreitung der Kosten seiner gerichtlichen Verthetdtgung veranstaltet. Die Polizei hält seinen Namen für erdichtet, glaubt aber, daß er mit einem der gehenkten Phönixpark­mörder eng verwandt sei und zu den fünfen gehöre, welche der Fenterausschuß in Dublin mit der Verfolgung Carey's und seines Bruders beauftragte, was nach seinem eigenen Geständnisse kaum mehr zweifelhaft sein kann. Die Fenier scheinen um das Ende Carey's gewußt zu haben, wie sollte sich anders schon am verflossenen Sonntag das Gerücht von dem Morde hier in London verbreitet haben. Der Melrose langt' erst Montag in Port Elizabeth an; am Sonntag aber meldete hier ein über Brmdiii und Paris kommendes Telegramm:James Carey ist erschossen, Gott sei Dank' (James Carey has been shot thank Godl). Die Iren schließen daraus aus eine Verabredung. Carey am letzten Sonntag des Juli zu morden. Wie man sieht, bedarf der ganze Hergang keiner wetteren dichterischen Ausschmückung, um zu einem der auf­regendsten Sensationsromane der Neuzeit zu werden. Selbst für kühle Beurthellee gewinnt die Macht des Fenierbundes etwas Geheimnißvolles und Furchtvares; es laßt sich daher schon denken, wie dieselbe auf eine celtffche Einbildungskraft wirken muß. James Carey wird bei den Iren stets für einen der größten Schurken gelten, welche die grüne Insel hervorgebracht; und seine gehenkten Mitverschwörcr für ebenso große Nationalheiligen. Vergebens weist heute die Kritik auf das versöhnende Element in Carey's Character hin, auf seine Liebe zu Frau und Kinder, die ihn zum Angeberthume hintrieb. Er wünschte seiner Familie die Schmach des eigenen Todes auf dem Schaffst zu ersparen. Die 10,000 L- Belohnung,, welche die Regierung auf die Aufdeckung des Doppelmordes setzte, reizten ihn nicht. Erst als er sich überzeugt, bas fane Mitge- gefangenen Zeugniß abzulegen bereit waren, kam er ihnen aus obigem ©runbe zuvor. Er war daher nicht schlechter, wenn auch nicht bess r als sie. Vielleicht überragte er sie alle an Heuchelei und in der Kunst der doppelten Buchführung des Gewissens; da­her er denn Morgens die Messe anhörte und die Communton empfing, wahrend rr Abends die Anordnungen zu einem mörderischen Anfall auf die Staatsbeamte traf. Als der Triumph seiner Verschlagenheit gilt die Kaltblütigkeit, mit welcher er als Vor­steher der einheimischen Manufakturgesellschast die Aufschiebung der Tagesordnung be­antragte, um die Verdammung des Phönixparkmordes zu beschließen. Im gewöhnlichen Leben verstand er es, einen weitgehenden Patriotismus und eine gewisse Euimüth gleit zur Schau zu tragen; doch vermochte er nie den Argwohn zu ersticken, daß er geheime Einnahmequellen besitze, sintemal er sich vom einfachen Maurergesellen zum Hausbesitzer emporgearbeitet. Der Volksmund beschuldigte ihn stets, seinen Vormann im Hand­werke, dessen Nachfolger er wurde, in die Liffey gestürzt zu haben. Im Gefängniß zu Kilmainham ward er durch sein unruhiges und halb wahnsinniges Benehmen nach und nach unerträglich. Er wirkte auf die Regierung, die sich seiner nicht zu entledigen wußte, wie ein Alpdruck, und erhielt als solcher den Beinamen: -Der weiße Elephant von Kilmainham." (Köln. Zig.)

Lokale».

Gießen, 4. August. (Sitzung der Stadtverordneten vom 2 August.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Bai st, Gail, Hoch, Homberger, Kauf, Lübeking, Ab. Noll, Aug. Noll, Petri, Pfannmüller, Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. - Ja Betreff der Anlegung von Entwässerungsgräben im Neustädterfeld wird bie flott; gehabte Zutbeilung der Wiesen nach dem Dorgelegtm Plan genehmigt und 123,95 * Kosten für Grabenausräumung auf die Stadtkasse übernommen. Betreffs des Gesuchs des W-rths Herrn K. Rup p el um Ausbau der Ostanlage beschließt die Versammlung, die vorhandene Straßenanlage, soweit dies möglich, chaussiren zu lassen. Auf dt«s- bezügl. Gesuch des Herrn Kaufmann Schwaab wird demselben die Anlage erhöhten Trottoirs vor seinem Hause auf seine Kosten gestattet. Die von der hierfür ein­gesetzten Commission ausgearbeiteten Tar stütze für die Rückvergütung des Octroi auf Fleisch, welches für den Bedarf des Militärs eingeführt wird, werden vorgelegt und genehmigt Auf betr. Gesuch des Commanbos eiter Gießener freiw. Feuerwehr hat bie Commission die Anschaffung einer Ausziehleiter von IV2 Stock Hohe, bie Anschaffung von 3 Apparaten zum Besest gen ber Schläuche an bie Wand, sowie bie Emnchtung, baß bie Schlüssel zu ben Zugängen zur Stadtbach in der j welligen Nachbaischaft, sowie auf ber Polizeiwache aufzub wahren finb, tn Vorschlag gebracht; bie Stadtver- ordneten Versammlung genehmigt diese Vorschläge. Dem Gesuche des Gewerbeoeretvs um Erlaubniß zur Einrichtung der Gasbeleuchtung im Schulsaale am Asterweg auf Vereinskosten wird Genehmigung ertheilt. Die Kosten für die demnächstige Beleuchtung des Lokals werden auf die Stadtkasse übernommen. Anschließend an den Beschluß vom 19. Juli d. I., die Beeidigungen und die dem Todtengräber zukommendm Ee- bühren betreffend, beschließt die Versammlung, die Gebühr für die Beerdigung Er­wachsener von 4,77 JL auf 4,80 Jt. und für Kinder von 2,06 JL auf 2,10 X abaurunbin. Von einem Schreiben des Herrn Rechtsanwalt Schüler, betreffend bin Zuffstr «von Wasser aus ber Lahn nach den Stadtgräben, wird Kenntniß genommen. - Stt auf 560 JL veranschlagten Kosten für die Vervollständigung der Nummerirung ter Nebengebäude (Bezeichnung mit Buchstaben) werden bewilligt-

Gießen, 4. August. Gestern Abend wurde eine Dienstmagd verhaftet, rodj< schon längere Zeit ihrem Nebendienstmädchen Geld aus dem Koffer entwendete., M-ii fand bei ihr von dem gezeichneten Gelde vor und außerdem noch der Herrschaft ncch und nach entwendete Victualien, als Kaffee, Zucker und Reis rc.

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Friedberg, 2 August. An Stelle des am 1. Oktober in den Ruhestand tretend Directors des hiesigen Predigerseminars Dr. Schwabe ist dem Professor Dr- Dtegei dahier die Directorstelle übertragen worden. Für den letzteren ist als Ersatz der Pfarreri-v der Johanneskirche in Stuttgart, Dr. Köstlin, der bekannte eifrige Kenner und Fordeei der Kirchenmusik und der evangelischen Kirchengesangvereine, berufen worden letztere hat sich in Hessen auch durch einige tn Darmstadt gehaltene Vorträge tn vr theilhafter Weise bekannt gemacht.

Eine neue Art der Abstimmung für Volksversammlungen hat ein M»"ict-r ultramontaner bayerischer Abgeordneter, der Pfarrer Dr. Fahler, erfunden. Bei eiiei kürzlich tn Niederbayern abgehalten-n Versammlung sagte ber Herr Pfarrer wörtlt». Diejenigen Herren, welche bafür sind, wollen stehen bleiben, die anderen, die nQi dafür sind, wollen sich auf ben Bauch legen." Natürlich legte sich Niemanb auf < Bauch und der Herr Pfarrer hatte seinen W'llen- -

Rüb es heim. Der Kölner Meteorvlog, Herr Dr. Ooerzier, welcher seitetnri Zeit Wetterprophezeihungen für jeden Tag des kommenden Monats veröffentlicht u dadurch sich auf dem Linde einen gewissen Ruf erworben hat, theilt für den Tag >- Enthüllung des National-Denkmals folgende Prognose mit:Der 28. wirb, wenn auch früh Morgens wolkig (zeitweise regenbrohenb), so doch vtacpmmQ aufgehelleries herbstlich schönes Wetter bringen." Außerbern prophezeit Dr.^Ooerj« einen an Regengüssen reichen August, namentlich vom 11. ab, mit vie.en Gewm- und steigendem Wasserstande. Auch der ©cptember werde nicht wasserarm fern-

Witterungskunde/)

5. August. Sonntag. Morgens heiter, auf Mittag zu zerstreute Wolkenvaw^ Nachmittags nach kurzer Aufbesserung dunkleres Haufengewölk, tn grannng, Schweiz und dem südwestlichen Deutschland Gewitter; spätnachmittags und aufgebeffert bis schön, heiter und noch warm; spätnachts Niederschläge. Es wird w und kühler. r. . , ,.Artn

6. August. Montag. Morgens noch gut, auf Mittag zu sch leier ig be Sonnenschein, zeitweise dichter bedeckt, Nachmittags kurze Zeit oufgebqferi, wieder dunkel bedeckt und windig. Nachmittags und Nachts sind kurze Reg 1 "

im Süden mit Gewitternatur wahrscheinlich. Auf den Abend zu heitert 1 Himmel auf. ,

Das in der Bewölkung veränderliche, Nachmittags windige und> mavs Wetter dürfte allgemein zu beobachten fein; voraussichtlich ist stdoch der^)st n lands etwas wärmer, wie der Westen. Nach Süden zu sind Nachmittags un Niederschläge mit Gewitternatur und wohl auch Hagelfall zu erwarten.

7. August. Dienstag. Frühmorgens dunstig bis gut, besonders im N Morgens, Mittags und Nachmittags veränderlich bis gewitterhaft, Abends Im Allgemeinen noch unruhig und veränderlich mit keinen oder nur gering schlägen im Norden, ergiebigeren Niederschlägen im Süden.

*) Aus Dr. L.Overzier's Wetter-Prognose tür den Monat Aug^ abgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lengseld'schcn Buchhandlung m Preis 1 J4). Nachdruck verboten.

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