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gering im Vergleich zu dem Umfange der anglo-amerikanischen Tagespresse, aber wieder außerordentlich bedeutend gegenüber den niedrigen Aufiageverhältnissen der übrigen anderssprachigen Blätter. An politischem Einfluß steht das Deutsch- Amerikanerthum freilich noch immer uNverhältnißmäßig zurück und kann nicht entfernt mit den Irländern concurriren. Wenn unter den Deutschen nur halb so eifrig nach der Erlangung eines Amtes getrachtet würde, wie von den Irlän­dern, so müßten zehnmal mehr Deutsche als jetzt öffentliche Stellungen jenseits Oceans bekleiden. Die Zurückhaltung des amerikanischen DeutschthumS erklärt sich übrigens aus sehr ehreniverthen Motiven, denn Dank den Umtrieben des Irish Mob ist die Corruption in der amerikanischen Verwaltung eine hoch­gradige, und dem schlichten Mann des Volkes sind die BezeichnungenPolitiker" undSpitzbube" ziemlich gleichbedeutend.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correspon-enr-Bureair.

Potsdam, 3. Mat. Das Letchenbegängntß des verstorbenen Abgeordneten Dr. Schulze-Delttzsch fand heute Mittags 1 Uhr vom Trauerhause unter überaus zahl­reicher B-tthetligung statt. Die Leiche war im Gartensaal inmitten hochstämmiger Topfgewächse aufgebahrt. Wegen des beschränkten Raumes der Wohnung konnte nur eine verhältnißmäßig geringe Anzahl von Leidtragenden zugelassen werden. Vom Reichstage waren der Präsident und der zweite Vtcepräsident anwesend; außerdem die Fractionen der Fortschrittspartei und der Secessiontsten fast vollzählig, b:e übrigen Fractionen hatten sämmtltch Deputationen entsandt, auch der Landtag war zahlreich vertreten. Als Vertreter der Stadt Potsdam waren Oberbürgermeister, Bürgermeister und eine Deputation der Stadtverordneten, sämmtltch in Amtstracht, anwesend. Die Genossenschaften hatten fast vollzählig Deputationen entsandt. Die Zahl der von nah und fern gesendeten Kränze war eine so große, daß dieselben nicht tri der Wohnung Platz fanden und im Garten auf langen Tafeln ausgestellt waren. Pünktlich um 1 Uhr begann die eigentliche Leichenfeier mit dem ChoralWenn ich einmal soll scheiden", der von dem Chor der Frtedenskirche vorgetragen wurde. Daran schloß sich die Rede des Divtsionspfarrcrs Rogge, der, anknüpfend an das heutige Himmelfahrtfest, dem Tobten einen warmen Nachruf widmete, dem der Spruch zu Grunde gelegt war: Wenn unser Leben köstlich gewesen, dann ist es Mühe und Arbeit gewesen." Wieder- bolter Chorgesang schloß gegen 2 Uhr die Feier im Hause. Inzwischen hatte der Zug, der sich in den angrenzenden Straßen geordnet, vor dem Hause Stellung genommen und nahm seinen Weg durch die ganze Ausdehnung der Stadt zwischen einem die Straßen erfüllenden dichtgedrängten Spalier von Menschen nach dem Friedhöfe zu. Dem Sarge vorangetragen wurden vier Kränze, gespendet von dem Großherzoge von Hessen, dem Reichstage, dem Landtage und dem Genossenschafts-Verband. In unab­sehbarer Reihe, unter Vorantrttt eines Musikcorps eröffneten zunächst die Gewerkoereine von Potsdam und Berlin und der Berliner Arbeiterverein den Zug. Auf den Leichen­wagen folgten die Angehörigen, dann Präsidium und Abgeordnete des Reichstags und Landtags, Deputationen der städtischen Behörden und die Deputationen der Genossen­schaften, endlich der Handwerker-, der Bildungsveretn und politische Vereine. Gegen 3 Uhr traf der Zug auf dem Friedhöfe ein, von Chorgesang empfangen. Es folgte die Einsegnung und ein Gebet durch den Dioisionsprediger Rogge. Nachdem das Gebet beendet war, legte Bürgermeister Nitze (Ribnitz) mit einigen warmen Dankrs- worten den Kranz der Genossenschaften auf den Sarg. Hieran schloß sich eine Rede des Abg. Prof. Möller (Königsberg), der einen kurzen Ueberbltck über die politische Wirksamkeit des Tobten gab. Den Schluß der Feier bildeten einige Worte eines Ver­treters des Retchstagswahlkreises Wiesbaden, der dem früheren langjährigen Vertreter den Dank der Wähler nachrief. Um 4 Uhr war die Feier beendet.

Bremen, 3. Mai. Kapitän Dunharn von der BarkNicosia" hat seinen Bericht über den Norddeutschen LloyddamvserHabsburg" dahin vervoll­ständigt, daß er dieHabsburg" am 20. v. Mts. auf 47.37 Grad nördlicher Breite und 20.16 Grad westlicher Länge angetroffen habe, das Wetter sei schön gewesen, das Schiff habe beim Winde gelegen, an Bord sei Alles wohl gewesen.

Dublin, 3. Mai. Die große Jury (Anklage-Jury) hat Tynam Walsh und Sheridan für Mitschuldige in dem Complote zur Ermordung von Regie- gierungs-Beamten erklärt Gerüchtweise verlautet, die amerikanische Regierung habe in die Auslieferung derselben gewilligt.

Die Angeklagten Mullett und Mooney haben heute vor dem Gerichts­höfe ihre Theilnahme an dem Complote zur Ermordung von Regierungs- Beamten eingeflanden.

Kairo, 3., Mai. Nach einer hier eingegangenen officiellen Depesche haben die egyptischen Truppen am 29. v. Mts. einer 5000 Mann zählenden Abtheilung der Aufständischen eine Schlacht geliefert, die Aufständischen geschla­gen und denselben große Verluste beigebracht. Die Zahl der Todten und Ver­wundeten der Aufständischen wird auf 500 Mann beziffert, unter den Todten befindet sich der Stellvertreter des Mahdi. Die egyptischen Truppen hatten nur geringe Verluste erlitten und große Bravour an den Tag gelegt.

Lokales.

Gießen, 4. Mai. Am Mittwoch Abend erhängte sich ein 16jähriger Schreiner^ lehrltng in einer Bretterhütte hinter einem Hause der Süd-Anlage. Motiv unbekannt.

Wegen unmenschlicher Mißhandlung eines angenommenen Kindes von 4 Jahren wurde Untersuchung gegen einen Schaubudenbesttzer und dessen Frau eingelettet und letztere sammt bem vollständig zerschlagenen armen Jungen heute Morgen dem Gericht vorgeführt. «

Am Himmelfahrtmorgen wurde im Stadtwalde an der Licher Chaussee ein Pferd aufgehalten, welches die Nacht aus seinem Stalle in Grüntngen durchgegangen war. Jedenfalls wollte dasselbe auch sein Waldvergnügen haben.

Eine Bettlerin von ca. 4045 Jahren, welche in Albach bet Lich gebettelt, wurde gestern unter Eskorte von 6 dortigen Einwohnern nach hier verbracht. Es erregte natürlich nicht wenig Aussehen, als die Scharwache mit ihrem Schützling nach der Polizeiwache zog.

Zwei Herren, welche vor einigen Tagen in einem hiesigen Gasthause logtrten, trugen sich in das Fremdenbuch der eine alsElementenfärber", der andere als Menschenerzieher" ein. Sie enlpuppt-n sich bet näherem Zusehen als Bierbrauer und Lehrer aus einem benachbarten Städtchen.

Dem Oberkellner eines hiesigen Hotels wurden gestern aus seinem unver­schlossenem Zimmer ern Paar neue Schuhe und ein Hemd gestohlen.

BermifchteS.

Darmstadt, 1. Mai. sPostpersonalnachrichten.) 1. Ernannt sind der Geheime expedirende Secretair Schmechel in Bingen zum Postdirector und der.Postsecretair Beck ebendaselbst zum Ober-Poftsecretatr.

2. Uebertragen ist dem Postsecretair Rappolt in Lauterbach (Hessen) die Post- metsterftelle daselbst.

3. Versetzt sind der Ober-Postdirectionssecretair Taatz in Darmstadt nach Konstanz behufs Uebernahme einer Telegraphendtrectorstelle und der Ober-Postdirectionssecretair Dornbusch von Arnsberg zur Kaiserlichen Ober-Postdirectton in Darmstadt; der Post­verwalter Quaeck von Bischofsheim (Hessen) nach Grebenhain.

Mainz, 27. April. Die Arbeiten an der festen Brücke zwischen hier und Castel bieten augenscheinlich ein äußerst anziehendes Bild. Ein wahrer Wald von Pfählen und Gerüsten beginnt sich aus dem Rhein zu erheben, der täglich nach dem rechten Rhemus" weiter vordrtngt. An dem äußersten Ende dieses Waldes von mächtigen « ^«^Üammen befindet sich eine Dampframme, welche mit wuchtigen Schlägen täglich b?5^'Ü^Luhen versehene Pfähle in den Grund des Rheins treibt. Augenblicklich befindet sich die Ramme an der Stelle, an welcher sich der zweite Strom­

pfeiler erheben soll, spielend treibt die Maschine die Pfähle nach allen Richtungen m den Boden, was wesentlich durch Schiefstellung des Hohen Rammgerüstes erreicht wirv. Zu Büscheln vereinigt, werden diese Pfähle dem colossalen Drucke des Pfeilers, welch e an ihnen schwebend erbaut wird, besser widerstehen. Das Holzgerüst des ersten Strom- pfetlers auf der Mainzer Seite, welches in seiner Hauptsache aus 5 verzahnten Doppel­trägern zur Befestigung der Eisenstangen, an welchen der Caisson hängt, und dem Untergestelle für 2 Krahnen zum Versetzen der Quadersteine besieht, ist fertig. Schon jetzt kann man sich einen Begriff von der Höhe der Brücke machen; man denke sich, daß der höchste Punkt bei)eiben, das Geländer, etwa die Höhe dieser Krahnen erreichen wird. Die Wölbung der ganzen Brücke in ihrer Längsihe lang beträgt mehr als 4 Meter, so daß die Fahrstraße an den Ufern nur noch 21/z Meter über den zu den Pfetlergerüsten führenden Transportsteg zu liegen kommen wird. Auf der Casteler Sette und dem 4. Strompfetler ist das Monttrungsgerüil für die Eiscnconstructton besonders interessant. Auf den Pfeilergerüsten und drei aus doppelten Pfahlrethen bestehenden Zwtschenjochen ruhen vier 80 Meter lange Bogenträger, auf welchen die Eisenthetle zusammengesetzt und genietet werden sollen.

Schon in den nächsten Tagen wird mit dem Montiren der Eisenconstruction des Bogens zwischen Castel und dem 4. Wasserpfeiler begonnen, die Unteikante des Eisen­bogens wird nicht ganz 1 Meter über den oberen Rand des gebogenen Gerüstes zu stehen kommen- Hoffen mir, daß die f tzige gute Witterung und der niedrige Wasserstand noch länger anhält, damit der Prachtbau zur bestimmten Zett dem Verkehr übergeben werden kann.

Alsfeld, 27. April. Landwtrth Köhler von Renzendorf ist gestern Abend geschlossen in das hiesige Gefängniß abgelrefert worden. K besitzt über 200 Morgen Ackerland, ist aber finanziell so zurückgekommen, daß ihm in den nächsten Tagen Heu, Stroh und sonstige Mobilien zwangsweise versteigert werden sollen. Das Feuer brach am 24. d. in seiner Scheuer um IIV2 Uhr Abends aus, wüthrte die ganze Nacht und entzündete noch am 25. Morgens gegen 7 Uhr eine Hofraiihe. Renzendorf ist erste Bahnstation (mit Telegraphen-Einrichtung) von hier nach Lauterbach; ein hiesiger Arzt besuchte bei der Heimfahrt kurz nach Ausbruch des Feuers die Brandstätte; ferner kann man vom hiesigen Ktrchthurme aus, auf welchem ein Thürmer wohnt, der verpflichtet ist, jede Stunde der Nacht einen Rundgang zu machen, Renzenbo-f sehen; trotzall dem ist der Feuerwehr in Alsfeld Ltne Nachricht vom Ausbiuche dieses Brandes geworden. Wir besitzen hier in der Stadt gute Spritzen, eingeschulte Mannschaften, die, wie ihre Vorfahren, ihren Stolz darin suchen, bei einem deiartigen Unglück ihre Schuldigkeit in vollem Maße zu thun, in zehn bis fünfzehn Minuten konnte per Zug die Brand­stätte erreicht werden, sieben bis acht Stunden loderte die Glutd, verzehrte Haus, Hab und Gut, forderte selbst Menschenleben und doch suchte keine Behörde der nah gelegenen Orte die Hilfe am ersten Platz.

Dieses veranlaßt ernste Bedenken über die Organisation der Feuerwehr im hiesigen Kreise. Der Bahnhofsoorstand in Renzendorf konnte vielleicht, da Nachtdienst bei der Oberhessischen Bahn nicht besteht, seinem Collegen in Alsfeld per Telegramm den Ausbruch des Feuers sofort nicht melden; auch der von der Brandstätte heim­gekehrte Arzt kann darüber nicht zur Verantwortung gezogen werden, daß er eine Anzeige bei der hiesigen Feuerwehr nicht gemacht hat; dem Bürgermeister in Renzendorf, dessen Hofratthe selbst ntedergebrannt ist, rot d Niemand einen Vorwurf machen wollen, daß er in der Noth versäumte, einen Feuermelder abzufertigen, aber daß andererseits Dienstpflichten hierbei nicht erfüllt worden sind, unterliegt wohl keinem Zweifel. (N. H. V-)

Musch en heim. Auch hier ist auf Anregung und unter dem Vorsitz des hiesigen Bürgermeisters Roth seit dem 1. März d. I. eine Pfennigsparkasse gegründet worden. Das Rechnungswesen hat der erste Lehrer Herr Hotz übernommen Von 130 Einlegern wurden in zwei Monaten 477 JL eingelegt-

Kassel, 30. April. Ein furchtbares Brandunglück hat das an der hessischen Grenze gelegene Sachsen-Weimarische Städtchen Geisa heimgesucht. Die telegraphischen Nachrichten geben nur ein unvollständiges Bild von dem verheerenden Brande, welcher in kurzer Zett so viel Menschenglück zerstört, so viel Hab und Gut vernichtet hat. Nahezu 70 Wohnhäuser und mehr als 150 Nebengebäude sind total eingeäschert. Die ganze Mittelstadt ist ein rauchender Trümmerhaufen und das durch die schreckliche Wuth des Elementes über die Einwohner heraufbeschworene Elend ist unbeschreiblich. Die beiden Schulen und die Pfarre sind abgebrannt, die arg bedrohte Kirche und das Postgebäude wurden mit Mühe gerettet. Die Entstehungsursache d S Feuers ist noch nicht bestimmt festgestellt; am e-omftag Vormittag entstand in der Vorstadt, unweit der Post, in einem Hintergebäude eines Handelsmanns Feuer, welches, angefacht durch den starken Ostwind, sich im Nu mit rasender Schnelligkeit verbreitete, so daß die ganze Stadt m Gefahr schwebte. Die Fcueigarben flogen förmlich über die Häuser hinweg und zündeten an mehreren Stellen zugleich, so daß die rasch zur Stelle befindliche Feuerw hr vergeblich gegen die Wuth des Feuers kämpfte. Es brannte Tag und Nacht hindurch und mit verzw ifelter Anstrengung gelang es endlich, das Flammenmeer ein­zudämmen. Menschen sind zum Glücke nicht verletzt, doch Vieh ist veibrannt. Die Verwirrung und das Elend ist grenzenlos, eine verzweifelte Stimmung hat sich der Armen bemächtigt, die Alles verloren haben. Schleunige Hülfe thut Noth, namentlich fehlt es an Lebensmtttrln und Kleidern.

Elberfeld, 2. Mai- Wie derKöln. Ztg." telegraphirt wird, sind gestern Abend um 10 Uhr auf der Strecke Ratingen-Hösel durch Explosion in einem CoupS dritter Claffe sieben Personen thetts durch Brandwunden, thetls durch Herausspringen während der Fahrt mehr oder minder schwer verletzt worden. Die Verletzten sind sofort ins Krankenhaus zu Kettwig gebracht worden. Die Ursache waren vermuthlich Feuer­werkskörper ober Dynamit im Besitze von Passagieren. Von Setten des Gerichts und der Eisenbahnbehörden sind Untersuchungen eingelettet-

Eine höchst originelle Erklärung der Natur eines Velocipeb-Reiters gab unlängst ein kleiner Bube. Am Fenster stehenb sah er einen Velocipebtsten vorüber­sausen.Mama!" rief er über ben ungewohnten Anblick erstauntMama, ein toll gewordner Scherenschleifer!"

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst:

Sonntag ben 6. Mai (Ezaudi).

Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Deggau, Reiseprediger der inneren Mission, aus Darmstadt.

Die zu erhebende Kollekte ist für die innere Mission bestimmt.

Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr- Naumann.

Vorstellung und Prüfung der zu confirmtrenben Mäbchen.

Vormittags 8 Uhr: Kinderkirche, Pfarrer Schlosser-

Am Sonntag den 13. Mai, als an dem 1. Pfingstfeiertag, wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte ium Besten armer Theoloaie-Studirenden erhoben.

Arn 2. Pfingstfeiertag, 14. Mai, findet die Conftrrnation der Mädchen und in Verbindung mit derselben die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte wird am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, gehalten werden. Auch an diesem Confirmationstag wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte für die Armen unserer Gemeinde erhoben-

Die Pfarrgeschafte in der Woche vom 6. bis 12. Mai besorgt Pfarrer Schlosser.

Anmerkung. Für den Kirchenbaufonds gingen weiter ein im März d- I. aus den Opferbüchsen in der Kirche 14,43 im April b. I. aus ben Opferbüchsen in ber Kirche JL 9,20. Gesammtbetrag bis jetzt 141,37 JL

Katholische Gemeinde.

6. Sonntag na,ch Ostern (Exaudi).

Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse unb Austheilung ber h- Communion. 1/2IO Uhr: Hochamt unb Predigt. 2 Uhr: Maiandacht.

Mittwoch und Freitag um 6 Uhr. Maiandacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 7 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 810 Uhr.