schm Nachricht im Irrenanstalt e -äckkrei und alle R'ltungsr )2§ Feuer gegen ile und Löckerei ’ Znoentar und D>e nahe daran «essen gelang es -asch jifr Stelle beschränken und immerhin sehr erfichert hatten.
tl:d) unter den zemetnsnm ver n. Th-tlöchltch i Sihunaen d-s feinen Ehegatten ks liegt also sehr namentlich die
""'M,,,
:e Ch°^"-r
Drd;
5o’ee'ufen btt °»» b«6
°"inIU8. von war ein grob" r zeigt g ; ^«fontnpoften r ffiett r °Us b.forgt _ UMtt/Bor
Sieben^ '»fontnonftj,
Laasph. I,ä «BilmäBij '"be war hier 'st kcine Pökelten M.-iitZr- meister Becker El sein Ab- ^interland gu tigm Gegend ercspondenzen n bedeutender dunkel, ohne Awriset trätzt roeientlid) bd, W * eint Riesen- ont des Denk- irbritet morden ’fl zu Dresden dm. Während ppe mehr sym- dem glorreichen Schönheit und
lOtf üN^ ngtkomwen unb xaßa^
rfl l#
L--N "*
ogthum Hessen iuf die Provinz essen 3S Vereine 54 Mitgl'edern. demnach 7M . Vereine flöer ,de iarmftabt »erein Wfn .rg 202 W- naelbe'M gen 165 W- rim 150 M- 3tzM"E- 7 Mitglieder. . Turnverein
'N Durnvereine 1843. Etießev'
Mit vollem Leibesübungen
■ MW" A hunb IM S°U 3'0rübe^'b"?b.e, affi
xr:'.K :s”"ä fallen sev^htr )änd' •
Literarisches.
++ Serien der Weltliteratur- heißt ein bei L-vy L Müller m Stuttgart ,-Diben “u scheinendes Werk, das den Ireiflichen Ltterarh',Ioriker Wörmann jutn
Vt unb hen intereifanten Doppelzweck verfolgt, einersetts den Neuling auf oie für ihn bequemste, genußreichste und gründlichste M-mI-r in jene Hguvtdichtungen »er Weltliteratur eiuzusühren, deren mehr oder weniger g>nc>ue fteNillN!ß heutzutage ,n aebtldeter Gesellschaft beansprucht wird, andererseits Gedächtnißlücken, die nothwendig m L-ut- d-r Belt aud) bei d m Wissenden entstehen müssen auszufülien und ihn das nnrber bald Verstandene ganz verstehen zu lehren. Normann erzählt kurz den Inhalt ti"ner icden Dichtung, bespricht den Dichter und das Ged'cht sür sich und tu seinem ^asammenhang mit der gleichzeitigen Literatur und knüpft daran di- allgemeine fstbetsche Beleuchtung. Zugleich hat es d-r Verfasser meisterhas °-ttt<md-n ble Saften unb iKffanUfteS T-xt-sst-ll-n aus den von ihm gewahll-n Werken d-rart ■inmstechten und durch die vermittelnden Worte des Erzählers miteinander zu verbinden, „6 h^7 fflrnnhnehanfe der Dichtungen dem Leser deutlrcker und großartiger zum «.m,^rrin rnmmt at8 bef dir Lectüre der Werke selbst, wo viel Nebensächliches di- ab lenkt und daß der Leser sowohl den Gesammteindruck des Kunst- ?rnKe§ in ficb erklingen fühlt als auch die sp.ciftsche Wirkung des Details empfindet. ^Aus dem reichen Inhalt des Werkes dessen vorzüglich ausgestatte e erste Lüftrung mit den Holzschnittporträts von Torquato Tosio und Iwan Turqcni ff geschmückt uns norlteat und das in genau 16 vterzehntägigen Lieferungen ä 50 Pfennig zur Ausgabe «Iflieit nennen wir nur Tasso's „Befreites Jerusalem". Grillparzers „Sappho , Mlton's Verlorenes Paradies". Calderon's „Das Leben ein Traum", V ctor vugo 0 Hernant", ferner weltberühmte Dichtungen von Shakespeare Goethe Byron,
Molare Sophokles Plautus, Bjornstierne Bioinson. Anastasius Grün, Puschkin, Lermont'offi Turgenjeff, Laube. Gutzkow, Freitag rc - Ein solches Werk tft unfere| Wissens in der deutschen Literatur seither noch nicht vorhanden gewesen und da es offenbar einem Bedürfn'sse entgegmkommt, so zweifeln wir nicht daß Normamii s „Perlen der Weltliteratur" bet dem ganzen gebild.ten Theile des Publikums bie günstigste Aufnahme finden werden. ____
Handel und Verkehr.
- Der Staatssecretär des Reichs-Postamts Dr.
machung. betreffend Verpackung der Drucksachen-Sendungen nach dem Auslande erlaffen. Die rur Versendung nach dem Auslande bestlmmten Drucksachen Bücher' 3^ Zriftm rcO w^rden noch vielfach in mangelhafter Beschaffenheit zur Post gefiefer. Die zur Aufschrift der Adresse dienenden Streifbänder sind theils zu rünn und
locker umgelegt, so daß sie bei der geringsten Reibung^ sich ablosen und ihren
Inhalt als herrenloses Gut zurücklassen. Infolge solcher Mängel haben z. B. in Newyork während eines JahreS mehr als 4000 Drucksachen-Sendungen aus Europa den Adressaten nicht zugestellt werden können. Dcn Versendern solcher Gegenstände wird deshalb tn ihrem eigenen Interesse wiederholt angeralhen, Drucksachen nach entfernten, insbesondere überseeischen Ländern mit breiten, gut befestigten Bändern aus festem Papier, nöthigenfalls auch mit einer Umschnürung zu versehen, welch letztere so angebracht sein muß. daß sie eine Prüfung des Inhalts der Sendung ohne Schwierigkeit gestattet. Außerdem empfiehlt es sich, den Adressaten nicht nur auf dem Streif- oder Kreuzband, sondern auch auf den darin etngeschlossenen Drucksachen selbst zu bezeichnen, damit, falls die Umhüllung der Sendung während der Beförderung von dem Inhalte sich loslösi, die Möglichkeit doch noch geboten sei die einzelnen Stücke dem Adressaten zustellen zu lassen. _______________
73t) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAASEXSTEIX VOWLEW in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die aue.h h ins ich U) der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beoba -htungen zuverlässigen Rath ertheilt
Temperatur in Gießen.
Mär, 1883.
N'ed-rst- (am 17.).....—10,5 «R.
Mittlere...... ““ 0,23 „
Mittel früherer Jahre .... 4- 2,87 „
Höchste . .....+ a*Li m o rr
Niederschlag an 11 Tagen . - - - 1,27 Par. Zoll.
„ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 1,44 „ „
Die Vegetation war am Schluffe des Monats um 7 Tage gegen den mittleren Stand trüberer Jahre verspätet.
Im Jahre 1862 sank die Temperatur am 5. Marz auf — 13,5°; 1853 am 19 März auf —10,5°; 1830 war das Lahneis durch den ganzen März noch fest.
Briefkasten.
Herrn C- I. Ihre M'tiheilung, betreffend die „Feuerspritze eines Geschworenen" am Kirchenvlatz, taugt nicht für die Öffentlichkeit. Der Herr wird wohl in Verlegenheit gewesen und darum zu entschuldigen sein.
in den Walddistricten Burg
und
94
Nadel-Scheitholz 1. El.,
und
Eichen-
Nmtr. Buchen-,
182
und
122
und
374
Bahnhosstratze 12.
2365
JTP. Sami Bismarckstraße 10
2374 Mein Haus mit Laden (Schloßgasse Nr. 5) vom 1. Juli d. I. ab ander- weit zu vermiethen. Wilh. Herbert.
Donnerstag den 3. d MtS. sollen bei Georg Hormanns Wwe. in Mainzla.r Nachmittags 1 Uhr gegen Baarzahlung versteigert werden: ein schweres Arbeitspferd (zugfest), eine Kuh, ein Rind, zwei Wagen, Pflug und Egge, Heu, Stroh und sonstige Gegenstände. 2331
JEiit Hau*
mit Bäckerei unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 2102
Zu erfragen bei der Exped. ds. Bl.
Prima
Bietoria-Erbsen ä 21 H, Riesen- Erbsen ä 18 Br, Saat Erbsen ä 15 Heller-Linsen ä 25 Br, urittelgroste do. ä 21 A, Bohnen ä 18 ,3b
unter Garantie für gutkochend, zu haben bei 2176 S- Blsofier^
Freitag den 13. April l Js. wird in dem Walddistrict Waldburgsberg versteigert:
800 Rmtr. Buchen-Stammreisholz 1. Classe.
Die Zusammenkunft findet jedesmal Morgens 9 Uhr in dem Zimmer - schen Hof dahier statt. 2345
Winnerod, den 3. April 1883. Zimmer'sche Försterei Winnerod.
Sänger, Förster.
in 1 Pfd.-Packeten r» 25
Btrichsoda
in Päckchen a 10
Bei Anwendung dieser Seifen und Bleichsoda wird die Wäsche blendend werß, bleibt vollständig geruchlos und wird in keiner Weise angegriffen. 204b
Zu haben in den größeren Handlungen.
Zu verkaufen
ein amerikanisches Billard mit 9 Bällen und einem Queu finteressantes Gesellschaftsspiel) im „Gambrinus". 2356
Zipfen:
" ‘ Rmtr. Buchen-, Eichen-
Ausverkauf
ssmmUicher Korbwaaren.
Achtungsvoll
2239 C. F. Conrad, Mäusburg 5.^
AeitgeVotenes.
Wichtig für Hausfrauen 1
Beste, billigste
Waschmittel vuu Bacrk’8
KernbUich-KilUmasser-Seife
in gepreßten ‘,2 Psd.-Stücken k 15
Pferde- und Wagen- etc. Versteigerung.
Dienstag den IO. L Mrs.. Vormittags V?!! Uhr, sollen im Großherzoglichen Hofmarstalle dahier
4 bis 5 Pferde (darunter eine 9 Jahre alte, vorzüglich zur Zucht geeignete importirte englische Stute), sodann
2 Kaleschen, Pferdegeschirre, Sättel, Reitzäume rc.
öffentlich versteigert werden. 2305 Darmstadt, den 2. April 1883. Großherzogliches Hofinarstall-Amt. Frhr von Nordeck zur Rabenau.
Donnerstag den 12. April I Jö- und
Holzverfteigerung
in der Zimuier'schen Försterei Winnerod.
Es wird versteigert:
CorselleH
in großer Auswahl empfiehlt
A. Fangmann.
Extra-Fayons und -Weiten werden nach Maß angefertigt. 1992
2343 Gute Frühkartoffeln verkauft Emil Möhl Wwe., Seltersweg 81.
Seife, Stärke, Soda, Kugelblau, Borax, Stärkeglanz,
in den besten Qualitäten, zu blllrgsten
Preisen, empfiehlt 21/a
8» Elsoffer.
Nadel-Knüppelholz 1. El., Rmtr. Buchen-, Eichen- Nadel-Stockholz 1. El., Rmtr. Buchen-, Eichen- Nadel-Reisholz.
Weiss© Gardinen abgepatzt und im Stück in brochirtem Mull, Mull mit Tüllstickerei, gesticktem Tüll, englischem Tüll und sranzösischcn Ginpurcs.
Berufarbige G-uipure-G-ardinen Lambrequins und gestickte Tülldecken cmpschle in neuer großer Auswahl und zu billige» Prcrscn
Ernst Blödner,
Bekanntmachung.
Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellungsgängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen voin Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnliche Packete und Nachnahmesendungen bestinlmt sind und zu größerer Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. , Q .
Will der Absender die Eintragung selbst bewirten, io hat der ^ano- briefträger demselben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung de^ Gegen)tandes Seilens des Landbriefträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Neberzeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung gewährt werden. L r .. . ( .
Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung nicht geiiügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam geniacht.
Darmstadt, den 29. März 1883.
Der Kaiserliche Ober-Postdirector.
Hage mann.__
S^'T^^änilent des Ghinastnms und der Realschule bei Anschaffungen ha« s'ch dm * filien bestens empfohlen
Svccialititt' Schul- und Jeichnenutenstlt-n.
Streng reelle Bedienung, billigste Preise. 2268
^elaiiflßüdjer
neue geschmackvolle Muster, empfiehlt
Ernst Balser,
2109 Buchbinderei.
In der Straffache
gegen den Moses Maas und dessen Sohn Simon Maas von Mardorf wegen Beleidigmig und Widerstands hat das Gr. Schöffengericht zu Gießen am l.März 1883 für Recht erkannt:
1. Die Angeklagten sind überführt und werden verurtheilt: 1) Moses Maas wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 30 t/tt.. event. sechs Tagen Gefängniß, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Gefängnißstrafe von 14 Tagen. 2) Simon Maas unter Annahme mildernder Umstände wegen Widerstands in eine Geldstrafe von 10
11. Die Angeklagten haben die Kosten zu tragen unter solidarischer Haftbarkeit bezüglich der dem Staate erwachsenen Auslagen.
III. Dem Straßenwart Koch wird bezüglich der Beleidigung das Recht zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils auf Kosten des Moses Maas einmal im „Gießener Anzeiger", von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, öffentlich bekannt zu machen.
Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt.
Gießen, den 10. März 1883.
Neidhart, 2342
Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts.
Eine Hofraithe (mit großem Garten), worin Wirthschaft mit Bäckerei seither betrieben wurde, ist vom 1. Mai ab auf die Dauer von 3—5 Jahren zu verpachten.
Rockenberg.
2346 Bäcker Altvater.


